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Physikalische Sammlung

physik_gross.jpgDie Physikalische Sammlung der Philipps-Universität Marburg am Fachbereich Physik umfasst zahlreiche mechanische Geräte der Physik und Astronomie des 17. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Zu den Objekten zählen historische Mikroskope, Globen und Theodoliten.

Die Anfänge der Physikalischen Sammlung der Philipps-Universität Marburg gehen auf das 17. Jahrhundert und das damalige „collegium experimentale physicum“ zurück. Als dessen Begründer gilt der Medizinprofessor Johann Dorstenius, der von 1689-1705 zugleich eine Zweitprofessur einen Lehr¬stuhl für Physik inne hatte. Die kostbarsten Geräte der Sammlung, darunter solche von der Hand des holländischen Instrumentenbauer Johann van Musschenbroek, stammen aus dieser Zeit.

Ende des 18. Jahrhunderts bestand die Sammlung aus verschiedenen mechanischen Geräten wie z.B. Pendel und Pumpe, aus optischen Geräten wie Mikroskop, Teleskope, Brennspiegel, aus Vorrichtungen zur Verdeutlichung der Himmelsbewegungen z.B. einer Armillarsphäre und aus ersten Instrumenten zur Elektrostatik wie einer Elektrisiermaschine, und einem Elektrometer.

Mit der Gründung des mathematisch-physikalischen Instituts 1817 an der Philipps-Universität Marburg und der Berufung von Prof. Christian Ludwig Gerling als Professor für Mathematik, Physik und Astronomie wurden Forschung und Lehre und damit auch die Sammlung in Marburg deutlich gestärkt. Gerling baute die physikalischen Praktika weiter aus und erweiterte die Sammlung v. a. um Geräte der Geodäsie und Astronomie. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts werden Geräte der Kristallographie angeschafft.

Die Sammlung wurde bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts weitergeführt. Die Bestände umfassen heute über 1000 Einzelstücke, von denen die kostbarsten in einer ständigen Ausstellung besichtigt werden können.

Physikalische Sammlung:
Renthof 6, 35037 Marburg

verantwortlich:
Priv. Doz. Dr. Andreas Schrimpf
andreas.schrimpf@physik.uni-marburg.de
Tel: 06421/28-21338

Besichtigung nach Vereinbarung

Zuletzt aktualisiert: 10.02.2012 · Heekyung Reimann

 
 
 
Philipps-Universität Marburg

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