09.02.2026 Förderpreis 2026 für Susanne Meinert

Die Universitätsgesellschaft Münster hat Dr. Susanne Meinert vom Institut für Translationale Psychiatrie mit dem Wissenschafts-Förderpreis 2026 ausgezeichnet.

Das Foto zeigt Susanne Meinert als Preisträgerin des Wissenschafts-Förderpreises 2026 der Universitätsgesellschaft Münster.
Foto: Michael C. Möller
Die Universitätsgesellschaft Münster hat Dr. Susanne Meinert (links) vom Institut für Translationale Psychiatrie mit dem Wissenschafts-Förderpreis 2026 ausgezeichnet.

Erstmals wurden in diesem Jahr drei statt zwei herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler geehrt. Das Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro wird von den Stadtwerken Münster und der VR Bank Westfalen-Lippe gestiftet.

Dr. Meinert forscht an der Schnittstelle von Gehirnforschung, klinischer Psychiatrie und Psychotherapie. In ihrer Arbeit untersucht sie, wie psychische Erkrankungen wie Depressionen entstehen, welche Veränderungen sie im Gehirn hervorrufen und wie sich Risikofaktoren über die Lebensspanne entwickeln.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Frühkindliche Belastungen – etwa durch familiäre Konflikte oder Misshandlung – können nachhaltige Spuren im sich entwickelnden Gehirn hinterlassen und die seelische Gesundheit bis ins Erwachsenenalter prägen.

„Mein Ziel ist es, psychische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, damit Kinder und Familien die Unterstützung bekommen, die sie brauchen“, betont Dr. Meinert. Der Preis würdigt ihre interdisziplinäre Forschung und ihren Beitrag zur Verbesserung der Versorgung junger Menschen.

Wir gratulieren Susanne Meinert zu dieser wohlverdienten Auszeichnung!

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