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Informationen zum Coronavirus

Stand: 26. Mai 2020, 11:30 Uhr

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Direkteinstiege:

Die Philipps-Universität Marburg will mit vereinten Kräften dazu beitragen, die weitere Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen. „Stay home – Bleiben Sie zu Hause“ ist daher das Gebot der Stunde. Gleichzeitig ist die Universität bestrebt, Studierende, Lehrende und Forschende vor allem unter diesen erschwerten Bedingungen so gut wie möglich beim Lernen, Lehren und Forschen zu unterstützen.

Web-Konferenzen, aufgezeichnete Lehrvideos und Lern- und Lehrplattformen wie ILIAS spielen im Sommersemester eine besondere Rolle. Die Universität hat die Kapazitäten für die technische Infrastruktur großzügig ausgebaut. Sie bietet Beratung für den Einsatz dieser Technologien in der Lehre und in Prüfungen an. Die UB versorgt die Lehrenden online mit Materialien für ihre Veranstaltungen. An der Realisierung dieser Aufgaben arbeiten viele Menschen aus allen Teilen der Universität mit. Ganz wichtig sind dabei auch Ihre Fragen und Anregungen. Die Fragen an werden von einem Team in der Hochschulverwaltung gebündelt, an Expertinnen und Experten weitergegeben und mit deren Fachinformationen beantwortet. Die aktuellen Informationen stellt das Team auf dieser Seite für alle zugänglich dar oder benennt Anlaufstellen, bei denen Sie Hilfe und Rat finden - auch für Probleme, die nicht direkt mit Studium, Lehre und Forschung zusammenhängen, sondern aus der Isolation heraus entstehen. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert. Die Organisationsstrukturen für den Umgang mit der Pandemie finden Sie auf einer eigenen Seite (nur universitätsintern aufrufbar).

Wir hoffen, die Situation mit diesem Service für alle ein bisschen besser zu machen. Wir möchten Sie alle ermuntern: Bleiben Sie alleine zu Hause, aber bleiben Sie nicht alleine mit Ihren Fragen. Schreiben Sie an .

Allgemeine Regelungen für alle Hochschulmitglieder und Gäste    

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Allgemeine VerhaltensweisenAllgemeine Verhaltensweisen

    Mitglieder der Hochschule und ihre Gäste sind aufgefordert, die folgenden Hinweise einzuhalten:
     
    Verzichten Sie auf Händeschütteln.
     
    Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich - mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife.
     
    Husten und niesen Sie in die Armbeuge (nicht in die Hand).
     
    Fassen Sie sich nicht mit den Händen ins Gesicht – wenn Sie auf Ihren Handflächen durch das Berühren von Tischen oder Türklinken Viren haben, können die Erreger leicht von der Hand über Augen und/oder Mund- und Nasenschleimhäute übertragen werden und eine Infektion auslösen.
     
    Halten Sie ausreichend Abstand (etwa 2 Meter) zu allen Personen unabhängig davon, ob diese Symptome einer Erkrankung zeigen. Achten Sie auf diese Abstände auch beim Warten vor und in Gebäuden etc.
     
    Sorgen Sie für ausreichend große Räume und eine gute Raumbelüftung.

    Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung, vor allem wenn Sie nicht in der Lage sind, mehr als 2 Meter Abstand von Ihren Mitmenschen zu halten

    Nach einer längeren Abwesenheit aus Marburg empfiehlt es sich, die ersten 14 Tage besonders darauf zu achten, dass man sich selbst oder andere nicht infiziert.

    Neben diesen Regelungen bitten wir Sie entsprechend der Empfehlungen der Gesundheitsbehörden im beruflichen und privaten Bereich auf persönliche Treffen auch in kleinen Gruppen zu verzichten und stattdessen Telefon, soziale Medien etc. zu nutzen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Universitätsbibliothek (18. Mai 2020)Universitätsbibliothek (18. Mai 2020)

    Die Universitätsbibliothek und die Bereichsbibliotheken befinden sich in vielen Bereichen im Basisbetrieb. Für die Nutzung gilt Maskenpflicht: Über aktuelle Änderungen der Services informieren Sie sich auf der entsprechenden Corona-Seite der UB und dem Twitter-Account der UB.

    Seit dem 18. Mai 2020 besteht Zugang zu einer eingeschränkten Anzahl der Arbeitsplätze (inkl. PC-Arbeitsplätze) in der Universitätsbibliothek.
    Diese Plätze müssen vorab gebucht werden: Das Platzbuchungssystem und alle weiteren Informationen finden Sie auf der Platzbuchungsseite der UB. Bitte beachten Sie, dass Sie den Buchungsbeleg deutlich erkennbar auf Ihrem Arbeitsplatz hinterlegen. Diese Plätze sollen bevorzugt Studierenden zur Verfügung stehen, die privat keinen geeigneten Zugang zu benötigter Literatur oder technischer Ausstattung haben. Bitte arbeiten und lernen Sie nach Möglichkeit weiterhin zu Hause.

