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  • Foto: Bastian Weinert

Forschung

Wir interessieren uns für multinäre, nicht-oxidische Cluster- und Netzwerkverbindungen, die aufgrund ihrer besonderen elektronischen und strukturellen Eigenschaften sowohl für die anorganisch-materialchemische Grundlagenforschung als auch für verschiedene Anwendungsfelder von großer Bedeutung sind. Für die Synthese dieser Verbindungen nutzen wir Verbindungen mit binären Hauptgruppenelementaggregaten. So addressieren wir folgende Stoffe:

1) Verbindungen mit multinären Anionen: Zeolithanaloga (Zeotype), Chalkogenidometallatcluster oder multinäre intermetalloide Cluster

[MxTyEz]q

2) Multinäre Hybridverbindungen: Polynukleare Komplexe oder Cluster mit funktionalisierten organischen Liganden.

[(RT)xEz]q oder [(MLn)x(RT)yEz]q

(T = Element der Gruppen 13‒15; E = Element der Gruppen 14‒16; M = Übergangsmetall; L = Ligand, R = funktionalisierter organischer Substituent; q = mögliche Ladung)

Je nach Stoffklasse führen wir Hochtemperatur-Reaktionen, Reaktionen im Polychalkogenid-Flux, Ionothermal-Reaktionen oder Reaktionen in konventionellen Lösungsmitteln durch.

Die chemischen und physikalischen Eigenschaften (Reaktivitäten, geometrische und elektronische Strukturen) der resultierenden heterometallischen und/oder gemischtvalenten Komplexe oder Hybridverbindungen werden weiter untersucht. Hierfür verwenden wir unterschiedliche experimentelle Charakterisierungsmethoden und quantenchemische Rechnungen.


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