Hauptinhalt

Ausführungsbestimmungen

Hier finden Sie Ausführungsbestimmungen zur Arbeits- und Studienorganisation auf Basis der grundlegenden Richtlinien für Mitglieder, Angehörige und Gäste der Philipps-Universität, weiterführender Regelungen der Universität sowie Verordnungen und Erlasse der Landesregierung während der COVID-19-Pandemie.

Generelle Bestimmungen

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Besondere infektionsvermeidende Arbeitsvorgaben für den Zeitraum 22.01.2021 bis 15.03.2021Besondere infektionsvermeidende Arbeitsvorgaben für den Zeitraum 22.01.2021 bis 15.03.2021

    Nach dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 20.01.2021 hat das Präsidium für Zeit vom 22.01.2021 bis zum 15.03.2021 die besonderen infektionsvermeidenden Arbeitsvorgaben weiter angepasst. Die Änderungen bzgl. medizinischer Masken gelten erst ab dem 29.01.2021. Alle Vorgaben stehen unter dem Vorbehalt von Änderungen der hessischen Corona-Verordnungen durch die Landesregierung. Ziel ist es weiterhin, dem Auftrag der Universität in Forschung und Lehre nachzukommen und gleichzeitig Kontakte, die das Infektionsrisiko erhöhen, auf ein Minimum zu beschränken. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass für Studierende weiterhin die Möglichkeit für ein ordnungsgemäßes Studium und Selbststudium aufrechterhalten wird.

    (1) Die seit dem 16. Dezember realisierte Praxis zur Durchführung der Lehrveranstaltungen bleibt bestehen und Veranstaltungen basieren weiterhin auf Lernen auf Distanz. Eine grundsätzliche Ausnahme bilden genehmigte Praktika oder vergleichbare Lehrangebote (z.B. sportpraktische Übungen), deren Durchführung nur in besonderen Räumen und mit spezifischen Ausstattungen der Universität möglich sind. Ob es darüber hinaus Veranstaltungen gibt, für die Präsenzanteile auch unter den jetzigen Bedingungen unabdingbar sind, prüfen die Studiendekanate im Benehmen mit den Studiengangleitungen. Präsenzveranstaltungen werden weiter nach den geltenden Hygienekonzepten durchgeführt.

    (2) Seit dem 29.01.2021 besteht in der Universität für alle Personen die Pflicht zum Tragen von zertifizierte medizinischen Masken (OP-Masken, alternativ auch FFP2-, KN95- oder N95-Masken) anstelle der bisherigen Mund-Nasen-Bedeckungen (Alltagsmasken). Diese Neuerung ist kein Ersatz für alle weiteren grundlegenden Schutzmaßnahmen, die in den Richtlinien und Ausführungsbestimmungen aufgeführt sind (Abstandswahrung, Hygienemaßnahmen, Belüftung). Alle Regelungen, die bisher für Alltagsmasken gegolten haben, gelten auch weiterhin und analog für die medizinischen Masken und die Masken dürfen auch beim längeren Sprechen in Präsenzveranstaltungen nicht abgenommen werden. Die Universität stellt allen Beschäftigten OP-Masken zur Verfügung. Bei Fragen zur Verteilung wenden Sie sich bitte an Ihre Sicherheitsbeauftragten und das Dekanat bzw. die Leitung Ihrer Einrichtung. Studierende haben bei der Wahrnehmung von Präsenzstudienangeboten ebenfalls die Möglichkeit, kostenfrei eine neue OP-Maske als Ersatz für die aktuell benutzte medizinische Maske im Rahmen eines rollierenden Prinzips zu erhalten.  In Präsenzlehrveranstaltung bzw. Präsenzklausur werden diese OP-Masken jeweils durch die Lehrenden bzw. das Aufsichtspersonal verteilt. In der Universitätsbibliothek und den Teilbereichsbibliotheken kann eine OP-Maske beim Verlassen der Bibliothek an der dortigen Ausgabestelle abgeholt werden. Eine Mitnahme von Masken für Dritte ist nicht möglich.

    (3) Die digitale Datenerfassung zur Kontaktnachverfolgung gemäß den Ausführungsbestimmungen ist in Präsenzveranstaltungen obligatorisch.

    (4) Die Bibliotheken und die studentischen Arbeits- und PC-Plätze können weiterhin unter strenger Wahrung der dafür gültigen Regelungen und ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken genutzt werden. Das Betreten des Atriums der Universitätsbibliothek ist nur für Durchgangszwecke gestattet. Die Nichtbeachtung von Regelungen führt ohne Vorwarnung zu einem Verweis aus dem Gebäude. Nähere Informationen finden sich auf den Seiten der Universitätsbibliothek.

    (5) Nicht erforderliche Kontakte innerhalb der Universität sind weiterhin besonders sorgfältig zu vermeiden. Mit der rechtlichen Präzisierung durch die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung haben Vorgesetzte die Pflicht, Beschäftigten Homeoffice anzubieten, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen und die räumlichen und technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Für die Beschäftigten besteht keine Verpflichtung zur Annahme und Umsetzung des Angebots. Die weiteren Ausführungsbestimmungen der Philipps-Universität zum flexiblen Arbeiten (Anforderungen an den Datenschutz, Zeitliche Organisation und Ansprechbarkeit etc.) gelten weiterhin.

    (6) Das Arbeiten von zwei oder mehreren Personen in einem Büro soll weiterhin unter allen Umständen vermieden werden. Flexibles Arbeiten soll auch mit dem Ziel genutzt werden, dass die dadurch freiwerdenden Büroräume für Beschäftigte zur Verfügung stehen, deren Aufgaben nicht in flexibler Arbeit möglich sind.

    (7) Für kritische Infrastruktureinrichtungen und die technischen Betriebe gelten weiterhin die im Pandemieplan vorgesehenen Pairingverfahren zur Bildung von Gruppen zur Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit.

    (8) Wenn es Arbeitssituationen unbedingt erfordern, dass der Mindestabstand zu anderen Personen für eine gewisse Arbeitszeit nicht eingehalten werden kann, z.B. bei Reparaturarbeiten von Anlagen oder Geräten, sollen FFP2-Masken getragen werden. Da die FFP2-Masken deutlich höhere Atmungswiderstände haben, müssen Vorgesetzte genau prüfen und festlegen, wann diese Masken getragen werden müssen. FFP2-Masken werden auf Antrag über die zuständigen Sicherheitsreferentinnen und –referenten zur Verfügung gestellt.

