Hauptinhalt

Ausführungsbestimmungen

Hier finden Sie Ausführungsbestimmungen zur Arbeits- und Studienorganisation auf Basis der grundlegenden Richtlinien für Mitglieder, Angehörige und Gäste der Philipps-Universität, weiterführender Regelungen der Universität sowie Verordnungen und Erlasse der Landesregierung während der COVID-19-Pandemie.

Generelle Bestimmungen

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Besondere infektionsvermeidende Arbeitsvorgaben für den Zeitraum 01.07.2021 bis voraussichtlich 30.09.2021Besondere infektionsvermeidende Arbeitsvorgaben für den Zeitraum 01.07.2021 bis voraussichtlich 30.09.2021

    Leitend für die Vorgaben sind die Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 der hessischen Landesregierung vom 22.06.2021, die Dienstanweisung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst mit Gültigkeit ab 28.07.2021, die belastbaren Erfahrungen mit dem Hygienekonzept der Philipps-Universität und laufende Abstimmungen mit dem Gesundheitsamt Marburg-Biedenkopf. Ziel der Philipps-Universität ist es, dem Auftrag in Forschung und Lehre nachzukommen und gleichzeitig Kontakte, die das Infektionsrisiko erhöhen, auf ein notwendiges Maß zu beschränken. Insbesondere bleibt das wichtige Ziel bestehen, Studierenden weiterhin ein erfolgreiches Studium und Selbststudium zu ermöglichen.

    (1) Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt weiterhin in allen Gebäuden der Philipps-Universität. In Lehrveranstaltungen, Prüfungen und Eignungstests umfasst diese Pflicht auch das Tragen einer medizinischen Maske am Platz. Über einzelne Ausnahmen von der Maskenpflicht am Platz für Prüfungen und Eignungstests werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im konkreten Fall informiert.

    (2) Der Teilnehmerkreis bei mündlichen Prüfungen einschließlich Disputationen ist auf den Kreis der gemäß Prüfungsordnung erforderlichen Personen zu beschränken. Die medizinische Maske kann am Platz abgenommen werden, sofern ein Abstand zu anderen Personen von mind. 1,5 m eingehalten wird. Das Tragen einer Maske wird weiterhin empfohlen.

    (3) In allen studentischen PC- und Lernräumen, für die eine vorherige Platzbuchung notwendig ist oder eine elektronische Kontaktdatenerfassung am Platz erfolgt, kann die medizinische Maske am Platz abgenommen werden. Das Tragen einer Maske wird weiterhin empfohlen, wenn Personen aus mehr als einem Hausstand im Raum anwesend sind.

    (4) Nicht erforderliche Kontakte innerhalb der Universität sind zu vermeiden. Vorgesetzte sollen Ihren Beschäftigten Homeoffice anbieten, wenn keine betriebsbedingten Gründe entgegenstehen und die räumlichen und technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Flexibles Arbeiten soll auch mit dem Ziel genutzt werden, dass die dadurch freiwerdenden Büroräume für Beschäftigte zur Verfügung stehen, deren Aufgaben nicht in flexibler Arbeit möglich sind. Beschäftigte können auf das Angebot von Homeoffice ganz oder teilweise verzichten, sofern es die Bürobelegungen erlauben.

    (5) Das Arbeiten von zwei oder mehreren Personen in einem Büro sollte vermieden werden. Arbeiten mehr als eine Person in einem Büro kann die medizinische Maske am Platz abgenommen werden, sofern ein Abstand zu anderen Personen von mind. 1,5 m eingehalten wird. Das Tragen einer Maske wird weiterhin empfohlen, wenn Personen aus mehr als einem Hausstand im Raum anwesend sind.

    (6) Alle in Präsenz tätigen Beschäftigten bekommen bis zu zwei Corona-Selbsttests pro Woche angeboten. Die Angebote erfolgen über die jeweilige Einrichtung. Die Durchführung der Selbsttests ist freiwillig.

    (7) Für kritische Infrastruktureinrichtungen und die technischen Betriebe gelten weiterhin die im Pandemieplan vorgesehenen Pairingverfahren zur Bildung von Gruppen zur Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit. Wenn es Arbeitssituationen erfordern, dass der Mindestabstand zu anderen Personen für eine gewisse Arbeitszeit nicht eingehalten werden kann, sollen FFP2-Masken getragen werden. Da die FFP2-Masken deutlich höhere Atmungswiderstände haben, müssen Vorgesetzte genau prüfen und festlegen, wann diese Masken getragen werden müssen. FFP2-Masken werden auf Antrag über die zuständigen Sicherheitsreferentinnen und -referenten zur Verfügung gestellt.

    (8) Gespräche zwischen Beschäftigten und Sitzungen sind möglichst durch Telefonate bzw. Telefon- oder Webkonferenzen zu ersetzen. Dies gilt auch für Gremiensitzungen und auch dann, wenn Beschlüsse zu fassen sind. Für die Teilnahme an digitalen Senatssitzungen ist eine Anmeldung im Präsidialbüro bis 16:00 Uhr am Tag vor der Senatssitzung notwendig. Senatsmitglieder (einschließlich der stellvertretenden und beratenden Mitglieder) sind automatisch angemeldet.

    (9) Bei Dienstfahrten mit mehreren Personen im PKW müssen die Fahrgäste medizinische Masken tragen.

    Es gelten weiterhin in der Universität für alle Personen die grundlegenden Schutzmaßnahmen, die in den Richtlinien und Ausführungsbestimmungen aufgeführt sind (regelmäßige Lüftung, Mindestabstand, Hygieneregeln).

