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Ausführungsbestimmungen

Hier finden Sie Ausführungsbestimmungen zur Arbeits- und Studienorganisation auf Basis der grundlegenden Richtlinien für Mitglieder, Angehörige und Gäste der Philipps-Universität, weiterführender Regelungen der Universität sowie Verordnungen und Erlasse der Landesregierung während der COVID-19-Pandemie.

Generelle Bestimmungen

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Besondere infektionsvermeidende Arbeitsvorgaben für den Zeitraum 02.11. bis 30.11.2020Besondere infektionsvermeidende Arbeitsvorgaben für den Zeitraum 02.11. bis 30.11.2020

    (1) Das Präsidium ist nach Prüfung des Beschlusses der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 28.10.2020 und der darauf fußenden aktuellen Verordnung des Landes zu dem Ergebnis gekommen, dass die Planungen für die Durchführung der Lehrveranstaltungen im Wintersemester 20202/21 grundsätzlich unverändert bestehen bleiben.

    (2) Die Studiendekaninnen und Studiendekane werden kurzfristig mit den Lehrenden noch einmal prüfen, ob die für den November vorgesehenen Präsenzanteile der Lehrveranstaltungen erforderlich sind, um die angestrebten Kompetenzziele der Lehrveranstaltung zu erreichen. Das Präsidium geht davon aus, dass dies in aller Regel der Fall ist.

    (3) Die genehmigten Präsenzveranstaltungen können wie geplant unter strikter Einhaltung der Infektionsschutzkonzepte durchgeführt werden. Zusätzlich gilt, dass während der Präsenzveranstaltungen durchgängig Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden müssen. Die Mund-Nasen-Bedeckung darf während der Veranstaltung nur von den Lehrenden oder länger vortragenden Studierenden für die Zeit des jeweiligen Vortrags abgenommen werden, sofern ein ausreichender Abstand zwischen diesen Personen und den übrigen teilnehmenden Personen gegeben ist.

    (4) Die Bibliotheken und die studentischen Arbeits- und PC-Plätze können weiterhin unter Wahrung der dafür gültigen Regelungen genutzt werden.

    (5) Nicht erforderliche Kontakte innerhalb der Universität sind zu vermeiden. Vorgesetzte sollen prüfen, ob während des Novembers Beschäftigte unter Aufrechterhaltung der bisherigen Arbeitsleistung und Effizienz der Arbeitsabläufe flexible Arbeitsmodelle (Telearbeit, Arbeit mit mobilem PC von zu Hause, mobiles Arbeiten) nutzen können. Soweit die Aufgaben oder Dienstleistungen von Beschäftigten oder Studierenden nur in Präsenz (z.B. in Laboren oder Bibliotheken) erledigt werden können, ist durch geeignete organisatorische Regelungen verstärkt darauf hinzuwirken, dass die Zahl der Kontakte vor Ort möglichst geringgehalten wird und die Infektionsschutzmaßnahmen streng eingehalten werden. 

    (6) Das Arbeiten von zwei oder mehreren Personen in einem Büro soll möglichst vermieden werden. Flexibles Arbeiten soll auch mit dem Ziel genutzt werden, dass die dadurch freiwerdenden Büroräume für Beschäftigte zur Verfügung stehen, deren Aufgaben nicht oder nur in begrenztem Umfang in flexibler Arbeit möglich sind.

    (7) Für kritische Infrastruktureinrichtungen und die technischen Betriebe gelten die im Pandemieplan vorgesehenen Pairingverfahren zur Bildung von Gruppen zur Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit.

    (8) Bisher in Präsenz durchgeführte Gespräche zwischen Beschäftigten und Sitzungen sind möglichst durch Telefonate bzw. Telefon- oder Webkonferenzen zu ersetzen. Für formelle Gremiensitzungen gilt diese Vorgabe nicht. Für öffentliche Sitzungen und Veranstaltungen gilt die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung auch am Platz.

    (9) Der Teilnehmerkreis bei Prüfungen einschließlich Disputationen ist auf den Kreis der gemäß Prüfungsordnung erforderlichen Personen zu beschränken.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Umgang mit Covid-19-Verdachtsfällen und ErkrankungenUmgang mit Covid-19-Verdachtsfällen und Erkrankungen

    1. Pflichten zur Information der Universitätsverwaltung

    Beschäftigte der Philipps-Universität Marburg haben ihre/ihren Vorgesetzte/n und die Personalabteilung in den nachfolgenden Fällen unaufgefordert und unmittelbar zu informieren, wenn sie

    (1) als Kontaktperson der Kategorie I nach der Definition des Robert-Koch-Instituts gelten,

    (2) sich aufgrund der Rückkehr aus einem ausländischen Risikogebiet in Quarantäne absondern müssen (siehe auch Anreise oder Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten),

    (3) eine Anordnung zur Absonderung durch ein Gesundheitsamt haben,

    (4) positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden.

