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27.11.2013

Von Behring-Röntgen-Stiftung würdigt Leistungen junger Mediziner

Nachwuchspreise für Dr. Christian Baarlink und Dr. Gabriela Krasteva-Christ

 

 

Nachwuchspreis1
Preisträgerin Dr. Gabriela Krasteva-Christ (von links), Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Weidner, Preisträger Dr. Christian Baarlink, Vizepräsident Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk, Stiftungspräsident Friedrich Bohl. (Foto: Christian Stein)
Pressemitteilung der Von Behring-Röntgen-Stiftung

Im Rahmen eines Festakts hat die Von Behring-Röntgen-Stiftung am 22. November im Senatssaal der Justus-Liebig-Universität in Gießen zwei herausragende junge Wissenschaftler für ihre besonderen Leistungen in der medizinischen Forschung geehrt. Die mit jeweils 5000 Euro dotierten Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreise wurden an Dr. Christian Baarlink aus Marburg und Dr. Gabriela Krasteva-Christ aus Gießen verliehen.

Dr. Gabriela Krasteva-Christ erhielt den Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreis für ihre herausragende Arbeit zu einer bislang unbekannten Funktion eines Zelltyps in Schleimhäuten. Krasteva-Christ hat einen grundlegend neuen Mechanismus entdeckt, mit dem potenziell gefährliche Substanzen, wie bakterielle Produkte, auf Schleimhautoberflächen von einer Wächterzelle wahrgenommen werden können und Abwehrreflexe eingeleitet werden. Die 36-Jährige ist seit 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Anatomie und Zellbiologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Dr. Christian Baarlink wurde für seine wegweisende Arbeit zum besseren Verständnis der Zytoskelett-abhängigen Genregulation geehrt. Seine Forschungsergebnisse eröffnen eine völlig neue Dimension der menschlichen Zelle und tragen zum Verständnis der Genregulation sowie der Kernstruktur und -organisation bei. Seit 2010 ist der 31-Jährige wissenschaftlicher Mitarbeiter am Pharmakologischen Institut der Philipps-Universität Marburg.

„Die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses gehört neben der Förderung von medizinischen Gemeinschaftsprojekten zu den Kernaufgaben der Von Behring-Röntgen-Stiftung“, erklärte ihr Präsident Friedrich Bohl. „Wir freuen uns, dass es in Marburg und Gießen eine Vielzahl hochqualifizierter junger Mediziner gibt. Mit den Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreisen wollen wir ihre Leistungen würdigen.“

Den abschließenden Festvortrag zum Thema „Forschungsallianz in der Medizin und Biomedizin in Mittelhessen und ihre Zukunft in der deutschen Hochschullandschaft“, hielt der ehemalige Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Ernst Theodor Rietschel. Mit seiner Rede löste Rietschel, der dem wissenschaftlichen Beirat der Von Behring-Röntgen-Stiftung in ihrer Gründungsphase angehörte, eine angeregte Diskussion aus. An dem Dialog beteiligten sich Dr. Karl Starzacher, Vorsitzender des Gießener Hochschulrats, und Prof. Dr. Jochen Maas als Vertreter des Marburger Hochschulrats.

Über die Stiftung:
Die Von Behring-Röntgen-Stiftung wurde am 8. September 2006 vom Land Hessen zur Förderung der Hochschulmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg errichtet. Mit ihrem Stiftungskapital in Höhe von 100 Millionen Euro, aus dessen Zinserträgen die Förderung erfolgt, gehört sie zu den größten Medizinstiftungen in Deutschland. Gegründet wurde die Von Behring-Röntgen-Stiftung im Zuge der Fusion der Universitätskliniken Gießen und Marburg im Jahr 2005 und der anschließenden Privatisierung 2006, mit dem Ziel, an beiden Standorten neue Perspektiven für die Hochschulmedizin zu entwickeln und zu sichern.

Neben dem Präsidenten Friedrich Bohl, Bundesminister a. D., gehören dem Stiftungsvorstand als Vizepräsidenten Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk aus Marburg und Prof. Dr. Wolfgang Weidner aus Gießen an.

Mit den Von Behring-Röntgen-Nachwuchspreisen ehrt die Stiftung seit 2009 jährlich junge Wissenschaftler der Philipps-Universität Marburg und der Justus-Liebig-Universität Gießen für ihre herausragenden Leistungen in der Medizin oder Biomedizin.

Kontakt

Heidi Natelberg M.A.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Von Behring-Röntgen-Stiftung
Schloss 1
35037 Marburg

Tel.: 06421 28-22334
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 27.11.2013 · Gabriele Neumann

 
 
 
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