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Erasmus +

Der Abschluss eines sogenannten Inter-Institutional Agreements regelt im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms Erasmus+ den Austausch von Studierenden und Dozentinnen/ Dozenten mit teilnahmeberechtigen Universitäten in den sogenannten Programm- und Partnerländern.

Kriterien für den Abschluss eines Erasmus+ Inter-Institutional Agreements

  • Auswahl eines geeigneten Partners durch die/den Erasmus+ Fachbereichskoordinator/in: Bei der Wahl der Kooperationspartner ist darauf zu achten, dass die Studieninhalte an der Partneruniversität möglichst mit denen der Philipps-Universität übereinstimmen, so dass die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen für die Studierenden problemlos möglich ist. Zudem ist die Partnerhochschule so zu wählen, dass die Nachfrage der Marburger Studierenden für bestimmte Länder bedient werden kann und ein Austausch in beide Richtungen zu erwarten ist. Für eine Erasmus+ Kooperation benötigt die Partnerhochschule eine gültige European University Charta (ECHE).
  • Zur Vorbereitung einer Kooperation sind folgende Inhalte auf Fachbereichsebene mit den Partnern zu klären: Umfang des Studierenden- und/oder Dozentenaustauschs (Anzahl der Plätze sowie Aufenthaltsdauer); Studienniveau; verfügbare Unterrichtssprachen (evtl. unterschieden nach Studienniveau) sowie erforderliches Sprachniveau (Richtwert der EU-Kommission: B2).  
  • Ansprechpartner/innen an der Partnerhochschule, sowohl auf zentraler als auch auf fachbereichsebene, sollten dem Erasmus+ Büro frühzeitig mitgeteilt werden.

Verfahren zum Abschluss eines Inter-Institutional Agreements

  • Der/die ERASMUS+ Fachbereichskoordinator(in) sendet die erforderlichen Daten zur Vorbereitung der neuen Kooperation an das . Hier wird der neue Kooperationsvertrag (Inter-Institutional Agreement) vorbereitet und als Vorschlag an die Partnerhochschule geschickt.
  • Alle Inter-Institutional Agreements werden zentral von der Erasmus+ Hochschulkoordinatorin Frau Christina Bohle unterzeichnet und an die Partneruniversität gesendet. Nachdem das Agreement von beiden Seiten unterzeichnet worden ist, erhält der Fachbereich automatisch eine Kopie des Vertrages.
  • Im Rahmen der jeweiligen Programmlaufzeit (aktuell: bis zum akademischen Jahr 2020/2021) können Inter-Institutional Agreements vor Beginn eines akademischen Jahres und für mehrere akademische Jahre abgeschlossen werden. Das Inter-Institutional Agreement muss vor Beginn der ersten darauf begründeten Mobilität von allen Parteien unterschrieben vorliegen.

Änderungen einer Kooperation

  • Bei Änderungswünschen an einer bestehenden Kooperation klären Sie die inhaltlichen Fragen direkt mit Ihren Partnern. Die Änderung des Inter-Institutional Agreements bedarf dann der Zustimmung der Erasmus+ Hochschulkoordinatorin. Auch zur rechtzeitigen Verlängerung oder zur Kündigung einer bestehenden Kooperation nehmen Sie bitte Kontakt mit der Erasmus+ Hochschulkoordinatorin auf.
  • Änderungen der Mobilitätsaktivitäten innerhalb einer bestehenden Kooperation (Erhöhung der Teilnehmerzahl, Teilung von Plätzen, Verlängerung der Aufenthaltsdauer) bedürfen der schriftlichen Bestätigung. Hierzu genügt eine Email-Korrespondenz mit der Partnerhochschule, in der beide Parteien der Änderung für einen gegebenen Zeitraum (üblicherweise ein Hochschuljahr) zustimmen. Diese Email-Korrespondenz muss dem Referat VI A 2: Europäische Bildungsprogramme zugestellt werden und dient als Addendum zum bestehenden Inter-Institutional Agreement.

Der Abschluss einer neuen Erasmus+ Kooperation im außer-europäischen Bereich (Erasmus+ Partnerländer) ist ausschließlich über das Referat VI A 2: Europäische Bildungsprogramme möglich. Die Philipps-Universität pflegt Erasmus+ Partnerschaften mit bestimmten außer-europäischen Ländern auf Grundlage der Bewilligung seitens der NA DAAD. Kooperationen mit Hochschulen in Ländern, für die keine aktuelle Bewilligung durch die NA DAAD vorliegt, sind im Rahmen von Erasmus+ nicht möglich. Eine Übersicht der aktuellen Partnerländer und Partnerhochschulen im außer-europäischen Bereich finden Sie hier.

Falls Sie eine Kooperation mit einer Hochschule in einem unserer Partnerländer anstreben, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Referat VI A2: Europäische Bildungsprogramme auf.

 

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