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Schulpraktische Studien II (SPS II): Organisation und Überblick

Allgemeines

Die Schulpraktischen Studien II werden in jedem Semester bis einschl. Sommersemester 2021 angeboten. Danach müssen Studierende der Prüfungsordnung 2013 auch das Marburger Praxismodul "PraxisLab" absolvieren.

Anmeldung

Die Anmeldung wird ab dem Wintersemester 2021/22 über das ZfL organisiert. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des ZfL.

Ziele der Schulpraktischen Studien II

Die Schulpraktischen Studien II sollen den Studierenden über Erkundungen, Beobachtungen und Erfahrungen an einer Schule einen Einblick in die Praxis ihres späteren Berufsfelds als Lehrkraft im Unterrichtsfach „Politik und Wirtschaft“ ermöglichen. Sie dienen der Verknüpfung von Studieninhalten und schulischer Praxis und sollen insbesondere zur Kompetenzentwicklung in folgenden Bereichen professionellen Handelns beitragen:

  • Fachunterricht unter fachdidaktischen Gesichtspunkten beobachten und analysieren
  • Fachunterricht theoriegeleitet planen, gestalten, durchführen und auswerten
  • Vermittlungs- und Interaktionsprozesse im Fachunterricht unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Lehr-/Lernforschung gestalten und reflektieren
  • Lernvoraussetzungen und Lernchancen von Schülern wahrnehmen und Strategien zur Förderung der Lernprozesse reflektieren.

Organisation der Schulpraktischen Studien II

Die Schulpraktischen Studien II bestehen aus einer zweistündigen Begleitveranstaltung und dem Praktikum, das an Schulen im näheren Umkreis von Marburg angeboten wird. Die Auswahl der Praktikumsschule erfolgt über das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Marburg. Damit die eigenen Prioritäten möglichst berücksichtigt werden können findet am Ende des vorangehenden Semesters ein Vortreffen statt, bei dem die Studierenden ihre Wünsche für eine bestimmte Schulform bzw. Schule nennen können. Voraussetzungen zur Teilnahme an den SPS II sind die Zwischenprüfung sowie die Module Fachdidaktik I und II.

Das Begleitseminar

Im Begleitseminar wird das Praktikum vorbereitet und reflektiert. Es ist gegliedert in 5 Lernfelder: Reflexion über eigene Lernaufgaben und –inhalte, Fachunterricht beobachten und interpretieren, Lehr- und Lernprozesse im Fachunterricht planen, Lehr- und Lernprozesse im Fachunterricht „Politik und Wirtschaft“ gestalten, eigene Unterrichtserfahrungen reflektieren. Erwartet werden regelmäßige Teilnahme und Vorbereitung, die Erarbeitung eines Praktikumsberichts sowie die Präsentation der Unterrichtserfahrungen im Zusammenhang mit dem  Unterrichtsbesuch.

Das Praktikum

Das fachdidaktische Praktikum findet Semester begleitend statt und beginnt i.d.R. in der zweiten Woche nach Semesterbeginn. Es beinhaltet die Teilnahme an mindestens 50 Unterrichtsstunden. Die Betreuung erfolgt durch eine Kontaktlehrkraft an der Praktikumsschule. Neben Hospitationen, Übernahme von Teilverantwortungen soll auch eigenständig Unterricht im Umfang von zwei bis sechs Stunden geplant und gestaltet werden. Es wird erwartet, dass die Unterrichtsstunde, die vom Dozenten der Universität besucht wird, schriftlich in einem Planungsentwurf vorbereitet, selbstständig bzw. zusammen mit einer/m anderen Praktikanten/in der Seminargruppe gehalten und in einem anschließenden Gespräch ausgewertet wird. Die Teilnahme am Praktikum im Umfang von mindestens 50 Unterrichtsstunden wird am Ende des Praktikums von der Schule bestätigt.

Der Praktikumsbericht

Der Praktikumsbericht bildet die Grundlage der Modulnote. Hauptbestandteile des 20-25-seitigen Berichts sind Reflexionen über Erwartungen, den Fachunterricht an der Praktikumsschule, Berichte über Hospitationen, Beobachtungen über Lernvoraussetzungen und Lernchancen einer/s Schülers/in oder einer Schülergruppe, der Planungsentwurf mit Auswertung der Sichtstunde sowie die Reflexion über die Erfahrungen im Praktikum.
Siehe hierzu: „Anforderungen an den Praktikumsbericht“ und „Planungsentwurf für einen Unterrichtsversuch“.