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10.10.2006

Leichte Explosion im Fachbereich Chemie

Doktorand erlitt Verbrennungen ersten Grades, eine Wand verschob sich um 50 cm und Sprinkleranlage führte zu Wasserfolgeschäden im betroffenen Labor und den zwei angrenzenden Räumen. Die Unglücksursache wird derzeit noch geprüft, der Lehrbetrieb ist von dem Vorfall jedoch nicht beeinträchtigt.

Chemie
Die Verpuffung passierte im roten Abzug (Bildmitte), oben rechts sieht man die Verschiebung der Laboraußenwand aus ihrer Halterung. (Fotos: Hellmuth Grassmann)
In einem Forschungslabor des Fachbereichs Chemie kam es heute gegen 9 Uhr 30 zu einer so genannten „Verpuffung“, ausgelöst durch eine Lösungsmitteldestille. In einem Routinevorgang arbeitete ein Doktorand mit der Destille. Er wurde bei der Explosion leicht verletzt (Verbrennung 1. Grades) und hat nach kurzer medizinischer Versorgung das Krankenhaus wieder verlassen. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Durch die Lösungsmittelverpuffung wurden insgesamt drei Laboratorien beschädigt: das Labor, in dem das Unglück passierte, sowie die zwei benachbarten Räume. Die Druckwelle verschob die eine Wand des Skelettbaus aus Stahlbeton nach außen um 50 cm, ohne die Fenster zu zerstören. Da die Sprinkleranlagen sofort in Betrieb gingen, hatte die Feuerwehr, obwohl sie schon nach kurzer Zeit vor Ort war, keinen Einsatz. Allerdings kam es durch die Sprinkleranlage zu Wasserfolgeschäden im betroffenen sowie zwei benachbarten Laboren. Giftige Substanzen sind nicht ausgetreten, so dass zum keinem Zeitpunkt eine Gefährdung bestanden hat und deshalb auch keine Evakuierung des Gebäudes notwendig war.

Der Sachschaden lässt sich noch nicht beziffern. „Informationen über die Unglücksursache werden derzeit vom Landeskriminalamt noch geprüft, ein Ergebnis liegt noch nicht vor“, erklärt Prof. Ulrich Koert, Dekan des Fachbereich Chemie. Der Lehr- und Forschungsbetrieb am Fachbereich Chemie sei durch den Vorfall nicht beeinträchtigt.chemie1

 

Zuletzt aktualisiert: 01.11.2006 · Pressestelle

 
 
 
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