Von den "Mitteilungen" zum Marburger UniJournal
Von Anfang an informiert der Universitätsbund seine
Mitglieder in schriftlicher Form: angefangen vom einfachen
Mitteilungsblatt über eine Zeitschrift bis hin zum heutigen Marburger
UniJournal. Die schriftliche Kommunikation ist neben der Jahresversammlung ein wichtiges Instrument, um über
die Arbeit des Unibundes und über die Philipps-Universität zu
informieren.
Mitteilungen von 1934 bis 1962 alma mater philippina von 1962 bis 1998 Marburger UniJournal Nr. 1 (1999) Neue Ausgabe des Marburger UniJournals ab Oktober 2005
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Mitteilungen des Universitätsbundes Marburg
(1921-1941)
Der Schriftführer des Unibunds, bei dem seit 1924 eine
Geschäftsstelle des Unibundes angesiedelt ist, gibt alle drei Monate
die Mitteilungen heraus, die sich zunächst auf die Universitäts- und
Vereinsnachrichten sowie Festreden beschränken. 1931 erweitern sich die
"Mitteilungen" um wissenschaftliche Aufsätze, Antrittsvorlesungen
und Ortsgruppenvorträge. Im selben Jahr bekommt das Heft einen
Umschlag, der bis 1933 den Schattenriss des Marburger Stadtprofils
zeigt, danach den Stich "Alte Universität" von Otto
Ubbelohde.
Mitteilungen des Marburger Universitätsbund (1950-1961)
Mit der "Wiederbelebung" des Universitätsbundes nach dem
Zweiten Weltkrieg können seit 1950 zunächst nur provisorische
"Mitteilungen" vom Schriftführer einmal im Semester herausgegeben
werden. Ab 1957 schmückt wieder der Ubbelohde-Stich den Umschlag und
auch der Inhalt wird bebildert. Zudem erweitern sich die Themen um
Vorträge der Brüder-Grimm-Preisträger bzw. der Emil von
Behring-Preisträger. Seit 1958 kommen die Darstellung einzelner Fächer
und Institute der Philipps-Universität hinzu, sodass die Nachrichten
aus dem Universitätsbund nun nicht mehr im Mittelpunkt stehen.
alma mater philippina (1962-1998)
In seinem Vorwort zu der neuen Zeitschrift "alma mater
philippina" des Unibundes schreibt der Vorsitzende Winnacker 1962: "Es bedarf eines neuen Mittels für
die lebendige Verbindung zwischen Universität und ehemaligen
Studenten... Wir werden mit dieser Zeitschrift ein Mitteilungsorgan
schaffen, hinter dem in einer Zeit materiellen Denkens der Mensch
steht, der im guten Verhältnis zu seiner Universität ein kulturelle
Verpflichtung sieht." Die durchschnittlich gut 50 Seiten starke
Semesterzeitschrift wird nun von einem (ehrenamtlichen) Redaktionsteam
betreut: Dr.
Ingeborg Schnack, die bis zu ihrem Tode 1997 das Heft betreut,
arbeitet zunächst mit Heinrich Neumann (gestorben 1976) und Dr. Walter
Best (gestorben 1984) zusammen. Seit 1987 wurde sie von Dr. Dirk Barth
(Direktor der Unibibliothek Marburg) und Dr. Renate Scharrfenberg
(Unibibliothek) unterstützt, die das Heft auch nach Schnacks Tod
weiterführen.
Mit dem Erscheinen der Marburger Universitätszeitung, die seit 1972 von
der Pressestelle der Philipps-Universität herausgegeben wurde, wurde
die Alma Mater Philippina weitgehend von der Berichterstattung über die
Universität entlastet und konzentrierte sich mehr auf wissenschaftliche
Aufsätze, Universitätsgeschichte und den Bericht über das jährliche
Forum Philippinum.
Marburger UniJournal (seit 1999)
Das nun vierteljährlich herausgegebene Marburger UniJournal
ersetzt die "alma mater philippina", die "Marburger
Universitätszeitung" und die "Zeitung für ehemalige Studierende". Das
68 Seiten umfassende Magazin soll intensiver über Forschung an der
Philipps-Universität berichten, deshalb übernimmt ein
hauptamtlicher Wissenschaftsjournalist zusammen mit dem Pressesprecher
der Philipps-Universität die Redaktion des Heftes, das der Präsident
der Philipps-Universität zusammen mit dem Vorstand des Marburger
Universitätsbundes herausgibt.
2005 wird die Zeitschrift etwas modernisiert und erscheint
nun durchgängig vierfarbig und im handlichen DIN A4-Format.
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