    Die Meldung an die Personalabteilung erfolgt per E-Mail über .

    Studierende informieren bitte die Veranstaltungsleiterinnen und Veranstaltungsleiter der Präsenzveranstaltungen,. Bei Mitteilung einer Covid-19 Erkrankung gibt die Veranstaltungsleitung die Information mit Nennung der Präsenzveranstaltung (Name der Veranstaltung, Datum der Teilnahme, Gebäude und Raum), des Fachbereichs, den Namenskürzel sowie der Matrikelnummer der an Covid-19 erkrankten Person per E-Mail weiter an .

    2. Personen mit einschlägigen COVID-19 Symptomen

    Das Betreten von Gebäuden und Verkehrsflächen der Philipps-Universität mit unabgeklärten einschlägigen COVID-19-Krankheitssymptomen ist untersagt, bis eine Abklärung erfolgt ist. Diese Abklärung entsprechend der Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger des Robert-Koch-Instituts ist unverzüglich anzustreben.

    Weitere Informationen finden sich auf den Seiten des Gesundheitsamts Marburg. Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat ein Servicetelefon zu Corona eingerichtet. Die Hotline ist werktags von 9:00 bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 06421 405-4444 erreichbar.

    3. An COVID-19 erkrankte Personen

    Beschäftigte mit einer ärztlich diagnostizierten COVID-19-Erkrankung senden bitte ihre Krankmeldung wie üblich an ihre/ihren Vorgesetzte/n und die zuständige Wirtschafts- bzw. Personalabteilung. Es ist ausreichend, wenn die Krankmeldung gescannt oder abfotografiert und per E-Mail übermittelt wird. Nach ihrer Genesung muss das Original nachgereicht werden.

    Studierende folgen bitte den Anweisungen des Gesundheitsamtes bzw. ihren Ärztinnen und Ärtzen. Studierende, die während der Erkrankungszeit Veranstaltungen mit Anwesenheitspflichten nicht belegen können, benötigen ggf. ein Attest für die spätere Bewertung der Situation durch den jeweils zuständigen Prüfungsausschuss.

    Das Gesundheitsamt wird im Rahmen der Kontaktverfolgung falls notwendig auch Kontaktverfolgungsdaten bei der Universität nachfragen.

    4. Mit SARS-CoV-2 infizierte Personen oder Kontaktpersonen der Kategorie I

    Im Falle einer SARS-CoV-2-Infektion oder der Einstufung als Kontaktperson der Kategorie I nach der Definition des Robert-Koch-Instituts darf das Gelände der Philipps-Universität für die Zeit der angeordneten Quarantäne nicht betreten werden.

    In begründeten Fällen, in denen mit hoher Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass eine Person aufgrund einer ihr bekannten und bestätigten SARS-CoV-2-Infektion im engsten Umfeld vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie I eingestuft wird, gilt das Betretungsverbot schon für die Zeit, bis die Einstufung mit dem Gesundheitsamt geklärt wurde. Diese Klärung ist unverzüglich vorzunehmen. Generell ist nicht von einer Einstufung als Kontaktperson der Kategorie I auszugehen, wenn es sich um eine Arbeitssituation mit entsprechend eingehaltenen Infektionsschutzkonzepten handelt.

    Beschäftigte senden bei verordneter Quarantäne die vom Gesundheitsamt ausgesprochene Verordnung an ihre/ihren Vorgesetzte/n und die zuständige Wirtschaftsverwaltung bzw. Personalabteilung. Es ist ausreichend, wenn die Verordnung gescannt oder abfotografiert und per E-Mail übermittelt wird. Nach dem Ende der Quarantäne muss das Original nachgereicht werden.

    Sofern Beschäftigte weiterhin arbeitsfähig sind, soll von zu Hause gearbeitet werden. Die konkrete Gestaltung klären die Beschäftigten mit ihrer/ihrem Vorgesetzten.

    Studierende halten sich bitte an die Anweisungen des Gesundheitsamts. Für Fragen zur Studien- und Prüfungsplanung, die durch die Quarantäne berührt sind, sind die jeweiligen Lehrenden und die Prüfungsausschüsse der Fächer anzusprechen. Studierende, die während der Quarantänezeit Veranstaltungen mit Anwesenheitspflichten nicht belegen können, müssen sich vom Gesundheitsamt eine schriftliche Bescheinigung der verordneten Quarantäne ausstellen lassen um ggf. Härtefallanträge an den zuständigen Prüfungsausschuss stellen zu können.

    5. Kontaktpersonen der Kategorie II

    Kontaktpersonen der Kategorie II nach der Definition des Robert-Koch-Instituts ohne eine vom Gesundheitsamt verordnete Quarantäne sind gehalten, ihrer Arbeit/ihrem Studium wie üblich und unter Einhaltung der Regelungen der Philipps-Universität nachzugehen.

