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15.04.2016

Marburger Zahnmediziner erfolgreich beim hessischen Landesfinale von „Jugend forscht“

Zwei Studierende der Philipps-Universität und Betreuer Professor Michael Gente erhielten Preise

Jugend forscht Landesfinale
Die Marburger Preisträger des Landeswettbewerbs von "Jugend forscht" (von links nach rechts): Sittah Reinhard, Adrian Smeets und Prof. Michael Gente. Foto: D. Kotzan
Die Zahnmedizin-Studierenden Sittah Reinhard und Adrian Smeets von der Philipps-Universität Marburg sind beim Landesfinale des Wissenschaftswettbewerbs „Jugend forscht“ ausgezeichnet worden. Der leitende Oberarzt Prof. Dr. Michael Gente von der Marburger Zahnklinik, wurde für sein herausragendes Engagement als Betreuer der Studierenden geehrt.

Seit dem ersten Oktober 2015 studieren Sittah Reinhard und Adrian Smeets an der Philipps-Universität in Marburg Zahnmedizin. Gleich in ihrem ersten Semester nutzten sie das besondere Angebot im Lehrbereich Propädeutik der Abteilung für Orofaziale Prothetik und Funktionslehre (Leiter Prof. Dr. U. Lotzmann), neben ihrem Studium auch noch eine wissenschaftliche Aufgabenstellung zu bearbeiten.

Sittah Reinhard hat die Verschraubung von Zahnimplantaten mit dem darauf befestigten Zahnersatz untersucht und so einen bisher ungeklärten Fall eines Schraubenbruches aufgeklärt. Das Ergebnis ihrer Arbeit „Untersuchungen zum Drehmoment beim Verschrauben von Aufbauten auf Zahnimplantaten“ ist u.a. die Aufforderung an die Implantathersteller, für die Verschraubungen nicht nur die Drehmomente anzugeben, sondern auch Vorgaben zu den in den Gewinden befindlichen Stoffen zu machen. Für ihre Präsentation erhielt sie den dritten  Preis in Höhe von 150 Euro und als Sonderpreis eine Einladung in die hessische Landesvertretung nach Brüssel.

Adrian Smeets hat eine Methode zur Beurteilung der Passung von Kronen verbessert. Dies erreicht er dadurch, dass der Spaltraum zwischen Stumpf und Krone mit einem Silikon abgeformt wird. Von der Abformung wird auf einem Röntgenbildbetrachter ein Foto angefertigt, anschließend berechnet ein Computerprogramm aus der Helligkeitsverteilung dieses Bildes die Dicke der Silikonschicht. Diese Untersuchung wurde mit dem Sonderpreis „Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung“ ausgezeichnet, der mit 150 Euro verbunden ist.

Für den leitenden Oberarzt Prof. Dr. Michael Gente, der neben den oben genannten Jugend forscht-Arbeiten seit 2009 zehn weitere Arbeiten betreut hatte, gab es bei der Preisverleihung noch eine Überraschung: Für sein herausragendes Engagement erhielt er aus der Hand des stellvertretenden Geschäftsführers der Stiftung Jugend forscht, Dr. Nico Kock, den Sonderpreis für Betreuungslehrer, eine Einladung zum Bundeswettbewerb in Paderborn.

„Jugend forscht“ ist ein bundesweiter Nachwuchswettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördert. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen, Schüler sowie Auszubildende und Studierende bis 21 Jahre.

 

   

 

Kontakt

Prof. Dr. Michael Gente, Fachbereich Medizin, Abteilung für Orofaziale Prothetik und Funktionslehre
Tel.: 06421 58-66422
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 15.04.2016 · Andrea Ruppel

 
 
 
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