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07.12.2016

Mund-Abstrich kann Leben retten

Philipps-Universität Marburg ehrt Studentin für lebensrettende Stammzellen-Spende – Aktionstag gegen Blutkrebs

Gemeinsame Pressemitteilung der DKMS und der Philipps-Universität Marburg

 

Mund-Abstrich kann Leben retten
Studienatmosphäre, die die persönliche Entwicklung fördert: Vize-Präsidentin Prof. Evelyn Korn (li.) zeichnete Jura-Studentin Sharon Brunke für ihr Engagement mit der DKMS-Urkunde aus. Foto: Philipps-Universität Marburg | Matthias Fejes

Sharon Brunke, Jura-Studentin der Philipps-Universität Marburg, gab mit ihrer Stammzellen-Spende einer Blutkrebs-Patientin eine neue Lebenschance. Dafür zeichnete sie Prof. Dr. Evelyn Korn, Vize-Präsidentin für Studium und Lehre, heute mit einer Urkunde aus. Die Vize-Präsidentin betonte: „An der Philipps-Universität legen wir Wert auf eine Studienatmosphäre, die die persönliche Entwicklung der Studierenden fördert. Dazu zählt auch die Unterstützung und Würdigung von individuellem Engagement. Denn das trägt nicht nur zum Studienerfolg bei, sondern bereichert persönlich und fördert ein menschlich-mitfühlendes Miteinander. Ich freue mich sehr, dass unsere Studentin Frau Brunke dieses mit ihrer Spende unter Beweis gestellt hat.“

Brunke betonte, wie gering die Chance für eine Passung zwischen Spender und Empfänger sei – und wie glücklich es sie mache, helfen zu können: „Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr ich mich freue, dass ich die Chance hatte, einem Menschen eine neue Lebenschance zu geben“, sagte die Jura-Studentin im Rahmen der Ehrung. Persönlich kenne sie die Empfängerin nicht. Sie wisse lediglich, dass es eine Frau aus Deutschland sei: „Ich würde mich unglaublich freuen, wenn ich die Empfängerin meiner Stammzellen irgendwann einmal persönlich kennenlernen könnte“, sagte Brunke. Bis dahin werde sie weiterhin für Spenden zur Verfügung stehen – und der Empfängerin die Chance auf ein neues Leben geben.

Philipps-Universität und DKMS kooperieren seit mehreren Jahren

Am gestrigen Tag fand zudem von 11-15 Uhr eine Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) statt. Im Rahmen dessen konnten sich Interessierte per Wattestäbchen-Abstrich an der Mundschleimhaut in der DKMS registrieren lassen. Eine Lebenschance für Menschen mit Blutkrebs.

Die Philipps-Universität Marburg und die DKMS blicken bereits auf eine mehrjährige erfolgreiche Zusammenarbeit zurück: In Marburg haben in den letzten Jahren durch ehrenamtliches Engagement von Studierenden mehrere Registrierungsaktionen stattgefunden. 4.220 Personen wurden in die DKMS aufgenommen. Bis heute konnten 23 von ihnen einer Patientin beziehungsweise einem Patienten die Chance auf ein neues Leben schenken.

 

Hintergrund:

Alle 15 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Für viele Patientinnen und Patienten ist eine Stammzelltransplantation die letzte oder einzige Chance auf Leben. Die DKMS registriert potenzielle Spenderinnen und Spender in ihrer Datei und hilft somit, für möglichst jede Patientin oder jeden Patienten eine passende Spende zu finden. Grundsätzlich kann sich jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren als Spenderin oder Spender bei der DKMS registrieren lassen.


Weitere Informationen

Web: www.dkms.de

Anmeldung für Registrierungsaktionen an Hochschulen: hochschule@dkms.de 

 

 

 

Kontakt

Daniel Wilhelm
DKMS-Spenderneugewinnung
Tel.: +49 (0)7071 943-2127
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 07.12.2016 · Matthias Fejes | Daniel Wilhelm

 
 
 
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