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Die Professionalisierung erfolgt durch die pädagogische Qualifizierung von Studierenden und Lehrenden für die Gestaltung von Unterrichtsprozessen. Durch gezielte Seminarangebote wird den Studierenden Gelegenheit gegeben, eigene Unterrichtsversuche theoriegeleitet zu entwickeln und sie in der Lern- und Forschungswerkstatt mit Lernenden und Lehrenden von Kooperationsschulen zu erproben, aufzuzeichnen und auszuwerten. Auf diese Weise werden die Lehrerinnen und Lehrer unserer Kooperationsschulen zu Partnern in Forschungsprojekten und für die Studierenden zu Mentoren vor Ort. Durch die gemeinsame Arbeit an Fragen der Qualitätsverbesserung von Lehr- und Lernprozessen in Bildungseinrichtungen sollen Kriterien für die Gestaltung von Unterricht erarbeitet, neue Unterrichtsformen erprobt und kriteriengeleitet evaluiert werden.

Darüber hinaus will die Lern- und Forschungswerkstatt Impulse für die Unterrichts-, Organisations- und Professionsentwicklung an Schule und Hochschule geben, Bildungsnetzwerke unterstützen und die Entwicklung spezifischer Bildungslandschaften fördern.

Hierzu arbeiten und forschen die vier Hochschullehrerinnen und -lehrer gemeinsam mit unterschiedlichen Schwerpunkten:

Prof. Dr. Heike Ackermann: Schulpädagogik/Allgemeine Didaktik. Kooperative Schulentwicklung, Evaluation, Qualitätsmanagement; Benachteiligtenförderung.

Prof. Dr. Uwe Hericks: Schulpädagogik/Allgemeine Didaktik; Bildungsgangforschung und Professionsforschung; insbesondere zum Berufseinstieg und zum fachlichen Lehren und Lernen.

OStR i.H. Christian Kammler: Unterrichts- und Schulentwicklung im Lernbereich Kulturelle Praxis; Kooperation und Netzwerke, Förderung von Basiskompetenzen; Projektentwicklung und Beratung.

Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing: Schulpädagogik/Allgemeine Didaktik, Hochschuldidaktik, insbesondere Bildungstheorie, offene und kooperative Lehr-Lernformen; Professionsforschung: insbesondere Lehrerfortbildung.