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Das Marburger Forschungsinformationssystem

Die Einführung des Forschungsinformationssystems (FIS) an der Philipps-Universität Marburg

Das Marburger System gliedert sich an die an der Philipps-Universität bereits genutzten Module des HISinOne-Campus-Managements der HIS eG an und baut auf den bisherigen Erfahrungen aus der Arbeit mit der Software „Converis“ und dem standort- und systemübergreifenden Austausch innerhalb des HeFIS-Verbunds auf.
Das Hochschulrechenzentrum der Philipps-Universität Marburg betreut die technische Infrastruktur des Systems und unterstützt das FIS-Projekt sowohl bei der Installation als auch beim Betrieb. Die Projektleitung hat der Vizepräsident für Informationsmanagement, Prof. Dr. Thomas Nauss, inne und die Projektkoordination ist im Dezernat I – Strukturentwicklung, Forschung und Transfer angesiedelt.

Die Universität Marburg nutzt das FIS-Produkt „HISinOne-RES“ des Softwareanbieters HIS eG.

Welche Informationen beinhaltet das Marburger FIS?

Forschungsinformationen sind Metadaten, die im Forschungsmanagement einer Hochschule benötigt werden, um Verwaltungsprozesse abzuwickeln und Berichterstattung über Forschungsleistungen gemäß Hessischem Hochschulgesetz und Hochschulstatistikgesetz leisten zu können.

An einer Hochschule werden Forschungsinformationen in folgenden Bereichen generiert und verarbeitet:

  • Personen
  • Organisationen
  • Forschungsprojekte
  • Publikationen
  • Patente
  • Promotionen und Habilitationen
  • Preise und Auszeichnungen
  • Forschungsschwerpunkte und Kooperationen
  • Weiteren wissenschaftlichen Aktivitäten

An der Philipps-Universität sollen im FIS zunächst Informationen über Publikationen und, in einem nächsten Schritt, Forschungsprojekte erfasst sowie die Drittmittelanzeige ermöglicht werden – mit einer optionalen Ausweitung auf weitere Bereiche im Laufe des Projekts.

Derzeit gibt es auf europäischer Ebene mit "CERIF" und auf Bundesebene mit dem "Kerndatensatz Forschung" parallel laufende Entwicklungen zur Standardisierung von Forschungsberichterstattung und der hierfür nötigen Vorhaltung forschungsbezogener Daten. Die Philipps-Universität setzt gemeinsam mit den Partnerhochschulen des HeFIS-Verbunds den Kerndatensatz Forschung im FIS um. Sie beteiligt sich an dem bundesweiten Diskurs zur Weiterentwicklung des Kerndatensatz Forschung.

   

Projektverlauf

Am 23. Juli 2015 fand die interne Kick-Off-Veranstaltung zur Einführung eines Forschungsinformationssystems an der Philipps-Universität statt. Anschließend wurde mittels verschiedener Piloten (u.a. dem Fachbereich 19 – Geographie) eine erste Evaluierung eines Forschungsinformationssystems für die Philipps-Universität durchgeführt sowie praktische Erfahrung in der Einführung eines Forschungsinformationssystems gesammelt.

Anhand der daraus folgenden Erkenntnisse konnte Ende 2019 / Anfang 2020 die Entscheidung für den Wechsel zu einer für die Anforderungen der Philipps-Universität geeigneteren Software der HIS eG, ein Produkt aus dem an der Philipps-Universität bereits eingesetzten Campus-Management-System HISinOne, getroffen werden.