    (9) Gespräche zwischen Beschäftigten und Sitzungen sind weiterhin durch Telefonate bzw. Telefon- oder Webkonferenzen zu ersetzen. Dies gilt auch für Gremiensitzungen und auch dann, wenn Beschlüsse zu fassen sind. Für die Teilnahme an digitalen Senatssitzungen ist eine Anmeldung im Präsidialbüro bis 16:00 Uhr am Tag vor der Senatssitzung notwendig. Senatsmitglieder (einschließlich der stellvertretenden und beratenden Mitglieder) sind automatisch angemeldet.

    (10) Der Teilnehmerkreis bei Prüfungen einschließlich Disputationen ist weiterhin auf den Kreis der gemäß Prüfungsordnung erforderlichen Personen zu beschränken.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Umgang mit Covid-19-Verdachtsfällen und ErkrankungenUmgang mit Covid-19-Verdachtsfällen und Erkrankungen

    1. Pflichten zur Information der Universitätsverwaltung

    Beschäftigte der Philipps-Universität Marburg haben ihre/ihren Vorgesetzte/n und die Personalabteilung in den nachfolgenden Fällen unaufgefordert und unmittelbar zu informieren, wenn sie

    (1) als Kontaktperson der Kategorie I nach der Definition des Robert-Koch-Instituts gelten,

    (2) sich aufgrund der Rückkehr aus einem ausländischen Risikogebiet in Quarantäne absondern müssen (siehe auch Anreise oder Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten),

    (3) eine Anordnung zur Absonderung durch ein Gesundheitsamt haben,

    (4) positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden.

    Die Meldung an die Personalabteilung erfolgt per E-Mail über .

    Studierende informieren bitte die Veranstaltungsleiterinnen und Veranstaltungsleiter der Präsenzveranstaltungen. Bei Mitteilung einer Covid-19 Erkrankung oder Quarantäne-Anordnung gibt die Veranstaltungsleitung die Information mit Nennung der Präsenzveranstaltung (Name der Veranstaltung, Datum der Teilnahme, Gebäude und Raum), des Fachbereichs, den Namenskürzel sowie der Matrikelnummer der an Covid-19 erkrankten Person per E-Mail weiter an .

    2. Personen mit einschlägigen COVID-19 Symptomen

    Das Betreten von Gebäuden und Verkehrsflächen der Philipps-Universität mit unabgeklärten einschlägigen COVID-19-Krankheitssymptomen ist untersagt, bis eine Abklärung erfolgt ist. Diese Abklärung entsprechend der Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger des Robert-Koch-Instituts ist unverzüglich anzustreben.

    Weitere Informationen finden sich auf den Seiten des Gesundheitsamts Marburg. Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat ein Servicetelefon zu Corona eingerichtet. Die Hotline ist werktags von 9:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 06421 405-4444 erreichbar.

    3. An COVID-19 erkrankte Personen

    Beschäftigte mit einer ärztlich diagnostizierten COVID-19-Erkrankung senden bitte ihre Krankmeldung wie üblich an ihre/ihren Vorgesetzte/n und die zuständige Wirtschafts- bzw. Personalabteilung. Es ist ausreichend, wenn die Krankmeldung gescannt oder abfotografiert und per E-Mail übermittelt wird. Nach ihrer Genesung muss das Original nachgereicht werden.

    Studierende folgen bitte den Anweisungen des Gesundheitsamtes bzw. ihren Ärztinnen und Ärtzen. Studierende, die während der Erkrankungszeit Veranstaltungen mit Anwesenheitspflichten nicht belegen können, benötigen ggf. ein Attest für die spätere Bewertung der Situation durch den jeweils zuständigen Prüfungsausschuss.

    Das Gesundheitsamt wird im Rahmen der Kontaktverfolgung falls notwendig auch Kontaktverfolgungsdaten bei der Universität nachfragen.

    4. Mit SARS-CoV-2 infizierte Personen oder Kontaktpersonen der Kategorie I

    Im Falle einer SARS-CoV-2-Infektion oder der Einstufung als Kontaktperson der Kategorie I nach der Definition des Robert-Koch-Instituts darf das Gelände der Philipps-Universität für die Zeit der angeordneten Quarantäne nicht betreten werden.

    In begründeten Fällen, in denen mit hoher Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass eine Person aufgrund einer ihr bekannten und bestätigten SARS-CoV-2-Infektion im engsten Umfeld vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie I eingestuft wird, gilt das Betretungsverbot schon für die Zeit, bis die Einstufung mit dem Gesundheitsamt geklärt wurde. Dies ist immer der Fall, wenn die Person im gleichen Hausstand lebt. Die Klärung ist unverzüglich vorzunehmen. Generell ist nicht von einer Einstufung als Kontaktperson der Kategorie I auszugehen, wenn es sich um eine Lehr- oder Arbeitssituation mit vollständig eingehaltenen Infektionsschutzkonzepten vor, in und nach der Veranstaltung handelt.

    Beschäftigte senden bei verordneter Quarantäne die vom Gesundheitsamt ausgesprochene Verordnung an ihre/ihren Vorgesetzte/n und die zuständige Wirtschaftsverwaltung bzw. Personalabteilung. Es ist ausreichend, wenn die Verordnung gescannt oder abfotografiert und per E-Mail übermittelt wird. Nach dem Ende der Quarantäne muss das Original nachgereicht werden.

    Sofern Beschäftigte weiterhin arbeitsfähig sind, soll von zu Hause gearbeitet werden. Die konkrete Gestaltung klären die Beschäftigten mit ihrer/ihrem Vorgesetzten.

    Studierende halten sich bitte an die Anweisungen des Gesundheitsamts. Für Fragen zur Studien- und Prüfungsplanung, die durch die Quarantäne berührt sind, sind die jeweiligen Lehrenden und die Prüfungsausschüsse der Fächer anzusprechen. Studierende, die während der Quarantänezeit Veranstaltungen mit Anwesenheitspflichten nicht belegen können, müssen sich vom Gesundheitsamt eine schriftliche Bescheinigung der verordneten Quarantäne ausstellen lassen um ggf. Härtefallanträge an den zuständigen Prüfungsausschuss stellen zu können.

    5. Kontaktpersonen der Kategorie II

    Kontaktpersonen der Kategorie II nach der Definition des Robert-Koch-Instituts ohne eine vom Gesundheitsamt verordnete Quarantäne sind gehalten, ihrer Arbeit/ihrem Studium wie üblich und unter Einhaltung der Regelungen der Philipps-Universität nachzugehen.

