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07.12.2010

Brüder Grimm-Preis für Göttinger Märchenforscher

Professor Dr. Hans-Jörg Uther erhält höchste geisteswissenschaftliche Auszeichnung der Philipps-Universität Marburg

Grimm-Preis 2010
Ministerialrat Reinhard Schinke (HMWK), Dr. Bernhard Lauer, (Leiter des Brüder Grimm-Museums Kassel), Preisträger Prof. Dr. Hans-Jörg-Uther und Prof. Dr. Harald Lachnit (Vizepräsident für Studium und Lehre, Philipps-Universität Marburg) bei der Verleihung des Brüder Grimm-Preises (Foto: Pressestelle der Philipps-Universität).
Hans-Jörg Uther
Brüder Grimm-Preisträger Professor Dr. Hans-Jörg Uther (Foto: privat)

„Professor Dr. Hans-Jörg Uther hat sich auf den Arbeitsgebieten der Brüder Grimm, insbesondere auf den Gebieten der Literarischen Volkskunde und der Modernen Erzählforschung, einen Namen gemacht“, begründet Dr. Bernhard Lauer, Leiter des Brüder Grimm-Museums Kassel, die Entscheidung, Uther als Preisträger vorzuschlagen.

Mit dem Brüder Grimm-Preis würdigt die Philipps-Universität Marburg hervorragende Leistungen auf den Forschungsgebieten der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, insbesondere in den Sprach- und Literaturwissenschaften, in Volkskunde, Rechtsgeschichte und Geschichtswissenschaft. Die Preisverleihung findet am 8. Dezember um 17 Uhr in der Aula der Alten Universität (Lahntor 3) statt. Nach der Begrüßung durch Universitätspräsidentin Prof. Dr. Katharina Krause referiert der Preisträger über „Europäische Märchenillustration in Geschichte und Gegenwart. Zur Entwicklung einer gemeinsamen Bildsprache“. Ministerialrat Reinhard Schinke entrichtet das Grußwort des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Museumsleiter Dr. Bernhard Lauer hält die Laudatio.

Der Göttinger Professor Uther ist Herausgeber vieler deutscher und internationaler Erzählsammlungen, publizierte zahlreiche Arbeiten zur komparatistischen und historischen Erzählforschung, zur Kinder- und Jugendliteratur, zur volkskundlichen Bildforschung sowie zur Typen-, Stoff- und Motivforschung. „Uther ist zugleich über Jahrzehnte hinweg ein entscheidender Motor für das Jahrhundertwerk der großen ‚Enzyklopädie des Märchens’“, lobt Lauer. Von besonderer Bedeutung sind zuletzt seine Überarbeitung des Aarne-Thompson-Indexes „The Types of International Folktales“ sowie sein „Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen“. Uther, der im Jahr 1944 in Herzberg im Harz geboren wurde, studierte Volkskunde, Germanistik und Geschichte in München und Göttingen und schrieb seine Dissertation über „Behinderte in populären Erzählungen“.

Der seit 1943 in der Regel alle zwei Jahre verliehene Brüder Grimm-Preis der Philipps-Universität besteht aus einem Preisgeld von 5000 Euro, aus einer Medaille mit dem Abbild der Gebrüder Grimm sowie aus einer Urkunde. Der Auswahlkommission gehören neben der Präsidentin der Philipps-Universität die Hessische Wissenschaftsministerin, je ein Professor der relevanten Forschungsgebiete, ein Vertreter der Brüder Grimm-Gesellschaft Kassel sowie der Leiter des Brüder Grimm-Museums der Stadt Kassel an.

 

  

Weitere Informationen:

Brüder Grimm-Preis im Internet:
www.uni-marburg.de/forschung/forschungsprofil/ausz-grimm   

Programm der öffentlichen Preisverleihung

 

 

Kontakt

Ellen Thun
Veranstaltungsmanagement
Tel.: 06421-28-26041

Zuletzt aktualisiert: 09.12.2010 · igler

 
 
 
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