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Informationen zum Coronavirus

Stand: 29. Juni 2020, 12:00 Uhr

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Direkteinstiege:

Die Philipps-Universität Marburg will mit vereinten Kräften dazu beitragen, eine zweite Welle von COVID-19 zu vermeiden. Dazu sind Einschnitte im universitären Alltag weiterhin notwendig. Die Universität will Studierende, Lehrende und Forschende unter den erschwerten Bedingungen weiter so gut wie möglich beim Lernen, Lehren und Forschen unterstützen.

Seit Anfang Juni kehren vereinzelt Veranstaltungen wie Laborpraktika, sportpraktische Übungen und Freilandpraktika in den Präsenzbetrieb zurück. Dies ist nur möglich, weil strenge Hygienestandards und Abstandsregeln eingehalten werden.
Web-Konferenzen, aufgezeichnete Lehrvideos und Lern- und Lehrplattformen wie ILIAS spielen im Sommer- und im kommenden Wintersemester weiterhin eine besondere Rolle. Die Universität hat die Kapazitäten für die technische Infrastruktur großzügig ausgebaut. Sie bietet Beratung für den Einsatz dieser Technologien in der Lehre und in Prüfungen an. Die UB, die PC-Pools und viele andere Gebäude haben wieder geöffnet, um Studierenden einen möglichst guten Studienverlauf zu ermöglichen sowie Forschung und Lehre schrittweise in einen normaleren Betrieb zu führen. Viele Menschen aus allen Teilen der Universität arbeiten daran mit, dies möglich zu machen. Ganz wichtig sind dabei weiterhin Ihre Fragen und Anregungen an die Mail-Adresse . Ein Team aus der Hochschulverwaltung bündelt die Fragen und beantwortet sie mit Fachinformationen aus den verschiedenen Bereichen der Universität. Das Team nennt Ihnen auch Anlaufstellen, bei denen Sie Hilfe und Rat finden - auch für Probleme, die nicht direkt mit Studium, Lehre oder Forschung zusammenhängen, sondern aus der besonderen Situation heraus entstehen.
Gebündelte Informationen finden Sie für alle zugänglich auf dieser Seite, die regelmäßig aktualisiert wird.
Die Organisationsstrukturen für den Umgang mit der Pandemie finden Sie auf einer eigenen Seite (nur universitätsintern aufrufbar).

Wir möchten Sie mit diesem Service weiter gut durch die Pandemie begleiten und Ihnen helfen. Sie haben Fragen oder Anregungen? Zögern Sie nicht, schreiben Sie an .

Allgemeine Regelungen für alle Hochschulmitglieder und Gäste    

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Allgemeine Verhaltensweisen (29. Juni 2020)Allgemeine Verhaltensweisen (29. Juni 2020)

    Mitglieder der Hochschule und ihre Gäste sind aufgefordert, die folgenden Hinweise einzuhalten:
     
    Verzichten Sie auf Händeschütteln.
     
    Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich - mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife.
     
    Husten und niesen Sie in die Armbeuge (nicht in die Hand).
     
    Fassen Sie sich nicht mit den Händen ins Gesicht – wenn Sie auf Ihren Handflächen durch das Berühren von Tischen oder Türklinken Viren haben, können die Erreger leicht von der Hand über Augen und/oder Mund- und Nasenschleimhäute übertragen werden und eine Infektion auslösen.
     
    Halten Sie ausreichend Abstand (etwa 2 Meter) zu allen Personen unabhängig davon, ob diese Symptome einer Erkrankung zeigen. Achten Sie auf diese Abstände auch beim Warten vor und in Gebäuden etc.
     
    Sorgen Sie für ausreichend große Räume und eine gute Raumbelüftung.

    Auf den Verkehrsflächen der Gebäude muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Weiterhin empfiehlt es, sich die Mund-Nasen-Bedeckung auch zu tragen, wenn Sie ausnahmsweise und kurzzeitig nicht sicherstellen können, dass der ausreichende Abstand zu Ihren Mitmenschen eingehalten werden kann.

    Nach einer längeren Abwesenheit aus Marburg empfiehlt es sich, die ersten 14 Tage besonders darauf zu achten, dass man sich selbst oder andere nicht infiziert.

    Neben diesen Regelungen bitten wir Sie entsprechend der Empfehlungen der Gesundheitsbehörden im beruflichen und privaten Bereich auf persönliche Treffen auch in kleinen Gruppen soweit wie möglich zu verzichten und stattdessen Telefon, soziale Medien etc. zu nutzen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Universitätsbibliothek (18. Mai 2020)Universitätsbibliothek (18. Mai 2020)

    Die Universitätsbibliothek und die Bereichsbibliotheken befinden sich in vielen Bereichen im Basisbetrieb. Für die Nutzung gilt Maskenpflicht: Über aktuelle Änderungen der Services informieren Sie sich auf der entsprechenden Corona-Seite der UB und dem Twitter-Account der UB.

    Seit dem 18. Mai 2020 besteht Zugang zu einer eingeschränkten Anzahl der Arbeitsplätze (inkl. PC-Arbeitsplätze) in der Universitätsbibliothek.
    Diese Plätze müssen vorab gebucht werden: Das Platzbuchungssystem und alle weiteren Informationen finden Sie auf der Platzbuchungsseite der UB. Bitte beachten Sie, dass Sie den Buchungsbeleg deutlich erkennbar auf Ihrem Arbeitsplatz hinterlegen. Diese Plätze sollen bevorzugt Studierenden zur Verfügung stehen, die privat keinen geeigneten Zugang zu benötigter Literatur oder technischer Ausstattung haben. Bitte arbeiten und lernen Sie nach Möglichkeit weiterhin zu Hause.