    Den Kontaktpersonen der Kategorie II wird empfohlen, in den nächsten 10 Tagen besonders aufmerksam auf den Infektionsschutz zu achten, Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren und beim Auftreten von Krankheitssymptomen umgehend eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch zu kontaktieren.

    6. SARS-CoV-2 infizierte Personen in Präsenzveranstaltungen

    Hat eine mit SARS-CoV-2 infizierte Person in den letzten 10 Tagen an einer Präsenzveranstaltung teilgenommen, kann diese Präsenzveranstaltung unter Einhaltung des genehmigten Infektionsschutzkonzeptes fortgesetzt werden, wenn in den Präsenzveranstaltungen sowie auf den Wegen dorthin und in den Pausen alle Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten wurden.

    Hat eine mit SARS-CoV-2 infizierte Person in den letzten 10 Tagen an einer sport- oder laborpraktischen Präsenzveranstaltung in einer Kleinstgruppe teilgenommen, so unterrichtet die Veranstaltungsleitung die anderen Kleinstgruppen-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer über die Infektion. Dieser Personenkreis ist aufgerufen, besonders gründlich zu prüfen, ob alle Infektionsschutzmaßnahmen dauerhaft eingehalten wurden. Ist dies der Fall, kann auch die Kleinstgruppe weiter an der Präsenzveranstaltung teilnehmen. Für die Kleinstgruppe gilt aber, dass in den nächsten 10 Tagen besonders aufmerksam auf den Infektionsschutz zu achten ist, Kontakte soweit wie möglich reduziert werden sollen und bei Auftreten von Krankheitssymptomen umgehend eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch zu kontaktieren ist.

    Wenn Personen auch außerhalb der Präsenzveranstaltung in engerem Kontakt zu der infizierten Person standen, gilt die Selbsteinschätzungspflicht nach Ziffer 4 bezüglich des Umgangs mit Kontaktpersonen der Kategorie I.

    Wenn Personen im Rahmen einer durch die infizierte Person ausgelösten Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt kontaktiert werden, ist den Anweisungen des Gesundheitsamts in jedem Fall und unabhängig von dieser Ausführungsbestimmung Folge zu leisten.

    7. Anordnung einer Quarantäne für Kinder oder eine pflegebedürftige Person

    Wenn für Kinder oder eine pflegebedürftige Person eine Quarantäne verordnet wird, nicht aber für die betreuende Person, gelten die Regelungen für Beschäftigte mit Kindern und/oder pflegebedürftigen Angehörigen.

    Sollten Studierende durch erhöhten Betreuungsaufwand Konsequenzen für die Studien- und Prüfungsplanung erwarten, sind die jeweiligen Lehrenden oder die Prüfungsausschüsse des Fach anzusprechen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Pflicht zur Mund-Nasen-BedeckungPflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung

    Als Mund-Nasen-Bedeckung zählt jede ans Gesicht anliegende Bedeckung von Mund und Nase, die dazu beiträgt, die Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Ein Gesichtsvisier ist grundsätzlich keine zulässige Alternative.

    Kann eine Mund-Nasen-Bedeckung aus medizinischen Gründen nicht getragen werden, ist eine Befreiung von der Verpflichtung möglich.

    Die Befreiung von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung muss gegenüber der Universität durch die Vorlage eines ärztlichen Attestes glaubhaft gemacht werden. Hierfür soll der Vordruck der Universität (PDF) verwendet werden. Alternativ kann die Befreiung mit einem ärztlichen Attest glaubhaft gemacht werden, das mindestens die gleichen Informationen enthält, die gemäß dem Formular der Universität anzugeben sind. Betroffene müssen das ärztliche Attest dem Referat für Datenschutz () vorlegen. Sie erhalten nach Prüfung des Attests eine Bescheinigung, dass sie von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreit sind. Diese Bescheinigung genügt als Nachweis, wenn anschließend Mitarbeitende der Universität die Vorlage eines Attestes verlangen.

    Die Bescheinigung ist in den Räumlichkeiten der Universität Marburg auf Verlangen gegenüber Mitarbeitenden der Universität vorzuzeigen. Soweit Personen entgegen den vorstehenden Bestimmungen weder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen noch die entsprechende Bescheinigung vorzeigen können, können Mitarbeitende diese Person der Räumlichkeiten der Universität verweisen. Bei schweren oder wiederholten Verstößen kann ein Hausverbot ergehen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Digitale Datenerfassung zur KontaktnachverfolgungDigitale Datenerfassung zur Kontaktnachverfolgung

     Eine Kontaktdatenerfassung ist für alle studentischen und dienstlichen Präsenzveranstaltungen und die Nutzung von studentischen Arbeitsplätzen verpflichtend. Dabei müssen Name, Anschrift und Telefonnummer der tatsächlich anwesenden Personen bei jedem Veranstaltungstermin erfasst und für einen Monat vorgehalten werden.

