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11.11.2005

Aufbau einer deutsch-chinesischen Sommeruniversität in Shanghai

Hessische Wissenschaftsdelegation unterzeichnet Abmachung mit Tongji-Universität

Die Tongji-Universität in Shanghai und die Hessischen Hochschulen in Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Kassel, Marburg, Offenbach und Wiesbaden wollen eine gemeinsame "International Summer University" in Shanghai nach dem Vorbild der "Hessen International Summer Universities" aufbauen. Das Gesamtkonzept für das für 2007 geplante Projekt werden die Beteiligten bis Juli 2006 vorlegen.

Eine entsprechende Vereinbarung zwischen der chinesischen Universität und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat Staatsminister Udo Corts heute in Shanghai unterzeichnet. "Damit werden die lange schon bestehenden engen freundschaftlichen Verbindungen zwischen der Tongji-Universität und den Hessischen Hochschulen gestärkt und die Zusammenarbeit in der Hochschulbildung ausgebaut", sagte Corts bei der Zeremonie. "Die Sommeruniversität soll sowohl chinesischen wie deutschen Studierenden, aber auch Studierenden anderer Länder offen stehen. Auch Berufstätige, die sich fortbilden wollen, sollen Zugang haben." Als Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch vorgesehen.

Das Projekt soll im Jubiläumsjahr der Tongji-Universität starten: Sie wurde 1907 in Shanghai als Deutsche Medizinschule für Chinesen von dem Arzt Dr. Erich Paulun gegründet. Bei der Erweiterung um technische Studiengänge bekam sie 1912 den Namen Tongji, was auf Deutsch soviel bedeutet wie "Wir sitzen alle in einem Boot". In den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde sie zur Universität und gehört heute zu den Elite-Hochschulen der Volksrepublik China. Das Fächerangebot umfasst Natur-, Ingenieur- und Geisteswissenschaften ebenso wie Jura und Medizin. Die Tongji-Universität, die größte Universität in Shanghai mit rund 44.000 Studierenden und 4200 wissenschaftlichen Mitarbeitern, ist seit 1989 mit der Philipps-Universität über eine Hochschulpartnerschaft verbunden..

Wissenschaftsminister Corts besucht zur Zeit mit einer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation aus 38 Vertretern hessischer Unternehmen und Hochschulen sowie Abgeordneten aller im Landtag vertretenen Parteien China. Der Präsident der Philipps-Universität, Professor Dr. Volker Nienhaus, vertritt auf dieser Reise die Hessischen Universitätspräsidenten.

Kontakt

Thomas Komm
Referat für Internationale Beziehungen der Philipps-Universität
Tel.: 06421 28-26120

Zuletzt aktualisiert: 11.11.2005 · Viola Düwert

 
 
 
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