    Seit Mittwoch, 22. April 2020, haben alle Bereichsbibliotheken den Ausleihbetrieb geöffnet. Am 22. April öffnete die Bereichsbibliothek Kunstgeschichte. Am 20. April 2020 öffneten die Bereichsbibliotheken Wirtschaftswissenschaft, Psychologie, Biologie, Chemie, Mathematik und Informatik, Religionswissenschaft und Deutscher Sprachatlas. Bereits seit Dienstag, 14. April 2020, haben die Bereichsbibliotheken Rechtswissenschaft, Evangelische Theologie sowie die Zentrale Medizinische Bibliothek (ZMB) für den Ausleibetrieb geöffnet. Um die grundlegende Literaturversorgung für Forschung und Lehre sicherzustellen, hat die Universitätsbibliothek (UB) Marburg seit Mittwoch, 8. April 2020, schrittweise den Ausleihbetrieb geöffnet. Die Wiederaufnahme des Ausleihbetriebs geht auf das gemeinsame Schreiben des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) und der hessischen Universitätspräsidien vom 6. April 2020 zurück.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Ausgewählte PC-Pools eingeschränkt geöffnet (29. Juni 2020)Ausgewählte PC-Pools eingeschränkt geöffnet (29. Juni 2020)

    Seit dem 02. Juni sind neben dem PC-Pool in der Universitätsbibliothek auch ausgewählte PC-Pools in anderen Gebäuden geöffnet. Arbeitsplätze im PC-Pool der Universitätsbibliothek müssen über das Buchungsportal der UB gebucht werden. Alle anderen PC-Arbeitsplätze müssen über das Buchungsportal des Hochschulrechenzentrums gebucht werden.

    Folgende PC-Pools sind geöffnet:

    PC-Saal Deuschhausstraße 12 (ehem. Kinderklinik, Carolinenhaus)
    PC-Saal Geisteswissenschaften D
    PC-Saal Geisteswissenschaften M
    PC-Saal Universitätsbibliothek 1.OG
    PC-Saal Universitätsbibliothek EG
    PC-Saal Wirtschaftswissenschaften
    Schulungsraum I Deuschhausstraße 12 (ehem. Kinderklinik, Carolinenhaus)
    Schulungsraum II Deutschhausstraße 12 (ehem. Kinderklinik, Carolinenhaus)
    Schulungsraum Hochschulrechenzentrum
    Schulungsraum Wirtschaftswissenschaften

    Folgende Standorte sind eingeschränkt geöffnet. Bitte beachten Sie die individuellen Vorgaben:

    PC-Saal Bibliothek Evangelische Theologie
    PC-Saal Bibliothek Rechtswissenschaften (Mediathek)
    PC-Saal Zentrale Medizinische Bibliothek

    Aufgrund der Abstandsregeln stehen nur circa die Hälfte der PCs zur Verfügung. Die Öffnungszeiten der PC-Pools sind teilweise eingeschränkt. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Buchung auf der Informationsseite des Hochschulrechenzentrums und beachten Sie die dort genannten Regeln.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Schrittweise Öffnung der Gebäude (08. Juni 2020)Schrittweise Öffnung der Gebäude (08. Juni 2020)

    Die universitären Gebäude werden schrittweise wieder geöffnet. Das Dezernat IV trifft hierzu die erforderlichen Absprachen mit den Fachbereichen und anderen Organisationseinheiten. Ab dem Zeitpunkt der Gebäudeöffnung müssen alle Personen während des Aufenthalts auf den öffentlichen Verkehrsflächen des jeweiligen Gebäudes eine MNB tragen. Bitte beachten Sie: Auch das Tragen einer MNB entbindet nicht von der Verpflichtung, die üblichen Infektionsschutzmaßnahmen, insbesondere auch den Mindestabstand zu wahren.

    Beratungen und Sprechstunden können wie gewohnt bei Verabredung oder telefonisch bzw. per E-Mail stattfinden. Vergleichbares gilt für die Abgabe von Hausarbeiten und Abschlussarbeiten; diese kann zudem per PDF elektronisch erfolgen (s. "Abgabe in papierloser Form").

    Folgende Gebäude sind bereits für den Publikumsverkehr unter Berücksichtigung der entsprechenden Hygienemaßnahmen und geänderten Öffnungszeiten zugänglich:

    Lahnberge:
    Karl-von-Frisch-Straße 2, Biochemisch-Pharmakologisches Centrum (BPC)
    Karl-von-Frisch-Straße 8, Institutsgebäude Biologie mit Hörsaal
    Conradistraße 3a, zentrale Medizinische Bibliothek (ZMB)
    Hans-Meerwein-Straße 2, Biomedizinisches Forschungszentrum (BMFZ)
    Hans-Meerwein-Straße 4, Insititutsgebäude
    Hans-Meerwein-Straße 6, Mehrzweckgebäude

