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MARA DAY 2017

Foto: Christian Stein
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MARA DAY 2017 – Sie möchten nicht, dass Ihr Foto hier zu sehen ist? Schreiben Sie bitte eine Nachricht an mara.oeffentlichkeitsarbeit@uni-marburg.de.

Am 13. November 2017 fand der alljährliche MARA DAY statt – in diesem Jahr zum Thema "Wie kommunizieren wir in der Wissenschaft?".

Den Auftakt bildeten drei Kurzworkshops, die mit insgesamt 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr großen Zuspruch fanden. In je 1,5 Stunden konnten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler einen Vorgeschmack auf Kurse erhalten, die auch im regulären Programm der MArburg University Research Academy angeboten werden. Dr. Matthias Warkus erläuterte im "Crashkurs Textgestaltung" in komprimierter Form die wichtigsten Regeln für professionelle Printdokumente. Laurence F. Henry trainierte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops "Academic English for Second Language Researchers" das Schreiben, Veröffentlichen und Präsentieren in englischer Sprache. Über Erfahrungen und zukünftige Entwicklungen des DAAD-Programms "Marburg International Doctorate" konnte mit dem Koordinator des Programms, Dr. Peter Widmann, diskutiert werden.

Die Veranstaltung setzte sich ab 17 Uhr in den repräsentativen Räumen der Aula in der Alten Universität fort. Etwa 80 Besucherinnen und Besucher waren gekommen. Prof. Dr. Richard Wiese, Leiter der AG Sprachtheorie und Psycholinguistik am Institut für Germanistische Sprachwissenschaft der Philipps-Universität Marburg referierte zunächst zum hochaktuellen Thema "Digital Humanities – ein Umbruch in der Wissenschaft?" und führte damit auf das Thema "Open Science" des darauffolgenden Round Tables hin.

Für die Impulsvorträge, die den Round Table einleiteten, konnten zwei Expertinnen und ein Experte gewonnen werden: Marion Goller, Alumna des Fellow-Programms "Freies Wissen", machte den kompetenten Auftakt mit ihrer bisweilen provozierenden Präsentation unter dem Titel "Open Science in a Nutshell". Dr. Timo Glaser, Open-Access-Beauftragter der Philipps-Universität, brachte der interessierten Zuhörerschaft das Thema "Open Access" näher. Dr. Ortrun Brand, Leiterin der Stabsstelle Forschungsdatenmanagement der Philipps-Universität, gab ihre Expertise in Sachen "Open Data" weiter. Von der Möglichkeit zur Diskussion machte das Publikum reichlich Gebrauch. Auch beim anschließenden Sektempfang wurde rege weiter diskutiert, inwieweit man die eigene Forschung offen zugänglich und nachnutzbar machen sollte.

Traditioneller Höhepunkt des MARA DAYs waren wieder die Wettbewerbe um den besten Kurzvortrag und das beste Poster: Im Dreiminutentakt stellten sechs Promovierende und zwei Postdocs in der Alten Aula ihre Forschungsprojekte vor. Den Publikumspreis für den besten Kurzvortrag erhielt Dr. Muriel van Teeseling aus dem Laboratorium für Mikrobiologie / AG Thanbichler am Fachbereich Biologie. Sie brachte dem Publikum mit ihrer originellen Präsentation zum Thema "Unique cell division of the bacterium Hyphomonas neptunium: only the best for the kids" ihre Forschung näher.

Im Kreuzgang der Alten Universität konkurrierten 16 Wissenschaftsposter um die Gunst der interessierten Besucher. Der Preis für das beste Poster wurde gleich an zwei Promovierende aus dem Fachbereich Pharmazie vergeben: Das Publikum wählte mit Stimmengleichheit die Poster von Frau Verda Farida sowie von Frau Shadaan Zulfiqar als ihre Favoriten. Verda Farida siegte mit dem Postertitel "How to deal with wrinkles and the bills", Frau Zulfiqar konnte mit der bildlichen Darstellung ihrer Forschung zum Thema "Alzheimer's Disease in a dish" überzeugen.

Die Siegerinnen dürfen sich über je einen Gutschein für MARA-Weiterbildungen im Wert von 100,- EUR freuen. Eine weitere glückliche Gewinnerin brachte der MARA DAY mit sich: Auf Dalia Fadly, Promovendin am Centrum für Nah- und Mittlelost-Studien, fiel das von "Glücksfee" Prof. Dr. Michael Bölker gezogene Los für einen Gutschein für MARA-Weiterbildungen im Wert von 50,- EUR.

Zusammenfassend für den großen Anklang, den der MARA DAY 2017 fand, sei hier eine Stimme einer Besucherin des MARA DAYs genannt: "Das wissenschaftliche Programm war großartig, die Präsentationen und Poster höchst interessant, das Essen sehr lecker und ausgiebig, das Ambiente prächtig und vor allem die Teilnehmerzahl sehr beeindruckend hoch!"

Weitere Informationen finden Sie in der Veranstaltungsankündigung, im Programm des MARA DAYs (PDF) und im Programm der Kurzvorträge und Poster (PDF).