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29.10.2013

campus marburg

Das Universitätsstadtevent

Zeit: 15.11.2013 15:00 h - 16.11.2013 02:00 h
Ort: Lahnberge und Lahntal

Referierende/Beteiligte:

Stadt und Universität

Weitere Informationen:

campus marburgAndere Städte haben einen Campus- Marburg ist ein campus!“ So lautet frei nach einem häufig strapazierten Spruch das Motto einer Veranstaltung am 15. November. In Marburgs Kernstadt und auf den Lahnbergen bieten 200 Vorträge und Präsentationen, Diskussionen und Lesungen, Workshops, Film- und Kabarettaufführungen Geistreiches und Unterhaltendes um alles, was Stadt und Universität bewegt und zusammenhält.

Programmflyer

Online-Programm (nach Veranstaltungsorten; mit Zusatzinfos zu allen Programmpunkten)

last minute-Änderungen

Highlights aus dem Programm

Medizin: von Marburg bis Hollywood

Mit reichhaltigem Programm präsentiert sich die Marburger Medizin. Von Hollywood lernen  –  geht nicht, glauben Sie? Dann lassen Sie sich von Prof. Dr. Jürgen Schäfer eines Besseren belehren. Seit fünf Jahren nutzt Jürgen Schäfer die TV-Serie „Dr. House“ für seine Vorlesungen und begeistert damit nicht nur Studierende.

Doch Jürgen Schäfer ist nicht der Einzige, der neue Wege geht, um Studierende bestmöglich auf das Arztsein vorzubereiten. Besichtigen Sie das Reinfried Pohl-Zentrum, erfahren Sie, wie Marburger Studis im Umgang mit Patienten/innen und beim Stellen von Diagnosen geschult werden. Oder versuchen Sie sich gleich selber als Operateur und steuern einen Operationsroboter, natürlich nur am Kunststoffmodell.

Was es heutzutage heißt, Arzt zu sein, darüber referiert Dr. med. Konrad Görg mit seinem Vortrag „Klinikärzte im Spannungsfeld zwischen Profit und Patientenwohl“.

 

Gesellschaft – im Konflikt

Wie sich Marburger Studenten unkonventionell mit Konflikten befassen, zeigt die Veranstaltung „Ein märchenhafter Konflikt“ und das Planspiel „Überleben in Kantonia“. Wer gerne selber über politische Themen diskutiert, ist bei Prof. Dr. Thorsten Bonacker an der richtigen Stelle. Er versucht mit Experten und allen, die sich dazu berufen fühlen, an aktuellen Krisenherden wie Syrien oder Afghanistan die Frage zu klären: „Was tun bei Konflikten?“.

Rassismus im „Der Herr der Ringe“? Machen Sie sich im Vortrag „Rassismus in und durch Tolkiens ,Der Herr der Ringe’“ von Alexander Thattamanil-Klug selber ein Bild und lauschen den Argumenten zu seiner gewagten These.

 

Literatur – im Café und Quartett

In lockerer Caféhaus-Atmosphäre stellen unter dem Motto „Literatur im Café“ Wissenschaftler/innen ihre aktuellen Buchpublikationen vor. Präsentiert werden unter anderem: „Verdis Opern. Ein musikalischer Werkführer“ von Sabine Henze-Döhring, „Geist und Gewalt. Deutsche Philosophen zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus“ von Ulrich Sieg und die „Historisch-kritische Ausgabe der Sämtlichen Werke“ durch die Forschungsstelle Georg Büchner.

Im „Literaturkritischen Quartett“ diskutieren Prof. em. Dr. Thomas Anz, Marion Schmaus, André Schwarz und Dr. Jan Süselbeck die Roman Neuerscheinungen „Jage zwei Tiger" von Helene Hegemann, „F" von Daniel Kehlmann und „Das Ungeheuer" von Terézia Mora.

Über die Lesungen von Leon de Winter und Navid Kermani informiert der Beitrag über das Rahmenprogramm von campus marburg.