    Den Kontaktpersonen der Kategorie II wird empfohlen, in den nächsten 10 Tagen besonders aufmerksam auf den Infektionsschutz zu achten, Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren und beim Auftreten von Krankheitssymptomen umgehend eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch zu kontaktieren.

    6. SARS-CoV-2 infizierte Personen in Präsenzveranstaltungen

    Hat eine mit SARS-CoV-2 infizierte Person in den letzten 10 Tagen an einer Präsenzveranstaltung teilgenommen, kann diese Präsenzveranstaltung unter Einhaltung des genehmigten Infektionsschutzkonzeptes fortgesetzt werden, wenn in den Präsenzveranstaltungen sowie auf den Wegen dorthin und in den Pausen alle Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten wurden.

    Hat eine mit SARS-CoV-2 infizierte Person in den letzten 10 Tagen an einer sport- oder laborpraktischen Präsenzveranstaltung in einer Kleinstgruppe teilgenommen, so unterrichtet die Veranstaltungsleitung die anderen Kleinstgruppen-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer über die Infektion. Dieser Personenkreis ist aufgerufen, besonders gründlich zu prüfen, ob alle Infektionsschutzmaßnahmen dauerhaft eingehalten wurden. Ist dies der Fall, kann auch die Kleinstgruppe weiter an der Präsenzveranstaltung teilnehmen. Für die Kleinstgruppe gilt aber, dass in den nächsten 10 Tagen besonders aufmerksam auf den Infektionsschutz zu achten ist, Kontakte soweit wie möglich reduziert werden sollen und bei Auftreten von Krankheitssymptomen umgehend eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch zu kontaktieren ist.

    Wenn Personen auch außerhalb der Präsenzveranstaltung in engerem Kontakt zu der infizierten Person standen, gilt die Selbsteinschätzungspflicht nach Ziffer 4 bezüglich des Umgangs mit Kontaktpersonen der Kategorie I.

    Wenn Personen im Rahmen einer durch die infizierte Person ausgelösten Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt kontaktiert werden, ist den Anweisungen des Gesundheitsamts in jedem Fall und unabhängig von dieser Ausführungsbestimmung Folge zu leisten.

    7. Anordnung einer Quarantäne für Kinder oder eine pflegebedürftige Person

    Wenn für Kinder oder eine pflegebedürftige Person eine Quarantäne verordnet wird, nicht aber für die betreuende Person, gelten die Regelungen für Beschäftigte mit Kindern und/oder pflegebedürftigen Angehörigen.

    Sollten Studierende durch erhöhten Betreuungsaufwand Konsequenzen für die Studien- und Prüfungsplanung erwarten, sind die jeweiligen Lehrenden oder die Prüfungsausschüsse des Fach anzusprechen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Pflicht zum Tragen einer MaskePflicht zum Tragen einer Maske

    Ab dem 29.01.2021 besteht in der Universität für alle Personen die Pflicht zum Tragen von zertifizierte medizinischen Masken (OP-Masken, alternativ auch FFP2-, KN95- oder N95-Masken) anstelle der bisherigen Mund-Nasen-Bedeckungen (Alltagsmasken). Die Masken müssen eng am Gesicht anliegen und Mund und Nase bedecken. Alltagsmasken sind bis auf weiteres nicht mehr zulässig. Gesichtsvisier sind grundsätzlich keine zulässige Alternative.

    Kann eine Maske aus medizinischen Gründen nicht getragen werden, ist eine Befreiung von der Verpflichtung möglich.

    Die Befreiung von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske muss gegenüber der Universität durch die Vorlage eines ärztlichen Attestes glaubhaft gemacht werden. Hierfür soll der Vordruck der Universität (PDF) verwendet werden. Alternativ kann die Befreiung mit einem ärztlichen Attest glaubhaft gemacht werden, das mindestens die gleichen Informationen enthält, die gemäß dem Formular der Universität anzugeben sind. Betroffene müssen das ärztliche Attest dem Referat für Datenschutz () vorlegen. Sie erhalten nach Prüfung des Attests eine Bescheinigung, dass sie von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske befreit sind. Diese Bescheinigung genügt als Nachweis, wenn anschließend Mitarbeitende der Universität die Vorlage eines Attestes verlangen.

    Die Bescheinigung ist in den Räumlichkeiten der Universität Marburg auf Verlangen gegenüber Mitarbeitenden der Universität vorzuzeigen. Soweit Personen entgegen den vorstehenden Bestimmungen weder eine Maske tragen noch die entsprechende Bescheinigung vorzeigen können, können Mitarbeitende diese Person der Räumlichkeiten der Universität verweisen. Bei schweren oder wiederholten Verstößen kann ein Hausverbot ergehen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Digitale Datenerfassung zur KontaktnachverfolgungDigitale Datenerfassung zur Kontaktnachverfolgung

     Eine Kontaktdatenerfassung ist für alle studentischen und dienstlichen Präsenzveranstaltungen und die Nutzung von studentischen Arbeitsplätzen verpflichtend. Dabei müssen Name, Anschrift und Telefonnummer der tatsächlich anwesenden Personen bei jedem Veranstaltungstermin erfasst und für einen Monat vorgehalten werden.

    Bei Präsenzveranstaltungen soll die Kontaktdatenerfassung digital erfolgen. Hierzu sind an den Eingängen von Veranstaltungsräumen Plakate zur digitalen und datenschutzkonformen Kontaktdatenerfassung über die Webanwendung darfichrein.de ausgehängt. Für die Nutzung ist der Webbrowser eines Smartphones oder Computers notwendig. Die jeweils für den Raum gültige Webseite ist über den auf dem Plakat angegebenen QR-Code bzw. die ebenfalls angegebene Kurz-URL erreichbar. Die Kontaktdatenerfassung kann auch für Dritte durchgeführt werden, wenn diese kein Smartphone oder mobilen Computer besitzen. Im Zweifel ist die Veranstaltungsleitung zu Rate zu ziehen. Nähere Informationen finden sich auf der Seite zur Kontaktdatenerfassung des HRZ.

