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Mathematische Modellsammlung

mathematik_gross.jpgDie Mathematische Modellsammlung des Fachbereichs Mathematik und Informatik der Philipps-Universität Marburg (in Kooperation mit dem Hochschulrechenzentrum) sammelt historische Lehrmittel und Instrumente aus dem 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Der Bestand umfasst mathematische Modelle aus unterschiedlichen Zeiten und Materialien sowie historische Integrier- und Vermessungsgeräte. Eine beeindruckende Sammlung mechanischer Rechenmaschinen schlägt die Brücke zur Informatik.

Die Mathematische Modellsammlung des Mathematischen Seminars der Philipps-Universität Marburg ist eine Gründung des späten 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1885 und mit dem Antrag des Mathematik-Professors Heinrich Weber auf ein selbständiges Mathematisches Seminar in Marburg erhielt die Mathematik, die seit Gründung der Philipps-Universität im Jahre 1527 in Marburg erforscht und gelehrt wird, ein eigenes Institut. Etwa zeitgleich wurden die bis dahin vereinten Sammlungen von Mathematik und Physik getrennt und separat weitergeführt.

Noch im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Gips-, Draht- und Kartonmodelle von mathematischen Körpern, Flächen und Funktionen angeschafft. Eine Besonderheit der Sammlung ist die hohe Zahl feinmechanischer Geräte aus unterschiedlichen Zeiten: ein Pantograph aus Messing der Firma Breithaupt (Kassel) von 1866, mehrere Theodoliten, viele unterschiedliche Integriergeräte (Planimeter, Integraphen, harmonische Analysatoren) sowie mechanische Rechenmaschinen - dieser Sammlungsteil ist in den letzten Jahren besonders stark gewachsen. Alle diese Geräte belegen den hohen Stand der mathematischen Feinmechanik, die um 1980 ihren Höhepunkt erreichte, um danach durch die Digitalisierung leider fast vollständig zu verschwinden. Bis etwa 1970 wurden die Geräte zur praktischen Unterweisung der Studenten in angewandter Mathematik sowie für wissenschaftliche Berechnungen verwendet.

Seit 2008 wird die Sammlung von der Professur für globale Analysis betreut. Seitdem wurden umfangreiche Restaurierungs- und Bestimmungsarbeiten durchgeführt sowie neue Modelle hergestellt bzw. angeschafft.

Im Februar 2011 wurde die Mathematische Modellsammlung des Fachbereichs Mathematik und Informatik im Rahmen eines Festkolloquiums anlässlich des 125.Geburtstages des Mathematischen Seminars offiziell wiedereröffnet.

Die ständige Ausstellung befindet sich an zwei Standorten: im Foyer des Mehrzweckgebäudes Hans-Meerweinstraße (Ebene 3) sowie in der Bibliothek des Fachbereichs, zu der man vom Foyer über eine Treppe direkt gelangt (frei zugänglich zu den Öffnungszeiten der Bibliothek: Mo-Do 9-18 Uhr, Fr 9-17 Uhr). Ein Teil der Sammlung wird ausschließlich zu Unterrichtszwecken verwendet.

Geführte Besichtigungen finden in unregelmäßigen Abständen statt und können nach Absprache jederzeit angeboten werden."

Cartonmodelle
Modelle von Flächen zweiter Ordnung nach A. Brill [Schilling, Cartonmodelle]
Kubik
Modell einer Kubik mit vier Doppelpunkten A1 [Schilling VII, 2 / 45]
Rechenmaschine
Mechanische Rechenmaschine Brunsviga Modell MD II "Trinks-Triplex" von 1917
 
Pantograph
Pantograph der Firma Breithaupt (Kassel) von 1866 zum Vergrößern/Verkleinern von Zeichnungen, Karten o.ä.
 

Mathematische Modellsammlung
Hans-Meerwein-Str. / Campus Lahnberge, 35043 Marburg
Prof. Dr. habil. Ilka Agricola
Telefon: 06421/28–254 53, Fax: 06421/28–289 86

Öffnungszeiten
In der Bibliothek frei zugänglich zu den Öffnungszeiten
Mo-Do 9-18 Uhr
Fr 9-17 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 09.01.2013 · Heekyung Reimann

 
 
 
Philipps-Universität Marburg

Philipps-Universität Marburg, Biegenstraße 10, 35032 Marburg
Tel. +49 6421 28-20, Studifon +49 6421 28-22222, Fax +49 6421 28-22500, E-Mail: info@uni-marburg.de

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