Forschungskolloquium für Hörer aller Fachrichtungen
Psychosoziale, ethische und rechtliche Konsequenzen genetischer Befunde bei Adipositas – Ein interdisziplinäres Forschungskolloquium mit Gastbeiträgen
Dr. Anja Hilbert, Dipl.-Theol. Jens Ried, Andrea Hartmann, M.Sc.,
Ass. iur. Timo Weitzel
Di 16:00-18.00 Uhr, Beginn 14.04.2009, G1, Fachbereich Psychologie, Gutenbergstraße 18
Biomedizinische Fortschritte zeigen, dass genetische Faktoren substantiell zur Entstehung der Adipositas (Fettleibigkeit) beitragen. Diese Fortschritte zur genetischen Prädisposition der Adipositas werfen allerdings tief greifende Fragen auf, z. B. zur Indikation genetischer Tests bei Adipositas, zur präventiven und kurativen Nutzung genetischer Information, zu psychosozialen Implikationen und zur Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen. Diese psychosozialen, ethischen und rechtlichen Konsequenzen genetischer Befunde bei Adipositas interdisziplinär zu untersuchen, ist Ziel einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Nachwuchsforschergruppe. Das Forschungskolloquium „Psychosoziale, ethische und rechtliche Konsequenzen genetischer Befunde bei Adipositas“ bietet Studierenden die Möglichkeit, aktuelle Forschungsergebnisse zur Adipositas in den genannten Bereichen kennenzulernen und im interdisziplinären Rahmen der Nachwuchsforschergruppe zu diskutieren. Als Gastdozenten werden Mitglieder der „Interdisziplinären Arbeitsgruppe Gesundheitswesen“ der Philipps-Universität Marburg zu speziellen Themen referieren.
Das Forschungskolloquium ist offen für fortgeschrittene Studierende der Fachrichtungen Evangelische Theologie, Gesellschaftswissenschaften, Psychologie, Medizin, Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Voraussetzungen für die Teilnahme sind ein abgeschlossenes Grundstudium, regelmäßige Anwesenheit, aktive Beteiligung und vorbereitendes Lesen von Texten.