    In Ausnahmefällen kann auf Einzelformulare in Papierform zurückgegriffen werden, die neben dem Namen, Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung die wesentlichen Daten wie Name, Anschrift und Telefonnummer der/des Teilnehmenden enthalten. Die Formulare sind bei den Veranstaltungsverantwortlichen abzugeben und müssen von diesen nach Veranstaltungsende mit diesem Vorblatt in einem geschlossenen Umschlag per Hauspost an das Dezernat II A – Organisationsabteilung, Biegenstraße 12, 35037 Marburg geschickt werden. Die zentrale Sammlung ist notwendig, da eine Kontaktnachverfolgung innerhalb der Universität aus Effizienzgründen zentral mit dem Gesundheitsamt organisiert ist.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Besprechungen und SitzungenBesprechungen und Sitzungen

    Besprechungen sollten möglichst ohne persönlichen Kontakt durchgeführt werden. Gremiensitzungen sollen insbesondere dann in Präsenz durchgeführt werden, wenn Beschlüsse zu fassen sind. Für Präsenzveranstaltungen und größere Arbeitstreffen ist ein Infektionsschutzkonzept notwendig.
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Öffentliche VeranstaltungenÖffentliche Veranstaltungen

    Für öffentliche Veranstaltungen gelten die jeweils weitreichendsten Verordnungen des Landes Hessens, des Landkreises Marburg-Biedenkopf, der Stadt Marburg oder der Philipps-Universität.

    Lehrveranstaltungen oder Arbeitstreffen fallen nicht unter den Regelungsbereich für öffentliche Veranstaltungen.

    Generell sollen auch weiterhin Veranstaltungen virtuell oder hybrid mit sehr kleinem Teilnehmerkreis in Präsenz geplant werden. Für den Präsenzveranstaltungsteil ist die Erstellung und Genehmigung eines Hygienekonzepts entsprechend der verbindlichen Vorgaben für ein Infektionsschutzkonzept für Präsenzveranstaltungen zu beachten.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Anreise oder Rückkehr aus ausländischen RisikogebietenAnreise oder Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten

    Wenn Personen aus dem Ausland in das Land Hessen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts ausgewiesenen ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben, sind sie generell verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die häusliche Quarantäne zu begeben und keinen Kontakt außerhalb des eigenen Hausstands zu unterhalten. Dies gilt auch dann, wenn die Person zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist ist.

    Das zuständige Gesundheitsamt ist unverzüglich über die Einreise zu informieren. Hierzu ist die digitale Einreiseanmeldung zu nutzen. Alternativen dazu und weitere Regelungen sind in der aktuellen Fassung der hessischen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus geregelt.

    Beschäftigte müssen der Pflicht zur Information der Personalabteilung nachkommen.

    Beschäftigte müssen sich am 5. oder 6. Tag nach ihrer Einreise einer Testung nach den Anforderungen des RKI unterziehen. Die Kosten werden nur bei Dienstreisen übernommen. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses bzw. dem Ende der zehntägigen Absonderung dürfen die Flächen der Philipps-Universität nicht betreten werden.

    Die Regelung zur Absonderung gilt nicht, wenn Beschäftigte im Rahmen einer aus zwingenden Gründen genehmigten Dienstreise nicht länger als 72 Stunden in einem ausländischen Risikogebiet waren und Schutz- und Hygienevorschriften einhalten konnten. Weitere Ausnahmen sind in der aktuellen Fassung der hessischen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus geregelt. Beschäftigte sollen für die Zeit des Betretungsverbots der Philipps-Universität von zu Hause arbeiten. Die konkrete Gestaltung klären die Beschäftigten im Einzelfall mit ihrer/ihrem Vorgesetzten. Sollte eine Arbeit von zu Hause aus nicht möglich sein, sind Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto, Über- und Mehrarbeitsstunden einzubringen.

    Die Hinweise zu dienstlichen und privaten Reisen sind zu beachten.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Nutzung von AufzügenNutzung von Aufzügen

    Die gleichzeitige Nutzung der Aufzüge ist auf max. zwei Personen mit Maske und Abstandswahrung begrenzt.

Bestimmungen zur Studiums- und Lehrorganisation

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Zugang zu studentischen Arbeits- und PC-PlätzenZugang zu studentischen Arbeits- und PC-Plätzen

    Studierenden stehen Arbeits- und PC-Plätze in verhältnismäßig großem Umfang zur Verfügung. Für die Nutzung dieser Arbeits- und PC-Plätzen ist eine Reservierung zwingend notwendig. Bei der Nutzung von Arbeits- und PC-Plätzen sind die in den Buchungssystemen hinterlegten Regeln zu beachten. Dazu gehört auch, dass sie den Buchungsbeleg ausdrucken und deutlich erkennbar auf den gebuchten Arbeitsplatz legen. Die Arbeits- und PC-Plätze sollen bevorzugt Studierenden zur Verfügung stehen, die privat keinen Lernort haben oder nicht über die notwendige IT-Ausstattung verfügen.

    Für Arbeits- und PC-Plätze in den Bibliotheken ist das Platzbuchungssystem der UB zu verwenden. Alle anderen PC-Plätze sind über das Buchungsportal des Hochschulrechenzentrums zu buchen. Die Systeme informieren auch über die aktuell geöffneten Arbeitsbereiche und PC-Pools.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Präsenzlehre, digitale Lehre und hybride Lehre im StufensystemPräsenzlehre, digitale Lehre und hybride Lehre im Stufensystem

    Lehre findet sowohl digital gestützt auf Distanz, als auch unter Beachtung der Infektionsschutzmaßnahmen in Präsenz statt. Aufgrund beschränkter Teilnehmerzahlen in Präsenzlehrveranstaltungen können große Veranstaltungen nicht oder zumindest nicht gleichzeitig für alle Studierenden in Präsenz angeboten werden. Wenn Studierende nicht an Präsenzlehrveranstaltungen teilnehmen können oder möchten, weil sie zum Beispiel Betreuungsaufgaben nachgehen müssen oder sie gesundheitliche Bedenken haben, sollten sie Alternativen für die Studien- und Prüfungsplanung mit den jeweiligen Lehrenden, der Studienberatung oder den Prüfungsausschüssen klären.

    Ob und welche Veranstaltungen in Präsenz stattfinden hängt von der Art der Veranstaltungen und dem aktuellen Pandemiegeschehen sowie von der Verordnungslage ab. Für die Durchführung von Präsenzlehre gilt deshalb ein Stufenkonzept. Die aktuell gültige Stufe wird den aktuellen Rahmenbedingungen laufend angepasst.

