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Nachweis und Regulation des Immuncheckpoint-Komponenten Systems (PD-L1/PD1-1) in Tumorzellen, Immunzellen und Tumorgeweben von Patienten mit Nierentumor.

Klinik für Urologie und Kinderurologie (Hänze J, Hegele A, Wegner M, Schultz C) und Institut für Pathologie (Brehm C); Immunoanalytics Research Group Tissues Control of Immunocytes, Helmholtz Zentrum München, National Research Center for Environmental Health, Munich, Germany (Noessner E).

Immuncheckpoint-Inhibitoren werden therapeutisch bei metastasierenden urologischen und anderen Tumorerkrankungen eingesetzt. Als ein genutzter medikamentöser Angriffspunkt dient dabei die PD-L1/PD-1-vermittelte co-inhibitorische Signaltransduktion, die durch Verabreichung von Antikörpern gegen PD-L1 (Atezolizumab, Avelumab, Durvalumab) oder PD-1 (Nivolumab, Pembrolizumab) supprimiert werden kann. PD-L1 wird vorwiegend von Tumorzellen und PD-1 von Immunzellen gebildet. In diesem Projekt wird die Expression von PD-L1 und anderer regulatorisch relevanter Komponenten in Tumorzellen, inImmunzellen und im Tumorgewebe untersucht werden. Diese Daten sollen in Verbindung mit einer im Blut messbaren PD-L1 Form, die auch von Tumorzellen sezerniert werden kann, ausgewertet werden, um mögliche prognostische oder prädiktive Biomarker im Zusammenhang mit dieser Behandlungsform zu identifizieren.