    Seit Mittwoch, 22. April 2020, haben alle Bereichsbibliotheken den Ausleihbetrieb geöffnet. Am 22. April öffnete die Bereichsbibliothek Kunstgeschichte. Am 20. April 2020 öffneten die Bereichsbibliotheken Wirtschaftswissenschaft, Psychologie, Biologie, Chemie, Mathematik und Informatik, Religionswissenschaft und Deutscher Sprachatlas. Bereits seit Dienstag, 14. April 2020, haben die Bereichsbibliotheken Rechtswissenschaft, Evangelische Theologie sowie die Zentrale Medizinische Bibliothek (ZMB) für den Ausleibetrieb geöffnet. Um die grundlegende Literaturversorgung für Forschung und Lehre sicherzustellen, hat die Universitätsbibliothek (UB) Marburg seit Mittwoch, 8. April 2020, schrittweise den Ausleihbetrieb geöffnet. Die Wiederaufnahme des Ausleihbetriebs geht auf das gemeinsame Schreiben des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) und der hessischen Universitätspräsidien vom 6. April 2020 zurück.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen PC-Pools sind größtenteils geschlossen (18. Mai 2020)PC-Pools sind größtenteils geschlossen (18. Mai 2020)

    Arbeitsplätze im PC-Pool in der Universitätsbibliothek sind seit 18.05.2020 tageweise buchbar. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zur Platzbuchung der Universitätsbibliothek.
    Alle anderen PC-Pools bleiben bis auf weiteres geschlossen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Verschluss von GebäudenVerschluss von Gebäuden

    Da durch den Basisbetrieb der Publikumsverkehr in universitären Gebäuden zurückgegangen ist, werden Außentüren teilweise geschlossen. Beratungen und Sprechstunden können bei Verabredung oder telefonisch bzw. per E-Mail stattfinden. Vergleichbares gilt für die Abgabe von Hausarbeiten und Abschlussarbeiten; diese kann zudem per PDF elektronisch erfolgen (s. "Abgabe in papierloser Form").

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Veranstaltungen (9. April 2020)Veranstaltungen (9. April 2020)

    An der Philipps-Universität finden zumindest bis Ende des Sommersemesters 2020 (30. September 2020) keine öffentlichen Präsenz-Veranstaltungen sowie Tagungen, Kongresse und Fortbildungen statt. Dies gilt auch für die Präsenz-Angebote des Hochschulsports. Die Organisatoren werden gebeten, die Veranstaltungen abzusagen und alle weiteren notwendigen Schritte zu vollziehen.

    Beschäftigte der Philipps-Universität nehmen auch nicht an externen Fortbildungsveranstaltungen statt. Die Teilnahme an den jeweiligen Veranstaltungen ist abzusagen.

    Insbesondere ist es die Aufgabe der Veranstalterinnen und Veranstalter,

    a) unmittelbar alle Teilnehmer/innen zu informieren und zu bitten, bereits getätigte Buchungen unverzüglich rückgängig zu machen, um vermeidbare Kosten niedrig zu halten, und ggf. eigenständig zu prüfen, ob sie die ggf. anfallenden Ksoten erstattet bekommen,

    b) selbst ebenfalls alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Kosten niedrig zu halten,

    c) unverzüglich zu klären, ob Drittmittelgeber oder andere Sponsoren bereit sind, anfallende Kosten - zumindest teilweise - zu erstatten bzw. zu finanzieren.

    Bitte beachten Sie, dass zunächst geprüft werden muss, ob in dem jeweiligen Einzelfall Stornierungskosten zu tragen sind oder nicht. Unter Umständen sind Stornierungsregelungen, die in entsprechenden Verträgen festgeschrieben sind, nicht anwendbar, weil die Coronakrise als "höhere Gewalt" anzusehen ist und deshalb die Auftragnehmer keine Stornierungskosten geltend machen können. Deshalb muss in jedem Einzelfall durch die Rechtsabteilung geprüft werden, ob Stornierungskosten überhaupt geltend gemacht werden können. Nur dann sind Kosten abrechenbar.

    Die Erstattung von unabweisbaren Kosten für die Absage aus zentralen Mitteln der Universität kommt nur in Frage, wenn alle anderweitigen Erstattungsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden und die Finanzierung aus anderen Mitteln nicht zumutbar ist.

Ergänzende Regelungen für Studierende

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Prüfungen (24. April 2020)Prüfungen (24. April 2020)

    (1) Die Wiederholung der Klausuren des Nachtermins (Stand 23.04.2020) wird zwischen dem 07.05.2020 und dem 30.05.2020 stattfinden. Bereits vorgenommene Prüfungsanmeldungen für den ursprünglichen Termin im März bleiben gültig. Weitere Anmeldungen sind bis zum 28.04.2020 möglich. Eine Abmeldung ist bis zum Beginn der Prüfung möglich.

    Es werden besondere Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz getroffen. Insbesondere müssen sich Studierende 35 Minuten vor der Klausur VOR dem Gebäude einfinden und werden dort von der Gebäudeaufsicht begrüßt, so dass die Abstandsregeln sichergestellt werden. Studierende, Gebäudeaufsicht und Klausuraufsicht müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, der selbst mitzubringen ist.

