Übergreifende Projekte an der Philipps-Universität
Integriertes
Campus-Management (iCM)
Campus-Management umfasst sämtliche Strukturen und administrativen
Prozesse, die den „studentischen Lebenszyklus“ von der Bewerbung über
den Studienabschluss bis zum Alumni-Status begleiten. Ziel des Projekts
ist die Einführung eines integrierten Campus-Managements, um einen
optimalen Service und optimale Arbeitsbedingungen für Studierende,
Lehrende und Mitarbeiterinnen bei der Organisation ihres
Universitätsalltags zu schaffen. Ab 2014 wird die zurzeit genutzte
HIS-Software vom Anbieter nicht mehr unterstützt, so dass neue Wege der
IT-Unterstützung gefunden werden müssen. Dadurch eröffnet sich die
Chance, die Strukturen entsprechend zu adaptieren und Arbeitsprozesse
optimal anzupassen. Campus-Neubauplanung
Dank des 2007 beschlossenen Landeshochschulbauprogramms
HEUREKA sollen in Marburg die Natur- und Lebenswissenschaften auf
dem Campus Lahnberge konzentriert werden und die Geistes- und
Sozialwissenschaften auf dem innenstädtischen Campus Firmanei um eine
neue Universitätsbibliothek.
CO 2-neutrale Universität
Der größte Energieverbraucher in Marburg setzt verstärkt auf
Klimaschutz und hat zum Wintersemester 2009 das Projekt
„CO2-neutrale Philipps-Universität" gestartet. Als konkretes
Zwischenziel strebt die Universität an, bis 2020 den
CO2-Ausstoß der Universität, der sich in 2008 auf rund
37.500 t CO2 im Gebäudebereich belief, zu halbieren.
OptimiSt
Das Projekt OptimiSt – Optimierung von
Studieninformationen – hat zum Ziel den Übergang von der Schule zum
Studium zu verbessern. Hierfür sollen bis Ende 2016 alle grundständigen
Studiengänge (Bachelor und Lehramt) an der Philipps-Universität eine
eigene Studiengangswebseite und Self-Assessments erhalten. OptimiSt ist
ein Teil des Gesamtprojekts „Für ein richtig gutes Studium“ und wird
mit Mitteln aus dem Qualitätspakt Lehre von Bund und Ländern
finanziert.
OptimiSt-Master
Das Projekt zur Optimierung von Studieninformationen in
Masterstudiengängen ermittelt unter wissenschaftlicher Begleitung die
Eignungsvoraussetzungen und Entscheidungskriterien für das
spezifische Masterstudium, um Interessenten frühzeitig und
adressatengerecht über ein Informationsportal, die
Studiengangswebseite, zu informieren.
Pro.Career
Das Projekt Pro.Career hat zum Ziel aufbauend auf
und ergänzend zu bestehenden Strukturen im Bereich Berufsorientierung –
und vorbereitung eine Empfehlung für die Einrichtung eines zentralen
Career Centers für Studierende an der Philipps-Universität zu
entwickeln. Mit Pro.Career soll Berufsorientierung und
–vorbereitung einen zentralen und eigenständigen Platz und Stellenwert
an der Philipps-Universität erhalten.
Für ein
richtig gutes Studium
Mit dem Projekt "Für ein richtig gutes Studium", das von
2012 bis 2016 mit Mitteln aus dem Qualitätspakt Lehre von Bund und
Ländern finanziert wird, sollen die Studienbedingungen an der
Philipps-Universität weiter verbessert werden. Zwei Aspekte stehen
im Vordergrund: Die Unterstützung beim Übergang von der Schule zum
Studium und die Verbesserung der Qualität von Beratung, Lehre und
Betreuung auch bei steigenden Studierendenzahlen.
Büromanagement
Die Homepage der Netzwerke "Büromanagement an Hochschulen"
bündelt bundesweit Informationen aus dem Arbeitsbereich von
Hochschulsekretärinnen. Die gemeinsame Internetseite dient dem
schnellen Austausch von Informationen für Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter von Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet.
Abgeschlossene Projekte
OptimiSt-Bachelor
Das Projekt OptimiSt-Bachelor - Optimierung von
Studieninformationen zu Bachelorstudiengängen - gestaltet in
Kooperation mit neun Studiengängen der Philipps-Universität
Marburg ein inhaltlich und medial optimiertes Informationsportal,
die Studiengangswebseite.
Einführung der Software HIS
LSF
LSF (Lehre, Studium, Forschung), bereitgestellt von HIS, unterstützt
Verwaltungsaufgaben in Lehre und Forschung wie Prozesse zur
Erstellung des Vorlesungsverzeichnisses mit einem bedarfsgerechten
studiengangbezogenen Lehrangebot
und individueller Zeitplanung für Dozenten und Studierende
sowie die Administration der Belegung und der
Teilnahmenachweise. Ein weiterer wichtiger Baustein von LSF
besteht in der Erfassung und Aufbereitung von Forschungsdaten
(Hochschulforschungsbericht).
Einführung der Software SAP
R/3
Die Philipps-Universität führt das SAP R/3-System ein
für die Bereiche Finanzbuchhaltung / Anlagenwirtschaft, Controlling,
Haushaltsmanagement, Materialwirtschaft und für das
Personalwesen. Die modular aufgebaute betriebswirtschaftliche
Standardsoftware SAP R/3 bietet Anwendungen in
fachspezifischen Modulen, die miteinander verbunden sind, um den
Datentransfer zu gewährleisten.
Der Firmenname SAP steht für Systeme, Anwendungen und Produkte in der
Datenverarbeitung. Das „R“ aus R/3 steht für Realtime und bedeutet,
dass Daten sofort verbucht und aktualisiert werden und so jedem
Anwender für die weitere Verarbeitung im System sofort zur Verfügung
stehen, während die „3“ auf die dritte Generation des Produkts
hinweist.
Einführung eines Corporate
Design
Die Philipps-Universität führte 2007 ein einheitliches äußeres
Erscheinungsbild (Corporate Design) ein, das sich hauptsächlich auf die
Internetauftritte und die Druckerzeugnisse erstreckt. Ziel ist eine
konsistente Außendarstellung gegenüber der Öffentlichkeit und ein
unverwechselbarer Auftritt mit hohem Wiedererkennungswert.