 

Psychologie – von Stress, Kopf und Depression

Zum Thema Stress gibt es eine Laborführung und Mitmachaktion der Psychologen unter Prof. Dr. Urs Nater. Motto: „Ohne Stress geht es nicht.“

Rund ums Gehirn werden gleich mehrere Vorträge angeboten. Angefangen mit „Einer Reise durchs Gehirn“ von Prof. Dr. med. Tilo Kircher und „Neues aus der Hirnforschung“ von Prof. Dr. Wolfgang Oertel über einen Vortrag zur Verarbeitung der Vielfalt von Sprache in „Von Worten zu Wellen“ von Phillip Aldray bis hin zu der Frage,  wie man die Aktivität des Gehirns sichtbar machen kann und welchen Nutzen das hat in „Feedback vom Gehirn“ von Dr. Jens Sommer.

Mit der „Volkskrankheit Depression“ und ihrer Behandlungsmöglichkeiten beschäftigt sich Prof. Dr. med. Carsten Konrad in Form eines Kurzvortrags, eines Podiumsgesprächs mit einer therapierten Patientin und einer Ausstellung. 

 

Chemie: Viel Lärm …

Für diejenigen, die bei Wissenschaft direkt an aufwendige Glaskonstruktionen und blubbernde Flüssigkeiten denken und die sehnlich auf den Moment warten, an dem sich der ganze Versuchsaufbau mit einem lauten Knall im Labor verteilt, für diejenigen ist die Veranstaltung „Viel Lärm um nichts?“ vielleicht genau das Richtige. Die beiden Experimentatoren Dr. Michael Schween und Fritjof Schmock zeigen im Chemikum, wie wenig manchmal ausreicht, um „viel Lärm“ zu machen.

Es besteht bei campus marburg außerdem die Möglichkeit, das Chemikum auch nachmittags und am frühen Abend zu besichtigen.

 

Biologie zum Erleben und Mitmachen

Neugierig machen die Programmvorschläge von Prof. Dr. Victor Sourjik „Bakterien  als Rechenkünstler und „Solarbetriebene Mikrofabriken aus dem Meer“ von Prof. Dr. Uwe Maier. Die DNA von Paprika zu isolieren, können Besucher im Mitmach-Versuch selber ausprobieren.

 

Physik:  Sonne, Mond und Laser

Eindrucksvoll ist das richtige Wort für das Programm der Marburger Physiker bei campus marburg. Lassen Sie sich unter dem Titel „Physik Inside“ durch die Labore experimenteller Arbeitsgruppen führen, erleben verblüffende Experimente  in der „Physikshow“ von Georg Otto,  erfahren im Vortrag von Dipl.-Ing. Arash Rahimi-Iman „Was ein Laser ist, und wie er funktioniert“ – Wissenswertes zur Geschichte des Lasers und den neuesten Errungenschaften der Lasertechnik, lassen sich von einer Lasershow beeindrucken oder wagen bei der Führung durch die Gerling-Sternwarte mit PD Dr. Andreas Schrimpf einen Blick in die Sterne. 

 

Mathematik und Informatik: Vom Schiefen Dach zum Android App

Erinnern Sie sich mit Grauen an den Mathematikunterricht zu Schulzeiten? Dass Mathematik interessant ist und mehr kann als plus/minus/mal/geteilt, beweist das Programm der Mathematiker und Informatiker. Welche überraschenden Effekte es in gekrümmten Räumen gibt und warum das Dach des Olympiastadions mathematisch günstig ist, davon handelt der Vortrag „Krumme Sachen – die überraschende Geometrie gekrümmter Räume“ von Prof. Dr. Ilka Agricola.   Der Vortrag „Das ABC der großen Daten“ von Prof. Dr. Bernhard Seeger vermittelt Hintergrundinformationen zu Fluch und Segen von „Big Data“, durch den NSA-Skandal in aller Munde und auch in der Informationsforschung von hohem Stellenwert.

Heutzutage besitzen viele von uns bereits ein Smartphone und setzen regelmäßig Apps ein. Wie Apps funktionieren und wo ihre Schwachstellen liegen, dazu referiert Prof. Dr. Freisleben.  Mit ihrem Vortrag „Öko und High-Tech – Android Apps für die Ökokiste“ stellt Prof. Dr. Gabriele Täntzer eine App vor, die Marburger Informatik- studierende ausgearbeitet haben.

