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Lehre in der AG Pflanzenökologie

Wir haben immer eine Reihe interessanter Themen für Abschlussarbeiten zur Auswahl. Bei Interesse melden Sie sich einfach bei Prof. Dr. Matthies oder Dr. Sandner.

Bachelor:

VL Basiswissen Ökologie (im WS, Teil des AM Tiere, Interaktionen und Lebensgemeinschaften)

In dieser Vorlesung werden aufbauend auf den Basismodulen weitere Grundkenntnisse der Ökologie von Pflanzen und Tieren vermittelt. Zu den Themen gehören u.a. die Reaktion von Pflanzen und Tieren auf verschiedene abiotische Umweltfaktoren, Populationsbiologie, ökologische Wirkungen von Parasiten, biologische Schädlingsbekämpfung und die ökologischen Aspekte des Aussterbens von Populationen und Arten. 

VL Pflanzenökologie (im WS, Teil des AM Pflanzenökologie, auch für L3-Studierende)

Diese Vorlesung gibt einen Überblick über die Beziehungen von Pflanzen zu ihrer abiotischen und biotischen Umwelt. Behandelt werden die Wirkung verschiedener Umweltfaktoren (z.B. Licht, CO2, Wasser, Nährstoffe),  die Populationsbiologie der Pflanzen als moduläre Organismen, Intra- und Interspezifische Konkurrenz zwischen Pflanzen, Interaktionen von Pflanzen mit Herbivoren und Pathogenen, Bestäubungs- und Ausbreitungsbiologie.

UE Pflanzenökologie (im WS, Teil des AM Pflanzenökologie, auch für L3-Studierende)

In den Übungen werden Experimente zum Einfluss verschiedener Umweltfaktoren (z.B. Licht, Nährstoffe, Konkurrenten) auf das Wachstum, morphologische und physiologische Merkmale und die Allokationsmuster von Pflanzen durchgeführt und ausgewertet. Ein Schwerpunkt liegt neben der experimentellen Arbeit auf dem Erlernen statistischer Grundlagen und dem Schreiben wissenschaftlicher Protokolle – damit ist dieser Kurs eine wichtige Grundlage für alle Abschlussarbeiten in der Pflanzenökologie.

UE Feldmethoden der Pflanzenökologie (im SS, Teil des AM Diversität und Ökologie der Pflanzen)

In diesen Übungen werden die Studierenden mit einigen wichtigen Feldmethoden vertraut gemacht. Dazu gehören das Bestimmen von Populationsgrößen, Messen von Pflanzenmerkmalen und Umweltbedingungen, Vegetationsaufnahmen und Untersuchungen der Bestäubungsbiologie.

VM Ökologie für Bsc-Studierende (im WS)

Dieses Modul beinhaltet die schriftliche Ausarbeitung eines wissenschaftlichen Projektes. Dazu gehört die Erarbeitung des wissenschaftlichen Hintergrundes und des Standes der Forschung, die Entwicklung der Fragestellung, die Planung der Untersuchung einschließlich der zu verwendenden Methoden für die praktischen Arbeiten und die statistische Auswertung. Das Konzept der eigenen BSc-Arbeit soll außerdem mit Hilfe einer Power Point Präsentation vorgestellt werden. Diese beinhaltet eine allgemeine Einleitung zur Problemstellung, die Herleitung der Forschungsfrage(n), die Benennung von Hypothesen und Vorhersagen, sowie der Material und Methoden der Untersuchung. Das Projekt wird öffentlich vorgestellt und verteidigt.

Master:

VL & UE Experimentelles Design und Datenanalyse in der Ökologie (im WS, AM für MSc-Studierende, auch als Profilmodul für BSc-Studierende)

Statistik hat in Ökologie und Naturschutz eine besonders große Bedeutung, weil die untersuchten Phänomene besonders variabel sind. Die Vorlesung vermittelt grundlegende Kennnisse der Planung von Studien und der Auswertung von Daten in Ökologie und Naturschutz. In den Übungen wird das Gelernte angewendet und vertieft. Unter anderem werden folgende Themen behandelt: Prinzipien der Planung von Versuchen und  Untersuchungen, Pseudoreplikation und ihre Vermeidung, Kennwerte von Verteilungen, Prinzipien statistischer Tests, Varianzanalysen (ANOVA), unbalancierte Datensätze und ihre Probleme, Interaktionen, einfache und multiple Regressionsanalyse, Modellauswahl, Polynomiale Kontraste, Kovarianzanalyse (ANCOVA), feste und zufällige Effekte, wichtige experimentelle Designs und ihre Analyse (Randomized blocks, Latin Squares, Genestete Designs, Split-plots ).

