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Molekulare Rezeptor- und Signaltransduktionspharmakologie

Abbildung: Thomas Worzfeld

Ein weiterer Fokus unserer Forschungsarbeiten liegt auf der Analyse der molekularen und zellulären Signaltransduktion der Plexine. In vitro gewonnene Befunde werden dabei auch auf ihre biologische Relevanz für Entwicklungs- und Krankheitsvorgänge in vivo untersucht. Mit diesem Ansatz konnte eine zentrale Rolle der GTPase-aktivierenden Domäne von Plexin-B2 und Plexin-D1 für die Entwicklung des Nerven-, des Knochen- und des kardiovaskulären Systems aufgedeckt, und eine wichtige Funktion der Plexin-B2-vermittelten Aktivierung der kleinen GTPase RhoA für die Entwicklung des Lebergefäßsystems identifiziert werden.

Trotz zunehmender Erkenntnisse zur biologischen Bedeutung einzelner Plexin-vermittelter Signalwege in vitro und in vivo bleiben grundlegende Fragen zur Signaltransduktion der Plexine weiterhin unklar. So ist insbesondere die Funktionsweise der GTPase-aktivierenden Domäne, die in allen Plexinen vorhanden ist, kontrovers diskutiert. Um das Verständnis Plexin-vermittelter Signaltransduktionsprozesse zu erweitern, werden daher sowohl biochemische und proteomische Methoden, als auch siRNA-basierte Screening-Verfahren angewendet.

Ausgewählte Publikationen:

 Worzfeld, T., Swiercz, J.M., Sentürk, A., Genz, B., Korostylev, A., Deng, S., Xia, J., Hoshino, M., Epstein, J.A., Chan, A.M., Vollmar, B., Acker-Palmer, A., Kuner, R., Offermanns, S. (2014).
Genetic dissection of plexin signaling in vivo.
Proceedings of the National Academy of Sciences USA 111, 2194-2199

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