    Die Studierenden betreten die Prüfungsräume einzeln und weisen sich gegenüber der Raumaufsicht aus. Die Studierenden begeben sich an vorher ausgewiesene, die Abstandsregeln wahrende Plätze. Die Reihen des Prüfungsraums werden von hinten nach vorne gefüllt, sodass die Studierenden nicht aneinander vorbeigehen müssen.
    Für die Klausur nicht benötigte Gegenstände werden auf dem Stuhl vor dem eigenen Platz abgelegt. Die Aufsichten werden durch Plexiglaswände und durch Mund-Nasen-Bedeckungen geschützt. Studierende werden gebeten bis zum Ende der Klausur an ihrem Platz zu bleiben. Nach Ende der Prüfung verlassen die Studierenden einzeln den Raum und legen ihre Prüfungsunterlagen bei der Aufsicht ab. Sie verlassen umgehend und unter Wahrung der Abstandsregeln das Gebäude. Außerhalb des Gebäudes gelten die jeweils aktuellen Verhaltensregeln für den öffentlichen Raum (keine Gruppenbildung).

    (2) Mündliche Prüfungen - dazu nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrer Prüferin oder Ihrem Prüfer auf;

    Mündliche Prüfungen dürfen ab sofort (Stand: 30. März 2020) auch als Videokonferenz abgelegt werden, nicht aber als reine Telefonkonferenz. Dazu müssen sich Prüflinge und Prüferin oder Prüfer beide dazu bereit erklären; ein Rechtsanspruch besteht nicht. Zudem müssen Prüflinge ihr Einverständnis geben, dass ihre Daten per Email versendet werden dürfen. Die Organisation der mündlichen Prüfung obliegt dem Prüfenden, das Aufzeichnen der Videokonferenz oder andere Videoaufzeichnungen sind nicht ausreichend. Das Protokoll kann entweder in der Videokonferenz gezeigt oder per E-Mail bekannt gegeben werden.
    Teilnehmen müssen die Prüflinge sowie alle Prüfer und Prüferinnen, freiwillig teilnehmen dürfen Beisitzende, Protokollanten/Protokollantinnen oder Interessierte, dabei müssen die optionalen Teilnehmer stumm gestaltet sein. Sollte kein Protokollant/ keine Protokollantin teilnehmen, so muss der Prüfer/die Prüferin ein Protokoll der Prüfung anfertigen.
    Zur Feststellung der Identität des Prüflings kann der amtliche Lichtbildausweis in Video vorgezeigt werden. Die Prüflinge müssen versichern, dass Sie eigenständig die Prüfung ablegen, sich alleine im Raum befinden und keine nicht zugelassenen Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Sollte die Prüfung aus technischen Gründen abgebrochen werden, so zählt dies NICHT als Fehlversuch, sondern die Prüfung gilt als nicht unternommen. Dies kann ausschließlich der Prüfer/die Prüferin bzw. der/die Vorsitzende der Prüfungskommission feststellen.
    Die Beratung der Note erfolgt ohne die Kandidatin oder den Kandidaten, die Erläuterung der Prüfungsbewertung/Bekanntgabe der Note erfolgt im Anschluss mündlich in der Videokonferenz.
    Bei Nichtbestehen der mündlichen Prüfung in Bachelor- oder Masterprüfungen bestätigt die Kandidatin/der Kandidat mündlich in der Konferenz, dass ihr oder ihm die Bewertung erläutert wurde.

    (3) Prüfungen im Rahmen des kirchlichen Examens sowie des Staatsexamens, die von anderen Prüfungsämtern durchgeführt werden; die Entscheidung, ob und wie diese Prüfungen durchgeführt werden, liegt bei den entsprechenden zuständigen Behörden. Wir sind mit den jeweiligen Stellen im Gespräch.

    Die mündlichen Prüfungen im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt wurden abgesagt (Stand: 09.04.2020). Die zugelassenen Kandidatinnen und Kandidaten des aktuellen Prüfungsdurchgangs der Ersten Staatsprüfung, die ihre bisherigen Prüfungsteile bestanden haben, werden ein Zeugnis erhalten können. Sie werden hierzu von der Hessischen Lehrkräfteakademie persönlich angeschrieben. Informationen zum weiteren Verfahren erhalten Sie auf der Seite der Prüfungsstelle Marburg der Hessischen Lehrkräfteakademie.

    Der Nachholtermin des mündlich-praktischen Teils des Ersten Abschnitts der Ärztliche Prüfung Frühjahr 2020 findet in Abstimmung mit den hessischen Universitäten ab dem 11.05.2020 statt (Stand: 23. April 2020). Die Prüfungskandidatinnen und kandidaten werden über ihr elektronisches Postfach über die weiteren Abläufe informiert. Alle Prüfungskandidatinnen und -kandidaten, die die schriftliche Prüfung bestanden haben sowie alle Prüfungskandidatinnen und -kandidaten, die bereits zum jetzigen Zeitpunkt den mündlich-praktischen Prüfungsteil bestanden haben, werden in den klinischen Studienabschnitt zugelassen. Diejenigen, die den mündlich-praktischen Prüfungsteil noch nicht ablegen konnten, werden unter dem Vorbehalt des Bestehens der mündlich-praktischen Prüfung in den klinischen Studienabschnitt zugelassen. Das hat das Hessische Landesprüfungs und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (HLPUG) in Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration bekanntgegeben.