    Lahntal:
    Gutenbergstraße 18, Institutsgebäude
    Landgraf-Philipp-Straße 4, Landgräfliche Kanzlei
    Universitätsstraße 25, Institutsgebäude
    Universitätsstraße 25a, Institutsgebäude
    Lahntor 3, Alte Universität
    Universitätsstraße 6, Savignyhaus
    Mainzer Gasse 33, Institutsgebäude
    Renthof 5, Institutsgebäude
    Renthof 5c, Laborbau I
    Renthof 5a, Pavillon
    Renthof 7a, Laborbau II
    Renthof 7, Institutsgebäude
    Renthof 6, Institutsgebäude
    Marbacher Weg 8, Institutsgebäude A
    Marbacher Weg 10, Institutsgebäude B
    Biegenstraße 11, Kunstgebäude (Institutsbereich)
    Biegenstraße 11, Kunstgebäude (Museumsbereich)
    Biegenstraße 14, Hörsaalgebäude
    Wilhelm-Röpke-Straße 6, Geisteswissenschaftlichen Institute
    Deutschhausstraße 17c, Musizierhaus
    Pilgrimstein 16, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
    Deutschhausstraße 1+2, Institutsgebäude
    Deutschhausstraße 9, Universitätsbibliothek
    Deutschhausstraße 12, Institutsgebäude
    Lahnstraße 3, Institutsgebäude
    Emil-Mannkopf-Straße 2, Laborgebäude
    Robert-Koch-Straße 6, Anatomie-Zytobiologie
    Robert-Koch-Straße 4, Laborgebäude
    Bahnhofstraße 7, Institutsgebäude

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Veranstaltungen (24. Juni 2020)Veranstaltungen (24. Juni 2020)

    An der Philipps-Universität finden zumindest bis Ende des Sommersemesters 2020 (30. September 2020) keine öffentlichen Präsenz-Veranstaltungen sowie Tagungen, Kongresse und Fortbildungen statt. Dies gilt auch für die Präsenz-Angebote des Hochschulsports. Die Organisatoren werden gebeten, die Veranstaltungen abzusagen und alle weiteren notwendigen Schritte zu vollziehen.

    Über die Teilnahme von Beschäftigten der Philipps-Universität an externen Fortbildungsveranstaltungen entscheiden die jeweiligen Vorgesetzten.

    Insbesondere ist es die Aufgabe der Veranstalterinnen und Veranstalter,

    a) unmittelbar alle Teilnehmer/innen zu informieren und zu bitten, bereits getätigte Buchungen unverzüglich rückgängig zu machen, um vermeidbare Kosten niedrig zu halten, und ggf. eigenständig zu prüfen, ob sie die ggf. anfallenden Ksoten erstattet bekommen,

    b) selbst ebenfalls alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Kosten niedrig zu halten,

    c) unverzüglich zu klären, ob Drittmittelgeber oder andere Sponsoren bereit sind, anfallende Kosten - zumindest teilweise - zu erstatten bzw. zu finanzieren.

    Bitte beachten Sie, dass zunächst geprüft werden muss, ob in dem jeweiligen Einzelfall Stornierungskosten zu tragen sind oder nicht. Unter Umständen sind Stornierungsregelungen, die in entsprechenden Verträgen festgeschrieben sind, nicht anwendbar, weil die Coronakrise als "höhere Gewalt" anzusehen ist und deshalb die Auftragnehmer keine Stornierungskosten geltend machen können. Deshalb muss in jedem Einzelfall durch die Rechtsabteilung geprüft werden, ob Stornierungskosten überhaupt geltend gemacht werden können. Nur dann sind Kosten abrechenbar.

    Die Erstattung von unabweisbaren Kosten für die Absage aus zentralen Mitteln der Universität kommt nur in Frage, wenn alle anderweitigen Erstattungsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden und die Finanzierung aus anderen Mitteln nicht zumutbar ist.

Ergänzende Regelungen für Studierende

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Prüfungen (17. Juni 2020)Prüfungen (17. Juni 2020)

    1) Das Sommersemester endet am 17.07.2020; ab Anfang Juli findet - in der in den verschiedenen Fachbereichen üblichen Struktur - die erste Klausurenphase statt. Die Klausuren werden ähnlich wie die Wiederholungsklausuren des Wintersemesters 2019/20 geplant werden, da sich die Erfahrungen mit dem Vorgehen aus dem Mai bewährt haben. Das heißt insbesondere, dass zum Teil mehr Räume als in früheren Terminen eingeplant werden. Daher wird sich der Zeitraum des Prüfungsangebots im Vergleich zum letzten Sommer verlängern.

    Bitte informieren Sie sich über die genaue Umsetzung von Anmeldung und Durchführung der Prüfungen bei Ihrem jeweiligen Fachbereich.
    Grundsätzlich ist es mit der Satzung zum Studien- und Prüfungsrecht, die der Senat Anfang Mai verabschiedet hat, nun möglich, Prüfungsformen auch in der Distanz umzusetzen. Studierende, die auf ein anderes als das ursprünglich vorgesehene Angebot angewiesen sind, sollten sich zeitnah an ihren Prüfer/ihre Prüferin wenden.

    Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, bleiben die umfassenden Hygienemaßnahmen bestehen. Insbesondere müssen sich Studierende 35 Minuten vor der Klausur VOR dem Gebäude einfinden und werden dort von der Gebäudeaufsicht begrüßt, so dass die Abstandsregeln sichergestellt werden. Studierende, Gebäudeaufsicht und Klausuraufsicht müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, die selbst mitzubringen ist.

    Die Studierenden betreten die Prüfungsräume einzeln und weisen sich gegenüber der Raumaufsicht aus. Die Studierenden begeben sich an vorher ausgewiesene, die Abstandsregeln wahrende Plätze. Die Reihen des Prüfungsraums werden von hinten nach vorne gefüllt, sodass die Studierenden nicht aneinander vorbeigehen müssen.
    Für die Klausur nicht benötigte Gegenstände werden auf dem Stuhl vor dem eigenen Platz abgelegt. Die Aufsichten werden durch Plexiglaswände und durch Mund-Nasen-Bedeckungen geschützt. Studierende werden gebeten bis zum Ende der Klausur an ihrem Platz zu bleiben. Nach Ende der Prüfung verlassen die Studierenden einzeln den Raum und legen ihre Prüfungsunterlagen bei der Aufsicht ab. Sie verlassen umgehend und unter Wahrung der Abstandsregeln das Gebäude. Außerhalb des Gebäudes gelten die jeweils aktuellen Verhaltensregeln für den öffentlichen Raum (keine Gruppenbildung).

