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Tyll Necker

Tyll Necker (geboren 1930 in Berlin, gestorben 29.03.2001 in Bad Oldesloe) war langjährig Präsident des BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie). Nach seinem Abitur 1950 studierte er in Göttingen, München und Hamburg Volkswirtschaft und Philosophie.

1955 machte er sein Examen als Diplom-Volkswirt. Während seines Studiums war er Werkstudent in dem Unternehmen Hans Koch & Sohn (heute Hako-Werke GmbH & Co). Nach Abschluss seines Studiums heiratete Necker die Tochter des Gründers der Hako-Werke. Er trat als Vertriebsleiter in das Unternehmen ein.

1960 wurde er Mitgeschäftsführer und Mitgesellschafter und veranlasste, dass die Werke Reinigungsmaschinen herstellen.

1977 wurde Necker Vizepräsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. und von Oktober 1980 bis September 1983 dessen Präsident. Seit 1980 war Necker Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes der Deutsche Industrie e.V. (BDI). 1981 wurde er Vizepräsident des BDI und ab 1982 zusätzlich Schatzmeister des BDI.

Von 1. Januar 1987 bis 31. Dezember 1990 war Necker BDI-Präsident. Sein Nachfolger wurde Heinrich Weiss, unter dem Necker Vizepräsident war. 1992 wurde Necker zum kommissarischen Präsidenten bestellt, im November 1992 wurde er wieder zum BDI-Präsidenten gewählt und blieb dies bis zum 31. Dezember 1994.

Zuletzt aktualisiert: 25.05.2007 · Heidi Natelberg

 
 
 
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