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25.06.2007

Institut für Pharmazeutische Chemie erhält Gaschromatograph

Förderkreis des Faches Pharmazeutische Chemie stiftet Gerät für die studentische Ausbildung

gasometer
Vom Förderverein freuen sich der Vorsitzende Prof. Dr. Hartmut Morck und der Kassenwart Dr. Thomas Kämpchen mit Prof. Dr. Michael Keusgen, der den Gaschromatographen (links) für das Praktikum angeschafft hat (v.l.n.r.)
In den vergangenen Jahren sind auf dem Gebiet der Arzneistoff-Entwicklung viele Innovationen zu verzeichnen gewesen, für die eine Vielfalt von modernen analytischen Methoden eingesetzt wurde. "Um mit dieser rasanten Entwicklung Schritt zu halten, ist es wichtig, die Ausbildung der Studierenden des Faches Pharmazie diesen modernen Entwicklungen anzupassen und diese auch an teuren Großgeräten zu trainieren", erklärt Prof. Dr. Michael Keusgen. Leider kann dieses Ziel mit den finanziellen Mitteln, die dem Institut zur Verfügung stehen, nur unvollständig realisiert werden.

Um diesen Mangel zu beheben, hat sich der „Förderkreis des Faches Pharmazeutische Chemie“ das Ziel gesetzt, die Ausbildungssituation für die Studierenden aktiv zu verbessern. So konnte nun ein Gaschromatograph im Gegenwert von 40.000 Euro dem Institut für Pharmazeutische Chemie für die studentische Ausbildung zur Verfügung gestellt werden. Mit diesem hochmodernen Gerät können die Studierenden nun viele Arzneistoffe auf ihren Gehalt und ihre Reinheit untersuchen. So ist die Untersuchung des ätherischen Öls aus Arzneipflanzen oder die Analyse von Fetten und Ölen aus Olive, Sonnenblume und weiteren Pflanzen bei den Studierenden sehr beliebt. Hier dürfen auch eigenen Proben aus der heimischen Hausapotheke untersucht werden! Weitere Versuche sind in der Zukunft vorgesehen.