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Umgang mit Covid-19-Verdachtsfällen und ErkrankungenUmgang mit Covid-19-Verdachtsfällen und Erkrankungen

    1. Pflichten zur Information der Universitätsverwaltung

    Beschäftigte der Philipps-Universität Marburg haben ihre/ihren Vorgesetzte/n und die Personalabteilung in den nachfolgenden Fällen unaufgefordert und unmittelbar zu informieren, wenn sie

    (1) als enge Kontaktperson nach der Definition des Robert-Koch-Instituts gelten,

    (2) sich aufgrund der Rückkehr aus einem ausländischen Risikogebiet in Quarantäne absondern müssen (siehe auch Anreise oder Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten),

    (3) eine Anordnung zur Isolation durch ein Gesundheitsamt haben,

    (4) positiv auf Sars-CoV-2 mittels eines PCR-Tests getestet wurden bzw. anderweitig eine gesicherte Diagnose vorliegt. Bitte geben Sie dabei auch an, ob der PCR-Test bzw. die Diagnose aufgrund eines vorausgehenden positiven Ergebnisses eines Selbsttest der Universität erfolgte.

    Die Meldung an die Personalabteilung erfolgt per E-Mail über .

    Studierende informieren bitte die Veranstaltungsleiterinnen und Veranstaltungsleiter der Präsenzveranstaltungen. Bei Mitteilung einer Covid-19-Erkrankung oder Quarantäne-Anordnung gibt die Veranstaltungsleitung die Information mit Nennung der Präsenzveranstaltung (Name der Veranstaltung, Datum der Teilnahme, Gebäude und Raum), des Fachbereichs, des Namens sowie der Matrikelnummer der an Covid-19 erkrankten Person per E-Mail weiter an .

    2. Personen mit einschlägigen COVID-19-Symptomen

    Das Betreten von Gebäuden und Verkehrsflächen der Philipps-Universität mit unabgeklärten einschlägigen COVID-19-Krankheitssymptomen ist untersagt, bis eine Abklärung erfolgt ist.

    Weitere Informationen finden sich auf den Seiten des Gesundheitsamts Marburg. Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat ein Servicetelefon zu Corona eingerichtet. Die Hotline ist werktags von 9:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 06421 405-4444 erreichbar.

    3. An COVID-19 erkrankte Personen

    Beschäftigte mit einer ärztlich diagnostizierten COVID-19-Erkrankung senden bitte ihre Krankmeldung wie üblich an ihre/ihren Vorgesetzte/n und die zuständige Wirtschafts- bzw. Personalabteilung. Es ist ausreichend, wenn die Krankmeldung gescannt oder abfotografiert und per E-Mail übermittelt wird. Nach ihrer Genesung muss das Original nachgereicht werden. Bitte reichen Sie zudem die schriftliche Quarantäneanordnung des Gesundheitsamtes ein.

    Studierende folgen bitte den Anweisungen des Gesundheitsamtes bzw. ihren Ärztinnen und Ärtzen. Studierende, die während der Erkrankungszeit Veranstaltungen mit Anwesenheitspflichten nicht belegen können, benötigen ggf. ein Attest für die spätere Bewertung der Situation durch den jeweils zuständigen Prüfungsausschuss.

    Das Gesundheitsamt wird im Rahmen der Kontaktverfolgung falls notwendig auch Kontaktverfolgungsdaten bei der Universität nachfragen.

    4. Mit SARS-CoV-2 infizierte Personen oder enge Kontaktpersonen

    Im Falle einer SARS-CoV-2-Infektion oder der Einstufung als enge Kontaktperson nach der Definition des Robert-Koch-Instituts darf das Gelände der Philipps-Universität für die Zeit der angeordneten Quarantäne nicht betreten werden.

    In begründeten Fällen, in denen mit hoher Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass eine Person aufgrund einer ihr bekannten und bestätigten SARS-CoV-2-Infektion im engsten Umfeld vom Gesundheitsamt als enge Kontaktperson eingestuft wird, gilt das Betretungsverbot schon für die Zeit, bis die Einstufung mit dem Gesundheitsamt geklärt wurde. Dies ist immer der Fall, wenn die Person im gleichen Hausstand lebt. Die Klärung ist unverzüglich vorzunehmen. Generell ist nicht von einer Einstufung als enge Kontaktperson auszugehen, wenn es sich um eine Lehr- oder Arbeitssituation mit vollständig eingehaltenen Infektionsschutzkonzepten vor, in und nach der Veranstaltung handelt.

    Beschäftigte senden bei verordneter Quarantäne die vom Gesundheitsamt ausgesprochene Verordnung an ihre/ihren Vorgesetzte/n und die zuständige Wirtschaftsverwaltung bzw. Personalabteilung. Es ist ausreichend, wenn die Verordnung gescannt oder abfotografiert und per E-Mail übermittelt wird. Nach dem Ende der Quarantäne muss das Original nachgereicht werden.

    Sofern Beschäftigte weiterhin arbeitsfähig sind, soll von zu Hause gearbeitet werden. Die konkrete Gestaltung klären die Beschäftigten mit ihrer/ihrem Vorgesetzten.

    Studierende halten sich bitte an die Anweisungen des Gesundheitsamts. Für Fragen zur Studien- und Prüfungsplanung, die durch die Quarantäne berührt sind, sind die jeweiligen Lehrenden und die Prüfungsausschüsse der Fächer anzusprechen. Studierende, die während der Quarantänezeit Veranstaltungen mit Anwesenheitspflichten nicht belegen können, müssen sich vom Gesundheitsamt eine schriftliche Bescheinigung der verordneten Quarantäne ausstellen lassen um ggf. Härtefallanträge an den zuständigen Prüfungsausschuss stellen zu können.

    5. SARS-CoV-2 infizierte Personen in Präsenzveranstaltungen

    Hat eine mit SARS-CoV-2 infizierte Person in den letzten 48 Stunden an einer Präsenzveranstaltung teilgenommen, kann diese Präsenzveranstaltung unter Einhaltung des genehmigten Infektionsschutzkonzeptes fortgesetzt werden, wenn in den Präsenzveranstaltungen sowie auf den Wegen dorthin und in den Pausen alle Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten wurden.