    Diese Regelung gilt nur für Studierende mit einem Vollstudienplatz. Ausgenommen von der Regelung sind Studierende mit einem Teilstudienplatz und Studierende der Zahnmedizin (Stand: 19. März 2020, 12 Uhr).

    Um die Auswirkungen auf den Studienfortgang so klein wie möglich zu halten, wurde das Folgende vereinbart:

    (1) Die Frist für den Nachweis des Bachelorabschlusses zur Zulassung für Masterprogramme im Sommersemester 2020 wurde auf den 23.08.2020 verschoben.
    Für eine Einschreibung in Masterprogramme für das Wintersemester 2020/21 wird es eine entsprechende Verlängerung der Frist für die Vorlage des Bachelorzeugnisses geben.

    (2) Studierende, die in einen Master an einer anderen Universität wechseln möchten, wenden sich bitte an die dortige Zulassungsstelle. Fragen Sie, ob es eine Möglichkeit gibt, trotz der verzögerten Prüfung ein Studium aufzunehmen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt mit ihren hiesigen Studiendekaninnen bzw. Studiendekanen auf.

    (3) Für Module (inklusive der Abschlussarbeit), die entfallenen Klausuren des Wintersemesters 2019/20 voraussetzen, wird auf diese Voraussetzung im kommenden Sommer- und Wintersemester verzichtet. Dies gilt für Studierende, die an der zugehörigen Veranstaltung teilgenommen haben. Studierende, die aufgrund der Pandemie im Sommersemester nicht an allen Prüfungen teilnehmen können, wenden sich bitte an die Studienberatung ihres Fachs, um einen individualisierten Studienplan abzusprechen.

    (4) Die Prüfungen werden im Mai nachgeholt, so ist der Übergang in Module und Anschlussstudiengänge des kommenden Wintersemesters gewährleistet.

    (5) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat zugesichert, dass BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger keine Nachteile aus der Absage des Klausurenzeitraums wegen der Corona-Pandemie erleiden werden.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen AbgabefristenAbgabefristen

    Für Hausarbeiten und sonstige schriftliche Arbeiten ohne Aufsicht, die gemäß bisher geltendem Recht nach dem 16. März 2020 abzugeben wären, verlängert sich die Bearbeitungszeit um drei Wochen. Das gilt nicht, wenn das Thema erst vergeben wird, nachdem die Universitätsbibliothek wieder zum regulären Betrieb zurückgekehrt ist.
    Weitere Regelungen entnehmen Sie der Satzung der Philipps-Universität Marburg über Abweichungen im Studien- und Prüfungsrecht während der SARS-CoV-2-Pandemie 2020 (pdf).

    Diese Fristverlängerung gilt nicht für wissenschaftliche Hausarbeiten im Rahmen der Ersten Staatsprüfung Lehramt für Gymnasien.

    Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Prüfungsämter. Lehramtsstudierende können sich zur Beratung auch an das Zentrum für Lehrerbildung wenden.

    Fallen verschobene Abgabetermine von schriftlichen Prüfungsleistungen und Abschlussarbeiten durch das neue Prüfungsdatum ins Sommersemester 2020, so werden sie trotzdem in der Prüfungsperiode des Wintersemesters 2019/20 verbucht. Sofern keine anderen als diese Prüfungen mehr zu absolvieren sind, ist eine Rückmeldung ins Sommersemester 2020 nicht zwingend notwendig.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Abgabe in papierloser FormAbgabe in papierloser Form

    Durch die Schließung vieler Geschäfte können Hausarbeiten sowie Abschlussarbeiten nicht mehr gedruckt oder gebunden werden. Bis auf weiteres ist es deshalb unabhängig von Prüfungsordnungen möglich, Arbeiten papierlos, d.h. als PDF in Prüfungsbüros bzw. bei Prüferinnen und Prüfern abzugeben. Seiten, die einer Unterschrift bedürfen, sollen ausgedruckt werden und dann mit Unterschrift eingescannt oder als Foto der Abgabe beigefügt werden. Die Prüfungsbüros sind angewiesen, Abschlussarbeiten als PDFs anzunehmen. Dissertationen sind nur noch per Post in der Bibliothek einzureichen. (Stand: 23. März 2020)

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Übergang in MasterstudiengängeÜbergang in Masterstudiengänge

    Alle Studierenden, die eine (vorläufige) Zulassung für einen Masterstudiengang an der Philipps-Universität für das Sommersemester 2020 haben, können sich wie geplant für das Semester einschreiben und ihr Studium aufnehmen, sobald der Lehrbetrieb startet. Die Universität bemüht sich für alle neuankommenden Studierenden um einen möglichst glatten Start in Marburg.

    Die Frist zur endgültigen Vorlage des Bachelorzeugnisses ist auf den 26.08.2020 verschoben. Das Zeugnisdatum zählt nicht. Dies gilt sowohl für interne als auch für externe Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen.

    Interne Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen, die sich für einen Master einer anderen Uni beworben haben, können sich zur Sicherheit doppelt immatrikulieren, etwa wenn sie befürchten, durchzufallen. In Hessen kann in diesem Fall der Verwaltungskostenanteil an einer der Hochschulen erlassen und der Ticketanteil gemäß den Regelungen des AStA erstattet werden. Im Fall des Bestehens der entsprechenden Prüfungen kann bis einen Monat nach Beginn der Vorlesungszeit nachträglich von der Immatrikulation zurückgetreten werden.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Durchführung von PräsenzlehreDurchführung von Präsenzlehre

    Die Präsenzlehre findet seit dem 18.03.2020 nicht mehr statt. Mit Beginn der Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 wurden Präsenzveranstaltungen zunächst durch ein angeleitetes und strukturiertes Selbststudium und Online-Angebote ersetzt.