    Bei Präsenzveranstaltungen soll die Kontaktdatenerfassung digital erfolgen. Hierzu sind an den Eingängen von Veranstaltungsräumen Plakate zur digitalen und datenschutzkonformen Kontaktdatenerfassung über die Webanwendung darfichrein.de ausgehängt. Für die Nutzung ist der Webbrowser eines Smartphones oder Computers notwendig. Die jeweils für den Raum gültige Webseite ist über den auf dem Plakat angegebenen QR-Code bzw. die ebenfalls angegebene Kurz-URL erreichbar. Die Kontaktdatenerfassung kann auch für Dritte durchgeführt werden, wenn diese kein Smartphone oder mobilen Computer besitzen. Im Zweifel ist die Veranstaltungsleitung zu Rate zu ziehen. Nähere Informationen finden sich auf der Seite zur Kontaktdatenerfassung des HRZ.

    In Ausnahmefällen kann auf Einzelformulare in Papierform zurückgegriffen werden, die neben dem Namen, Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung die wesentlichen Daten wie Name, Anschrift und Telefonnummer der/des Teilnehmenden enthalten. Die Formulare sind bei den Veranstaltungsverantwortlichen abzugeben und müssen von diesen nach Veranstaltungsende mit diesem Vorblatt in einem geschlossenen Umschlag per Hauspost an das Dezernat II A – Organisationsabteilung, Biegenstraße 12, 35037 Marburg geschickt werden. Die zentrale Sammlung ist notwendig, da eine Kontaktnachverfolgung innerhalb der Universität aus Effizienzgründen zentral mit dem Gesundheitsamt organisiert ist.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Besprechungen und SitzungenBesprechungen und Sitzungen

    Besprechungen sollten möglichst ohne persönlichen Kontakt durchgeführt werden. Gremiensitzungen sollen insbesondere dann in Präsenz durchgeführt werden, wenn Beschlüsse zu fassen sind. Für Präsenzveranstaltungen und größere Arbeitstreffen ist ein Infektionsschutzkonzept notwendig.
  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Öffentliche VeranstaltungenÖffentliche Veranstaltungen

    Für öffentliche Veranstaltungen gelten die jeweils weitreichendsten Verordnungen des Landes Hessens, des Landkreises Marburg-Biedenkopf, der Stadt Marburg oder der Philipps-Universität.

    Lehrveranstaltungen oder Arbeitstreffen fallen nicht unter den Regelungsbereich für öffentliche Veranstaltungen.

    Generell sollen Veranstaltungen virtuell oder hybrid mit sehr kleinem Teilnehmerkreis in Präsenz geplant werden. Für den Präsenzveranstaltungsteil ist die Erstellung eines Hygienekonzepts entsprechend der verbindlichen Vorgaben für ein Infektionsschutzkonzept für Präsenzveranstaltungen zu beachten.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Anreise oder Rückkehr aus ausländischen RisikogebietenAnreise oder Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten

    Wenn Personen aus dem Ausland in das Land Hessen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts ausgewiesenen ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben, sind sie generell verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die häusliche Quarantäne zu begeben und keinen Kontakt außerhalb des eigenen Hausstands zu unterhalten. Dies gilt auch dann, wenn die Person zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist ist.

    Das zuständige Gesundheitsamt ist unverzüglich über die Einreise zu informieren. Hierzu ist die digitale Einreiseanmeldung zu nutzen. Alternativen dazu und weitere Regelungen sind in der aktuellen Fassung der hessischen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus geregelt.

    Beschäftigte müssen der Pflicht zur Information der Personalabteilung nachkommen.

    Beschäftigte müssen sich am 5. oder 6. Tag nach ihrer Einreise einer Testung nach den Anforderungen des RKI unterziehen. Die Kosten werden nur bei Dienstreisen übernommen. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses bzw. dem Ende der zehntägigen Absonderung dürfen die Flächen der Philipps-Universität nicht betreten werden.

    Die Regelung zur Absonderung gilt nicht, wenn Beschäftigte im Rahmen einer aus zwingenden Gründen genehmigten Dienstreise nicht länger als 72 Stunden in einem ausländischen Risikogebiet waren und Schutz- und Hygienevorschriften einhalten konnten. Weitere Ausnahmen sind in der aktuellen Fassung der hessischen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus geregelt. Beschäftigte sollen für die Zeit des Betretungsverbots der Philipps-Universität von zu Hause arbeiten. Die konkrete Gestaltung klären die Beschäftigten im Einzelfall mit ihrer/ihrem Vorgesetzten. Sollte eine Arbeit von zu Hause aus nicht möglich sein, sind Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto, Über- und Mehrarbeitsstunden einzubringen.

