Idee
Die Schaffung eines interdisziplinären Studiengangs im Spannungsfeld des entwicklungstheoretischen und -politischen Diskurses ist eine notwendige Konsequenz aus der Komplexität des Themenfeldes. Gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Aspekte lassen sich bei einer Betrachtung von entwicklungsrelevanten Themen heute nicht mehr trennen. Der Studiengang bietet Studierenden die Gelegenheit sich explizit mit den Herausforderungen und Hürden zu beschäftigen, die sich insbesondere für die Nicht-OECD-Staaten heute und in Zukunft stellen.
Die kritische Auseinandersetzung eines wachsenden Bevölkerungsanteils mit Themen der sich globalisierenden Welt, wie z.B. einem gerechteren Welthandel oder den machtpolitischen Strukturen zur Sicherung nationalstaatlicher Interessen, hat sowohl bei staatlichen als auch nichtstaatlichen Organisationen und Wirtschaftsunternehmen zu einem erhöhten Bedarf gut ausgebildeter Fachkräfte geführt.
Der "M.A. International Development Studies" schließt eine Lücke in der deutschen Hochschullandschaft. Bisherige Masterprogramme fokussieren sich auf einzelne Aspekte der entwicklungstheoretischen Diskussion. Das Marburger Masterprogramm bietet bewusst die Möglichkeit, aus einem vielfältigen Studienangebot eine individuelle Auswahl zu treffen und somit einen persönlichen Schwerpunkt zu setzen.