 

Marburger Allerlei: WWW, SSO, UNESCO …

Lauschen Sie den Klängen klassischer Musik. Nehmen Sie Teil an der „Öffentlichen Generalprobe“ des Studenten-Sinfonie-Orchesters Marburg, das Teile des aktuellen Programms im Audimax des Hörsaalgebäudes probt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen zu Orchester, Dirigent und klassischer Musik.

Eine Weinverkostung der besonderen Art bietet Claus-Marco Dietrich an unter dem Titel „World Wide Wine. Weinkultur im Zeichen der Globalisierung“. Der Kulturwissenschaftler spricht über den Einfluss der Globalisierung auf Weinbau, -produktion und Konsum. Natürlich mit Weinprobe!

Die Bewerbung Marburgs für die UNESCO-Welterbe-Liste ist Thema der Kurzvorträge von Dr. Katharina Schaal und Ulrich Klein. Im Anschluss können Fragen gestellt werden. 

Zum nächtlichen Schlemmen lädt das Studentenwerk Marburg ein. Unter dem Motto „Mensa für Nachtschwärmer“, sind die Speisesäle der Mensa Erlenring und der Mensa auf den Lahnbergen bis 23 Uhr geöffnet. Zu jeder vollen Stunde wird außerdem eine Küchenführung angeboten.

Wie Marburger Rechtswissenschaftler internationale Schiedsgerichte simulieren, zeigt Dr. Reinmar Wolff mit dem Vortrag „Vis Moot Court – grenzüberschreitende Streitbeilegung“.

Das Kunstmuseum in der Biegenstraße – derzeit in der Sanierung – macht mithilfe einer Projektion unter dem Titel „Schätze des Wissens – Bilderrätsel aus den Sammlungen der Philipps-Universität“ die universitären Sammlungen erratbar und erlebbar.

Das Zentrum für Lehrerbildung informiert über virtuelle Fortbildungen, neue Konzepte der Lehre bzw. des Lernens und modernste Lehr- und Lerntechnologien wie eine digitale Tafel oder einen Tisch mit Touchscreenoberfläche. 

Gleich mehrfach ist Marburg selbst Objekt von Fotografen/innen und Wissenschaftlern/innen: „Share-like-Favourite. Studieren und leben in Marburg“ zeigt die Ergebnisse eines Fotowettbewerbs.

Anna Schreiber gibt mit ihrem Vortrag „Passage Marburg?!“ über eine empirische Studie Antwort auf die Frage, warum Studierende nach Marburg kommen, was sie hier hält und warum sie Marburg wieder verlassen ...

Lisa Fitz, Leon de Winter, After-Show-Parties …

Beim Rahmenprogramm von campus marburg könnte es eng werden

 Zahlreiche städtische Akteure sorgen bei campus marburg für ein Rahmenprogramm weit jenseits universitärer Programmatik. Selbst wenn für einige Highlights extra das Audimax gebucht wurde, ist auf den Eintritts-Bändchen vorsichtshalber vermerkt: „bis zu den Kapazitätsgrenzen". Hier einige Highlights:

„Marburger Kabarettherbst trifft campus marburg“, heißt es im Audimax um 20.30 Uhr, wenn Lisa Fitz ihr Kabarettsolo „MUT" präsentiert. Was den Menschen in Zeiten von Banken- und Staatspleiten, Wut- und Hartz-Vier-Bürgern, Pisastudien und im Alltag fehlt, ist der Mut. Ob in der Schlange vom Supermarkt, im Restaurant oder in der U-Bahn, dort, wo der Mensch mit Gewissen als Mutbürger Klage in Taten umsetzen will. Zu oft fehlt der Schneid oder die Zivilcourage. Zitat SZ: „Lisa Fitz überzeugt. Weil sie authentisch ist. Weil sie ein Original ist. Weil sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Sie geht nicht auf die Bühne, um von allen gemocht zu werden.“

Der niederländische Drehbuchautor, Filmregisseur und Schriftsteller Leon de Winter stellt in der UB seinen neuesten Roman „Ein gutes Herz“ vor. Dessen mediale Aufmerksamkeit vom „Spiegel", „ZDF-heute journal“ bis FAZ ist enorm. Die Veranstaltung in Kooperation mit der Buchhandlung Am Markt beinhaltet neben der Lesung ein Autorengespräch unter Leitung von Prof. Dr. Angela Krewani.

