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07.07.2006

Einweihung des MArburger RechenCluster MARC

Hochleistungsrechnen unterstützt Forschung in Naturwissenschaften sowie Angewandter Mathematik

Der neue MArburger RechenCluster MARC ist eingeweiht: Für das High Performance Computing steht Marburger Wissenschaftlern damit eine (Peak-)Rechenleistung von knapp 1,4 TeraFlop/s (1,4 Billionen arithmetische Operationen pro Sekunde) zur Verfügung.

Die Bedeutung des Wissenschaftlichen Rechnens als einer Schlüsseltechnologie für nahezu alle Bereiche von Wissenschaft und Technik ist heutzutage unumstritten. Simulationsmethoden tragen entscheidend zur Reduktion von Entwicklungszeiten neuer Methoden und Technologien bei. Trotz der enormen Fortschritte im Bereich der Arbeitsplatzrechner ist hierbei in vielen Anwendungsfällen der Einsatz von Hochleistungsrechnern unerlässlich, nicht zuletzt auch aufgrund der stetig wachsenden Komplexität der Problemstellungen.

High Performance Computing (HPC) gehört vor allem in den Naturwissenschaften sowie der Angewandten Mathematik immer mehr zum  Handwerkszeug für die wissenschaftliche Forschung. "Der Verfügbarkeit einer adäquaten Hochleistungsrechnerkapazität kommt damit für den Wissenschaftsstandort Marburg eine überaus wichtige Bedeutung zu: sie ist eine Grundlage für eine national und international konkurrenzfähige Forschung in diesen Bereichen", erklärte der Präsident Prof. Dr. Volker Nienhaus bei der Eröffnung von MARC. 

Während in der Vergangenheit Arbeitsgruppen der FB Chemie und Physik die Hauptnutzer waren, sind jetzt durch Neuberufungen weitere Anwender aus dem Fachbereich Mathematik und Informatik hinzugekommen. Je zwei Arbeitsgruppen aus diesen Fachbereichen haben in Kooperation mit dem HRZ ein gemeinsames Rechen-Cluster beschafft (insbesondere gemeinsame Finanzierung des Landesanteils). Die gemeinsame Finanzierung des Linux-Clusters ermöglichte eine Investitionshöhe, die keine der beteiligten Arbeitsgruppen allein hätte aufbringen können (der Finanzierungsrahmen der ersten Ausbaustufe betrug 435.000 EUR). Durch die gemeinsame Nutzung steht die gesamte Leistungsfähigkeit des Clusters zeitweise allen beteiligten Arbeitsgruppen zur Verfügung. Weitere Arbeitsgruppen, sei es aus Marburg oder den anderen hessischen Hochschulen, können sich an einer möglichen Ausbaustufe beteiligen.

Neu für den Betrieb des jetzt beschafften Rechen-Clusters ist, dass das System selbst auch Gegenstand der Forschung ist: Die Informatik ist angetreten, nach 10 Jahren WWW mit dem Grid-Computing eine weitere Internet-Revolution einzuläuten. Dabei geht es um das Zusammenspiel der Knoten in dem Cluster und darüber hinaus um die Koordination von lokalen Clustern in einem überregional verteilten Grid.

Hochleistungsrechnen hat an der Philipps-Universität längst Tradition: Bereits 1989 wurde in Kooperation von Fb. Chemie und HRZ ein Vektorrechner beschafft. 1995 folgte dann der Übergang zu einem Parallelrechner. Das Cluster ist im Rechnerraum des HRZ aufgestellt und wird vom HRZ betrieben.  Die Unterstützung des wissenschaftlichen Rechnens ist heute nur noch eine von vielen Aufgaben des HRZ.

 

Weitere Informationen:

http://www.uni-marburg.de/hrz/infrastruktur/zserv/cluster

Kontakt

Dr. Jutta Weisel
Tel.: 06421-2821552
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 11.07.2006 · Pressestelle

 
 
 
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