    Die Hinweise zu dienstlichen und privaten Reisen sind zu beachten.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Nutzung von AufzügenNutzung von Aufzügen

    Die gleichzeitige Nutzung der Aufzüge ist auf max. zwei Personen mit Mund-Nasen-Bedeckung und Abstandswahrung begrenzt.

Bestimmungen zur Studiums- und Lehrorganisation

Bestimmungen zur allgemeinen Arbeitsorganisation

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Infektionsschutzkonzept für Präsenzveranstaltungen und größere ArbeitstreffenInfektionsschutzkonzept für Präsenzveranstaltungen und größere Arbeitstreffen

    Zum Schutz aller beteiligten Personen gelten für alle Präsenzveranstaltungen und Arbeitstreffen in den Räumen der Philipps-Universität verbindliche Infektionsschutzstandards und -maßnahmen. Die Maßnahmen richten sich insbesondere auf die Vermeidung von direkten Infektionen mit Coronaviren (SARS-CoV-2) durch Tröpfchen oder Aerosole. Für Praktika und Freiluftveranstaltungen müssen die Infektionsschutzstandards den Gegebenheiten entsprechend angepasst werden. Für Besprechungen in kleinem Rahmen sind keine Infektionsschutzkonzepte notwendig.

    Lehrveranstaltungen in Präsenz müssen zudem gesondert über die Studiendekanate beantragt und genehmigt werden.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Infektionsvermeidende Vorgaben für BüroarbeitInfektionsvermeidende Vorgaben für Büroarbeit

    Auf Basis einer Beurteilung der Arbeitsbedingungen ist durch die Vorgesetzten zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes erforderlich sind, um die Beschäftigten vor den mit der Ausübung ihrer Tätigkeit verbundenen gesundheitlichen Gefahren effektiv zu schützen. Weiterhin kann flexible Arbeit (Telearbeit, Arbeit mit mobilem PC von zu Hause, mobiles Arbeiten) eine Komponente der Schaffung infektionsvermeidender Arbeitsumgebungen sein zählen.

    Für Bürotätigkeiten gilt, dass wenn sie im Einzelbüro erledigt werden können, in der Regel von einem geringen Infektionsrisiko auszugehen ist. Daher sollen die Präsenzzeiten so gestaltet werden, dass zu jedem Zeitpunkt nur jeweils eine Person den Raum benutzt. Dabei kann grundsätzlich auch die Möglichkeit genutzt werden, am Samstag zu arbeiten.

    Eine – zeitlich möglichst eng begrenzte – gleichzeitige Nutzung eines Büroraumes durch zwei Personen ist, unter Wahrung folgender Rahmenbedingungen, möglich, sofern keine besonderen infektionsvermeiden Vorgaben dagegensprechen:

    (1) Es muss gewährleistet werden, dass pro Person mindestens 10 Quadratmeter Grundfläche zur Verfügung stehen.

    (2) Die Arbeitstische der Beschäftigten müssen so angeordnet werden, dass eine beschäftigte Person in der Regel nicht in die Richtung der anderen beschäftigten Person atmet, sondern möglichst in die Gegenrichtung.

    (3) Beide Personen sollen nach Möglichkeit eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) benutzen, sofern dies nicht für bestimmte vorübergehende Tätigkeiten – z.B. Telefonate – erheblich störend ist; für die Dauer solcher Tätigkeiten darf die MNB abgenommen werden.

    (4) Alle grundlegenden Regeln der Philipps-Universität sind einzuhalten.

    Eine gemeinsame Büronutzung ist für Personen ausgeschlossen, für die ein erhebliches Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs von COVID-19 besteht.

    Für Tätigkeiten außerhalb des Büros sind von den Vorgesetzten die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen unter Berücksichtigung der Gefährdungssituation festzulegen. Dabei sind die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des BMAS zu beachten. Die dort aufgeführten technischen Schutzmaßnahmen haben Vorrang vor organisatorischen und diese wiederum Vorrang vor personenbezogenen Schutzmaßnahmen. Für Rückfragen steht das Referat für Arbeitssicherheit und Umweltschutz zur Verfügung.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Flexibles ArbeitenFlexibles Arbeiten

    Flexible Arbeitsmodelle (Telearbeit, Arbeit mit mobilem PC von zu Hause, mobiles Arbeiten) können im Rahmen des Infektionsschutzes und zur Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit eingesetzt werden.

    Bei flexibler Arbeit muss sichergestellt sein, dass Beschäftigte durch entsprechende Rufumleitungen während ihrer Arbeitszeit auch direkt telefonisch erreichbar sind.

    Grundsätzlich sind für das flexible Arbeiten die folgenden Regeln zu beachten:

    Anforderungen an den Datenschutz

    Voraussetzung für flexibles Arbeiten ist immer, dass der Datenschutz gewahrt bleibt. Dies prüfen die jeweiligen Vorgesetzten. Die Bereitstellung der erforderlichen Rechner ist Aufgabe des Arbeitsbereichs bzw. des Fachbereichs. Für Beschäftigte der Universitätsverwaltung gilt, dass eine Anmeldung mit privaten Rechnern im Datennetz über VPN grundsätzlich nicht gestattet ist.

