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23.10.2008

Offizieller Start von SciMento-hessenweit

Das spezielle Förderprogramm der fünf hessischen Universitäten zielt darauf, Doktorandinnen und Postdocs der Natur- und Ingenieurwissenschaften zu unterstützen, ihre Karriere in der Wissenschaft und im Wissenschaftsmanagement stärker als bisher zu verfolgen.

Eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen und sich in der scientific community zu vernetzen, finden vor allem junge Frauen oftmals schwierig. SciMento-hessenweit, ein spezielles Mentoringprogramm für Doktorandinnen und Postdocs der Natur- und Ingenieurwissenschaften, will hier helfen. Die fünf hessischen Universitäten in Kassel, Marburg, Gießen, Frankfurt und Darmstadt haben sich in diesem Bereich zusammengeschlossen, um Doktorandinnen und Post-Doktorandinnen der Natur- und Ingenieurwissenschaften zu motivieren, den Pfad der Wissenschaft weiter zu verfolgen. Das Programm startet am Mittwoch in der Alten Aula der Universität Marburgmit 79 Mentees und 20 Mentoren und Mentorinnen.

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Vizepräsidentin Prof. Dr. Babette Simon, Projektleiterin Prof. Dr. Anna Starzinski-Powitz und Dr. Christiane Schurian-Bremecker
„SciMento-hessenweit will - zusammen mit den beiden anderen hessischen Förderprogrammen MentorinnenNetzwerk und ProProfessur - dafür sorgen, dass Frauen auch in den Spitzenpositionen der Wissenschaft und des Wissenschaftsmanagements stärker als bisher vertreten sind“, sagt Prof. Dr. Babette Simon, Vizepräsidentin der Philipps-Universität. Statistiken der letzten Jahre zeigen, dass immer noch gerade die Phase der Promotion ein Scheideweg ist, an dem überproportional viele Frauen den Weg der Wissenschaft verlassen. „Dies hat viele Gründe, strukturelle wie persönliche“, so Privatdozentin Dr. Christiane Schurian-Bremecker, die an der Marburger Universität das Programm betreut.

Noch kommen erst sieben Mentees aus der Universität Marburg, während sich vier Mentoren aus Marburg engagieren: der Biologie-Professor Gerhard Kost sowie die Professoren Stephan Dahlke, Volkmar Welker und Gabriele Taentzer aus dem Fachbereich Mathematik und Informatik. Dabei betreut ein Mentor bzw. eine Mentorin bewusst drei bis fünf Mentees, die alle nicht aus derselben Hochschulen kommen. Durch das Gruppen-Mentoring sollen die Frauen durch den Austausch mit ihrem/ihrer Mentor/Mentorin sowie ihren Peer-Mentees in ihrem Bestreben nach einer wissenschaftlichen oder wissenschaftsnahen Laufbahn bestärkt werden und Selbstvertrauen gewinnen. Darüber hinaus gelte es aber auch, bestimmte Regeln der Wissenschaft zu lernen und zu begreifen.

Begleitet wird das Mentoring durch ein vielfältiges Programm an Trainings- und Vernetzungsangeboten. Dazu zählen auch Workshops zum Beispiel „Verfassen englischer Fachartikel“, „Präsentation und Rhetorik“ oder zum Thema „Berufliche Ziele verfolgen“. Aus diesem Portfolio müssen die Mentees eine bestimmte Anzahl an Workshops absolvieren, um am Ende der zwei Jahre ihr Zertifikat zu bekommen. Durch diese Kombination aus Mentoring, Training und Networking werden die Teilnehmerinnen praxisnah auf die Wissenschaftskarriere vorbereitet und bei ihrer Karriereplanung nachhaltig unterstützt.

Gruppe
Marburger Mentoren und Mentees
Als Pilotprojekt wurde SciMento auf Initiative von Prof. Dr. Anna Starzinski-Powitz von 2005 bis 2007 an der Goethe-Universität Frankfurt durchgeführt. Das erste Gruppen-Mentoringprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen an einer deutschen Universität stand damals unter der Schirmherrschaft des Wissenschaftsminister Udo Corts. Nach Abschluss der Pilotphase finanziert das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst das Programm bis 2010 und öffnet es für alle hessischen Universitäten. Zusätzlich hat sich der Kreis der potenziellen Mentees nun erheblich erweitert: Neben den naturwissenschaftlichen Fachbereichen der hessischen Universitäten sind auch weitere Forschungseinrichtungen (Max Planck-Institutes, Paul-Ehrlich Institute etc.) sowie Graduiertenschulen Adressaten von SciMento hessenweit. Ab dem 1. Februar 2009 können sich interessierte Natur- und Ingenieurwissenschaftlerinnen wieder für den Neueinstieg in das SciMento-hessenweit-Programm bewerben.

 

Weitere Informationen:

  • Nächste Bewerbungsrunde ab 1.2.2009 unter: www.scimento.de
  • Ansprechpartnerin: Dr. Christiane Schurian-Bremecker, Tel. 06421 28-25544, E-Mail: schurian@staff.uni-marburg.de


Zuletzt aktualisiert: 22.10.2008 · Pressestelle

 
 
 
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