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Studien nach Berufsordnung (nicht nach AMG, nicht nach MPG):

Studien nach Berufsordnung müssen nach der Checkliste der Marburger Ethikkommission erstellt werden.

Der vom Antragsteller unterschriebene Antrag muss in zweifacher Ausfertigung eingereicht werden. Ein Datenträger (CD-Rom) mit allen Unterlagen (Ethikantrag, Patientenaufklärung, Aushänge etc.) muss beigefügt werden. Eine Bearbeitung des Ethikantrages kann nur erfolgen, wenn die oben genannten formalen Vorgaben erfüllt sind. Eine Aufwandentschädigung wird nach der Entgeltordnung erhoben (100€, jede Wiedervorlage 50€). 

Die Stellungnahme der Ethik-Kommission ist stets vor Beginn der Durchführung eines Forschungsvorhabens einzuholen (nachträgliche Stellungnahmen sind grundsätzlich nicht möglich). Der Antragsteller erfüllt damit seine berufsrechtliche Pflicht, sich vor der Durchführung biomedizinischer Forschung am Menschen und epidemiologischen Forschungsvorhaben durch eine Ethik-Kommission über die mit seinem Vorhaben verbundenen berufsethischen und berufsrechtlichen Fragen beraten zu lassen. Auch für die Beantragung von Fördermitteln und die spätere Publikation von Forschungsergebnissen wird von den maßgeblichen Stellen der Nachweis eines vorherigen positiven Votums der zuständigen Ethik-Kommission gefordert.
Die Ethik-Kommission des Fachbereichs Medizin der Philipps-Universität wird grundsätzlich nur auf schriftlichen Antrag eines Mitglieds/Angehörigen des Fachbereichs Medizin der Philipps-Universität Marburg oder eines Mitglieds des Universitätsklinikums Marburg tätig, soweit das Dekanat keine Ausnahme zulässt. Sie kann ferner - rein fakultativ - auf Antrag eines Mitglieds der Philipps-Universität Marburg, einer ihrer Einrichtungen oder eines ihrer Lehrkrankenhäuser tätig werden. Findet nur ein Teil eines Forschungsvorhabens am Fachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg statt, so ist der örtliche Leiter des Forschungsvorhabens antragsberechtigt.