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Studien­anforderungen

Hier finden Sie einen Überblick über Interessen und Eigenschaften, sowie Vorkenntnisse, die Sie für den Bachelorstudiengang Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft mitbringen sollten. Unter Herausforderungen erhalten Sie einige Tipps, die Sie beachten sollten!

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Interessen und ErwartungenInteressen und Erwartungen

    Die meisten unserer Studierenden teilen einige Interessen, die sie zur Entscheidung für den Studiengang gebracht haben. Diese sind in der Regel: Leselust und -kompetenz, Interesse an Reisen, Sprachen, fremden Ländern, Menschen in ihren unterschiedlichen Lebensformen, Geschichte und Analyse von Gesellschaften, Neugierde bezogen auf andere Weltbilder, soziales Engagement und Bereitschaft Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen. Als selbstverständlich von Ihnen erachtet wird das Interesse für Kulturen und Religionen, für Mikrozusammenhänge und die Bedeutsamkeit des Alltäglichen.

    Zu Beginn Ihres Studiums erwarten Sie häufig eine konkrete Anleitung zum Wochenplan Ihres Studiums. Diesem Wunsch gegenüber zeigen wir uns von Anfang an zurückhaltend, da der Studienerfolg von der Eigeninitiative eines und einer jeden selbst abhängt. Wer zum Beispiel zu Beginn des Studiums Theorien vermisst, kann sich Kenntnisse zu diesen neben den Lehrveranstaltungen selbst durch Literaturstudium erwerben. Aus diesem Grunde kann bei nicht oder unzureichend erfüllten Erwartungen gegenüber dem Studiengang meist selbst und auch mit Unterstützung seitens der Dozierenden Abhilfe geschafft werden. Hier sind Ihrer Kreativität und Ihrem Schaffensdrang keine Grenzen gesetzt, die Rücksprache mit und Unterstützung durch Ihre Lehrenden kann Ihnen Sicherheit geben und Sie gleichzeitig motivieren, eigene Wege zu gehen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen VorkenntnisseVorkenntnisse

    Sie werden einen Studiengang studieren, der einen gewissen Schwerpunkt auf ein Verständnis gegenwärtiger und vergangener gesellschaftlicher Prozesse legt, egal ob es sich dabei um die eigene oder fremde Gesellschaft, Kultur oder um Religionen handelt. Daher ist eine gewisse Affinität zu Geschichte, aber auch zum politischen Tagesgeschehen sicher von Vorteil. Neben dieser Allgemeinbildung in Geschichte, Politik, Kulturen und Religionen sind eine große Offenheit gegenüber neuen Themen und Herangehens- und Sichtweisen sowie eine große Wissbegierde, Zusammenhänge zu erfassen und Kontexte kennenzulernen, auf jeden Fall von Vorteil. Dieser Wissensdurst muss sich nicht auf die eigenen gesellschaftlichen Verhältnisse beschränken, gerade Fremdkulturelles soll in unserem Studiengang verstehbar werden. Dabei sind Sprachkenntnisse von unschätzbarem Wert, allein die Bereitschaft, mindestens eine neue Sprache zu erlernen, ist eine sehr vorteilhafte Einstellung, das Studium der Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft aufzunehmen. Dies wird durch die Möglichkeit, Kurse zu einer Fremdsprache am Sprachenzentrum zu belegen, enorm erleichtert.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen EigenschaftenEigenschaften

    Ein Studiengang, der nicht auf ein vordefiniertes Berufsfeld vorbereitet, stellt üblicherweise ein breites Spektrum an Kompetenzen zur Verfügung, die dann nach dem Abschluss vielfältig einsetzbar sind. Zu diesen Kompetenzen gehören neben den bereits ausgeführten Fachkompetenzen auch die so genannten Schlüsselqualifikationen. Darunter fallen in der Regel Präsentationskompetenzen ebenso wie Kompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens sowohl im Allgemeinen als auch im besonderen Fall der Kultur- und Religionswissenschaft. Weiterhin wird ein fundiertes Wissen in Theorien und Methoden vermittelt, das Sie befähigt, Phänomene, egal ob sie ethnisch, religiös oder kulturell motiviert sind, zu verstehen und zu kontextualisieren.

    Gleichzeitig beinhaltet diese Art des Lernens ein wesentlich höheres Eigenengagement von Seiten der Studierenden. So zählt zu den gewünschten Eigenschaften nicht nur die Bereitschaft (auch englisch- und anderssprachige) Texte zu lesen, das Gelesene zu abstrahieren, es vor anderen zu präsentieren und andere Interpretationen zu finden, sondern auch Offenheit gegenüber den vermittelten Inhalten. Diese Offenheit drückt sich in Toleranz und Mut gegenüber kulturellen Lebensäußerungen in allen erdenklichen Ausprägungen und Situationen aus, auch wenn diese teilweise emotional oder ethisch belastend sein können. Diese Offenheit beinhaltet jedoch auch einen unverstellten Blick und Zugang zu fremden Menschen, das Einlassen auf und das Hinterfragen von eigenen Widerständen und Vorprägungen und das Ernstnehmen eigener und fremder kritischer Haltungen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen HerausforderungenHerausforderungen

    Unsere BA-Studierenden werden auf verschiedenen Ebenen gefordert, nicht nur was ihre Fähigkeiten des Sich-Einlassens anbelangt. Der permanenten Selbstreflexion als Methode der teilnehmenden Beobachtung nachzugeben und eigene Meinungen und Sichtweisen zugunsten der Forschungsgegenüber in Frage zu stellen, fordert das Individuum stets wieder heraus. Dies kann zur Dekonstruktion von als grundlegend angesehenen Meinungen und Vorannahmen führen, was wiederum das Hinterfragen von grundsätzlichen Denkmustern nach sich ziehen kann.

    Eine starke Eigeninitiative, sich jenseits der geforderten Prüfungsleistungen Inhalte durch Selbststudium von Literatur anzueignen, wird zwar nicht erwartet, jedoch ausdrücklich begrüßt und gefördert. Hier spielen die individuellen Interessen der Studierenden eine entscheidende Rolle.

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