    Stufe 3: Reduzierter Pandemiebetrieb

    Im Regelfall finden folgende Veranstaltungen in Präsenz statt:
    - Prüfungen
    - Praktika und Lehrangebote, deren Durchführung nur in besonderen Räumen und mit spezifischen Ausstattungen der Universität möglich sind
    - Laborpraktika
    - Bewegungspraxis
    - ggf. weitere ausgewählte Veranstaltungen in Absprache mit dem Studiendekanat und der Studiengangsleitung

    Stufe 2: Erweiterter Pandemiebetrieb

    Im Regelfall finden folgende Veranstaltungen in Präsenz statt:
    - Veranstaltungsformate der Stufe 3
    - Ausgewählte Veranstaltungen für Erstsemester
    - Ausgewählte Veranstaltungen im Bereich der Sprachpraxis
    - ggf. weitere ausgewählte Veranstaltungen in Absprache mit dem Studiendekanat und der Studiengangsleitung

    Stufe 1: Eingeschränkter Normalbetrieb mit Infektionsschutzmaßnahmen

    Im Regelfall finden folgende Veranstaltungen in Präsenz statt:
    - Veranstaltungsformate der Stufe 2 und 3
    - Ausgewählte Seminare und Übungen, die durch die Studiendekanate und Studiengangsleitungen mit Blick auf die verfügbaren, durch Infektionsschutzmaßnahmen reduzierten Raumkapazitäten, priorisiert werden

    Für alle Veranstaltungen muss ein genehmigtes Hygienekonzept vorliegen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Beantragung von PräsenzlehrveranstaltungenBeantragung von Präsenzlehrveranstaltungen

    Für Lehrveranstaltungen in Präsenz ist ein Hygienekonzept erforderlich, das durch das Referat für Arbeitsschutz und das Präsidium genehmigt werden muss. Dabei sind die verbindlichen Vorgaben für ein Infektionsschutzkonzept für Präsenzveranstaltungen zu beachten.

    Die Beantragung der Präsenzlehre erfolgt gesammelt über das Studiendekanat des jeweiligen Fachbereiches. Die notwendigen Vorlagen und Formblätter sind über das Studiendekanat erhältlich. Für Rückfragen sind das Studiendekanat bzw. die Sicherheitsbeauftragten des Fachbereichs oder der Einrichtung zuständig.

    Anträge sollen so rechtzeitig eingereicht werden, dass ausreichend Zeit zur Prüfung bleibt.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Prüfungsorganisation und Übergang zum MasterstudiumPrüfungsorganisation und Übergang zum Masterstudium

    Die Studien- und Prüfungsorganisation ist durch die Satzung der Philipps-Universität Marburg über Abweichungen im Zulassungs-, Studien- und Prüfungsrecht während der SARS-CoV-2-Pandemie 2020 geregelt. Aktuelle Semestertermine finden sich wie üblich auf der Seite der Studienorganisation.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Verlängerung der Regelstudienzeit gilt für das Studium im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/21Verlängerung der Regelstudienzeit gilt für das Studium im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/21

    Die Hessische Landesregierung hat in einer aktuellen Verordnung geregelt, dass sich die individuelle Regelstudienzeit für alle im Sommersemester 2020 und/oder im Wintersemester 2020/2021 eingeschriebenen Studierenden um jeweils ein Semester verlängert. BAföG-Empfängerinnen und -empfänger haben somit ein, bzw. zwei zusätzliche Semester Anspruch auf Förderung.
    Diese Regelung umfasst auch Studierende, die sich im Sommersemester 2020 im Urlaubssemester befinden. Weitere Informationen zum Wintersemester 2020/21 folgen.

    Studierende, die im Sommersemester 2020 einen Nachweis über ihren Studienfortschritt hätten erbringen müssen, müssen diesen erst zum Ende des Wintersemesters 2020/2021 erbringen (das BAföG-Amt zählt das Sommersemester wie ein Null-Semester). Für die Bestätigung des ordnungsgemäßen Studienverlaufs (Formblatt 5) werden am Ende des Wintersemesters 2020/2021 die in den Fachbereichen vor Corona üblichen Regeln für einen ordnungsgemäßen Studienverlauf nach vier Semestern gelten – nur dass dieser Leistungsstand jetzt nach fünf Semestern erreicht werden muss. Für Studierende, die den ordnungsgemäßen Studienverlauf aus individuellen Gründen zu einem späteren Zeitpunkt im Studium nachweisen müssen, gilt die Verschiebung entsprechend. Weitere Informationen zum Wintersemester 2020/21 folgen.

    Für Studierende, die sich im Sommersemester 2020 im ersten bis dritten Semester befinden, ist noch nicht abschließend geklärt, wie sich die Regelung auswirkt. Hier hat das BAföG-Amt noch keine Information wie vorzugehen ist. Weitere Informationen folgen.

    Beratung gibt es im Sozialreferat des AstA.

    Siehe dazu auch das Gemeinsame Schreiben der Hochschulpräsidentinnen und -Präsidenten mit Ministerin Dorn.

    Ab sofort können sich die Studierenden über die Selbstbedienfunktion in MARVIN eine Studienbescheinigung und/oder BaföG-Bescheinigung für das Sommersemester 2020 bzw. für das Wintersemester 2020/21 ausdrucken, auf der die Regelstudienzeit und die individuelle Regelstudienzeit ausgewiesen sind.

    Sollte ein erneutes Drucken nicht möglich sein (z.B. weil die Bescheinigung bereits gedruckt wurde), können sie sich per Mail an das wenden oder über das Studifon anrufen.
    Die Kolleginnen und Kollegen werden dann das erneute Ausdrucken ermöglichen.

    Auf den Bescheinigung wird ein Verifikations-Code vorhanden sein.

Bestimmungen zur allgemeinen Arbeitsorganisation

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Infektionsschutzkonzept für Präsenzveranstaltungen und größere ArbeitstreffenInfektionsschutzkonzept für Präsenzveranstaltungen und größere Arbeitstreffen

    Zum Schutz aller beteiligten Personen gelten für alle Präsenzveranstaltungen und Arbeitstreffen in den Räumen der Philipps-Universität verbindliche Infektionsschutzstandards und -maßnahmen. Die Maßnahmen richten sich insbesondere auf die Vermeidung von direkten Infektionen mit Coronaviren (SARS-CoV-2) durch Tröpfchen oder Aerosole. Für Praktika und Freiluftveranstaltungen müssen die Infektionsschutzstandards den Gegebenheiten entsprechend angepasst werden. Für Besprechungen in kleinem Rahmen sind keine Infektionsschutzkonzepte notwendig.