    Ab dem 2. Juni 2020 ist die Aufnahme des Praktikumsbetriebs im Labor und im Freiland sowie der sportpraktischen Übungen in Präsenz möglich. Die Philipps-Universität stellt dabei sicher, das für alle Präsenzveranstaltungen Konzepte für infektionsvermeidende Maßnahmen vorliegen.

    Die aktuell gültige Verordnung vom 9. Mai sieht vor, dass für alle anderen Veranstaltungen der Online-Lehre Vorrang zu geben ist. Weitere Präsenzveranstaltungen sind daher nur möglich, wenn eine Durchführung auf Distanz vollkommen ungeeignet ist. Für diese Fälle ist eine Genehmigung für die Durchführung beim Dekanat des jeweiligen Fachbereichs und dem Präsidium einzuholen.

    Die Universität hofft darauf, dass in den späteren Monaten des Sommers auch ein Präsenzbetrieb für andere Lehrformen möglich sein wird; daher bereiten die Fachbereiche derzeit auch Lehrveranstaltungen für den August und September vor. Zeitpläne dafür sind gerade – unter allen Vorbehalten, wie Regelungen bis dahin aussehen werden – in der Erstellung. Weitere Informationen folgen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Rückkehr aus RisikogebietenRückkehr aus Risikogebieten

    Alle Studierenden, die sich im Rahmen von universitären Veranstaltungen oder aus privaten Gründen innerhalb der letzten 14 Tage im Ausland aufgehalten haben, werden aufgefordert, bis zum Ablauf von 14 Tagen nach dem Aufenthalt die Einrichtungen der Philipps-Universität sowie die Mensen nicht zu betreten. Ausgenommen davon sind seit dem 20. Mai diejenigen Rückkehrenden, die sich in EU-Mitgliedsstaaten, einem Schengen-assoziierten Staat oder Großbritannien oder Nordirland aufgehalten haben, sofern dort die Inzidenz der letzten sieben Tage unter 50 pro 100.000 Einwohnern lag. Informationen zur Inzidenz der genannten Staaten finden Sie auf der entsprechenden Seite des Robert-Koch-Institut. Des Weitere ist eine Quarantäne für Rückkehrende aus dem aussereuropäischen Ausland entbehrlich, wenn die ein- oder rückreisende Person nachweisen kann, dass er oder sie nicht an COVID-19-infiziert ist oder das Robert Koch-Institut aufgrund der dortigen epidemiologischen Lage die Entbehrlichkeit von Schutzmaßnahmen in Bezug auf Ein- und Rückreisende ausdrücklich festgestellt hat. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 15. Juni.

    Für Studierende sollen die entstehenden Fehlzeiten nicht zu Lasten des Studienerfolgs gewertet werden.

    Studierende, die im Rahmen von Austauschprogrammen an die Philipps-Universität kommen, werden durch das International Office in Absprache mit den zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Fachbereiche bzw. Einrichtungen informiert.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Kontakt mit infizierten PersonenKontakt mit infizierten Personen

    Studierende der Philipps-Universität, die erfahren, dass sie mit einer infizierten Person in Kontakt waren, dürfen bis zum Ablauf von 14 Tagen nach dem Kontakt die Einrichtungen der Philipps-Universität sowie die Mensen nicht betreten. Bitte reduzieren Sie entsprechend den Empfehlungen des Gesundheitsamts Ihre infektionsgefährdenden Kontakte auch außerhalb der Universität auf das Nötigste.

Ergänzende Regelungen für Beschäftigte

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen DienstreisenDienstreisen

    Dienstreisen ins Ausland sind nicht genehmigungsfähig, bereits erteilte Genehmigungen für anstehende Dienstreisen ins Ausland sind hinfällig. Für die Abrechnung von Stornogebühren (siehe unten) ist keine weitere Begründung oder Nachweis erforderlich.

    Bei allen anderen Dienstreisen haben die Vorgesetzten und die Dienstreisenden verantwortungsvoll in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die Dienstreise zwingend notwendig ist. Alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video-und Telefonschaltkonferenzen sind vorrangig zu prüfen. Ist die Durchführung einer Dienstreise unabwendbar erforderlich, soll die Dienstreise möglichst mit einem Dienstfahrzeug ohne Mitfahrende oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden. Auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln soll verzichtet werden. Bei der Reisekostenabrechnung ist davon auszugehen, dass für die Benutzung eines privaten PKW triftige Gründe i.S.d. § 6 Abs. 1 des Hessischen Reisekostengesetzes vorliegen und eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 0,35 EUR gewährt wird.

    Als Dienstreisen gelten alle genehmigungspflichtigen Reisen zu Tagungen, Kongressen, Forschungsaufenthalten etc. Beschäftigten der Philipps-Universität ist grundsätzlich untersagt, an externen Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Die Teilnahme ist abzusagen.