    Hat eine mit SARS-CoV-2 infizierte Person in den letzten 48 Stunden an einer sport- oder laborpraktischen Präsenzveranstaltung in einer Kleinstgruppe teilgenommen, so unterrichtet die Veranstaltungsleitung die anderen Kleinstgruppen-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer über die Infektion. Dieser Personenkreis ist aufgerufen, besonders gründlich zu prüfen, ob alle Infektionsschutzmaßnahmen dauerhaft eingehalten wurden. Ist dies der Fall, kann auch die Kleinstgruppe weiter an der Präsenzveranstaltung teilnehmen. Das zuständige Gesundheitsamt überprüft in jedem Fall, ob die Kleinstgruppen-Teilnehmerinnen oder –Teilnehmer als enge Kontaktpersonen eingestuft werden müssen. Das Gesundheitsamt wird die Kleingruppen-Teilnehmerinnen und –Teilnehmer dann telefonisch kontaktieren, sollte es dies als dringend geboten ansehen. Den Anordnungen des Gesundheitsamtes ist zu folgen. Für die Kleinstgruppe gilt, dass in den nächsten Tagen besonders aufmerksam auf den Infektionsschutz auch im privaten Umfeld zu achten ist, private Kontakte soweit wie möglich reduziert werden sollen und bei Auftreten von Krankheitssymptomen umgehend eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch zu kontaktieren ist.

    Wenn Personen auch außerhalb der Präsenzveranstaltung in engerem Kontakt zu der infizierten Person standen, gilt die Selbsteinschätzungspflicht nach Ziffer 4 bezüglich des Umgangs mit engen Kontaktpersonen.

    Wenn Personen im Rahmen einer durch die infizierte Person ausgelösten Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt kontaktiert werden, ist den Anweisungen des Gesundheitsamts in jedem Fall und unabhängig von dieser Ausführungsbestimmung Folge zu leisten.

    6. Anordnung einer Quarantäne für Kinder oder eine pflegebedürftige Person

    Wenn für Kinder oder eine pflegebedürftige Person eine Quarantäne verordnet wird, nicht aber für die betreuende Person, gelten die Regelungen für Beschäftigte mit Kindern und/oder pflegebedürftigen Angehörigen.

    Sollten Studierende durch erhöhten Betreuungsaufwand Konsequenzen für die Studien- und Prüfungsplanung erwarten, sind die jeweiligen Lehrenden oder die Prüfungsausschüsse des Fach anzusprechen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Pflicht zum Tragen einer MaskePflicht zum Tragen einer Maske

    Ab dem 29.01.2021 besteht in der Universität für alle Personen die Pflicht zum Tragen von zertifizierte medizinischen Masken (OP-Masken, alternativ auch FFP2-, KN95- oder N95-Masken) anstelle der bisherigen Mund-Nasen-Bedeckungen (Alltagsmasken). Die Masken müssen eng am Gesicht anliegen und Mund und Nase bedecken. Alltagsmasken sind bis auf weiteres nicht mehr zulässig. Gesichtsvisier sind grundsätzlich keine zulässige Alternative.

    Kann eine Maske aus medizinischen Gründen nicht getragen werden, ist eine Befreiung von der Verpflichtung möglich.

    Die Befreiung von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske muss gegenüber der Universität durch die Vorlage eines ärztlichen Attestes glaubhaft gemacht werden. Hierfür soll der Vordruck der Universität (PDF) verwendet werden. Alternativ kann die Befreiung mit einem ärztlichen Attest glaubhaft gemacht werden, das mindestens die gleichen Informationen enthält, die gemäß dem Formular der Universität anzugeben sind. Betroffene müssen das ärztliche Attest dem Referat für Datenschutz () vorlegen. Sie erhalten nach Prüfung des Attests eine Bescheinigung, dass sie von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske befreit sind. Diese Bescheinigung genügt als Nachweis, wenn anschließend Mitarbeitende der Universität die Vorlage eines Attestes verlangen.

    Die Bescheinigung ist in den Räumlichkeiten der Universität Marburg auf Verlangen gegenüber Mitarbeitenden der Universität vorzuzeigen. Soweit Personen entgegen den vorstehenden Bestimmungen weder eine Maske tragen noch die entsprechende Bescheinigung vorzeigen können, können Mitarbeitende diese Person der Räumlichkeiten der Universität verweisen. Bei schweren oder wiederholten Verstößen kann ein Hausverbot ergehen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Digitale Datenerfassung zur KontaktnachverfolgungDigitale Datenerfassung zur Kontaktnachverfolgung

     Eine Kontaktdatenerfassung ist für alle studentischen und dienstlichen Präsenzveranstaltungen und die Nutzung von studentischen Arbeitsplätzen verpflichtend. Dabei müssen Name, Anschrift und Telefonnummer der tatsächlich anwesenden Personen bei jedem Veranstaltungstermin erfasst und für einen Monat vorgehalten werden.

    Bei Präsenzveranstaltungen soll die Kontaktdatenerfassung digital erfolgen. Hierzu sind an den Eingängen von Veranstaltungsräumen Plakate zur digitalen und datenschutzkonformen Kontaktdatenerfassung über die Webanwendung darfichrein.de ausgehängt. Für die Nutzung ist der Webbrowser eines Smartphones oder Computers notwendig. Die jeweils für den Raum gültige Webseite ist über den auf dem Plakat angegebenen QR-Code bzw. die ebenfalls angegebene Kurz-URL erreichbar. Die Kontaktdatenerfassung kann auch für Dritte durchgeführt werden, wenn diese kein Smartphone oder mobilen Computer besitzen. Im Zweifel ist die Veranstaltungsleitung zu Rate zu ziehen. Nähere Informationen finden sich auf der Seite zur Kontaktdatenerfassung des HRZ.

