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20.04.2006

Visuelle Neurowissenschaften – Die Welt zu Gast in Mittelhessen

Die Volkswagenstiftung fördert mit 120.000,- EURO zwei Sommerschulen im Schloss Rauischholzhausen

„Die Welt Zu Gast bei Freunden“, so lautet das Motto der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft in Deutschland im Juni/Juli diesen Jahres. „Die Welt zu Gast in Mittelhessen“ heißt es zwei Monate später dank der Unterstützung durch die Volkswagenstiftung. Diese fördert zwei Sommerschulen zum Thema „Visuelle Neurowissenschaften: Vom Aktionspotenzial zum Bewusstsein“, die vom Marburger Neurophysiker Prof. Dr. Frank Bremmer zusammen mit seinen Kollegen Prof. Karl Gegenfurtner (Gießen) und Prof. Jochen Braun (Magdeburg) initiiert und organisiert werden. Es handelt sich dabei bereits um die zweite und dritte Veranstaltung dieser Art.

Die erste Sommerschule fand im September 2004 ebenfalls auf Schloss Rauischholzhausen statt. „Mit einem unerwartet großen Erfolg“, so Prof. Bremmer. „Wir erhielten damals mehr als 150 Bewerbungen von exzellenten Kandidaten (Doktoranden und PostDocs) aus aller Welt. Es fiel uns sehr schwer, nur die 30 besten nehmen zu können. Aber das Konzept der Sommerschule mit einer intensiven Betreuung durch die insgesamt 20 Gasttutoren, durchweg renommierten Neurowissenschaftlern aus Europa und den USA, ließ nicht mehr zu. Am Ende der Sommerschule 2004 wurden wir von den Doktoranden wie aber auch von den Rednern geradezu gedrängt, weitere Schulen dieser Art zu organisieren und nach Möglichkeit zu einer ständigen Einrichtung werden zu lassen“.

Die ersten Schritte in dieser Richtung sind inzwischen getan. Die Volkswagenstiftung unterstützt sehr großzügig den Antrag von Prof. Bremmer und seinen Kollegen Gegenfurtner und Braun und fördert Sommerschulen in diesem Jahr (3.-15. September) und im Jahr 2008 mit insgesamt etwa 120.000,- EURO. Die Maximalförderung (3 Sommerschulen) durch die Volkswagenstiftung ist damit erreicht. Prof. Bremmer und seine Kollegen sind aber von dem Erfolg und der Euphorie der ersten Veranstaltung so motiviert, dass sie versuchen werden, tatsächlich eine ständige Einrichtung im 2-jährigen Abstand zu implementieren. Die Sommerschule wäre damit einen Gegenpol zu renommierten Veranstaltungen in den USA (z.B. Cold Spring Harbor) und könnte so die Bedeutung des Standortes Mittelhessen für die Neurowissenschaften weiter stärken.

 

Kontakt

Prof. Dr. Frank Bremmer
Angewandte Physik / Neurophysik der Philipps-Universität Marburg
Renthof 7 / 208, D-35032 MARBURG

Tel.: 06421-28-24162
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 20.04.2006 · Pressestelle

 
 
 
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