    Wenn Sie eine bereits genehmigte Dienstreise nicht antreten oder z.B. eine Tagung absagen, muss zunächst geprüft werden, ob in dem jeweiligen Einzelfall Stornierungskosten zu tragen sind oder nicht. Unter Umständen sind Stornierungsregelungen, die in entsprechenden Verträgen festgeschrieben sind, nicht anwendbar, weil die Coronakrise als "höhere Gewalt" anzusehen ist und deshalb die Auftragnehmer keine Stornierungskosten geltend machen können. Deshalb muss in jedem Einzelfall durch die Rechtsabteilung geprüft werden, ob Stornierungskosten überhaupt geltend gemacht werden können. Nur dann sind Kosten abrechenbar. Wenn die Dienstreise aus Drittmitteln finanziert werden sollte, klären Sie bitte in einem solchen Fall zunächst mit dem Mittelgeber, ob die Stornierungskosten abgerechnet werden können.

    Die Erstattung von unabweisbaren Stornierungskosten aus zentralen Mitteln der Universität kommt nur in Frage, wenn alle anderweitigen Erstattungsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden und die Finanzierung aus anderen Mitteln nicht zumutbar ist.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Umgang mit bereits genehmigtem UrlaubUmgang mit bereits genehmigtem Urlaub

    Auch wenn die Urlaubsgestaltung aktuell sehr eingeschränkt ist, kann – mit besonderem Blick auf die Funktionsfähigkeit der Universität - beantragter und bereits genehmigter Urlaub nicht einseitig von Beschäftigten zurückgenommen werden. Es bedarf hier auch der Zustimmung des Arbeitgebers.
    Bereits genehmigter Urlaub kann nur dann ausnahmsweise zurückgenommen werden, sofern außergewöhnliche Umstände einen dringenden Bedarf an der Arbeitsleistung der/des Beschäftigten während der ursprünglich geplanten Urlaubszeit begründen.
    Nur solche Ausnahmeanträge sind mit ausführlicher Begründung der/des Vorgesetzten an die zuständige Urlaubssachbearbeitung zu senden.
    Der Urlaub ist auch dann zunächst anzutreten, solange die Entscheidung über einen Rücknahmeantrag noch aussteht.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Rückkehr aus RisikogebietenRückkehr aus Risikogebieten

    Für Beschäftige der Philipps-Universität, die sich aus dienstlichen oder privaten Gründen innerhalb der letzten 14 Tage im Ausland aufgehalten haben, wird angeordnet, bis zum Ablauf von 14 Tagen nach dem Aufenthalt die Einrichtungen der Philipps-Universität sowie die Mensen nicht zu betreten. Ausgenommen davon sind seit dem 20. Mai diejenigen Rückkehrenden, die sich in EU-Mitgliedsstaaten, einem Schengen-assoziierten Staat oder Großbritannien oder Nordirland aufgehalten haben, sofern dort die Inzidenz der letzten sieben Tage unter 50 pro 100.000 Einwohnern lag. Informationen zur Inzidenz der genannten Staaten finden Sie auf der entsprechenden Seite des Robert-Koch-Institut. Des Weitere ist eine Quarantäne für Rückkehrende aus dem aussereuropäischen Ausland entbehrlich, wenn die ein- oder rückreisende Person nachweisen kann, dass er oder sie nicht an COVID-19-infiziert ist oder das Robert Koch-Institut aufgrund der dortigen epidemiologischen Lage die Entbehrlichkeit von Schutzmaßnahmen in Bezug auf Ein- und Rückreisende ausdrücklich festgestellt hat. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 15. Juni.

    Setzen Sie sich unmittelbar nach der Rückkehr mit ihren Vorgesetzten telefonisch in Verbindung um abzusprechen, ob und ggf. wie bis zum Ablauf der 14-tägigen Frist eine Arbeit von zu Hause aus möglich ist. Sollte dies nicht möglich sein und kann auch keine alternative Aufgabe übertragen werden, so erfolgt eine Freistellung durch die Vorgesetzten. Die Vorgesetzten werden gebeten, die Personalabteilung über die getroffene Regelung zu informieren.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Kontakt mit infizierten PersonenKontakt mit infizierten Personen

    Beschäftigte der Philipps-Universität, die erfahren, dass sie mit einer infizierten Person in Kontakt waren, dürfen bis zum Ablauf von 14 Tagen nach dem Kontakt die Einrichtungen der Philipps-Universität sowie die Mensen nicht betreten. Bitte reduzieren Sie entsprechend den Empfehlungen des Gesundheitsamts Ihre infektionsgefährdenden Kontakte auch außerhalb der Universität auf das Nötigste.