    In Ausnahmefällen kann auf Einzelformulare in Papierform zurückgegriffen werden, die neben dem Namen, Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung die wesentlichen Daten wie Name, Anschrift und Telefonnummer der/des Teilnehmenden enthalten. Die Formulare sind bei den Veranstaltungsverantwortlichen abzugeben und müssen von diesen nach Veranstaltungsende mit diesem Vorblatt (PDF) in einem geschlossenen Umschlag per Hauspost an das Dezernat II A – Organisationsabteilung, Biegenstraße 12, 35037 Marburg geschickt werden. Die zentrale Sammlung ist notwendig, da eine Kontaktnachverfolgung innerhalb der Universität aus Effizienzgründen zentral mit dem Gesundheitsamt organisiert ist.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Besprechungen und SitzungenBesprechungen und Sitzungen

    Besprechungen sollten möglichst ohne persönlichen Kontakt durchgeführt werden. Gremiensitzungen sollen insbesondere dann in Präsenz durchgeführt werden, wenn Beschlüsse zu fassen sind. Für Präsenzveranstaltungen und größere Arbeitstreffen ist ein Infektionsschutzkonzept notwendig.
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Öffentliche VeranstaltungenÖffentliche Veranstaltungen

    Öffentliche Veranstaltungen, zu denen öffentlich eingeladen wird wie z.B. Veranstaltungen des Studium Generale, sollen nur durchgeführt werden, wenn diese den allgemeinen Vorschriften zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie in Abhängigkeit zu den aktuellen Inzidenzwerten entspricht. Teilnehmende müssen bei der Einlasskontrolle einen (maximal 24 Stunden alten) negativ bescheinigten Antigen-Schnelltests bzw. den Nachweis des vollständigen Impfschutzes oder den Nachweis einer überstandenen COVID19-Erkrankung vorlegen. Abstands- und Hygieneregeln sind zu beachten, ebenso die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken.

    Lehrveranstaltungen oder Arbeitstreffen fallen nicht unter den Regelungsbereich für öffentliche Veranstaltungen.

    Generell sollen auch weiterhin öffentliche Veranstaltungen virtuell oder hybrid mit sehr kleinem Teilnehmerkreis in Präsenz geplant werden. Für den Präsenzveranstaltungsteil ist die Erstellung und Genehmigung eines Hygienekonzepts entsprechend der verbindlichen Vorgaben für ein Infektionsschutzkonzept für Präsenzveranstaltungen zu beachten. Infektionsschutzkonzepte müssen den für die Organisationseinheit zuständigen Sicherheitsreferentinnen und Sicherheitsreferenten vorgelegt werden.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen (Dienst-) Reisebestimmungen(Dienst-) Reisebestimmungen

    Dienstreisen im In- und Ausland und private Reisen ins Ausland

    Von den Beschäftigten des Landes Hessen wird per Dienstanweisung des HMWK (PDF) erwartet, dass diese keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternehmen, wenn die Bundesregierung das Reiseziel bereits zum Zeitpunkt der Abreise als Risikogebiet bzw. Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft hat, diese Reise vermeidbar ist und keine Ausnahme von der Absonderungspflicht für Einreisende vorliegt. Eine Reise ist vermeidbar, wenn zum Zeitpunkt der Abreise keine zwingenden und unaufschiebbaren Gründe für eine entsprechende Reise vorliegen. Unvermeidbar dürfte eine Reise nur unter besonderen und außergewöhnlichen Umständen (z.B. die Geburt des eigenen Kindes oder das Ableben eines nahen Angehörigen wie z.B. eines Eltern- oder Großelternteils oder eines eigenen Kindes) sein.

    In erster Linie geht es bei der Reisebeschränkung darum, das Einschleppen von Virusmutanten zu verhindern. Auch Geimpfte können sich anstecken, und auch bei einem symptomlosen Verlauf dazu beitragen, dass das Corona-Virus mutiert. Ebenso können erkrankte Geimpfte andere Personen mit diesen Varianten anstecken.

    Für Beamtinnen und Beamte kann eine vermeidbare und nicht unter einen Ausnahmetatbestand von der Absonderungspflicht für Einreisende fallende Reise in ein Gebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, das bereits vor Reiseantritt als Risikogebiet bzw. Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft worden ist, dienstrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, wenn sie infolgedessen nach Ende des genehmigten Abwesenheitszeitraums ihrer grundsätzlichen Pflicht zur vollen Wiederaufnahme ihres Dienstes nicht nachkommen können.
    Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern können sich arbeitsrechtliche Konsequenzen ergeben, z.B. besteht kein Anspruch auf Entgeltzahlung bzw. auf Entschädigung für den Verdienstausfall nach § 56 IfSG, wenn die Reise, die in ein Risikogebiet bzw. Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet angetreten wurde, vermeidbar war und sich die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer nach Reiserückkehr in Quarantäne begeben muss.

    Bei Dienstreisen in ein Risikogebiet bzw. Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet haben die Vorgesetzten und die Dienstreisenden verantwortungsvoll in jedem Einzelfall zu prüfen, ob tatsächlich zwingende und unaufschiebbare Gründe vorliegen. Die Begründung der Unvermeidbarkeit muss dem Antrag auf Dienstreise schriftlich beigelegt werden. Die Prüfung und Zustimmung durch die Vorgesetzten geht aus der Unterschrift auf dem Dienstreiseantrag hervor.

    Ist die Durchführung einer Dienstreise in ein Risikogebiet bzw. Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet unabwendbar erforderlich, soll die Dienstreise möglichst mit einem Dienstfahrzeug ohne Mitfahrende oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden.

    Auf die Pflicht zum Tragen einer Maske im ÖPNV wird hingewiesen.

    Bei der Reisekostenabrechnung ist davon auszugehen, dass für die Benutzung eines privaten PKW triftige Gründe im Sinne des Hessischen Reisekostengesetzes vorliegen und eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 0,35 EUR gewährt wird.

    Eventuell anfallende Stornierungskosten müssen von den Reiseveranstaltenden selbst getragen werden.

    Die Hinweise zu Anreise oder Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten (s.u.) sind zu beachten.

    Anreise oder Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten

    Für Einreisende aus dem Ausland gelten die Regelungen der Coronavirus-Einreiseverordnung. Bitte informieren Sie sich fortlaufend bis zum Abreisetag über die aktuell gültigen Einreisebestimmungen und ggf. Meldeverpflichtungen (digitale Einreiseanmeldung).