Im Marburger Rathaus laden Marburger Literaturforum und Institut für Philosophie den Schriftsteller, Publizisten und habilitierten Orientalisten Navid Kermani. Seine literarische Arbeit kreist immer wieder um menschliche Grenzerfahrungen, sei es angesichts des Todes, des Alltags, der Erfahrung der Musik oder auch der Sexualität. 2011 wurde Kermani für seine „lagerüberwindenden religionswissenschaftlichen und politischen Analysen" mit dem Hannah-Arendt-Preis ausgezeichnet, der Roman „Dein Name" wurde für den Deutschen Buchpreis 2011 nominiert, 2012 erhielt er den Kleist-Preis. Aufsehen erregte Kermani, als er 2009 den Hessischen Kulturpreis erst nach zwischenzeitlicher Aberkennung durch Roland Koch erhielt. Kermani wird lesen aus „Dein Name" und seinem neuesten Buch „Ausnahmezustand. Reisen in eine beunruhigte Welt".

WWW heißt es anschließend am gleichen Ort. Die Rede bei Kulturwissenschaftler und Weinexperte Claus-Marco Dieterich ist von „world wide wine" – Geschmacksformatierung in Zeiten der Globalisierung; natürlich mit Weinproben.

Eine literarische Zeitreise durch Marburg und drei Jahrhunderte bietet das Haus der Romantik an. Im Unimuseum liest der emeritierte Medizin-Prof. Hermann Lindemann alias Jan Tilden aus seinem Marburg- und Medizin-Krimi „Transplantation – Auf der Liste".     
Wenig Werbung machen muss man für die Poetry Slammer Lars Ruppel und Bo Wimmer als Moderatoren eines Slams Profs gegen Studis. Das Audimax dürfte nicht zu groß für diese Auseinandersetzung sein.
Und ebenfalls im Auditoriengebäude ist im Foyer die „Textbox" der deutschen Poetry-Slam-Legende Bas Böttcher aufgebaut. In der schallisolierten Plexiglas-Kabine mitten im Trubel von campus marburg sprechen Redner/innen im Halbstunden-Abstand mit ca. 10-minütigen Vorträgen/Texten über Alltag, Uni und Gesellschaft – von außen nur anzuhören über 24 Kopfhörer. Voranmeldungen über campus@marburg-stadt.de ist erwünscht, aber auch eine spontane Teilnahme ist möglich.

Last but not least gibt's die After-Show-Partys: im KFZ „Electro Swing Revolution Vol. 2" unter musikalischer Leitung von DJ Justin Fidèle, Veranstalter und Resident DJ der legendären monatlichen Electro Swing Revolution-Partys in Berlin und Bremen. Die instumentale Begleitung wird Z am Saxophon übernehmen, in Marburg auch kein Unbekannter.

Alternative Party- und Musikangebote sind im „Nachtsalon" eine 90er-Party und Live-Jazz in der „Cavete".

last minute-Änderungen

Tickets: Vorverkauf der Einlassbändchen gegen 5 Euro Unterstützungsbeitrag in den Mensen, Uni-Cafeterien, bei MTM und in der Oberstadtwache. Die Bändchen berechtigen am campus-Tag zur kostenfreien Nutzung der Stadtbusverbindungen von der Kernstadt auf die Lahnberge und - vorbehaltlich der Raumkapazitäten und feuerpolizeilichen Bestimmungen - zum Besuch aller Veranstaltungen. Pünktlich kommen lohnt sich - wenn die maximale Besucherzahl erreicht ist, können keine Teilnehmer mehr zugelassen werden.

 

Veranstalter:

Philipps-Universität Marburg, Universitätsstadt Marburg

Zuletzt aktualisiert: 14.11.2013 · igler

 
 
 
Philipps-Universität Marburg

Philipps-Universität Marburg, Biegenstraße 10, 35032 Marburg
Tel. +49 6421 28-26118, Fax +49 6421 28-28903, E-Mail: pressestelle@verwaltung.uni-marburg.de

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