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Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur

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Die Zeitschrift für deutsches Altertum (ZfdA) wurde 1841 von Moritz Haupt gegründet und beschäftigt sich mit der Erforschung der Literatur und der Sprache, der Sitte, der Rechtsaltertümer und des Glaubens der deutschen Vorzeit. 1876 wurde der „Anzeiger“ angegliedert. Er berücksichtigt zum Beispiel die nordische Philologie sowie die Mundart- und Namenforschung. Recht bald etablierte sich mit der Überlieferungsforschung ein weiterer Schwerpunkt, der bis heute ganz wesentlich Idee und Bedeutung der ZfdA prägt.
1996 haben Franz Josef Wortbrock (Herausgeber bis 1997) und Joachim Heinzle (Herausgeber 1998-2010) zusätzlich die Beihefte zur ZfdA ins Leben gerufen, um einen adäquaten Ort für umfassendere Überlieferungsanalysen und Editionen kleinerer, unbekannter Texte (mit Überlieferungsanalyse) zu schaffen. Die Reihe ist mit mittlerweile 25 Beiheften überaus erfolgreich.

Seit 1998 ist mit der ZfdA die älteste der bedeutenden germanistischen Zeitschriften wieder in Marburg beheimatet. Nach Edward Schröders kurzem Marburger Intermezzo (Prof. in Marburg 1889-1902; ZfdA-Herausgeber von 1885-1937) übernahm von 1998 bis 2010 Joachim Heinzle als zweiter Marburger Altgermanist die ZfdA als Herausgeber. Ihm folgte 2010 mit der Übernahme der Professur Jürgen Wolf.
Im Zuge des 2012 eingeführten Peer Review-Verfahrens trat zu dem bis dato allein verantwortlichen Herausgeber ein mit Bart Besamusca (Utrecht), Falk Eisermann (GW Berlin), Christine Glaßner (ÖAW Wien), Jeffrey Hamburger (Harvard), Klaus Klein (Marburg), Klaus Ridder (Tübingen), Eva Schlotheuber (Düsseldorf), René Wetzel (Genf) und Christopher Young (Cambridge) international hochkarätig besetzter Beirat.

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