    Auch die dort geregelten Ausnahmen von der Absonderungspflicht sind zu beachten.

    Beschäftigte müssen der Pflicht zur Information der Personalabteilung nachkommen.

    Bei Absonderungspflicht: Beschäftigte sollen für die Zeit des Betretungsverbots der Philipps-Universität von zu Hause arbeiten. Die konkrete Gestaltung klären die Beschäftigten im Einzelfall mit ihrer/ihrem Vorgesetzten. Sollte eine Arbeit von zu Hause aus nicht möglich sein, sind Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto, Über- und Mehrarbeitsstunden oder Urlaubstage einzubringen.

    Die Hinweise zu dienstlichen und privaten Reisen (s.o.) sind zu beachten.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Nutzung von AufzügenNutzung von Aufzügen

    Die gleichzeitige Nutzung der Aufzüge ist auf max. zwei Personen mit Maske und Abstandswahrung begrenzt.

Bestimmungen zur Studiums- und Lehrorganisation

Bestimmungen zur allgemeinen Arbeitsorganisation

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Infektionsschutzkonzept für Präsenzveranstaltungen und größere ArbeitstreffenInfektionsschutzkonzept für Präsenzveranstaltungen und größere Arbeitstreffen

    Zum Schutz aller beteiligten Personen gelten für alle Präsenzveranstaltungen und Arbeitstreffen in den Räumen der Philipps-Universität verbindliche Infektionsschutzstandards und -maßnahmen. Die Maßnahmen richten sich insbesondere auf die Vermeidung von direkten Infektionen mit Coronaviren (SARS-CoV-2) durch Tröpfchen oder Aerosole. Für Praktika und Freiluftveranstaltungen müssen die Infektionsschutzstandards den Gegebenheiten entsprechend angepasst werden. Infektionsschutzkonzepte müssen den für die Organisationseinheit zuständigen Sicherheitsreferentinnen und Sicherheitsreferenten vorgelegt werden. Für Besprechungen in kleinem Rahmen sind keine Infektionsschutzkonzepte notwendig.

    Lehrveranstaltungen in Präsenz müssen zudem gesondert über die Studiendekanate beantragt und genehmigt werden.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Selbsttests für BeschäftigteSelbsttests für Beschäftigte

    Die Philipps-Universität Marburg stellt ihren Landesbediensteten entsprechend der Vorgaben der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung und des Landes Hessen bis zu zwei Covid-19-Antigen-Selbsttest pro Woche zur Verfügung. Das Land Hessen hat die Tests zentral beschafft.

    Die Selbsttests sind ein Zusatzinstrument zu den bewährten Infektionsschutzmaßnahmen wie Tragen medizinischer Masken, Abstandhalten, Lüftungsmaßnahmen, häufiges gründliches Händewaschen usw.. Diese Maßnahmen müssen auch bei einem tagesaktuellen negativen Testergebnis uneingeschränkt weiterhin eingehalten werden. Eine verstärkte Testung und die damit in gewissem Maße verbundene Früherkennung von noch symptomlos Infizierten kann dabei helfen, das weitere Infektionsgeschehen auch außerhalb der Universität einzudämmen.

    Angebot von Selbsttests

    Die Bereitstellung von Selbsttests erfolgt nur für die in Präsenz arbeitenden Beschäftigten. Die Annahme des Angebots durch die Beschäftigten ist freiwillig und kostenlos. Der Zugang zu Selbsttests wird von den jeweiligen Fachbereichen und Einrichtungen organisiert. Bitte informieren Sie sich bei Ihren Vorgesetzten.

     Für die Inanspruchnahme der Tests gelten folgende Regelungen:

    1. Beschäftigte, die in einer Woche mindestens an einem Tag in Präsenz arbeiten, können einen Selbsttest pro Präsenzarbeitswoche nutzen.

    2. Beschäftigte, die in einer Woche mindestens an vier Tagen in Präsenz arbeiten, können zwei Selbsttest pro Präsenzarbeitswoche nutzen.

    3. Beschäftigte, die in einer Woche mindestens an zwei Tagen in Präsenz arbeiten und die während der Arbeit tätigkeitsbedingt häufig in wechselnden Kontakt mit anderen Personen treten, Praktika betreuen o.ä., können ebenfalls zwei Selbsttests pro Präsenzarbeitswoche nutzen.

    Vorgehen bei positivem Testergebnis

    Ein positiver Antigen-Selbsttest verpflichtet betroffene Personen nach der Corona-Quarantäne-Verordnung des Landes Hessen, sich unverzüglich abzusondern und einen PCR-Test durchführen zu lassen. Positiv getestete Personen begeben sich auf direktem Weg in die häusliche Absonderung. Von dort wenden sie sich telefonisch an ihre Hausarztpraxis, um eine Anordnung für einen PCR-Test zu erhalten. Fällt der PCR-Test positiv aus, informiert das Testlabor das zuständige Gesundheitsamt. Das zuständige Gesundheitsamt kontaktiert die positiv getestete Person und ordnet das weitere Vorgehen zur häuslichen Isolation an.

    Für positiv getestete Personen gelten die Ausführungsbestimmungen zum Umgang mit Covid-19-Verdachtsfällen und Erkrankungen der UMR.

    Hinweise zur Durchführung

    In den folgenden Unterlagen zum Download finden Sie hilfreiche Informationen zur Durchführung des Selbsttests. Bitte führen Sie den Selbsttest an Ihrem eigenen Arbeitsplatz durch.

    Waschen Sie sich bitte vor der Testung gründlich die Hände.

    Die beschafften Tests erfordern das selbstständige Abfüllen einer Pufferlösung aus einem Vorratsfläschchen in das Teströhrchen. Bitte berühren Sie mit Ihren Händen dabei nicht den oberen Teil des Vorratsfläschchens, der sonst vom Deckel geschützt ist. Schrauben Sie das Vorratsfläschchen unmittelbar nach dem Abfüllen der Tropfen wieder fest zu.

    Bei einem negativen Testergebnis stellen Sie bitte die Packung mit den restlichen Testmaterialien wieder zurück.