    (2) Mündliche Prüfungen - dazu nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrer Prüferin oder Ihrem Prüfer auf;

    Mündliche Prüfungen dürfen auf Basis der Satzung zum Studien- und Prüfungsrecht auch im Sommersemester als Videokonferenz abgelegt werden, nicht aber als reine Telefonkonferenz.

    (3) Prüfungen im Rahmen des kirchlichen Examens sowie des Staatsexamens, die von anderen Prüfungsämtern durchgeführt werden:
    Die Entscheidung, ob und wie diese Prüfungen durchgeführt werden, liegt bei den entsprechenden zuständigen Behörden. Auch für die kommenden Prüfungsperioden ist die Philipps-Universität im Gespräch mit den entsprechenden Stellen.

    Für die Zulassung zum Masterstudium zum Wintersemester 2020/21 gilt das folgende:

    (1) Die Frist für den Nachweis des Bachelorabschlusses zur Zulassung für Masterprogramme im Wintersemester 2020/21 wurde auf den 19.02.2021 verschoben. Die Bewerbungsfristen für Masterprogramme wurden entsprechend angepasst (Übersicht nach Studiengängen).

    (2) Studierende, die in einen Master an einer anderen Universität wechseln möchten, wenden sich bitte an die dortige Zulassungsstelle. Fragen Sie, ob es eine Möglichkeit gibt, trotz der verzögerten Prüfung ein Studium aufzunehmen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt mit ihren hiesigen Studiendekaninnen bzw. Studiendekanen auf.

    (3) Für Module (inklusive der Abschlussarbeit), die die entfallenen Klausuren des Wintersemesters 2019/20 voraussetzen, wird auf diese Voraussetzung im kommenden Sommer- und Wintersemester verzichtet. Dies gilt für Studierende, die an der zugehörigen Veranstaltung teilgenommen haben. Studierende, die aufgrund der Pandemie im Sommersemester nicht an allen Prüfungen teilnehmen können, wenden sich bitte an die Studienberatung ihres Fachs, um einen individualisierten Studienplan abzusprechen.

    (4) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat zugesichert, dass BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger keine Nachteile aus der Absage des Klausurenzeitraums wegen der Corona-Pandemie erleiden werden.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen AbgabefristenAbgabefristen

    Für Hausarbeiten und sonstige schriftliche Arbeiten ohne Aufsicht, die gemäß bisher geltendem Recht nach dem 16. März 2020 abzugeben wären, verlängert sich die Bearbeitungszeit um drei Wochen. Das gilt nicht, wenn das Thema erst vergeben wird, nachdem die Universitätsbibliothek wieder zum regulären Betrieb zurückgekehrt ist.
    Weitere Regelungen entnehmen Sie der Satzung der Philipps-Universität Marburg über Abweichungen im Studien- und Prüfungsrecht während der SARS-CoV-2-Pandemie 2020 (pdf).

    Diese Fristverlängerung gilt nicht für wissenschaftliche Hausarbeiten im Rahmen der Ersten Staatsprüfung Lehramt für Gymnasien.

    Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Prüfungsämter. Lehramtsstudierende können sich zur Beratung auch an das Zentrum für Lehrerbildung wenden.

    Fallen verschobene Abgabetermine von schriftlichen Prüfungsleistungen und Abschlussarbeiten durch das neue Prüfungsdatum ins folgende Semester, so werden sie trotzdem in der Prüfungsperiode des vorherigen Semesters verbucht. Sofern keine anderen als diese Prüfungen mehr zu absolvieren sind, ist eine Rückmeldung ins nächste Semester nicht zwingend notwendig.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Abgabe in papierloser Form (19. Juni 2020)Abgabe in papierloser Form (19. Juni 2020)

    Unabhängig von den jeweiligen Prüfungsordnungen dürfen Arbeiten weiterhin papierlos, d.h. als PDF in Prüfungsbüros bzw. bei Prüferinnen und Prüfern abgegeben werden. Seiten, die einer Unterschrift bedürfen, sollen ausgedruckt werden und dann mit Unterschrift eingescannt oder als Foto der Abgabe beigefügt werden. Die Prüfungsbüros sind angewiesen, Abschlussarbeiten als PDF anzunehmen. Dissertationen sind nur noch per Post in der Bibliothek einzureichen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Übergang in MasterstudiengängeÜbergang in Masterstudiengänge

    Alle Studierenden, die eine (vorläufige) Zulassung für einen Masterstudiengang an der Philipps-Universität für das Sommersemester 2020 haben, können sich wie geplant für das Semester einschreiben und ihr Studium aufnehmen, sobald der Lehrbetrieb startet. Die Universität bemüht sich für alle neuankommenden Studierenden um einen möglichst glatten Start in Marburg.

    Die Frist zur endgültigen Vorlage des Bachelorzeugnisses ist auf den 26.08.2020 verschoben. Das Zeugnisdatum zählt nicht. Dies gilt sowohl für interne als auch für externe Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen.