    Zeitliche Organisation und Ansprechbarkeit

    Die konkrete zeitliche Organisation ist mit dem/der Vorgesetzten abzusprechen. Dabei ist die erforderliche Ansprechbarkeit zu gewährleisten und eine Telefonnummer zur Verfügung zu stellen. Die Arbeitszeit soll möglichst flexibel gestaltet werden können. In der Regel muss eine Weiterleitung der Diensttelefone auf die privaten Telefone gewährleistet sein.

    Gleitzeitregelungen

    Für Beschäftigte mit Gleitzeitregelungen gilt: Im Interesse der Erreichbarkeit für Anfragen sollen auch die Beschäftigten mit Betreuungspflichten die für sie geltenden Kernzeiten im Homeoffice nach Möglichkeit einhalten. Wenn das aufgrund der Betreuungs­aufgaben nicht möglich ist, ist dies ebenfalls mit der oder dem Vorgesetzten zu erörtern. Grundsätzlich ist das Präsidium weiterhin damit einverstanden, dass erforderlichenfalls dienstliche Aufgaben auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten bzw. der Rahmenarbeitszeit (bei Gleitzeittätigkeit) erledigt werden. Seit Februar 2020 sind bis zum Jahresende die monatlichen Kappungsgrenzen (Plus-oder Minusstunden) aufgehoben. Gleitzeitguthaben können auch stundenweise oder an mehr als 3 Gleittagen pro Monat abgebaut werden. Auflaufende Minusstunden können bis Jahresende ausgeglichen werden. Auflaufende Minusstunden können bis Jahresende ausgeglichen werden. Für jeden Arbeitstag im Home-Office wird die Regelarbeitszeit dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben. Eine gesonderte Mitteilung oder ein gesonderter Nachweis ist nicht erforderlich, Mehrarbeit kann in diesem Fall nicht geltend gemacht werden. Wenn eine beschäftigte Person einen Arbeitstag nicht im Home-Office, sondern in der Dienststelle arbeitet, soll die Arbeitszeit wie üblich registriert werden; sie wird dann automatisch dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben. Wenn Beschäftigte an einem Arbeitstag nur kurzzeitig die Dienststelle, z.B. für eine Besprechung, aufsuchen und diese dann wieder verlassen und ihre Arbeit im Home-Office fortsetzen, soll die Zeit in der Dienststelle nicht gesondert registriert werden, so dass der Tag gleitzeittechnisch insgesamt wie ein Tag im Home-Office behandelt wird.

    Grundsätzlich sind im flexiblen Arbeiten (Telearbeit, Arbeit mit mobilem PC von zu Hause, mobiles Arbeiten) außerhalb der Dienststelle auch vor dem aktuellen Hintergrund Überstunden bzw. Mehrarbeit nicht möglich. Abweichungen hiervon sind nur im besonderen Einzelfall zulässig, sofern der gegenwärtige, pandemiebedingte Arbeitsanfall dies erfordert.

    Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte

    Die Heimarbeits- und Freistellungsregelungen gelten für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte analog zu den Regelungen für Beschäftigte.

    Über alle Themen der IT-Sicherheit im Home-Office informiert das Hochschulrechenzentrum auf einer eigens eingerichteten Seite.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen RisikogruppenRisikogruppen

    Den Risikogruppen kann die Möglichkeit eingeräumt werden, flexibel bzw. von zu Hause aus zu arbeiten.

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Informationen zu Risikogruppen für schwere Krankheitsverläufe angepasst. Nach den aktuellen Informationen des RKI machen die
    Vielfalt verschiedener potentiell prädisponierender Vorerkrankungen und ihrer Schweregrade (z. B. bereits bestehende Organschäden) sowie die Vielzahl anderer Einflussfaktoren (z. B. Alter, Geschlecht, Gewicht, bestimmte Verhaltensweisen, adäquate medikamentöse/therapeutische Einstellung) und deren individuelle Kombinationsmöglichkeiten die Komplexität einer Risiko-Einschätzung deutlich. Daher ist eine generelle Festlegung zur Einstufung in eine Risikogruppe nicht möglich. Vielmehr erfordert dies eine personenbezogene Risiko-Einschätzung im Sinne einer medizinischen Beurteilung.

    Eine Aufhebung der Präsenzpflicht aufgrund eines erhöhten individuellen Risikos für einen schweren Krankheitsverlauf ist auf der Grundlage eines ärztlichen Attestes möglich. Das ärztliche Attest muss die Bestätigung enthalten, dass im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS CoV-2 nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts aufgrund der besonderen Disposition die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht. Die Kosten für das ärztliche Attest haben die Beschäftigten selbst zu tragen. Die Dienststellenleitung kann in unklaren Fällen eine betriebsmedizinische Untersuchung initiieren. Die Personalabteilung hat Hinweise für Ärzte zur Erstellung des Attests (nur intern abrufbar)  zusammengestellt.

