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Lehrveranstaltungen

Auf diesen Seiten können Sie sich darüber informieren, welche Arten von Lehrveranstaltungen im Studiengang angeboten werden, Sie können diese im Vorlesungsverzeichnis direkt auswählen und finden eine Übersicht zu den Wahlpflichtmodulen.

Veranstaltungsformen des Lehrangebots

Vorlesungen

In den Vorlesungen wird Ihnen ein Überblick über den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand eines Sachgebiets gegeben. 

  • Einführung in die Fachdidaktik
  • Fachwissen in der Physischen Geographie: Klimageographie, Umweltinformatik, Biogeographie, Boden- und Hydrogeographie
  • Fachwissen in der Humangeographie: Wirtschafts- und Dienstleistungen, Bevölkerungsgeographie, Raumplanung, Stadtgeographie, regionale und periphere Räume

Seminare

In Seminaren wird der Stoff aus den Vorlesungen anhand von sachlichen, methodischen und/oder regionalen Beispielen vertieft.

Sie erarbeiten hierzu eigenständig fach- und fachdidaktisch-spezifische Themen. Dies geschieht in Form von selbstständigen Beiträgen, wie Referaten, Hausarbeiten oder Hausaufgaben. Darin setzen Sie Ihre gewonnenen Sach- und Methodenkenntnisse sowie Arbeitstechniken in selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten um. Die Ergebnisse werden dann jeweils im Seminar präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Im Basisstudium werden Grundkenntnisse von Fachinhalten und Arbeitsmethoden vermittelt. 

Beispiel: Im Seminar Bevölkerungsgeographie gibt es Referate zu Themen wie die Entwicklung von Megastädten anhand eines Beispiels oder Bevölkerungspolitik und -entwicklung am Beispiel China. Anschließend wird im Kurs über das Thema diskutiert, mögliche Lösungswege, Zukunftsszenarien und ähnliches werden gemeinsam durchgesprochen.

Im Vertiefungsstudium 

  • werden fachdidaktische Konzepte analysiert und in eine Anwendung überprüft.
  • können wahlweise fachwissenschaftliche Themen und Methoden anhand von Fallbeispielen in komplexen human- und/oder physisch-geographischen Wirkungszusammenhängen miteinander verknüpft werden.
  • kann wahlweise der idealtypische Ablauf eines human- oder physisch-geographischen Forschungsprozesses anhand eines konkreten Projektes behandelt werden. Dabei erstellen Sie selbstständig ein Forschungsdesign (Fragen: Welche Methode wende ich an?), führen empirische Erhebungen und Messungen durch, präsentieren diesen und zeigen Problemlösungen oder weiteren Forschungsbedarf auf.

Beispiel: Im Seminar 'Außerschulische Lernorte' werden Exkursionskonzepte für den Universitätswald (Marburg open Forest) im Kontext einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) entworfen und im Wald erprobt und reflektiert.

Übungen

In Übungen werden neue Arbeitsmethoden und -techniken erlernt oder vorhandene Kenntnisse erweitert. In der Veranstaltung werden Ihnen Aufgaben gestellt, bei der Problemlösung werden Sie individuell betreut und begleitet, der Lösungsweg gemeinsam besprochen und reflektiert. Hier üben Sie sich in Fertigkeiten und Methoden der jeweiligen Fachdisziplin, lösen Übungsaufgaben, erarbeiten selbständig Beiträge und tragen diese während der Übungsstunde vor. 

Exkursionen/Geländepraktika

Hierbei wird der theoretisch gelernte Stoff praktisch erfahrbar gemacht. Exkursionen und Geländepraktika dienen als Anschauungsunterricht im Gelände, in Betrieben, in Behörden etc. Dabei werden raumbezogene Daten mittels spezifischer human- oder physisch-geographischer Feldmethoden erhoben. Exkursionen/Geländepraktika finden als Blockveranstaltungen eintägig oder mehrtägig zusammenhängend statt und werden in einer Lehrveranstaltung thematisch vorbereitet. Zum Teil ist die Teilnahme an einer bestimmten Anzahl Exkursionen/Geländepraktika Pflicht, sofern diese durch den leitenden Dozenten vorgegeben sind.

Beispiel: 2-wöchiges Geländepraktikum auf die Kapverdischen Inseln zu Fragen der Nachhaltigkeit im Kontext Mensch/Umwelt und Bildung (BNE). 

Beispiel: 3-tägige Exkursion mit dem Unterseminar Biogeographie in den Harz. Dort werden Referate vorgetragen, der Brocken wird erwandert, Pflanzen werden bestimmt. Analog geht es im Unterseminar Hydrogeographie z.B. zur Gewässerstrukturgütekartierung an einen Flussabschnitt.

Selbststudium

Es dient der Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie der Recherche und Aneignung von Kontext- und Basiswissen.
Beispiel: Vorbereitung auf ein Seminar durch das Lesen empfohlener Texte, zusätzlicher Bücher oder ähnlichem.