    Interne Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen, die sich für einen Master einer anderen Uni beworben haben, können sich zur Sicherheit doppelt immatrikulieren, etwa wenn sie befürchten, durchzufallen. In Hessen kann in diesem Fall der Verwaltungskostenanteil an einer der Hochschulen erlassen und der Ticketanteil gemäß den Regelungen des AStA erstattet werden. Im Fall des Bestehens der entsprechenden Prüfungen kann bis einen Monat nach Beginn der Vorlesungszeit nachträglich von der Immatrikulation zurückgetreten werden.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Durchführung von PräsenzlehreDurchführung von Präsenzlehre

    Seit dem 20.04.2020 finden Vorlesungen in digitaler Form statt. Dabei wurden Präsenzveranstaltungen durch ein angeleitetes und strukturiertes Selbststudium und Online-Angebote ersetzt. Seit dem 02.06.2020 finden einzelne Präsenzveranstaltungen statt, dies betrifft verstärkt solche Veranstaltungen bei denen physische Präsenz zwingend erforderlich ist, insbesondere findet der Praktikumsbetriebs im Labor und im Freiland sowie der sportpraktischen Übungen in Präsenz statt. Die Philipps-Universität stellt dabei sicher, das für alle Präsenzveranstaltungen Konzepte für infektionsvermeidende Maßnahmen vorliegen sodass die Gefahr einer Corona-Infektion für alle Beteiligten so klein wie möglich gehalten wird.

    Die Sicherheit aller Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter geht vor. Deshalb ist auch für den Veranstaltungsbetrieb des Wintersemesters geplant, Vorlesungen und große andere Veranstaltungen grundsätzlich auf Distanz anzubieten. Alle Fachbereiche haben bereits mit Überlegungen zur Gestaltung der eingeschränkten Möglichkeiten begonnen. Hohe Priorität bei der Planung haben einerseits Veranstaltungen, die sich an Studierende des ersten und zweiten Semesters richten, und andererseits Veranstaltungen, die inhaltlich einen hohen Präsenzbedarf haben (z.B. Praktika, auf Interaktion angewiesene Formate).

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Rückkehr aus RisikogebietenRückkehr aus Risikogebieten

    Alle Studierenden, die sich im Rahmen von universitären Veranstaltungen oder aus privaten Gründen innerhalb der letzten 14 Tage im Ausland aufgehalten haben, werden aufgefordert, bis zum Ablauf von 14 Tagen nach dem Aufenthalt die Einrichtungen der Philipps-Universität sowie die Mensen nicht zu betreten. Ausgenommen davon sind seit dem 20. Mai diejenigen Rückkehrenden, die sich in EU-Mitgliedsstaaten, einem Schengen-assoziierten Staat oder Großbritannien oder Nordirland aufgehalten haben, sofern dort die Inzidenz der letzten sieben Tage unter 50 pro 100.000 Einwohnern lag. Informationen zur Inzidenz der genannten Staaten finden Sie auf der entsprechenden Seite des Robert-Koch-Institut. Des Weitere ist eine Quarantäne für Rückkehrende aus dem aussereuropäischen Ausland entbehrlich, wenn die ein- oder rückreisende Person nachweisen kann, dass er oder sie nicht an COVID-19-infiziert ist oder das Robert Koch-Institut aufgrund der dortigen epidemiologischen Lage die Entbehrlichkeit von Schutzmaßnahmen in Bezug auf Ein- und Rückreisende ausdrücklich festgestellt hat. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 15. Juni.

    Für Studierende sollen die entstehenden Fehlzeiten nicht zu Lasten des Studienerfolgs gewertet werden.

    Studierende, die im Rahmen von Austauschprogrammen an die Philipps-Universität kommen, werden durch das International Office in Absprache mit den zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Fachbereiche bzw. Einrichtungen informiert.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Kontakt mit infizierten PersonenKontakt mit infizierten Personen

    Studierende der Philipps-Universität, die erfahren, dass sie mit einer infizierten Person in Kontakt waren, dürfen bis zum Ablauf von 14 Tagen nach dem Kontakt die Einrichtungen der Philipps-Universität sowie die Mensen nicht betreten. Bitte reduzieren Sie entsprechend den Empfehlungen des Gesundheitsamts Ihre infektionsgefährdenden Kontakte auch außerhalb der Universität auf das Nötigste.

Ergänzende Regelungen für Beschäftigte

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen DienstreisenDienstreisen

    Für den Zeitraum vom 01. Juni 2020 bis zunächst zum 31. August 2020 gelten folgende allgemeine Regelungen:
    Bei Dienstreisen haben die Vorgesetzten und die Dienstreisenden verantwortungsvoll in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die Dienstreise zwingend notwendig ist. Alternative Kommunikations­möglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschalt­konferenzen sind vorrangig zu prüfen.
    Ist die Durchführung einer Dienstreise unabwendbar erforderlich, soll die Dienstreise möglichst mit einem Dienstfahrzeug ohne Mitfahrende oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden. Auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln sollte i.d.R. nach wie vor verzichtet werden. Es wird auf die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV hingewiesen. Bei der Reise­kosten­abrechnung ist davon auszugehen, dass für die Benutzung eines privaten PKW triftige Gründe i.S.d. § 6 Abs. 1 des Hessischen Reise­kosten­gesetzes vorliegen und eine Wegstrecken­entschädigung in Höhe von 0,35 EUR gewährt wird.

    Für den Zeitraum vom 01. Juni 2020 bis zunächst zum 31. August 2020 gelten folgende ergänzende Regelungen für Dienstreisen ins Ausland:
    Von den Beschäftigten des Landes Hessen wird erwartet, dass diese keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternehmen, wenn die Bundes­regierung die Reise als riskant eingestuft hat und diese nicht dringend erforderlich ist. Aktuelle Informationen hierzu finden sich in den weltweiten Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

    Die Bundesregierung stuft Reisen in einen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einen Schengen-assoziiertern Staat aktuell nicht mehr als riskant ein; das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland gelten im vorstehenden Sinne als Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Reisen in die vorgenannten Staaten stuft die Bundesregierung allerdings dann als riskant ein, wenn ein solcher Staat nach den statistischen Auswertungen und Veröffentlichungen des European Center for Disease Prevention and Control eine Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen aufweist und eine entsprechende Ausweisung im Lagebericht der Bundesregierung und eine Veröffentlichung durch das Robert Koch-Institut erfolgt ist.