    Auf die Arbeitsmedizinische Empfehlung zum Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten wird hingewiesen.

    Soweit ein Arbeiten von zu Hause aus nicht möglich ist, sollen die Vorgesetzten nach Wegen suchen, um trotz des erhöhten Risikos ein Arbeiten in der Universität zu ermöglichen (z.B. Einzelzimmer, Arbeit in den Randzeiten). Falls diese Möglichkeiten nicht umgesetzt werden können, soll geprüft werden, ob eine Zuweisung einer anderen Tätigkeit realisierbar ist.

    Nur wenn keine Möglichkeit gesehen wird, dass Beschäftigte ihre Dienstleistungspflicht vollständig erfüllen, kommt eine – ggf. auch nur stundenweise – Freistellung (= „bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung“) in Betracht. Diese Fälle müssen von den Vorgesetzten im Interesse einer einheitlichen Handhabung mit einer ausführlichen Erläuterung der Personalabteilung zur abschließenden Entscheidung vorgelegt werden. Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto, Über- und Mehrarbeitsstunden sind einzubringen.

    Wenn Gefahr im Verzug ist, kann in Einzelfällen eine Freistellung ohne arbeitsmedizinische Untersuchung erfolgen. Diese ist zeitnah nachzuholen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Beschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren und/oder pflegebedürftigen AngehörigenBeschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren und/oder pflegebedürftigen Angehörigen

    Werden wegen der Corona-Pandemie Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen vorübergehend geschlossen, wird deren Betreten untersagt oder werden diese lediglich eingeschränkt betrieben, sollen Beschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren und/oder pflegebedürftigen Angehörigen grundsätzlich die Möglichkeit haben, sich im erforderlichen Umfang um die Betreuung ihrer Kinder oder Angehörigen zu kümmern. Falls möglich sollen auch Kinder über 12 Jahren berücksichtigt werden.

    Die konkrete Gestaltung der flexiblen Arbeit bzw. Arbeit von zu Hause aus klären die Beschäftigten im Einzelfall mit ihrer/ihrem Vorgesetzten auf Antrag. Falls flexibles Arbeiten nicht möglich ist, soll geprüft werden, ob eine Zuweisung einer anderen Tätigkeit realisierbar ist.

    Nur wenn keine Möglichkeit gesehen wird, dass Beschäftigte ihre Dienstleistungspflicht vollständig erfüllen, kann in außergewöhnlichen Härtefällen eine – ggf. auch nur stundenweise – Freistellung (= „bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung“) in Betracht gezogen werden. Diese Fälle müssen von den Vorgesetzten im Interesse einer einheitlichen Handhabung mit einer ausführlichen Erläuterung der Personalabteilung zur abschließenden Entscheidung vorgelegt werden. Ein Entsprechen des Antrags setzt mindestens voraus, dass die folgenden Voraussetzungen alle erfüllt sind:

    (1) Eine tatsächliche vollständige oder teilweise Schließung der Betreuungseinrichtung einer Gemeinschaftseinrichtung zur Kinderbetreuung (Kindertagessstätte, Krippe etc.) oder Schule durch die zuständige Behörde zwecks Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten in Reaktion auf die Ausbreitung des Corona-Virus ist erfolgt, bzw. es gibt einen aus diesem Grund eingeschränkten Regelbetrieb.

    (2) Die von der Schließung bzw. dem eingeschränkten Regelbetrieb betroffenen Kinder haben das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder sind aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung auf Hilfe angewiesen (bei Behinderung keine Altersgrenze).

    (3) Es besteht für die sorgeberechtigten Beschäftigten keine Möglichkeit, die Betreuung durch Inanspruchnahme von Flexiblem Arbeiten, den Abbau von Mehrarbeitsstunden bzw. Gleitzeitguthaben oder Inanspruchnahme des Urlaubs sicherzustellen; diese Möglichkeiten sind von den Beschäftigten zunächst vorrangig zu nutzen.

    (4) Eine andere zumutbare Betreuungsmöglichkeit für das Kind kann nicht sichergestellt werden. Eine zumutbare Betreuungsmöglichkeit ist insbesondere gegeben, wenn ein Anspruch auf eine Notbetreuung gemäß den Rechtsverordnungen des Landes Hessen besteht oder auf den anderen Elternteil oder eine familiäre Betreuungsgemeinschaft zurückgegriffen werden kann. Die Beschäftigten haben schriftlich darzulegen, weshalb sie auf diese alternativen Betreuungsmöglichkeiten nicht, auch nicht stundenweise, zurückgreifen können oder diese für das Kind ausnahmsweise nicht zumutbar sind.

