


Qualitätssicherung in Studiengängen
„Die wesentliche
Aufgabe in den nächsten Jahren besteht darin, nach dem (weitgehenden)
Abschluss der Studienreform und der Umstellung der Studiengänge auf
gestufte Abschlüsse nunmehr die konkrete Studienqualität in den
Mittelpunkt zu stellen.“
(Wissenschaftsrat: „Empfehlungen zur Akkreditierung als Instrument der
Qualitätssicherung“, Bremen, Mai 2012)
Mit den Erfahrungen aus der ersten Phase der Umsetzung der Bologna-Reform und den Rückmeldungen aus den (Re-)Akkreditierungsverfahren rückt das Thema „Qualitätssicherung in Studiengängen“ weiter in den Fokus der Hochschulen. Den daraus resultierenden Bedarf greift das hier dargestellte Projekt auf.
Die bislang erreichten Fortschritte bei der zentralen Implementierung von Organisationsstrukturen und Evaluationsinstrumenten sollen weiter ausgebaut werden, um eine nachhaltige Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in Studium und Lehre zu garantieren.
Durch die zentrale Ansiedlung des Projektes, die dezentrale Ausrichtung der Inhalte und die Funktion der Projektmitarbeiter als Fachbereichsberater sollen Synergieeffekte verstärkt und der Austausch auf zentraler wie auch dezentraler Ebene intensiviert werden. Die Fachbereiche sollen insbesondere in dem Themengebiet „Qualitätssicherung in Studiengängen“ entlastet werden.
Leitthemen
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Studierbarkeit der Studiengänge
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Konsistenz der QS-Konzepte
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Entlastung der Fachbereiche
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Nachhaltigkeit der Projektziele
Projektziele
Das Ziel des Projektes ist die Einleitung und Umsetzung eines Prozesses der nachhaltigen Qualitätsverbesserung von Studiengängen an der Philipps-Universität Marburg. Dies soll durch die folgenden Entwicklungsziele erreicht werden:
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Fachbereiche bei der Identifizierung von Stärken und Schwächen in den jeweils untersuchten Einheiten unterstützen
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Kommunikation und Dialog untereinander verbessern
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Bewusstsein der Akteure für Möglichkeiten der Qualitätsentwicklung stärken
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Zufriedenheit der Akteure erhöhen
Die eingesetzten qualitativen und quantitativen Instrumente sollen die Perspektiven und Erfahrungen der beteiligten Akteure in den Fachbereichen erfassen, so dass ein Konzept entwickelt und umgesetzt werden kann, das den Bedürfnissen von Studierenden und Lehrenden gerecht wird.
Die zu entwickelnden Maßnahmen setzen auf die vorhandenen
Eigeninitiativen der Fachbereiche, die durch die zentral angesiedelten
Fachbereichsberater unterstützt und begleitet werden.
Vorgehen
Das Vorgehen lässt sich in verschiedene Prozessschritte unterteilen. Durch Sondierung, Erhebung und Diagnose werden die Probleme und Kernthemen der Studiengänge erfasst und analysiert. Anschließend folgen die Entwicklung gezielter Maßnahmen und ihre nachhaltige Implementierung. Diese fünf Prozessschritte werden in der Grafik schematisch dargestellt:
Das Herzstück des Prozesses ist die Zusammenführung und Auswertung der verfügbaren Informationen und Daten, um durch deren fundierte Interpretation geeignete Maßnahmen abzuleiten.
Das „Netzwerk Qualitätssicherung in Studium und Lehre“ als bereits bestehendes Forum wird die neuen Aktivitäten begleiten und als Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen den Fachbereichen dienen.
Ressourcen und Kapazitäten
Fachbereichsberater als Wanderer
Sie unterstützen den Prozess in den Fachbereichen vor Ort und
können bei der Umsetzung des Prozesses die Fachbereiche auch personell
verstärken.
Instrumentenkoffer
Das Set an quantitativen und qualitativen Instrumenten wird
jeweils gemeinsam mit den Fachbereichen um fach- bzw.
studiengangspezifische Anteile individuell angepasst und
weiterentwickelt.
Ansiedlung in der Stabsstelle SL
Direkte Integration der Erfahrungen, Prozesse und Angebote der
Stabsstelle
Studiengangentwicklung und Lehrevaluation in das Projekt sowie die
Zusammenführung von Ergebnissen und Maßnahmen in die Prozesse und
Arbeitsabläufe der Stabsstelle.
Verknüpfung mit anderen Akteuren, Projekten und Einrichtungen
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Zentrale Allgemeine Studienberatung
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Optimierung von Studieninformationen (OptimiSt)
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Career Center
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Hochschuldidaktisches Netzwerk Mittelhessen
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Netzwerk Qualitätssicherung in Studium und Lehre
Aktuelles
Weiterführende Informationen sowie Details für Fachbereiche und den aktuellen Stand des Projektes finden Sie hier.
Kontakt
Projekt „Qualitätssicherung in Studiengängen“
Stabsstelle
Studiengangentwicklung und Lehrevaluation
Projektmailadresse: studierbarkeit@staff.uni-marburg.de
Projekthomepage: http://www.uni-marburg.de/studierbarkeit
Projektteam
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Koordination und Fachbereichsberatung
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Carmen Schmidt
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Fachbereichsberatung
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Beate Flach
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Alexander Nolte
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Christian Möller
- Florian Hofmann
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Instrumente und Kennzahlen
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Linda Sprenger
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Johannes Schnieders
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