    Bei einem positiven Ergebnis informieren Sie bitte die für die Verteilung der Tests in ihrem Bereich zuständige Person, so dass diese Testpackung ausgesondert und durch eine neue ersetzt werden kann.

    Waschen Sie Ihre Hände nach der Durchführung des Selbsttestes noch einmal gründlich und ausgiebig.

    Hinweise zur Lagerung und Entsorgung

    Die verwendete Pufferlösung ist auch nach Öffnung des Vorratsfläschchens 24 Monate bei Raumtemperatur lagerfähig, solange sie nach jeder Benutzung wieder mit dem Deckel verschlossen wurde. Deponieren Sie die Testpackungen grundsätzlich bei Raumtemperatur. Setzen Sie sie nicht direkter Sonneneinstrahlung aus und lagern Sie sie bitte auch nicht im Kühlschrank. Die genutzten Testutensilien entsorgen Sie bitte komplett über den Hausmüll. Eine Mülltrennung ist in diesem Fall nicht dienlich.

    Unterlagen zum Download

    Gebrauchsanweisung (PDF)

    Kurzanleitung (PDF)

    FAQ (PDF)

    Weiterführende Informationen

    Schulungsvideo

    FAQ Selbsttests 

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Infektionsvermeidende Vorgaben für BüroarbeitInfektionsvermeidende Vorgaben für Büroarbeit

    Auf Basis einer Beurteilung der Arbeitsbedingungen ist durch die Vorgesetzten zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes erforderlich sind, um die Beschäftigten vor den mit der Ausübung ihrer Tätigkeit verbundenen gesundheitlichen Gefahren effektiv zu schützen. Weiterhin kann flexible Arbeit (Telearbeit, Arbeit mit mobilem PC von zu Hause, mobiles Arbeiten) eine Komponente der Schaffung infektionsvermeidender Arbeitsumgebungen sein zählen.

    Für Bürotätigkeiten gilt, dass wenn sie im Einzelbüro erledigt werden können, in der Regel von einem geringen Infektionsrisiko auszugehen ist. Daher sollen die Präsenzzeiten so gestaltet werden, dass zu jedem Zeitpunkt nur jeweils eine Person den Raum benutzt. Dabei kann grundsätzlich auch die Möglichkeit genutzt werden, am Samstag zu arbeiten.

    Eine – zeitlich möglichst eng begrenzte – gleichzeitige Nutzung eines Büroraumes durch zwei Personen ist, unter Wahrung folgender Rahmenbedingungen, möglich, sofern keine besonderen infektionsvermeiden Vorgaben dagegensprechen:

    (1) Es muss gewährleistet werden, dass pro Person mindestens 10 Quadratmeter Grundfläche zur Verfügung stehen.

    (2) Die Arbeitstische der Beschäftigten müssen so angeordnet werden, dass eine beschäftigte Person in der Regel nicht in die Richtung der anderen beschäftigten Person atmet, sondern möglichst in die Gegenrichtung.

    (3) Beide Personen sollen nach Möglichkeit eine Maske benutzen, sofern dies nicht für bestimmte vorübergehende Tätigkeiten – z.B. Telefonate – erheblich störend ist; für die Dauer solcher Tätigkeiten darf die MNB abgenommen werden.

    (4) Alle grundlegenden Regeln der Philipps-Universität sind einzuhalten.

    Eine gemeinsame Büronutzung ist für Personen ausgeschlossen, für die ein erhebliches Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs von COVID-19 besteht.

    Für Tätigkeiten außerhalb des Büros sind von den Vorgesetzten die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen unter Berücksichtigung der Gefährdungssituation festzulegen. Dabei sind die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des BMAS zu beachten. Die dort aufgeführten technischen Schutzmaßnahmen haben Vorrang vor organisatorischen und diese wiederum Vorrang vor personenbezogenen Schutzmaßnahmen. Für Rückfragen steht das Referat für Arbeitssicherheit und Umweltschutz zur Verfügung.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Flexibles ArbeitenFlexibles Arbeiten

    Flexible Arbeitsmodelle (Telearbeit, Arbeit mit mobilem PC von zu Hause, mobiles Arbeiten) können im Rahmen des Infektionsschutzes und zur Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit eingesetzt werden.

    Bei flexibler Arbeit muss sichergestellt sein, dass die technischen Voraussetzungen am Heimarbeitsplatz gegeben sind (z.B. Telefon, Internetanschluss) und Beschäftigte durch entsprechende Rufumleitungen während ihrer Arbeitszeit auch direkt telefonisch erreichbar sind.

    Grundsätzlich sind für das flexible Arbeiten die folgenden Regeln zu beachten:

    Anforderungen an den Datenschutz

    Voraussetzung für flexibles Arbeiten ist immer, dass der Datenschutz gewahrt bleibt. Dies prüfen die jeweiligen Vorgesetzten. Ein geeigneter dienstlicher Rechner muss verfügbar sein. Für Beschäftigte der Universitätsverwaltung gilt, dass eine Anmeldung mit privaten Rechnern im Datennetz über VPN grundsätzlich nicht gestattet ist.

    Zeitliche Organisation und Ansprechbarkeit

    Die konkrete zeitliche Organisation ist mit dem/der Vorgesetzten abzusprechen. Dabei ist die erforderliche Ansprechbarkeit zu gewährleisten und eine Telefonnummer zur Verfügung zu stellen. Die Arbeitszeit soll möglichst flexibel gestaltet werden können. In der Regel muss eine Weiterleitung der Diensttelefone auf die privaten Telefone gewährleistet sein.

