Kurzbeschreibung
Angesichts aktueller Ereignisse erhalten die historischen
Dimensionen der Wirtschaft eine immer größere Bedeutung. Der
Studiengang „Europäische Wirtschafts- und Sozialgeschichte“ widmet sich
dieser Entwicklung und verbindet die systematische Herangehensweise der
Wirtschaftswissenschaften mit der historischen der
Geschichtswissenschaft. Bei einem hohen theoretisch-analytischen
Anspruch hat er das Ziel, auf den Ebenen von Akteuren, Strukturen und
Prozessen die wirtschaftliche und soziale Entwicklung sowie die
Interdependenzen mit Politik, Technik und Institutionen zu vermitteln.
Darüber hinaus sind jedoch hohe Praxisanteile möglich – ein
sechsmonatiges Praktikum kann in den Studienverlaufsplan integriert
werden –, die den Studierenden nicht nur die Erkundung zukünftiger
Berufsfelder ermöglichen, sondern auch in Kontakt zu potentiellen
Arbeitsgebern bringen. Der Arbeitsmarkt im Bereich der internationalen
Wirtschaftsbeziehungen vergrößert sich mit der zunehmenden Vernetzung
von Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Absolventen des
M.A.-Studienganges „Europäische Wirtschafts- und Sozialgeschichte“
werden in diesen Berufsfeldern ebenso wie in den „klassischen“
Berufsfeldern für Historiker geeignete Bewerber sein.
Zum Abschluß des Masterstudiengangs wird der akademische Titel Master
of Arts (M.A.) in den Geistes- und Sozialwissenschaften verliehen. Der
Masterstudiengang „Geschichte der internationalen Politik“ ist ein
konsekutiver, forschungs- oder praxisorientierter Studiengang.
Der Studiengang ist akkreditiert.

