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Interview mit Zsófia Kalvin

Zu sehen ist die Bewohnerin Zsófia aus Ungarn.
Foto: Zsófia Kalvin

Wer bist du? Ich bin Zsófia Kalvin (Pronomen: sie). Ich bin eine Rotary-Stipendiatin und somit Austauschstudierende aus Budapest.

Woher kommst du? Ich komme aus Budapest (Ungarn). Ursprünglich bin ich in Esztergom aufgewachsen, aber ich habe in Budapest studiert und gearbeitet. 

Was studierst du? 2018 habe ich meinen Germanistik-Bachelor abgeschlossen. Danach habe ich ein Jahr lang in Budapest gearbeitet und jetzt mache ich mein Masterstudium im Bereich Germanistik/Deutsch als Fremdsprache. 

Wie lange wohnst du schon in der Stipe? Seit Ende September 2019 wohne ich in der Stipe. 

Was war dein coolstes Erlebnis/deine schönste Erinnerung? Ich würde sagen, das Winterfest und die vorausgegangenen Vorbereitungen waren bisher mein schönstes Erlebnis. Das hat echt viel Spaß gemacht und ich habe mich auch dadurch besser mit den Menschen angefreundet. 

Was ist dein Lieblingsort in der Stipe? Der Paradiesgarten wird bestimmt einer der schönsten Orte sein, wenn es wieder wärmer wird. Im Herbst war auch der Schlosspark direkt neben dem Haus sehr bunt und schön, um spazieren zu gehen. 

Ein Klischee, welches auf die Stipe zutrifft, ist... Man kann auf dem Boden skaten, weil die Wände und die Böden so schief sind.

Welche Erwartung wurde bei dir erfüllt, als du hier eingezogen bist? Gute Gesellschaft. Das war wirklich meine Hoffnung und das ist erfüllt worden. Gute Gesellschaft ist wichtig, damit ich mich nicht alleine fühle. Menschen kümmern sich um mich, sodass ich Teil einer Gemeinschaft geworden bin. Wir haben viel Programm, an dem ich teilnehmen kann. 

Die Stipe bedeutet für mich... Freundschaft, Gesellschaft und schöne WG-Erlebnisse.

Eine Fee erfüllt dir einen Wunsch, was würdest du in der Stipe machen? Super! Dann würde ich nachts Lampen mit Bewegungsmeldern in die Treppenhäuser setzen.

Warum bist du in die Stipe eingezogen? Von den anderen Ungar*innen habe ich gehört, dass die Gesellschaft und das Programm sehr gut und vielfältig sind. Im Rotary-Club in Budapest ist es bereits seit 18 Jahren eine Tradition, dass immer eine Person für ein Jahr in die Stipe ziehen darf. Die Umgebung ist sehr schön und man fühlt sich so, als würde man jeden Tag einen Ausflug machen, weil die Umgebung so schön ist. Ich habe gehört, dass die Gesellschaft gut ist und dass das Programm vielfältige Möglichkeiten bietet, auch damit ich meine Deutschkenntnisse verbessern kann. 

Clara Desch interviewte Zsófia Kalvin.