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01.12.2011

Ehrendoktorwürde für Mailänder Mediziner

Fachbereich Medizin der Philipps-Universität zeichnete Prof. Dr. Luciano Gattinoni aus

Mit Prof. Dr. Luciano Gattinoni aus Mailand kooperiert der Fachbereich Medizin der Philipps-Universität seit über 25 Jahren – nun wurde Gattinoni mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet, die ihm Prof. Dr. Matthias Rothmund, Dekan des Marburger Fachbereichs Medizin, im Rahmen eines Symposiums verlieh. 

Das Symposium vom 18. bis 19. November 2011 beschäftigte sich mit Lungenversagen („Adult Respiratory Distress-Syndrom“, ARDS) und Lungenersatzverfahren (extrakorporale Membranoxygenierung, ECMO); der Ehrengast hielt einen Festvortrag zum Thema „Lagerungstherapie bei schwerem ARDS“. „Wir haben zu diesem Symposium viele der international wichtigen Experten zu diesem Thema versammelt. Und alle sind sich einig: Luciano Gattinoni hat eine solche Ehrendoktorwürde aufgrund seines Lebenswerks für die Erforschung und Behandlung des ARDS mehr als verdient“, sagte Laudator Prof. Dr. Hinnerk Wulf.

Ehrendoktor Gattinoni
Prof. Dr. Luciano Gattinoni aus Mailand (Mitte) als neuer Ehrendoktor der Philipps-Universität bei der Übergabe der Urkunde durch den Dekan des Fachbereichs Medizin, Prof. Dr. Matthias Rothmund (links). Die Laudatio hielt Prof. Dr. Hinnerk Wulf, Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie und Organisator des Kongresses (Foto: Christel Müller).

Wulf zeichnete als Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie gemeinsam mit der Leiterin der Intensivstation der Klinik, Privatdozentin Dr. Caroline Rolfes, für die Organisation des Symposiums verantwortlich.

500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland waren nach Marburg  gekommen, um aktuelle Forschungsergebnisse und klinische Behandlungsstrategien zu diskutieren. Eine wichtige Erkenntnis war, dass die Behandlung mittels ECMO mittlerweile als wissenschaftlich akzeptiertes Verfahren gilt, dessen Nutzen gut belegt ist. „Durch die Bandbreite der Vorträge und Diskussionen – vom Atemtraining bei der Entwöhnung von maschineller Beatmung oder Lungenersatzverfahren über die Lungentransplantation bis hin zu den Behandlungsstrategien bei Kindern und Neugeborenen – ist es uns gelungen, viele Teilnehmer zu begeistern. Wir haben Werbung für unsere Klinik, für die Universität und für Marburg gemacht“, freute sich Rolfes über den Erfolg der Veranstaltung.

 

Weitere Informationen:

Ansprechpartner: Prof. Dr. Hinnerk Wulf, Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie
Tel.: 06421 58-62003 (Sekretariat)
E-Mail: kanae@med.uni-marburg.de
Internet: www.uni-marburg.de/fb20/anaesthesie

Zuletzt aktualisiert: 01.12.2011 · best

 
 
 
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