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Deshalb Friedens-und Konfliktforschung in Marburg studieren

Foto: Reinhold Eckstein

Marburg ist anders als die meisten Universitätsstädte. Dies liegt zum einen sicherlich an seinem idyllischen historischen Stadtbild und der ausgewogenen Mischung aus Ruhe, Abgeschiedenheit und Geselligkeit, die darin zu finden ist. Vor allem aber liegt es daran, dass Marburg als eine wahre 'Studierendenstadt' bezeichnet werden kann. Die knapp 26.000 Studierenden der Philipps-Universität machen ein Drittel der Gesamtbevölkerung Marburgs aus und sind ein fester und grundlegender Bestandteil des hiesigen Alltags und Stadtbildes. Die Alltagskulturen der studentischen und nichtstudentischen Einwohnerinnen und Einwohner Marburgs sind dementsprechend dicht verwoben, was sich beispielsweise im Bereich der Gastronomie und des Kulturangebots niederschlägt. Wo man in Marburg auch hinschaut: Studierende der Philipps-Universität prägen das Stadtbild.

Weltoffenheit

Die Marburger Studierendenschaft lässt sich keineswegs als angepasst oder provinziell bezeichnen: Von den Studierenden deutscher Staatsangehörigkeit kommen 60 Prozent aus anderen Bundesländern zum Studieren nach Hessen, während gut 14 Prozent der Marburger Studierenden aus dem Ausland stammen. Nicht zuletzt weil Marburg sich um internationale Anbindung bemüht, ist es ein attraktiver Studienort: Für ihre Erfolge im internationalen Studierendenaustausch wurde die Philipps-Universität 2005 mit dem „E-Quality“-Siegel der Europäischen Union ausgezeichnet.

Guter Studienort

Bis heute zeichnet sich der Marburger Universitätsbetrieb durch Innovation und Qualität in Lehre und Forschung aus. Da die Philipps-Universität frühzeitig mit der Umsetzung des Bologna-Prozesses begann, sind mittlerweile nahezu alle Studiengänge auf Bachelor- und Masterprogramme umgestellt.

Das Zentrum für Konfliktforschung hat schon früh durch seinen Nebenfachstudiengang den Dialog zwischen verschiedenen Disziplinen angeregt - sowohl zwischen geistes- und gesellschaftswissenschaflichen als auch mit naturwissenschaftlichen wie z.B. der Medizin - und die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen durch die Einführung des Masterstudiengangs weiter vertieft. Hierzu gehört die Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen, etwa dem Centrum für Nah- und Mittelost-Studien (CNMS) oder dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse. Der M.A. Peace and Conflict Studies profitiert dabei als einer von vielen neuen Studiengängen sowohl von den traditionellen Qualitäten der Marburger Universität als auch von der neuen Flexibilität, größeren Praxisorientierung und Interdisziplinarität der Masterprogramme.

Insgesamt sind die am M.A. Programm beteiligten Institute der Marburger Universität bekannt für eine offene und interessierte Diskussions- und Lernatmosphäre, in der der direkte Kontakt zu Dozent_innen und Professor_innen in Lehrveranstaltungen, Mentorierungsprogrammen und individueller Betreuung groß geschrieben wird.

Hoher Freizeitwert

Nicht nur die fachliche Qualität und Vielfalt der Philipps-Universität begründet die guten Marburger Studienbedingungen. Die Universität bietet ihren Studierenden auch ein vielfältiges Programm an Sport- und Freizeitaktivitäten. Unter professioneller Anleitung und Betreuung eröffnet der Marburger Hochschulsport viele Möglichkeiten, die körperliche und geistige Fitness und Ausgeglichenheit zu steigern: Von diversen Ball- und Teamsportarten über Rudern, Reit- und Kampfsport bis hin zu Yoga und Meditationskursen ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Das Studenten-Sinfonie-Orchester, der uniChor sowie die öffentlichen Übungsräume der Universität bilden die Plattform für eine musikbegeisterte Freizeitgestaltung.

Auch Gastronomie und Unterhaltung werden in Marburg groß geschrieben: Besonders im historischen Stadtkern laden unzählige Bistros, Cafés, Kneipen und Restaurants zum Essen, Trinken, Diskutieren und Feiern ein. Ebenso finden sich ruhige Cafés, in denen man sich in entspannter Atmosphäre seiner Lektüre widmen kann. Das Marburger Nachtleben fällt durch die studentische Prägung der Stadt vielgestaltig aus. Theatervorführungen, Lesungen und Poetry-Slams gehören ebenso zum kulturellen Standardprogramm Marburgs wie die häufigen Konzertveranstaltungen mit internationalen wie lokalen Größen der Pop-, Rock- und Jazzszene. Insbesondere während des Sommersemesters wird dieses Programm ergänzt durch häufige Open-Air-Konzerte, Kinovorstellungen, Straßenfeste und Partys.

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