    Um die Zahl der Neuinfizierten im Verhältnis zur Bevölkerung innerhalb der letzten sieben Tage zu ermitteln, können Sie das COVID-19 Dashboard des ECDC nutzen. Wenn Sie unter period die letzten sieben Tage auswählen, sehen Sie auf der rechten Seite des Dashboards in einer Tabelle die "Total cases per 100.000 population" für den gewünschten Zeitraum.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Umgang mit bereits genehmigtem UrlaubUmgang mit bereits genehmigtem Urlaub

    Auch wenn die Urlaubsgestaltung aktuell sehr eingeschränkt ist, kann – mit besonderem Blick auf die Funktionsfähigkeit der Universität - beantragter und bereits genehmigter Urlaub nicht einseitig von Beschäftigten zurückgenommen werden. Es bedarf hier auch der Zustimmung des Arbeitgebers.
    Bereits genehmigter Urlaub kann nur dann ausnahmsweise zurückgenommen werden, sofern außergewöhnliche Umstände einen dringenden Bedarf an der Arbeitsleistung der/des Beschäftigten während der ursprünglich geplanten Urlaubszeit begründen.
    Nur solche Ausnahmeanträge sind mit ausführlicher Begründung der/des Vorgesetzten an die zuständige Urlaubssachbearbeitung zu senden.
    Der Urlaub ist auch dann zunächst anzutreten, solange die Entscheidung über einen Rücknahmeantrag noch aussteht.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Rückkehr aus RisikogebietenRückkehr aus Risikogebieten

    Für Beschäftige der Philipps-Universität, die sich aus dienstlichen oder privaten Gründen innerhalb der letzten 14 Tage im Ausland aufgehalten haben, wird angeordnet, bis zum Ablauf von 14 Tagen nach dem Aufenthalt die Einrichtungen der Philipps-Universität sowie die Mensen nicht zu betreten. Ausgenommen davon sind seit dem 20. Mai diejenigen Rückkehrenden, die sich in EU-Mitgliedsstaaten, einem Schengen-assoziierten Staat oder Großbritannien oder Nordirland aufgehalten haben, sofern dort die Inzidenz der letzten sieben Tage unter 50 pro 100.000 Einwohnern lag. Informationen zur Inzidenz der genannten Staaten finden Sie auf der entsprechenden Seite des Robert-Koch-Institut. Des Weitere ist eine Quarantäne für Rückkehrende aus dem aussereuropäischen Ausland entbehrlich, wenn die ein- oder rückreisende Person nachweisen kann, dass er oder sie nicht an COVID-19-infiziert ist oder das Robert Koch-Institut aufgrund der dortigen epidemiologischen Lage die Entbehrlichkeit von Schutzmaßnahmen in Bezug auf Ein- und Rückreisende ausdrücklich festgestellt hat. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 15. Juni.

    Setzen Sie sich unmittelbar nach der Rückkehr mit ihren Vorgesetzten telefonisch in Verbindung um abzusprechen, ob und ggf. wie bis zum Ablauf der 14-tägigen Frist eine Arbeit von zu Hause aus möglich ist. Sollte dies nicht möglich sein und kann auch keine alternative Aufgabe übertragen werden, so erfolgt eine Freistellung durch die Vorgesetzten. Die Vorgesetzten werden gebeten, die Personalabteilung über die getroffene Regelung zu informieren.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Kontakt mit infizierten PersonenKontakt mit infizierten Personen

    Beschäftigte der Philipps-Universität, die erfahren, dass sie mit einer infizierten Person in Kontakt waren, dürfen bis zum Ablauf von 14 Tagen nach dem Kontakt die Einrichtungen der Philipps-Universität sowie die Mensen nicht betreten. Bitte reduzieren Sie entsprechend den Empfehlungen des Gesundheitsamts Ihre infektionsgefährdenden Kontakte auch außerhalb der Universität auf das Nötigste.

    Setzen Sie sich unmittelbar mit Ihren Vorgesetzten telefonisch in Verbindung um abzusprechen, ob und ggf. wie bis zum Ablauf der 14-tägigen Frist eine Arbeit von zu Hause aus möglich ist. Sollte dies nicht möglich sein und kann auch keine alternative Aufgabe übertragen werden, so erfolgt eine Freistellung durch die Vorgesetzten. Die Vorgesetzten werden gebeten, die Personalabteilung über die getroffene Regelung zu informieren.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen KrankmeldungKrankmeldung

    Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung, wie vor dem Beginn der Corona-Regelung, am ersten Tag der Erkrankung bei ihrer Dienststelle krank zu melden. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, ist wie üblich eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeits-/Dienstunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Mitnahme von Laptops und mobilen EndgerätenMitnahme von Laptops und mobilen Endgeräten

    Alle Beschäftigten der Philipps-Universität, die über einen dienstlichen Laptop oder ein anderes dienstliches mobiles Endgerät verfügen, haben diese Geräte bei Dienstschluss mit nach Hause zu nehmen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Mitnahme von Kindern in die DienstelleMitnahme von Kindern in die Dienstelle

    Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind keine Kinder in die Dienststellen mitzubringen.
    Informationen des Familienservice zur Kinderbetreuung während der Corona-Pandemie.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Vorübergehende Heimarbeit und Freistellung (Stand 29. Juni 2020)Vorübergehende Heimarbeit und Freistellung (Stand 29. Juni 2020)

    Homeoffice wird zur Infektionsvermeidung in vielen Fällen weiterhin praktiziert werden. Unter Beachtung der infektionsvermeidenden Vorgaben wird jedoch möglichst zwei Mal pro Woche für einige Stunden Präsenzarbeit in der Dienststelle erwartet. Außerdem muss sichergestellt sein, dass Beschäftigte im Homeoffice durch entsprechende Rufumleitungen auch direkt telefonisch erreichbar sind.