    Setzen Sie sich unmittelbar mit Ihren Vorgesetzten telefonisch in Verbindung um abzusprechen, ob und ggf. wie bis zum Ablauf der 14-tägigen Frist eine Arbeit von zu Hause aus möglich ist. Sollte dies nicht möglich sein und kann auch keine alternative Aufgabe übertragen werden, so erfolgt eine Freistellung durch die Vorgesetzten. Die Vorgesetzten werden gebeten, die Personalabteilung über die getroffene Regelung zu informieren.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen KrankmeldungKrankmeldung

    Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung wie bisher am ersten Tag der Erkrankung bei ihrer Dienststelle krank zu melden. Es wird erst ab dem 8. Kalendertag die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Mitnahme von Laptops und mobilen EndgerätenMitnahme von Laptops und mobilen Endgeräten

    Alle Beschäftigten der Philipps-Universität, die über einen dienstlichen Laptop oder ein anderes dienstliches mobiles Endgerät verfügen, haben diese Geräte bei Dienstschluss mit nach Hause zu nehmen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Mitnahme von Kindern in die DienstelleMitnahme von Kindern in die Dienstelle

    Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind keine Kinder in die Dienststellen mitzubringen.
    Informationen des Familienservice zur Kinderbetreuung während der Corona-Pandemie.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Vorübergehende Heimarbeit und FreistellungVorübergehende Heimarbeit und Freistellung

    Im Sinne der Minimierung des Infektionsrisikos hat die Philipps-Universität am 18.03. Regelungen zu Home-Office für Fachbereiche und Zentren sowie für die Verwaltung und die zentralen Einrichtungen (UB/HRZ) beschlossen. Demnach sollen Tätigkeiten, die in Home-Office erledigt werden können, in die Heimarbeit verlagert werden. Voraussetzung ist, dass dadurch die Erbringung der Leistungen bzw. Erfüllung der Aufgaben und des Basisbetriebs weitgehend gewährleistet werden. Die Ausgestaltung von Home-Office kann und soll sehr flexibel und mit möglichst geringem bürokratischen Aufwand erfolgen. Inwiefern Präsenz erforderlich ist oder der Basisbetrieb im Home-office aufrechterhalten werden kann, legen die jeweiligen Vorgesetzten fest. Diese regeln dabei Zeiten der Ansprechbarkeit (persönlich, telefonisch und/oder per Email), ggf. erforderliche Präsenzzeiten usw.

    Bitte berücksichtigen Sie: Dies ist eine vorläufige Regelung, die jederzeit geändert werden kann, wenn die äußeren Rahmenbedingungen dies erfordern. Dazu gehört auch, u. U. Aufgaben außerhalb des regulären eigenen Aufgabenfelds zu übernehmen. Die Vorgesetzten wirken darauf hin, auch bei deutlich erhöhten Krankheitsfällen sicherzustellen, dass größere Schäden im Forschungsbetrieb und erhebliche Ausfälle im Lehrbetrieb so gut es geht vermieden werden.

    Konkret gelten folgende Regelungen:

    1. Vorgesetzte dürfen aktuell vorläufig Home-Office generell gestatten, wenn die Heimarbeit mit dem aktuell anzustrebenden Basisbetrieb aus ihrer Sicht vereinbar erscheint. Klar ist, dass Personen, die einer der von der Landesregierung definierten Risikogruppen (s.u.) angehören, vorrangig bei Heimarbeit berücksichtigt werden sollen, wobei Personen, die eine Kombination mehrerer dieser Risikofaktoren aufweisen, bevorzugt werden müssen. Bitte setzen Sie sich dazu vertraulich mit Ihrem/Ihrer Vorgesetzten in Verbindung. Personen, die Kinderbetreuungsaufgaben wahrnehmen müssen, sind ähnlich zu behandeln wie Personen, die einer medizinischen Risikogruppe angehören. Gleiches gilt für Personen, die pflegebedürftige Angehörige haben. Auch Schwangere sollen nach Möglichkeit vorrangig berücksichtigt werden, wenn sie dies wünschen, auch wenn sie nach den Vorgaben der Landesregierung und den Empfehlungen des RKI (Stand: 17.03.2020) nicht als Risikogruppe eingestuft werden. Der Wechsel in die Heimarbeit muss von den Vorgesetzten einmalig per an die Personalabteilung gemeldet werden.

    2. Voraussetzung für Home-Office ist immer, dass der Datenschutz gewahrt bleibt. Dies prüfen die jeweiligen Vorgesetzten. Die Bereitstellung der erforderlichen Rechner / Notebooks ist Aufgabe des Arbeitsbereichs bzw. des Fachbereichs. Als Übergangslösung können bis zur Bereitstellung eines geeigneten Rechners auch solche Heimarbeiten getätigt werden, die zunächst nicht auf einen solchen Rechner angewiesen sind. Bitte verbinden Sie sich nur dann mit VPN mit dem Universitätsnetz, wenn die aktuell verwendeten Dienste dies erfordern, da die VPN-Kapazität beschränkt ist. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsverwaltung gilt: Mit privaten Rechnern ist eine Anmeldung im Datennetz über VPN (z.B. zur Verbindung von Laufwerken) grundsätzlich nicht gestattet.

    3. Die konkrete zeitliche Organisation von Home-Office ist mit dem/der Vorgesetzten abzusprechen. Dabei ist die erforderliche Ansprechbarkeit zu gewährleisten und eine Telefonnummer zur Verfügung zu stellen. Die Arbeitszeit soll möglichst flexibel gestaltet werden können. Beschäftigte mit Telearbeitsplatz arbeiten an allen Arbeitstagen grundsätzlich von zuhause aus. Notwendige Anwesenheitstage in der Dienststelle werden abgestimmt. Die Vorgesetzten legen fest, inwiefern ausnahmsweise eine Weiterleitung der Diensttelefone auf private Telefone oder Diensthandys ermöglicht werden soll. Alternativ bitte in einem Ansagetext darauf hinweisen, dass Anrufende Sie per E-Mail kontaktieren sollen und ggf. zurückgerufen werden.

