09.07.2020 Professor Bernhard Seeger mit NFDI4BioDiversity erfolgreich

Das Konsortium NFDI4BioDiversity (Nationale Forschungsdaten-Infrastruktur für BioDiversität) hat für die kommenden 5 Jahre eine Förderzusage von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern erhalten. Es verfolgt die Zielsetzung, Forschungsdaten aus den Gebieten Biodiversität, Ökologie und Umweltdaten als digitalen, regional verteilten und vernetzten Wissensspeicher nachhaltig zu sichern und nutzbar zu machen und damit auch Standards im Datenmanagement zu setzen. In diesem Konsortium unter Federführung der Universität Bremen wirkt Herr Prof. Dr. Bernhard Seeger als Ko-Antragsteller mit. Er koordiniert eins der fünf Teilprojekte, in dessen Rahmen unter Beteiligung der Universität Gießen und weiterer Partner die Softwareinfrastruktur für ein aktives Datenmanagement entwickelt werden soll. Daneben wird auch das Servicezentrum für digital gestützte Forschung der Philipps-Universität eine Trainingsplattform bereitstellen, um die Kompetenzen der Benutzer im Bereich des Forschungsdatenmanagements zu stärken.

Mit den NFDI-Konsortien fördern Bund und den Länder Anträge, die darauf abzielen, die oft dezentral, projektförmig und temporär gelagerten Datenbestände von Wissenschaft und Forschung für das deutsche Wissenschaftssystem systematisch zu erschließen. Bei insgesamt 22 antragstellenden Konsortien wurde NFDI4BioDiversity von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz als eines von 9 Konsortien für eine Förderung ausgewählt.