Karl-Winnacker-Preis
Seit 1990 würdigt der Unibund mit dem Karl-Winnacker-Preis im Zweijahresrhythmus besondere Verdienste um die Förderung der Zusammenarbeit von Universität und Industrie auf naturwissenschaftlichen Gebieten.
Professor Karl Winnacker war langjährig Vorsitzender des Marburger Universitätsbundes und Vorstandsvorsitzender der Höchst AG. In 25 Jahren von 1958 bis 1984 hat er die Marburger Universität und ihre Entwicklung vielfältig gefördert. Bis zu seinem Tod am 5. Juni 1989 war Winnacker Ehrenvorsitzender des Marburger Universitätsbundes.
Der Karl-Winnacker-Preis ist mit einer Geldsumme von 5000 Euro dotiert und wird mit einer Urkunde und einer Medaille mit dem Bildnis Winnackers verliehen. Bisher erhielten neun renommierte Persönlichkeiten den Winnacker-Preis.
Preisträger
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2009 Dr. h.c. Liz Mohn stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes und des Kuratoriums der Bertelsmann-Stiftung Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Novartis AG Vorstandsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG und Präsident des Deutschen Industrie- und Handelkammertages DIHK 2003 Prof. Dr. h.c. Lothar Späth Aufsichtsratsvorsitzender der Jenoptik AG, Jena 2001 Prof. Dr. Heribert Offermanns Vorstandsmitglied der Degussa-Hüls AG von 1976-2000 und langjähriger Vorsitzender des Kuratoriums des Fonds der Chemischen Industrie Mitglied des Vorstands der Siemens AG 1997 Dr. Dr. h.c. Hans Vießmann Geschäftsführender Gesellschafter Viessmann GmbH & Co. in Hof/Saale 1995 Dr. h.c. Tyll Necker Vizepräsident Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. und Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1993 MdB Dr. Dr. h.c. Heinz Riesenhuber Bundesminister a.D. für Forschung und Technologie 1991 Prof. Dr. Hubert Markl Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft |

