06.05.2019 Vortrag am 4. Juni zum Thema: Utopien des Politischen. Feministische/queere Science Fiction meets Politische Theorie

Vortrag von Dr. Christine M. Klapeer (Uni Göttingen): Utopien des Politischen. Feministische/queere Science Fiction meets Politische Theorie

Der Arbeitsbereich Politik und Geschlechterverhältnisse des Instituts für Politikwissenschaft
lädt alle Interessierten herzlich zu folgendem Vortrag ein:

Dr. Christine M. Klapeer (Uni Göttingen):
Utopien des Politischen. Feministische/queere Science Fiction
meets Politische Theorie


04.Juni 2019 | 18:30-20:30 Uhr | Fachbereich für Gesellschaftswissenschaften und Philosophie, Raum 05B06 (Wilhelm-Röpe-Str. 6, B-Turm)


Auf der Basis ausgewählter feministischer Utopien und Science Fiction-Literatur wird in dem Vortrag diskutiert, welche neuen und anderen Modelle von Demokratie, von politischer Partizipation und Subjektivität ebenso wie von Natur, Geschlecht, Sexualität oder Arbeits(ver)teilung hier vorgeschlagen werden und welche Bedeutung diesen Konzepten für eine Imagination und Denkbarkeit alternativer Zukünftigkeiten jenseits einer bloßen Kritik des (geschlechterpolitischen) Status Quo zukommt. Der Vortrag nimmt demnach „das Utopische“ als wichtiges Handwerkszeug und Perspektive für den Bereich der feministischen und queeren politische Theoriebildung in den Blick, zeigt aber auch auf, inwiefern etablierte  Denkfiguren und Initialtexte innerhalb des "klassischen" Kanons der Politische Theorien ebenfalls von fiktionalen Setzungen und utopischen Elementen z.B. in Bezug auf Geschlecht oder "der Natur des Menschen" geprägt sind.
Christine M. Klapeer, promovierte Politikwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten feministische, queere und postkoloniale Politische Theorien, sexuelle Staatsbürger*innenschaft sowie
transnationale LGBTIQ*- und Geschlechterpolitiken. Derzeit lehrt Christine M. Klapeer sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung an der Georg-August-Universität Göttingen und ist Vorstandsmitglied des "Göttinger Centrums für Geschlechterforschung." Sie ist außerdem Mitglied des Sprecher*innenrates der Sektion "Politik und Geschlecht" der Deutschen  Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW).

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