    4. Wenn Home-Office nicht oder nur zeitweilig möglich ist, wirken die Vorgesetzten mit Nachdruck darauf hin, dass das Infektionsrisiko bei den auszuübenden Tätigkeiten möglichst niedrig gehalten wird, etwa durch Verzicht auf nicht dringend erforderliche Tätigkeiten und infektionsarme Realisierung.

    5. Für Beschäftigte mit Gleitzeitregelungen gilt: Generell wird der zeitliche Korridor, in der Arbeitszeit registriert und gutgeschrieben werden kann, auf die Zeit von 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr erweitert. Die Pflicht zur Einhaltung der Kernzeiten entfällt. Dabei muss trotzdem die notwendige Ansprechbarkeit jeder Organisationseinheit gewährleistet sein. Ab Februar 2020 sind bis auf weiteres die monatlichen Kappungsgrenzen (Plus-oder Minusstunden) aufgehoben. Gleitzeitguthaben können auch stundenweise oder an mehr als 3 Gleittagen pro Monat abgebaut werden. Auflaufende Minusstunden können bis Jahresende ausgeglichen werden. Für jeden Arbeitstag im Home-Office wird die Regelarbeitszeit dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben. Eine gesonderte Mitteilung oder ein gesonderter Nachweis ist nicht erforderlich, Mehrarbeit kann in diesem Fall nicht geltend gemacht werden. Wenn eine beschäftigte Person einen Arbeitstag nicht im Home-Office, sondern in der Dienststelle arbeitet, soll die Arbeitszeit wie üblich registriert werden; sie wird dann automatisch dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben. Wenn Beschäftigte an einem Arbeitstag nur kurzzeitig die Dienststelle, z.B. für eine Besprechung, aufsuchen und diese dann wieder verlassen und ihre Arbeit im Home-Office fortsetzen, soll die Zeit in der Dienststelle nicht gesondert registriert werden, so dass der Tag gleitzeittechnisch insgesamt wie ein Tag im Home-Office behandelt wird.

    6. Vorübergehende Freistellung
    Ist die Tätigkeit nicht heimarbeitsfähig und kann sie aufgrund von (freiwilliger) Quarantäne oder Kinderbetreuung nicht anderweitig ausgeübt werden, so kann der/die Vorgesetzte den/die Beschäftigte/n, unter Entgeltfortzahlung, freistellen. Die Freistellungsgewährung aus besonderem Grund obliegt dem/der Vorgesetzten und muss schriftlich (E-Mail) vereinbart werden. Ein Anspruch auf Verlängerung eines befristeten Arbeitsvertrages um die Zeit der Freistellung aus besonderem Anlass besteht (auch nach WissZeitVG) nicht. Die Personalabteilung muss per über jede einzelne vorübergehende Freistellung informiert werden.

    7. Informationen für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte
    Die Heimarbeits- und Freistellungsregelungen gelten für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte analog zu den Regelungen für Beschäftigte:
    Ist die Tätigkeitsausübung am regulären Arbeitsplatz nicht möglich, so muss zunächst, in Absprache mit dem/der Vorgesetzten, geprüft werden, ob vorübergehende Heimarbeit möglich ist.
    Ist die Tätigkeit nicht heimarbeitsfähig und kann sie aufgrund von (freiwilliger) Quarantäne oder Kinderbetreuung nicht anderweitig ausgeübt werden, so kann der/die Vorgesetzte die wissenschaftliche oder studentische Hilfskraft, unter Fortzahlung des vertraglich vereinbarten Gehalts, freistellen.
    Hilfskräfte, deren Arbeitsleistung aufgrund verkürzter Öffnungszeiten oder Schließung von Einrichtungen nicht benötigt wird, werden, wie vertraglich vereinbart, vergütet. Die Personalabteilung muss per über jede einzelne vorübergehende Freistellung informiert werden.

    8. Quarantäne
    Wenn eine Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet wurde, soll zunächst der/die Vorgesetzte kontaktiert werden und das entsprechende Dokument an die Dienststelle weitergeleitet werden. Der/die Vorgesetzte kann verlangen, dass die Tätigkeitsausübung (soweit möglich) im Heimarbeit erfolgt.

    Falls Beschäftigte ohne eine förmliche Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause bleiben (z.B. Partner/in des/der Beschäftigten wurde offiziell unter Quarantäne gestellt) ist der/die Vorgesetzte zunächst über die Gegebenheiten zu informieren. Diese/r sollte vorrangig abwägen, ob Heimarbeit möglich ist. Sofern dies nicht der Fall ist, kann der Beschäftigte unter Fortzahlung des Entgelts freigestellt werden. Zu beachten sind hierzu die Regelungen zur Vorübergehenden Heimarbeit und Freistellung. Die Personalabteilung muss per über jede einzelne vorübergehende Freistellung informiert werden. 

Weitere Informationen für Studierende (FAQs)

Weitere Informationen für Beschäftigte (FAQs)

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