    Gleitzeitregelungen

    Für Beschäftigte mit Gleitzeitregelungen gilt: Im Interesse der Erreichbarkeit für Anfragen sollen auch die Beschäftigten mit Betreuungspflichten die für sie geltenden Kernzeiten im Homeoffice nach Möglichkeit einhalten. Wenn das aufgrund der Betreuungs­aufgaben nicht möglich ist, ist dies ebenfalls mit der oder dem Vorgesetzten zu erörtern. Grundsätzlich ist das Präsidium weiterhin damit einverstanden, dass erforderlichenfalls dienstliche Aufgaben auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten bzw. der Rahmenarbeitszeit (bei Gleitzeittätigkeit) erledigt werden.
    Für jeden Arbeitstag im Home-Office wird die Regelarbeitszeit dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben. Eine gesonderte Mitteilung oder ein gesonderter Nachweis ist nicht erforderlich. Wenn eine beschäftigte Person einen Arbeitstag nicht im Home-Office, sondern in der Dienststelle arbeitet, soll die Arbeitszeit wie üblich registriert werden; sie wird dann automatisch dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben. Wenn Beschäftigte an einem Arbeitstag nur kurzzeitig die Dienststelle, z.B. für eine Besprechung, aufsuchen und diese dann wieder verlassen und ihre Arbeit im Home-Office fortsetzen, soll die Zeit in der Dienststelle nicht gesondert registriert werden, so dass der Tag gleitzeittechnisch insgesamt wie ein Tag im Home-Office behandelt wird.

    Auf die grundsätzliche Möglichkeit der Anordnung von Überstunden und Mehrarbeit im flexiblen Arbeiten wird hingewiesen.

    Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte

    Die Heimarbeits- und Freistellungsregelungen gelten für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte analog zu den Regelungen für Beschäftigte.

    Über alle Themen der IT-Sicherheit im Home-Office informiert das Hochschulrechenzentrum auf einer eigens eingerichteten Seite.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen RisikogruppenRisikogruppen

    Eine Aufhebung der Präsenzpflicht aufgrund eines erhöhten individuellen Risikos für einen schweren Krankheitsverlauf ist auf der Grundlage eines ärztlichen Attestes möglich. Das ärztliche Attest muss die Bestätigung enthalten, dass im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS CoV-2 nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts aufgrund der besonderen Disposition die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht. Die Kosten für das ärztliche Attest haben die Beschäftigten selbst zu tragen. Die Dienststellenleitung kann in unklaren Fällen eine personalärztliche Untersuchung initiieren.

    Es wird daraufhin hingewiesen, dass beim Arbeiten von zuhause vertrauliche Daten und Informationen so zu schützen sind, dass Dritte keine Einsicht nehmen können und keinen Zugriff haben.

    Soweit ein Arbeiten von zu Hause aus nicht möglich ist, sollen die Vorgesetzten nach Wegen suchen, um trotz des erhöhten Risikos ein Arbeiten in der Universität zu ermöglichen (z.B. Einzelzimmer, Arbeit in den Randzeiten). Falls diese Möglichkeiten nicht umgesetzt werden können, soll geprüft werden, ob eine Zuweisung einer anderen Tätigkeit realisierbar ist.

    Soweit ein Arbeiten von zuhause insbesondere wegen der Besonderheiten der jeweiligen Aufgabe, als auch die Präsenzarbeit mit Schutzmaßnahmen nicht möglich sind, sind Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto, Über- und Mehrarbeitsstunden einzubringen. Erst dann ist auf Grundlage einer personalärztlichen Untersuchung im Rahmen pflichtgemäßen Ermessens unter Abwägung der Fürsorgepflicht und der Erfüllung der Dienstleistungspflicht bzw. Funktionsfähigkeit der Verwaltung über die ausnahmsweise Erteilung von bezahlter Dienst- oder Arbeitsbefreiung zu entscheiden. Erholungsurlaub, Sonderurlaub und Zeitguthaben aus dem Lebensarbeitszeitkonto müssen nicht beantragt oder in Anspruch genommen werden. Soweit bereits eine Freistellung ohne personalärztliche Untersuchung erfolgt ist, hat diese zeitnah zu erfolgen. Dies gilt auch, wenn wegen Gefahr im Verzug eine solche Freistellung erfolgt.

    Auf die arbeitsmedizinische Empfehlung zum Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten wird hingewiesen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Beschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren und/oder pflegebedürftigen AngehörigenBeschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren und/oder pflegebedürftigen Angehörigen

    Werden wegen der Corona-Pandemie Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen vorübergehend geschlossen, wird deren Betreten untersagt oder werden diese lediglich eingeschränkt betrieben, sollen Beschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren und/oder pflegebedürftigen Angehörigen grundsätzlich die Möglichkeit haben, sich im erforderlichen Umfang um die Betreuung ihrer Kinder oder Angehörigen zu kümmern. Falls möglich sollen auch Kinder über 12 Jahren berücksichtigt werden.

    Die konkrete Gestaltung der flexiblen Arbeit bzw. Arbeit von zu Hause aus klären die Beschäftigten im Einzelfall mit ihrer/ihrem Vorgesetzten auf Antrag. Falls flexibles Arbeiten nicht möglich ist, soll geprüft werden, ob eine Zuweisung einer anderen Tätigkeit realisierbar ist.

    Nur wenn keine Möglichkeit gesehen wird, dass Beschäftigte ihre Dienstleistungspflicht vollständig erfüllen, kann in außergewöhnlichen Härtefällen eine – ggf. auch nur stundenweise – Freistellung (= „bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung“) in Betracht gezogen werden. Diese Fälle müssen von den Vorgesetzten im Interesse einer einheitlichen Handhabung mit einer ausführlichen Erläuterung der Personalabteilung zur abschließenden Entscheidung vorgelegt werden. Ein Entsprechen des Antrags setzt mindestens voraus, dass die folgenden Voraussetzungen alle erfüllt sind:

    (1) Eine tatsächliche vollständige oder teilweise Schließung der Betreuungseinrichtung einer Gemeinschaftseinrichtung zur Kinderbetreuung (Kindertagessstätte, Krippe etc.) oder Schule durch die zuständige Behörde zwecks Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten in Reaktion auf die Ausbreitung des Corona-Virus ist erfolgt, bzw. es gibt einen aus diesem Grund eingeschränkten Regelbetrieb.

