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30.10.2006

Philipps-Universität gewinnt Wettbewerb für „weltoffene Universitäten“

Die Philipps-Universität Marburg ist eine von drei erfolgreichen Universitäten im Wettbewerb um die besten Ideen zum Aufbau eines „Welcome Centre für internationale mobile Forscherinnen und Forscher“, den die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgeschrieben haben. Ihr Konzept für eine Rundum-Betreuung ausländischer Forscher wird mit 100.000 Euro gefördert.

asiatDamit hat sich die Philipps-Universität, gemeinsam mit den beiden anderen Gewinnerinnen Bonn und Bochum, unter 32 Bewerbern durchgesetzt. Ausgezeichnet wurden Hochschulen, die mit innovativen Konzepten dafür sorgen, dass sich ausländische Forscherinnen und Forscher an deutschen Hochschulen willkommen fühlen und Rahmenbedingungen vorfinden, die ihnen die volle Konzentration auf ihre Forschungsarbeit ermöglichen.

„Mit einem hervorragenden ‚Welcome Centre’ werden wir künftig noch leichter Spitzenforscher nach Marburg holen“, so Prof. Dr. Volker Nienhaus, Präsident der Universität Marburg. „denn unser neuer Service wird den Forschern viel Zeit und Mühen ersparen. Deren Zeit ist zu wertvoll, um sie mehr als unbedingt nötig für Administration zu verwenden.“

„Wenn eine Hochschule für internationale Wissenschaftler/innen attraktiv sein will, muss der Service zur sozialen Integration der ausländischen wissenschaftlichen Gäste der Qualität der Wissenschaft entsprechen“, ergänzt Thomas Komm, Leiter des Referats Internationale Beziehungen. Das Innovative am Marburger Antrag ist unter anderem die Einbeziehung von emeritierten bzw. pensionierten Wissenschaftlern sozusagen als Mentoren für die ausländischen Gäste - und das schon bei der Planung eines Aufenthalts in Marburg, vor allem aber nach ihrer Ankunft.

Insgesamt soll das Welcome Centre die notwendigen Informationen und Unterstützungen kompetent zentral bereitstellen, um so die Fachbereiche und Wissenschaftler/innen von dem erheblichen zeitlichen Aufwand bei der administrativen Betreuung ihrer wissenschaftlichen Gäste zu entlasten und darüber mehr Zeit für fachliche und soziale Kontakte zu gewinnen. Die nach Marburg kommenden Forscherinnen und Forscher sollen von Anfang an das Gefühl haben, dass sie nicht nur als Experten in wissenschaftlichen Einrichtungen, sondern auch als Kollegen in der Marburger akademischen ‚Community’ herzlich willkommen sind. Das „Welcome Centre“ bietet ausländischen Gastwissenschaftlern eine Fülle an Dienstleistungen: Dazu gehört zum Beispiel ein personalisiertes Informations- und Unterstützungssystem, über das bereits vor der Anreise z.B. rechtliche oder andere relevante persönliche Fragen abgeklärt werden können.

Mit der Entwicklung eines „Welcome Centre“ vervollständigt und professionalisiert die Philipps-Universität ihr Angebot für internationale Gäste. Die Kette von innovativen und internationalen ausgerichteten Strukturen reicht dann lückenlos von der Bachelor- und Master-Ausbildung über das Promotions-Studium bis hin zum Aufbau eines „Welcome Centre“ für internationale Gastwissenschaftler. Dabei soll das Welcome Centre als zentrale Einrichtung nicht nur ausländischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen dienen, die sich zeitweise in Marburg aufhalten werden, sondern auch jene Deutschen unterstützen, die von einer ausländischen Hochschule nach Marburg berufen werden. Viele der Fragen, die für die reibungslose Integration in Marburg zu beantworten sind, stellen sich auch für wissenschaftliches und nichtwissenschaftliches Personal, das von anderen Orten aus Deutschland nach Marburg kommt. Auch hierfür kann die sich im Welcome Centre bündelnde Kompetenz genutzt werden.

 

Weitere Informationen

Referat für Internationale Beziehungen, Thomas Komm
Biegenstr. 10, D-35032 Marburg
Tel.: 06421 28-26120/26176
Fax: 06421 28-28998
E-Mail: komm@verwaltung.uni-marburg.de

 

Zuletzt aktualisiert: 30.10.2006 · Pressestelle

 
 
 
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