UE Modellierung demographischer Prozesse (WS, Teil des AM Diversität von ökologischen Systemen)

Diese Übung vermittelt die Grundlagen der Modellierung demographischer Prozesse mit Hilfe von Matrixmodellen und zeigt, welche wichtigen Erkenntnisse für das Verständnis der Dynamik, die Beurteilung der Gefährdung und das Management von Populationen für den Naturschutz mit diesen Methoden gewonnen werden können.

VL Pflanzliche Biodiversität: Muster, Prozesse und Erhaltung (WS, Teil des AM Diversität von ökologischen Systemen)

Diese Vorlesung vermittelt Kenntnisse über die Bedeutung pflanzlicher Biodiversität, ihre taxonomische und geographische Verteilung und die Gefährdung der Vielfalt der Pflanzen durch verschiedene Bedrohungsfaktoren (Zerstörung und Fragmentierung von Habitaten, Klimawandel, Eutrophierung, Zunahme der atmosphärischen CO2-Konzentration, invasive Arten). Die Vorlesung gibt außerdem einen Überblick über den Zustand der pflanzlichen Vielfalt in Mitteleuropa und weltweit. Abschließend wird die Bedeutung genetischer Faktoren für die Gefährdung von Arten und ihr Management gezeigt.

VL Vegetation der Erde (SS, Teil des AM „Großlebensräume der Erde“)

Diese Vorlesung behandelt die Faktoren, die maßgeblich für die Unterschiede zwischen den Großlebensräumen (Biomen) der Erde verantwortlich sind und stellt dann die Verbreitung, das Klima, die Vegetation, die Tierwelt und die menschliche Nutzung der einzelnen Biome vor.

UE Feldkurs Teneriffa (WS, Teil des AM „Großlebensräume der Erde“; PM für BSc- und L3-Studierende)

Teneriffa bietet in idealer Weise die Möglichkeit, sehr unterschiedliche Großlebensräume (Biome) auf kleinem Raum kennenzulernen, da die Insel sehr hoch ist und stark vom Nordostpassat beeinflusst wird. Dies führt dazu, dass es sowohl feuchte als auch trockene Lebensräume auf der Insel gibt, die sich noch dazu je nach Höhenlage unterscheiden. Die Studierenden lernen während des Feldkurses die verschiedenen Lebensräume kennen, charakterisieren sie durch Messungen der Umweltfaktoren und untersuchen Anpassungen der Pflanzen an ihre Umwelt durch das Studium von Merkmalskombinationen und ökophysiologische Messungen. Auf der vulkanischen Insel Teneriffa, die nie mit dem Festland verbunden war, lassen sich biogeographische und evolutionäre Phänomene sehr gut demonstrieren. Dazu gehören die Aufspaltung von Arten in Anpassung an unterschiedliche Lebensräume, das Phänomen des Endemismus auf isolierten Inseln und die Evolution holziger Vertreter von Gattungen, die in Mitteleuropa nur als Kräuter vorkommen. Auf Inseln wie Teneriffa, die zahlreiche Endemiten aufweisen, d.h. Arten, die weltweit nur auf dieser einen Insel vorkommen, lassen sich zudem Probleme des Natur- und Artenschutzes aber auch des Umweltschutzes (z.B. der Wasserversorgung) besonders klar zeigen.

SE zum Feldkurs Teneriffa (WS, Teil des AM „Großlebensräume der Erde“; PM für BSc- und L3-Studierende)

Dieses Seminar vermittelt in Vorbereitung des Feldkurses auf Teneriffa notwendige Kennnisse in Form von Seminarvorträgen.

UE Geländeübung Populations- und Vegetationsökologie im Kleinwalsertal (SS, Teil des AM „Vegetationsökologie“)

Diese Übung vermittelt Methoden zur Untersuchung der Diversität von Lebensgemeinschaften und der Analyse der Vegetation mit Hilfe numerischer Methoden (Ordination und Klassifikation). Außerdem wird eine Einführung in die montane und alpine Flora und Vegetation gegeben und die besonderen Bedingungen im Gebirge und die Anpassungen der Pflanzen daran werden untersucht.

SE Vegetationsökologie (SS, Teil des AM „Vegetationsökologie“)

Diese Seminar dient der Vorbereitung der Geländeübung Populations- und Vegetationsökologie. Themen aus der Vegetationskunde, der Ökologie der Lebensgemeinschaften und der Populationsbiologie werden durch Vorträge vorgestellt und diskutiert.

SE Aktuelle Probleme der Pflanzenökologie (WS und SS, für BSc-, MSc- und L3-Studierende)

In diesem Seminar werden neue Arbeiten aus dem Gebiet der Pflanzenökologie vorgestellt und diskutiert.

SE Kolloquium Ökologie, Naturschutz und Biodiversität (WS & SS, Teil des VM „Ökologie“ für BSc)

In dieser Veranstaltung stellen eingeladene Gäste aktuelle Forschungsergebnisse aus den Gebieten Ökologie, Naturschutz und Biodiversität vor.