    Lehrveranstaltungen in Präsenz müssen zudem gesondert über die Studiendekanate beantragt und genehmigt werden.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Infektionsvermeidende Vorgaben für BüroarbeitInfektionsvermeidende Vorgaben für Büroarbeit

    Auf Basis einer Beurteilung der Arbeitsbedingungen ist durch die Vorgesetzten zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes erforderlich sind, um die Beschäftigten vor den mit der Ausübung ihrer Tätigkeit verbundenen gesundheitlichen Gefahren effektiv zu schützen. Weiterhin kann flexible Arbeit (Telearbeit, Arbeit mit mobilem PC von zu Hause, mobiles Arbeiten) eine Komponente der Schaffung infektionsvermeidender Arbeitsumgebungen sein zählen.

    Für Bürotätigkeiten gilt, dass wenn sie im Einzelbüro erledigt werden können, in der Regel von einem geringen Infektionsrisiko auszugehen ist. Daher sollen die Präsenzzeiten so gestaltet werden, dass zu jedem Zeitpunkt nur jeweils eine Person den Raum benutzt. Dabei kann grundsätzlich auch die Möglichkeit genutzt werden, am Samstag zu arbeiten.

    Eine – zeitlich möglichst eng begrenzte – gleichzeitige Nutzung eines Büroraumes durch zwei Personen ist, unter Wahrung folgender Rahmenbedingungen, möglich, sofern keine besonderen infektionsvermeiden Vorgaben dagegensprechen:

    (1) Es muss gewährleistet werden, dass pro Person mindestens 10 Quadratmeter Grundfläche zur Verfügung stehen.

    (2) Die Arbeitstische der Beschäftigten müssen so angeordnet werden, dass eine beschäftigte Person in der Regel nicht in die Richtung der anderen beschäftigten Person atmet, sondern möglichst in die Gegenrichtung.

    (3) Beide Personen sollen nach Möglichkeit eine Maske benutzen, sofern dies nicht für bestimmte vorübergehende Tätigkeiten – z.B. Telefonate – erheblich störend ist; für die Dauer solcher Tätigkeiten darf die MNB abgenommen werden.

    (4) Alle grundlegenden Regeln der Philipps-Universität sind einzuhalten.

    Eine gemeinsame Büronutzung ist für Personen ausgeschlossen, für die ein erhebliches Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs von COVID-19 besteht.

    Für Tätigkeiten außerhalb des Büros sind von den Vorgesetzten die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen unter Berücksichtigung der Gefährdungssituation festzulegen. Dabei sind die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des BMAS zu beachten. Die dort aufgeführten technischen Schutzmaßnahmen haben Vorrang vor organisatorischen und diese wiederum Vorrang vor personenbezogenen Schutzmaßnahmen. Für Rückfragen steht das Referat für Arbeitssicherheit und Umweltschutz zur Verfügung.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Flexibles ArbeitenFlexibles Arbeiten

    Flexible Arbeitsmodelle (Telearbeit, Arbeit mit mobilem PC von zu Hause, mobiles Arbeiten) können im Rahmen des Infektionsschutzes und zur Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit eingesetzt werden.

    Bei flexibler Arbeit muss sichergestellt sein, dass die technischen Voraussetzungen am Heimarbeitsplatz gegeben sind (z.B. Telefon, Internetanschluss) und Beschäftigte durch entsprechende Rufumleitungen während ihrer Arbeitszeit auch direkt telefonisch erreichbar sind.

    Grundsätzlich sind für das flexible Arbeiten die folgenden Regeln zu beachten:

    Anforderungen an den Datenschutz

    Voraussetzung für flexibles Arbeiten ist immer, dass der Datenschutz gewahrt bleibt. Dies prüfen die jeweiligen Vorgesetzten. Ein geeigneter dienstlicher Rechner muss verfügbar sein. Für Beschäftigte der Universitätsverwaltung gilt, dass eine Anmeldung mit privaten Rechnern im Datennetz über VPN grundsätzlich nicht gestattet ist.

    Zeitliche Organisation und Ansprechbarkeit

    Die konkrete zeitliche Organisation ist mit dem/der Vorgesetzten abzusprechen. Dabei ist die erforderliche Ansprechbarkeit zu gewährleisten und eine Telefonnummer zur Verfügung zu stellen. Die Arbeitszeit soll möglichst flexibel gestaltet werden können. In der Regel muss eine Weiterleitung der Diensttelefone auf die privaten Telefone gewährleistet sein.

    Gleitzeitregelungen

    Für Beschäftigte mit Gleitzeitregelungen gilt: Im Interesse der Erreichbarkeit für Anfragen sollen auch die Beschäftigten mit Betreuungspflichten die für sie geltenden Kernzeiten im Homeoffice nach Möglichkeit einhalten. Wenn das aufgrund der Betreuungs­aufgaben nicht möglich ist, ist dies ebenfalls mit der oder dem Vorgesetzten zu erörtern. Grundsätzlich ist das Präsidium weiterhin damit einverstanden, dass erforderlichenfalls dienstliche Aufgaben auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten bzw. der Rahmenarbeitszeit (bei Gleitzeittätigkeit) erledigt werden.
    Für jeden Arbeitstag im Home-Office wird die Regelarbeitszeit dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben. Eine gesonderte Mitteilung oder ein gesonderter Nachweis ist nicht erforderlich, Mehrarbeit kann in diesem Fall nicht geltend gemacht werden. Wenn eine beschäftigte Person einen Arbeitstag nicht im Home-Office, sondern in der Dienststelle arbeitet, soll die Arbeitszeit wie üblich registriert werden; sie wird dann automatisch dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben. Wenn Beschäftigte an einem Arbeitstag nur kurzzeitig die Dienststelle, z.B. für eine Besprechung, aufsuchen und diese dann wieder verlassen und ihre Arbeit im Home-Office fortsetzen, soll die Zeit in der Dienststelle nicht gesondert registriert werden, so dass der Tag gleitzeittechnisch insgesamt wie ein Tag im Home-Office behandelt wird.

    Grundsätzlich sind im flexiblen Arbeiten (Telearbeit, Arbeit mit mobilem PC von zu Hause, mobiles Arbeiten) außerhalb der Dienststelle auch vor dem aktuellen Hintergrund Überstunden bzw. Mehrarbeit nicht möglich. Abweichungen hiervon sind nur im besonderen Einzelfall zulässig, sofern der gegenwärtige, pandemiebedingte Arbeitsanfall dies erfordert.

    Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte

    Die Heimarbeits- und Freistellungsregelungen gelten für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte analog zu den Regelungen für Beschäftigte.

    Über alle Themen der IT-Sicherheit im Home-Office informiert das Hochschulrechenzentrum auf einer eigens eingerichteten Seite.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen RisikogruppenRisikogruppen

    Den Risikogruppen kann die Möglichkeit eingeräumt werden, flexibel bzw. von zu Hause aus zu arbeiten.

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Informationen zu Risikogruppen für schwere Krankheitsverläufe angepasst. Nach den aktuellen Informationen des RKI machen die
    Vielfalt verschiedener potentiell prädisponierender Vorerkrankungen und ihrer Schweregrade (z. B. bereits bestehende Organschäden) sowie die Vielzahl anderer Einflussfaktoren (z. B. Alter, Geschlecht, Gewicht, bestimmte Verhaltensweisen, adäquate medikamentöse/therapeutische Einstellung) und deren individuelle Kombinationsmöglichkeiten die Komplexität einer Risiko-Einschätzung deutlich. Daher ist eine generelle Festlegung zur Einstufung in eine Risikogruppe nicht möglich. Vielmehr erfordert dies eine personenbezogene Risiko-Einschätzung im Sinne einer medizinischen Beurteilung.

    Eine Aufhebung der Präsenzpflicht aufgrund eines erhöhten individuellen Risikos für einen schweren Krankheitsverlauf ist auf der Grundlage eines ärztlichen Attestes möglich. Das ärztliche Attest muss die Bestätigung enthalten, dass im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS CoV-2 nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts aufgrund der besonderen Disposition die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht. Die Kosten für das ärztliche Attest haben die Beschäftigten selbst zu tragen. Die Dienststellenleitung kann in unklaren Fällen eine betriebsmedizinische Untersuchung initiieren. Die Personalabteilung hat Hinweise für Ärzte zur Erstellung des Attests (nur intern abrufbar)  zusammengestellt.

    Auf die Arbeitsmedizinische Empfehlung zum Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten wird hingewiesen.

    Soweit ein Arbeiten von zu Hause aus nicht möglich ist, sollen die Vorgesetzten nach Wegen suchen, um trotz des erhöhten Risikos ein Arbeiten in der Universität zu ermöglichen (z.B. Einzelzimmer, Arbeit in den Randzeiten). Falls diese Möglichkeiten nicht umgesetzt werden können, soll geprüft werden, ob eine Zuweisung einer anderen Tätigkeit realisierbar ist.

    Nur wenn keine Möglichkeit gesehen wird, dass Beschäftigte ihre Dienstleistungspflicht vollständig erfüllen, kommt eine – ggf. auch nur stundenweise – Freistellung (= „bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung“) in Betracht. Diese Fälle müssen von den Vorgesetzten im Interesse einer einheitlichen Handhabung mit einer ausführlichen Erläuterung der Personalabteilung zur abschließenden Entscheidung vorgelegt werden. Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto, Über- und Mehrarbeitsstunden sind einzubringen.

    Wenn Gefahr im Verzug ist, kann in Einzelfällen eine Freistellung ohne arbeitsmedizinische Untersuchung erfolgen. Diese ist zeitnah nachzuholen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Beschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren und/oder pflegebedürftigen AngehörigenBeschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren und/oder pflegebedürftigen Angehörigen

    Werden wegen der Corona-Pandemie Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen vorübergehend geschlossen, wird deren Betreten untersagt oder werden diese lediglich eingeschränkt betrieben, sollen Beschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren und/oder pflegebedürftigen Angehörigen grundsätzlich die Möglichkeit haben, sich im erforderlichen Umfang um die Betreuung ihrer Kinder oder Angehörigen zu kümmern. Falls möglich sollen auch Kinder über 12 Jahren berücksichtigt werden.

    Die konkrete Gestaltung der flexiblen Arbeit bzw. Arbeit von zu Hause aus klären die Beschäftigten im Einzelfall mit ihrer/ihrem Vorgesetzten auf Antrag. Falls flexibles Arbeiten nicht möglich ist, soll geprüft werden, ob eine Zuweisung einer anderen Tätigkeit realisierbar ist.

    Nur wenn keine Möglichkeit gesehen wird, dass Beschäftigte ihre Dienstleistungspflicht vollständig erfüllen, kann in außergewöhnlichen Härtefällen eine – ggf. auch nur stundenweise – Freistellung (= „bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung“) in Betracht gezogen werden. Diese Fälle müssen von den Vorgesetzten im Interesse einer einheitlichen Handhabung mit einer ausführlichen Erläuterung der Personalabteilung zur abschließenden Entscheidung vorgelegt werden. Ein Entsprechen des Antrags setzt mindestens voraus, dass die folgenden Voraussetzungen alle erfüllt sind:

    (1) Eine tatsächliche vollständige oder teilweise Schließung der Betreuungseinrichtung einer Gemeinschaftseinrichtung zur Kinderbetreuung (Kindertagessstätte, Krippe etc.) oder Schule durch die zuständige Behörde zwecks Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten in Reaktion auf die Ausbreitung des Corona-Virus ist erfolgt, bzw. es gibt einen aus diesem Grund eingeschränkten Regelbetrieb.

    (2) Die von der Schließung bzw. dem eingeschränkten Regelbetrieb betroffenen Kinder haben das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder sind aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung auf Hilfe angewiesen (bei Behinderung keine Altersgrenze).

    (3) Es besteht für die sorgeberechtigten Beschäftigten keine Möglichkeit, die Betreuung durch Inanspruchnahme von Flexiblem Arbeiten, den Abbau von Mehrarbeitsstunden bzw. Gleitzeitguthaben oder Inanspruchnahme des Urlaubs sicherzustellen; diese Möglichkeiten sind von den Beschäftigten zunächst vorrangig zu nutzen.

    (4) Eine andere zumutbare Betreuungsmöglichkeit für das Kind kann nicht sichergestellt werden. Eine zumutbare Betreuungsmöglichkeit ist insbesondere gegeben, wenn ein Anspruch auf eine Notbetreuung gemäß den Rechtsverordnungen des Landes Hessen besteht oder auf den anderen Elternteil oder eine familiäre Betreuungsgemeinschaft zurückgegriffen werden kann. Die Beschäftigten haben schriftlich darzulegen, weshalb sie auf diese alternativen Betreuungsmöglichkeiten nicht, auch nicht stundenweise, zurückgreifen können oder diese für das Kind ausnahmsweise nicht zumutbar sind.

