Direkt zum Inhalt
 
 
Bannergrafik (Iranistik)
 
  Startseite  
 
Sie sind hier:» Universität » CNMS » Iranistik » Forschung

Iranistische Forschung in Marburg

Die Forschungsschwerpunkte der Marburger Iranistik liegen einerseits im historischen Bereich, von der Epoche mongolischer Herrschaft in Iran bis in das 20. Jahrhundert. Hier arbeiten wir sehr quellenorientiert, wofür beispielhaft das Langzeitprojekt zur Sammlung persischen Urkundenmaterials (Regesten) unter dem Namen Asnad.org steht. Dieses fortlaufende und andauernde Projekt wurde 2005-2008 von der DFG unterstützt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt zunehmend im Bereich der persischen Literatur, und zwar sowohl der modernen Gegenwartsliteratur mit Forschungen zur Diasporaliteratur und persischer Erzählliteratur im Exil, als auch im klassischen Bereich mit Arbeiten zur epischen Dichtung Khvaju Kermani's und der Formierung der Kolliyat von Sa'di. Hierzu entstehen derzeit mehrere Dissertationen.

Aktuell sind wir eingebunden in das Editionsprojekt zu den Amoenitates Exoticae des Gelehrten und Reisenden Engelbert Kaempfer (1651-1716), das unter der Leitung von Prof. Dr. Detlef Haberland steht. Seit 2016 befindet sich die neu eingerichtete Arbeitsstelle Persische Handschriften des Akademieprojekts KOHD (Katalogisierung der Orientalischen Handschriften in Deutschland) in Marburg.

 

Unsere aktuellen Forschungsschwerpunkte im Überblick sind:


  • Iranische Presse im 20. Jahrhundert und die frühe Pahlavizeit. Zu diesem Thema fand 2009 ein internationales Symposium in Marburg statt.
  • Institutionen der späten Pahlavizeit (Dr. Bianca Devos).
  • Moderne persische Gegenwartsliteratur. Mit Dissertationen zu Goli Taraghi und zur Translation von persischer Literatur ins Deutsche.
  • Klassische persische Literatur: Fragen von Textgenese und Korpusbildung, Genrefragen.
  • Indo-Persica in Kooperation mit dem Fachgebiet Indologie.
  • Persische Diplomatik und Urkundenlehre. Exemplarisch das Datenbankprojekt Asnad.org und zahlreiche Einzelpublikationen.
  • Sozialgeschichte Irans in der frühen Neuzeit, insbesondere das Stiftungswesen in der iranischen Welt.

Laufende Drittmittel-Projekte:


  • "Nationalismus auf der Bühne: Das moderne iranische Theater als Forum des national-säkularen Diskurses zur frühen Pahlavizeit", gefördert von der Gerda Henkel-Stiftung im Rahmen des Sonderprogramms "Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen", 2015-2018, Bearbeiterin Anna Heller, M.A.

  • "Dynamics of Transmission: Families, Authority and Knowledge in the Early Modern MiddleEast (15th-17th centuries)", gefördert als ANR-DFG Kooperationsprojekte in Zusammenarbeit mit Albrecht Fuess, Maria Szuppe und Nicolas Michel, Laufzeit 2015-2018, Bearbeiter u.a. Dr. Sandra Aube, Anthony T. Quickel, Georg Leube (bis 2015) und N.N. Weitere Informationen:  http://dyntran.hypotheses.org
 
  • "Sahib Rams Adaption des Ahlaq-i Muhsini. Eine Fallstudie zum indo-persischen Kulturtransfer im Indien des 19. Jhs", gefördert von der DFG in Kooperation mit der Marburger Indologie und Prof. Dr. Jürgen Hanneder, Laufzeit 2016-2019, Bearbeiterin in der Iranistik Dr. des. Anna Martin.


Abgeschlossene Projekte:


  • Von 2012-2014 arbeitete Emad al-Din Shaikh al-Hokamaee (Tehran) als Senior Research Fellow der Gerda Henkel Stiftung im Rahmen des Programms M4Human an einem umfangreichen Projekt unter dem Titel: "Cryptography, Traditional Accountancy and Mathematics: The science of Siyaq in Iran and its importance for the study of the history and civilisation of Islamic Culture."

Zuletzt aktualisiert: 14.04.2016 · Brunhilde Schäfer

 
 
 
Centrum für Nah- und Mittelost-Studien

Fachgebiet Iranistik, CNMS, Deutschhausstraße 12, 35032 Marburg
Tel. +49 6421 28-24848, Fax +49 6421 28-24829, E-Mail: iranistik@staff.uni-marburg.de

Facebook-Logo

URL dieser Seite: https://www.uni-marburg.de/cnms/iranistik/forschung

Impressum | Datenschutz