    Ausnahmeregelungen von diesem neuen Grundsatz der regulären Präsenzarbeit gelten für Beschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren sowie für Beschäftigte mit erhöhtem Infektionsrisiko.

    Beschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren und/oder pflegebedürftigen Angehörigen sollen grundsätzlich die Möglichkeit haben, sich im erforderlichen Umfang um die Betreuung ihrer Kinder/ Angehörigen zu kümmern, wenn dies bspw. wegen der Schließung der Betreuungseinrichtung aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen (Corona-Virus) notwendig ist. Wenn für Kinder über 12 Jahren ebenfalls eine zeitweilige Betreuung erforderlich ist, soll dies nach Möglichkeit auch berücksichtigt werden. Entsprechendes gilt für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung. Die unmittelbaren Vorgesetzten klären mit ihren Beschäftigten mit Betreuungspflichten, inwieweit die Aufgaben im Homeoffice und/oder am dienstlichen Arbeitsplatz zu erledigen sind.

    Falls diese Möglichkeiten nicht umgesetzt werden können, soll geprüft werden, ob eine Zuweisung einer anderen Tätigkeit realisierbar ist. Nur wenn keine Möglichkeit gesehen wird, dass Beschäftigte ihre Dienstleistungspflicht vollständig erfüllen, kommt eine – ggf. auch nur stundenweise – Freistellung (= „bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung“) in Betracht. Alle entsprechenden Fälle müssen künftig von den Vorgesetzten im Interesse einer einheitlichen Handhabung mit einer ausführlichen Erläuterung der Personalabteilung zur abschließenden Entscheidung vorgelegt werden.

    Beschäftigten, für die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 zu erwarten ist, soll ermöglicht werden ihren Dienst/ihre Arbeitsleistung in Homeoffice zu erbringen. Die Landesregierung geht davon aus, dass ein Alter ab 60 Jahren sowie einige risikoerhöhende Vorerkrankungen eine Zuordnung zu einer Risikogruppe rechtfertigen.

    Soweit ein Arbeiten im Homeoffice nicht möglich ist sollen die Vorgesetzten nach Wegen suchen, um trotz des erhöhten Risikos ein Arbeiten in der Universität zu ermöglichen. Weitere Hinweise zu infektionsvermeidenden Maßnahmen können Sie den Hinweisen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) (pdf) entnehmen.

    Falls diese Möglichkeiten nicht umgesetzt werden können, soll geprüft werden, ob eine Zuweisung einer anderen Tätigkeit realisierbar ist. Nur wenn keine Möglichkeit gesehen wird, dass Beschäftigte ihre Dienstleistungspflicht vollständig erfüllen, kommt eine – ggf. auch nur stundenweise – Freistellung (= „bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung“) in Betracht. Alle entsprechenden Fälle müssen künftig von den Vorgesetzten im Interesse einer einheitlichen Handhabung mit einer ausführlichen Erläuterung dem Kanzler zur abschließenden Entscheidung vorgelegt werden. In diesen Fällen muss von den Beschäftigten ein ärztliches Attest, über ein zu erwartendes erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung, vorgelegt werden. Hinweise für Ärzte zur Erstellung des Attests finden Sie auf der Seite der Personalabteilung; diese Hinweise sind den Ärzten vor der Erstellung des Attests auszuhändigen.

    Zusammenfassend bedeutet das, dass Vorgesetzte zunächst ermitteln müssen, inwieweit Beschäftigte Betreuungsverpflichtungen wahrnehmen müssen oder bei welchen Beschäftigten ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf vorliegt, um dann vorrangig für diese Beschäftigten geeignete Regelungen zu treffen.

    Für alle anderen Beschäftigten muss anschließend geklärt werden, wie der gewohnte Präsenzbetrieb, unter Berücksichtigigung der infektionsvermeidenden Vorgaben, gestaltet werden kann. Die Entscheidung darüber treffen jeweils die Vorgesetzten.

    Für Tätigkeiten im Home-Office gelten folgende Regelungen:

    1. Voraussetzung für Home-Office ist immer, dass der Datenschutz gewahrt bleibt. Dies prüfen die jeweiligen Vorgesetzten. Die Bereitstellung der erforderlichen Rechner / Notebooks ist Aufgabe des Arbeitsbereichs bzw. des Fachbereichs. Als Übergangslösung können bis zur Bereitstellung eines geeigneten Rechners auch solche Heimarbeiten getätigt werden, die zunächst nicht auf einen solchen Rechner angewiesen sind. Bitte verbinden Sie sich nur dann mit VPN mit dem Universitätsnetz, wenn die aktuell verwendeten Dienste dies erfordern, da die VPN-Kapazität beschränkt ist. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsverwaltung gilt: Mit privaten Rechnern ist eine Anmeldung im Datennetz über VPN (z.B. zur Verbindung von Laufwerken) grundsätzlich nicht gestattet.

    2. Die konkrete zeitliche Organisation von Home-Office ist mit dem/der Vorgesetzten abzusprechen. Dabei ist die erforderliche Ansprechbarkeit zu gewährleisten und eine Telefonnummer zur Verfügung zu stellen. Die Arbeitszeit soll möglichst flexibel gestaltet werden können. Die Vorgesetzten legen fest, inwiefern ausnahmsweise eine Weiterleitung der Diensttelefone auf private Telefone oder Diensthandys ermöglicht werden soll. Alternativ bitte in einem Ansagetext darauf hinweisen, dass Anrufende Sie per E-Mail kontaktieren sollen und ggf. zurückgerufen werden.

