Zielsetzungen
Das strukturierte Promotionsprogramm "Transformationen des Visuellen" stellt den Versuch dar, die Dimensionen des Medialen als Basis menschlicher Kommunikation zu erfassen. Die thematische Verbindung der beteiligten Fächer wird in dieser Form bislang in keinem der geförderten Graduiertenkollegs gepflegt. Um die interdisziplinäre Öffnung des Konzepts zu gewährleisten soll die seit mehr als einem Jahrzehnt in den Kunst- und Kulturwissenschaften geführte Debatte um "Bildlichkeit“"bzw. um einen "pictorial" oder "visual turn" in einer spezifischen Weise gewendet werden, indem weniger das 'Bild' als etwas scheinbar objektiv Gegebenes, sondern Visualität und ihre Effekte thematisiert werden. Die Gruppe gibt Gelegenheit, gerade auch an Fachgrenzen angesiedelte Themen in geeigneter Form zu diskutieren und vergleichend nach der Bedeutung und den Bedingungen des Umgangs mit dem Visuellen in den verschiedenen Fachdiskursen zu fragen.

