Die Religionskundliche Sammlung
Die Religionskundliche Sammlung der Philipps-Universität Marburg sammelt Objekte und Abbildungen zur Geschichte der Religionen der Welt. Zum Bestand gehören Kultfiguren, Ikonen, Rollbilder, Hausaltäre und andere Ritualgegenstände. Einen Sammlungsschwerpunkt bilden die Religionen und die Religionsgeschichte Süd- und Ostasiens.
Die Religionskundliche Sammlung der Philipps-Universität-Marburg ist eine der vielen wissenschaftlichen Neugründungen der 1920er Jahre in Marburg. Ihr Gründer, der namhafte Marburger Theologe und Religionsphilosoph Rudolf Otto, setzte damit im Jahr 1927 einen in Deutschland seinerzeit einzigartigen Sammelschwerpunkt. Die Bestände waren zunächst im Ernst-von-Hülsen-Haus untergebracht und damit ursprünglich ein Teil dieses damals so genannten „Instituts für die gesamte Kunstwissenschaft“.
Die Sammlung befindet sich heute in einem eigenen Gebäude, der auch architekturgeschichtlich bedeutsamen ehemaligen Landgräflichen Kanzlei (1573), einem Bau aus dem 16. Jahrhundert. Die Religionskundliche Sammlung umfasst derzeit ca. 8.000 Exponate, von denen etwa 1500 in einer ständigen Ausstellung gezeigt werden. Zusätzliche Sonderausstellungen informieren mit wechselnden Schwerpunkten über die Religionen der Welt.
Seit 2006 ist die Leitung und Betreuung der Religionskundlichen Sammlung mit der Professur für Religionswissenschaft im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie verknüpft. Damit ist eine Anbindung an Lehre und Forschung gewährleistet, die die religionswissenschaftliche Aufarbeitung der Sammlungsgegenstände mitbestimmt und bereichert.
Religionskundliche Sammlung der Philipps-Universität
Marburg
Landgraf-Philipp-Straße 4, 35037 Marburg
Telefon: 06421/28-22480, Fax: 06421/28-23944
http://www.uni-marburg.de/relsamm
Öffnungszeiten:
Montags 14 bis 16 Uhr
Oder nach Vereinbarung: Kontakt und Anmeldung über das Sekretariat
(Mo.-Do. 9:00-17:00 Uhr und Fr. 9:00-14:00 Uhr)
Führungen nach Anmeldung über das Sekretariat











