30.04.2019 Vortrag: Prof. Dr. Ulrich Wagner (Marburg) "Zum Aufkommen autoritärer Bewegungen in Deutschland und Europa" | 6. Mai 2019, 18:30 Uhr

2. Vortrag der Ringvorlesung "Konflikte in Gegenwart und Zukunft" im Sommersemester 2019

Prof. Dr. Ulrich Wagner (Marburg): Zum Aufkommen autoritärer Bewegungen in Deutschland und Europa

6. Mai 2019, 18:30 Uhr
Raum +1/0010, Biegenstraße 14

Am Montag, 6. Mai, referiert Prof. Dr. Ulrich Wagner im Rahmen der Ringvorlesung „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“. Der Vortrag findet ab 18:30 Uhr in Raum +1/0010 des Uni-Hörsaalgebäudes in der Biegenstraße 14 statt.

Prognosen sagen für die Europawahl am 26. Mai einen Zugewinn populistischer und nationalistischer Parteien voraus.

Der Sozialpsychologe Prof. Dr. Ulrich Wagner zeigt, dass Ursachen dafür auch in psychologischen Mechanismen zu suchen sind, wie in Bedrohungsgefühlen der Bevölkerung und in der Neigung zur Einteilung der Welt in „die Eigene“ und „die Fremde“. Zusammen mit politischen und strukturellen Einflüssen fördern diese psychologischen Mechanismen eine Hinwendung zu nationalistischer Apathie.

Der Referent ruft auf zu bürgerlichem Selbstbewusstsein und zu klarer inhaltlicher Positionierung, um solchen Formen der Entdemokratisierung entgegen zu wirken.

Prof. Dr. Ulrich Wagner ist Professor für Psychologie an der Philipps-Universität Marburg. Er wurde 1982 zum Themenkomplex soziale Schichtzugehörigkeit, formales Bildungsniveau und ethnische Vorurteile promoviert. 1991 hat er mit einer sozialpsychologischen Analyse von Intergruppenbeziehungen habilitiert. Er forscht zu Intergruppenkonflikten, Aggression und Gewalt sowie deren Prävention.

Weitere Informationen zur Ringvorlesung „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“

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