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5. Mobiler Studientag feministische Rechtswissenschaft "Anti(Diskriminierungs)-Recht in der Praxis: Diskriminierungsrealitäten und die ambivalente Rolle des Rechts"

Zum fünften Mal findet im Wintersemester 2011/2012 der „Mobile Studientag feministische Rechtswissenschaft“ statt. Dieses Jahr wird uns das Thema beschäftigen: "Anti(Diskriminierungs)-Recht in der Praxis: Diskriminierungsrealitäten und die ambivalente Rolle des Rechts".

Dabei geht es darum, dass wir alle ein Geschlecht, eine Herkunft und ein Lebensalter haben. Wir haben eine sexuelle Identität und eine Weltanschauung oder Religion. Vielleicht werden wir behindert. Es gibt Unterschiede, die einen Unterschied machen - egal ob wir eine Arbeit suchen, einen Termin auf der Behörde haben, im Uni-Seminar sitzen oder tanzen gehen. Diskriminierung ist eine gesellschaftliche Realität.

Wir werden uns fragen: Was ist Diskriminierung? Was macht Diskriminierung mit Menschen? Wie geht es anders? Und welche Bedeutung hat das Recht im Kampf gegen Benachteiligung.

Als Referentinnen werden die beiden Juristinnen Doris Liebscher vom Antidiskriminierungsbüro Sachsen und Ulrike Lembke, Juniorprofessorin der Jura an der Universität Hamburg, die Workshops leiten.

Programm

  9:30

Begrüßung durch das Zentrum für Gender Studies und Christa Winter vom Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg

10:00

Workshop I - Privilegientest: Wie das Leben so spielt

11:30

 Pause

11:45

Workshop II - Was ist eigentlich Diskriminierung? Und was ist

Antidiskriminierungsrecht?

13:15    

Mittagspause

14:15

Workshop III - Mann, Frau, Mutter, Vater, Soldat, Ehegatte, Transsexuelle_r, Frauenbeauftragte_r: Wo macht Recht Geschlecht? Wo braucht Recht Geschlecht?

15:45

Kaffeepause

16:15

Workshop IV - Mit Recht gegen Diskriminierung: Fälle aus der Beratungspraxis

17:45

Pause

18:15

Gendersneak

Studierende des Studienprogramms „Gender Studies und feministische Wissenschaft“ können sich die Teilnahme als zusätzliche Leistung zum Studienprogramm vermerken lassen.

Der Studientag findet in Kooperation mit dem Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg, den zentralen Frauenbeauftragten der Philipps-Universität, dem Feministischen Archiv Marburg und dem AK Gender der Philipps-Universität statt.