    (2) Die von der Schließung bzw. dem eingeschränkten Regelbetrieb betroffenen Kinder haben das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder sind aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung auf Hilfe angewiesen (bei Behinderung keine Altersgrenze).

    (3) Es besteht für die sorgeberechtigten Beschäftigten keine Möglichkeit, die Betreuung durch Inanspruchnahme von Flexiblem Arbeiten, den Abbau von Mehrarbeitsstunden bzw. Gleitzeitguthaben oder Inanspruchnahme des Urlaubs sicherzustellen; diese Möglichkeiten sind von den Beschäftigten zunächst vorrangig zu nutzen.

    (4) Eine andere zumutbare Betreuungsmöglichkeit für das Kind kann nicht sichergestellt werden. Eine zumutbare Betreuungsmöglichkeit ist insbesondere gegeben, wenn ein Anspruch auf eine Notbetreuung gemäß den Rechtsverordnungen des Landes Hessen besteht oder auf den anderen Elternteil oder eine familiäre Betreuungsgemeinschaft zurückgegriffen werden kann. Die Beschäftigten haben schriftlich darzulegen, weshalb sie auf diese alternativen Betreuungsmöglichkeiten nicht, auch nicht stundenweise, zurückgreifen können oder diese für das Kind ausnahmsweise nicht zumutbar sind.

    (5) Eine Schließung der betreffenden Einrichtung würde in dem betreffenden Zeitraum nicht ohnehin wegen der Schulferien/Schließzeiten erfolgen.

    Entsprechendes gilt für die Betreuung eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen in einer Tagespflegeeinrichtung, wenn diese aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen schließt bzw. eine Aufnahme nicht möglich ist.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Corona-Schutzimpfung für LandesbediensteteCorona-Schutzimpfung für Landesbedienstete

    Die Universität Marburg möchte im Wintersemester so viel Präsenzlehre wie in der jeweils aktuellen Pandemiesituation möglich anbieten. Sie können dazu beitragen, indem Sie sich gegen COVID-19 impfen lassen. 

    Im Impfzentrum Marburg werden die Impfungen ohne Termin in der Zeit von Montag bis Sonntag, 9:00 bis 17:00 Uhr angeboten.

    Auch viele Hausarztpraxen bieten kurzfristig Impftermine an. Informieren Sie sich dazu bei Ihrer Hausarztpraxis.

    In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch auf den Impfaufruf der Landesregierung aufmerksam machen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Umgang mit bereits genehmigtem UrlaubUmgang mit bereits genehmigtem Urlaub

    Auch wenn die Urlaubsgestaltung aktuell sehr eingeschränkt ist, kann – mit besonderem Blick auf die Funktionsfähigkeit der Universität – beantragter und bereits genehmigter Urlaub nicht einseitig von Beschäftigten zurückgenommen werden. Es bedarf hier auch der Zustimmung des Arbeitgebers.
    Bereits genehmigter Urlaub kann nur dann ausnahmsweise zurückgenommen werden, sofern außergewöhnliche Umstände einen dringenden Bedarf an der Arbeitsleistung der/des Beschäftigten während der ursprünglich geplanten Urlaubszeit begründen.
    Nur solche Ausnahmeanträge sind mit ausführlicher Begründung der/des Vorgesetzten an die zuständige Urlaubssachbearbeitung zu senden.
    Der Urlaub ist auch dann zunächst anzutreten, solange die Entscheidung über einen Rücknahmeantrag noch aussteht.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Höchstbefristung von QualifikationsstellenHöchstbefristung von Qualifikationsstellen

    Um den pandemiebedingten Verzögerungen von wissenschaftlichen Qualifikationsvorhaben entgegenzuwirken, wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) geändert. Mit der Neuregelung (§ 7 Abs. 3 WissZeitVG) und der am 12.02.2021 dazu erlassenen Verordnung (PDF) verlängert sich die Höchstbefristungsgrenze von Qualifikationsstellen jeweils um sechs Monate, wenn zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 oder zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 ein Arbeitsverhältnis bestand. Mit dieser Änderung ergibt sich nicht zwingend eine Verlängerung des individuellen Beschäftigungsverhältnisses, für das die Befristungsdauer weiterhin so zu bemessen ist, dass die angestrebte Qualifizierung erreicht wird. Vielmehr muss eine tatsächlich Pandemie-bedingte Verzögerung der Qualifizierung durch die Betreuerinnen bzw. Betreuer festgestellt werden, die auch in der verbleibenden Zeit des aktuellen Beschäftigungsverhältnisses nicht mehr aufgearbeitet werden kann. Ist das der Fall, kann eine Verlängerung der Befristungsdauer spätestens vier Monate vor dem Ende des laufenden Beschäftigungsverhältnisses unter Vorlage einer Begründung durch die Betreuerinnen bzw. Betreuer beantragt werden. Eine tatsächliche Inanspruchnahme dieses zusätzlichen Zeitraums mit einer Vertragsverlängerung dürfte nur dann in Betracht kommen, wenn die bisherigen Höchstgrenzen weitestgehend ausgeschöpft sind. Die Kosten dafür sind im Regelfall von der jeweiligen Arbeitsgruppe bzw. Einrichtung zu tragen.

    Eine vergleichbare Regelung wurde für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Beamtenverhältnis auf Zeit nach § 65 Abs. 2 Hessisches Hochschulgesetz (HHG), für Beschäftigte in einem Beamtenverhältnis auf Zeit oder einem befristeten Arbeitsverhältnis nach § 64 Abs. 4 Satz 1 und Abs. 5 HHG (Entwicklungs- bzw. Qualifikationsprofessuren) sowie für Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren nach § 101 Abs. 4 HHG getroffen. Hier geht es zur Verordnung (PDF).

    Informationen zum WissZeitVG, zur Befristungsleitlinie und ergänzende Hinweise finden Sie auf der Webseite der Personalabteilung zum WissZeitVG.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Mitnahme von Kindern in die DienstelleMitnahme von Kindern in die Dienstelle

    Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind Kinder nur in Ausnahmefällen in die Dienststellen mitzubringen.

-