    (5) Eine Schließung der betreffenden Einrichtung würde in dem betreffenden Zeitraum nicht ohnehin wegen der Schulferien/Schließzeiten erfolgen.

    Entsprechendes gilt für die Betreuung eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen in einer Tagespflegeeinrichtung, wenn diese aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen schließt bzw. eine Aufnahme nicht möglich ist.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Dienstreisen im In- und Ausland und private Reisen ins AuslandDienstreisen im In- und Ausland und private Reisen ins Ausland

    Von den Beschäftigten des Landes Hessen wird im Rahmen einer bis 15. Februar 2021 gültigen Dienstanweisung erwartet, dass diese keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternehmen, wenn die Bundesregierung nicht nur eine Reisewarnung erteilt, sondern das Reiseziel als Risikogebiet eingestuft hat und diese Reise nicht dringend erforderlich ist.

    Bitte beachten Sie, dass für Beamtinnen und Beamte eine solche Reise dienstrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann, wenn sie infolgedessen nach Ende des genehmigten Abwesenheitszeitraums ihrer grundsätzlichen Pflicht zur vollen Wiederaufnahme ihres Dienstes nicht nachkommen können. Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern können sich arbeitsrechtliche Konsequenzen ergeben. Siehe auch Anreise oder Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten.

    Bei Dienstreisen haben die Vorgesetzten und die Dienstreisenden verantwortungsvoll in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die Dienstreise zwingend notwendig ist. Alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschaltkonferenzen sind vorrangig zu prüfen.

    Ist die Durchführung einer Dienstreise unabwendbar erforderlich, soll die Dienstreise möglichst mit einem Dienstfahrzeug ohne Mitfahrende oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden.

    Auf die Pflicht zum Tragen einer Maske im ÖPNV wird hingewiesen.

    Bei der Reisekostenabrechnung ist davon auszugehen, dass für die Benutzung eines privaten PKW triftige Gründe im Sinne des Hessischen Reisekostengesetzes vorliegen und eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 0,35 EUR gewährt wird.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Umgang mit bereits genehmigtem UrlaubUmgang mit bereits genehmigtem Urlaub

    Auch wenn die Urlaubsgestaltung aktuell sehr eingeschränkt ist, kann – mit besonderem Blick auf die Funktionsfähigkeit der Universität – beantragter und bereits genehmigter Urlaub nicht einseitig von Beschäftigten zurückgenommen werden. Es bedarf hier auch der Zustimmung des Arbeitgebers.
    Bereits genehmigter Urlaub kann nur dann ausnahmsweise zurückgenommen werden, sofern außergewöhnliche Umstände einen dringenden Bedarf an der Arbeitsleistung der/des Beschäftigten während der ursprünglich geplanten Urlaubszeit begründen.
    Nur solche Ausnahmeanträge sind mit ausführlicher Begründung der/des Vorgesetzten an die zuständige Urlaubssachbearbeitung zu senden.
    Der Urlaub ist auch dann zunächst anzutreten, solange die Entscheidung über einen Rücknahmeantrag noch aussteht.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Höchstbefristung von QualifikationsstellenHöchstbefristung von Qualifikationsstellen

    Um den pandemiebedingten Verzögerungen von wissenschaftlichen Qualifikationsvorhaben entgegenzuwirken, wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) geändert. Mit der Neuregelung (§ 7 Abs. 3 WissZeitVG) und der am 30.09.2020 dazu erlassenen Verordnung zur weiteren Verlängerung der zulässigen Befristungsdauer nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG aus Anlass der COVID-19-Pandemie wurde die jeweils gültige Höchstbefristungsdauer nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG um insgesamt zwölf Monate verlängert, wenn ein nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristetes Arbeitsverhältnis zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 besteht. Für nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristete Arbeitsverhältnisse, die zwischen dem 01.10.2020 und dem 31.03.2021 begründet werden, verlängert sich die insgesamt zulässige Befristungsdauer um sechs Monate. Die in der Befristungsleitlinie der Philipps-Universität Marburg genannten Höchstgrenzen für die Dauer der befristeten Beschäftigung auf Qualifizierungsstellen verlängern sich ebenfalls entsprechend.

    Die gesetzliche Höchstbefristungsgrenze ist von der individuellen Vertragslaufzeit zu unterscheiden. Aus der vorgesehenen Ausweitung der Höchstbefristungsgrenze folgt daher keine zwingende Verlängerung des Arbeitsverhältnisses. Vielmehr gilt weiterhin gemäß § 2 Abs. 1 Satz 3 WissZeitVG der Grundsatz: „Die vereinbarte Befristungsdauer ist jeweils so zu bemessen, dass sie der angestrebten Qualifizierung angemessen ist.“ Eine automatische Verlängerung des Beschäftigungsverhältnisses ist daher ausgeschlossen. Eine Verzögerung in der Erreichung des Qualifikationsziels durch die Corona-Pandemie ist daher durch die Betreuerin bzw. den Betreuer festzustellen. Eine Verlängerung der Vertragslaufzeit ist dann entsprechend möglich.

    Maßgeblich für das Befristungsende ist nicht das Ausschöpfen der Höchstbefristungsdauer, sondern weiterhin das prognostizierte Erreichen des Qualifizierungsziels. Daher kann über eine Vertragsverlängerung – im Rahmen der Höchstbefristungsgrenzen nach § 2 Abs. 1 Satz 1 (Promotionsphase) und Satz 2 (Postdocphase), ggf. verlängert nach § 7 Abs. 3 WissZeitVG und der dazu ergangenen Rechtsverordnung – erst entschieden werden, wenn sich der derzeit laufende Vertrag seinem Ende nähert und sich konkretere Aussagen zum Stand des Qualifizierungsvorhabens treffen lassen. Nach Ziffer II.3 der Befristungsleitlinie ist die Vertragsverlängerung spätestens vier Monate vor Vertragsablauf zu veranlassen.

    Informationen zum WissZeitVG, zur Befristungsleitlinie und ergänzende Hinweise finden Sie auf der Webseite der Personalabteilung zum WissZeitVG.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Mitnahme von Kindern in die DienstelleMitnahme von Kindern in die Dienstelle

    Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind generell keine Kinder in die Dienststellen mitzubringen.