    3. Für Beschäftigte mit Gleitzeitregelungen gilt: Im Interesse der Erreichbarkeit für Anfragen sollen auch die Beschäftigten mit Betreuungspflichten die für sie geltenden Kernzeiten im Homeoffice nach Möglichkeit einhalten. Wenn das aufgrund der Betreuungs­aufgaben nicht möglich ist, ist dies ebenfalls mit der oder dem Vorgesetzten zu erörtern. Grundsätzlich ist das Präsidium weiterhin damit einverstanden, dass erforderlichenfalls dienstliche Aufgaben auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten bzw. der Rahmenarbeitszeit (bei Gleitzeittätigkeit) erledigt werden. Seit Februar 2020 sind bis auf weiteres die monatlichen Kappungsgrenzen (Plus-oder Minusstunden) aufgehoben. Gleitzeitguthaben können auch stundenweise oder an mehr als 3 Gleittagen pro Monat abgebaut werden. Auflaufende Minusstunden können bis Jahresende ausgeglichen werden. Für jeden Arbeitstag im Home-Office wird die Regelarbeitszeit dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben. Eine gesonderte Mitteilung oder ein gesonderter Nachweis ist nicht erforderlich, Mehrarbeit kann in diesem Fall nicht geltend gemacht werden. Wenn eine beschäftigte Person einen Arbeitstag nicht im Home-Office, sondern in der Dienststelle arbeitet, soll die Arbeitszeit wie üblich registriert werden; sie wird dann automatisch dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben. Wenn Beschäftigte an einem Arbeitstag nur kurzzeitig die Dienststelle, z.B. für eine Besprechung, aufsuchen und diese dann wieder verlassen und ihre Arbeit im Home-Office fortsetzen, soll die Zeit in der Dienststelle nicht gesondert registriert werden, so dass der Tag gleitzeittechnisch insgesamt wie ein Tag im Home-Office behandelt wird.

    4. Die Heimarbeits- und Freistellungsregelungen gelten für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte analog zu den Regelungen für Beschäftigte.

    5. Wenn eine Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet wurde, soll zunächst der/die Vorgesetzte kontaktiert werden und das entsprechende Dokument an die Dienststelle weitergeleitet werden. Der/die Vorgesetzte kann verlangen, dass die Tätigkeitsausübung (soweit möglich) im Heimarbeit erfolgt.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Infektionsvermeidende VorgabenInfektionsvermeidende Vorgaben

    Für Bürotätigkeiten
    Alle Vorgesetzten prüfen, vor dem Hintergrund der angestrebten Rückkehr zur Präsenzarbeit und unter Beteiligung ihrer Beschäftigten, erneut, inwieweit die zu erledigenden Aufgaben in Homeoffice oder in Präsenz zu erledigen sind.

    Wenn Büroarbeiten im Einzelbüro erledigt werden können, ist in der Regel von einem geringen Infektionsrisiko auszugehen. Daher sollen die Präsenzzeiten so gestaltet werden, dass zu jedem Zeitpunkt nur jeweils eine Person den Raum benutzt. Beim Personalwechsel sollte der Raum gründlich gelüftet werden. Dabei kann grundsätzlich auch die Möglichkeit genutzt werden, am Samstag zu arbeiten.

    Eine – zeitlich möglichst eng begrenzte – gleichzeitige Nutzung eines Büroraumes durch zwei Personen ist, unter Wahrung folgender Rahmenbedingungen, möglich:

    (1) Es muss gewährleistet werden, dass pro Person mindestens 10 qm Grundfläche zur Verfügung stehen.
    (2) Der Raum muss gut belüftet werden können; die gute Lüftung des Raumes muss durch die Beschäftigten vor Ort fortlaufend sichergestellt werden. Ein Raum mit hoher Deckenhöhe ist deshalb grundsätzlich vorteilhafter als ein Raum mit niedriger Deckenhöhe.
    (3) Die Arbeitstische der Beschäftigten müssen so angeordnet werden, dass eine beschäftigte Person in der Regel nicht in die Richtung der anderen beschäftigten Person atmet, sondern möglichst in die Gegenrichtung.
    (4) Die Beschäftigten müssen im Raum den Mindestabstand von 1,5 m konsequent einhalten.
    (5) Beide Personen sollen nach Möglichkeit eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) benutzen, sofern dies nicht für bestimmte vorübergehende Tätigkeiten – z.B. Telefonate – erheblich störend ist; für die Dauer solcher Tätigkeiten darf die MNB abgenommen werden. Die MNB dient dabei primär zur ergänzenden Verringerung des Risikos einer Infektion durch Aerosole der Atemluft.
    (6) Eine gemeinsame Büronutzung ist nicht möglich für eine Person, für die ein erhebliches Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs von COVID-19 besteht.

    Für Nicht-Bürotätigkeiten
    Für diese Tätigkeiten sind von den Vorgesetzten die notwendigen Infektions-schutzmaßnahmen unter Berücksichtigung der Gefährdungssituation festzulegen. Dabei sind die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des BMAS (pdf) zu beachten. Dabei haben die dort aufgeführten technischen Schutzmaßnahmen Vorrang vor organisatorischen und diese wiederum Vorrang vor personenbezogenen Schutzmaßnahmen. Für Rückfragen steht das Referat für Arbeitssicherheit und Umweltschutz zur Verfügung.

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