    (5) Eine Schließung der betreffenden Einrichtung würde in dem betreffenden Zeitraum nicht ohnehin wegen der Schulferien/Schließzeiten erfolgen.

    Entsprechendes gilt für die Betreuung eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen in einer Tagespflegeeinrichtung, wenn diese aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen schließt bzw. eine Aufnahme nicht möglich ist.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Dienstreisen im In- und Ausland und private Reisen ins AuslandDienstreisen im In- und Ausland und private Reisen ins Ausland

    Von den Beschäftigten des Landes Hessen wird im Rahmen einer bis 15. Februar 2021 gültigen Dienstanweisung erwartet, dass diese keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternehmen, wenn die Bundesregierung nicht nur eine Reisewarnung erteilt, sondern das Reiseziel als Risikogebiet eingestuft hat und diese Reise nicht dringend erforderlich ist.

    Bitte beachten Sie, dass für Beamtinnen und Beamte eine solche Reise dienstrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann, wenn sie infolgedessen nach Ende des genehmigten Abwesenheitszeitraums ihrer grundsätzlichen Pflicht zur vollen Wiederaufnahme ihres Dienstes nicht nachkommen können. Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern können sich arbeitsrechtliche Konsequenzen ergeben. Siehe auch Anreise oder Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten.

    Bei Dienstreisen haben die Vorgesetzten und die Dienstreisenden verantwortungsvoll in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die Dienstreise zwingend notwendig ist. Alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschaltkonferenzen sind vorrangig zu prüfen.

    Ist die Durchführung einer Dienstreise unabwendbar erforderlich, soll die Dienstreise möglichst mit einem Dienstfahrzeug ohne Mitfahrende oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden.

    Auf die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im ÖPNV wird hingewiesen.

    Bei der Reisekostenabrechnung ist davon auszugehen, dass für die Benutzung eines privaten PKW triftige Gründe im Sinne des Hessischen Reisekostengesetzes vorliegen und eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 0,35 EUR gewährt wird.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Umgang mit bereits genehmigtem UrlaubUmgang mit bereits genehmigtem Urlaub

    Auch wenn die Urlaubsgestaltung aktuell sehr eingeschränkt ist, kann – mit besonderem Blick auf die Funktionsfähigkeit der Universität – beantragter und bereits genehmigter Urlaub nicht einseitig von Beschäftigten zurückgenommen werden. Es bedarf hier auch der Zustimmung des Arbeitgebers.
    Bereits genehmigter Urlaub kann nur dann ausnahmsweise zurückgenommen werden, sofern außergewöhnliche Umstände einen dringenden Bedarf an der Arbeitsleistung der/des Beschäftigten während der ursprünglich geplanten Urlaubszeit begründen.
    Nur solche Ausnahmeanträge sind mit ausführlicher Begründung der/des Vorgesetzten an die zuständige Urlaubssachbearbeitung zu senden.
    Der Urlaub ist auch dann zunächst anzutreten, solange die Entscheidung über einen Rücknahmeantrag noch aussteht.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Höchstbefristung von QualifikationsstellenHöchstbefristung von Qualifikationsstellen

    Um den pandemiebedingten Verzögerungen von wissenschaftlichen Qualifikationsvorhaben entgegenzuwirken, wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) geändert. Mit der Neuregelung (§ 7 Abs. 3 WissZeitVG) und der am 30.09.2020 dazu erlassenen Verordnung zur weiteren Verlängerung der zulässigen Befristungsdauer nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG aus Anlass der COVID-19-Pandemie wurde die jeweils gültige Höchstbefristungsdauer nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG um insgesamt zwölf Monate verlängert, wenn ein nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristetes Arbeitsverhältnis zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 besteht. Für nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristete Arbeitsverhältnisse, die zwischen dem 01.10.2020 und dem 31.03.2021 begründet werden, verlängert sich die insgesamt zulässige Befristungsdauer um sechs Monate. Die in der Befristungsleitlinie der Philipps-Universität Marburg genannten Höchstgrenzen für die Dauer der befristeten Beschäftigung auf Qualifizierungsstellen verlängern sich ebenfalls entsprechend.

    Die gesetzliche Höchstbefristungsgrenze ist von der individuellen Vertragslaufzeit zu unterscheiden. Aus der vorgesehenen Ausweitung der Höchstbefristungsgrenze folgt daher keine zwingende Verlängerung des Arbeitsverhältnisses. Vielmehr gilt weiterhin gemäß § 2 Abs. 1 Satz 3 WissZeitVG der Grundsatz: „Die vereinbarte Befristungsdauer ist jeweils so zu bemessen, dass sie der angestrebten Qualifizierung angemessen ist.“ Eine automatische Verlängerung des Beschäftigungsverhältnisses ist daher ausgeschlossen. Eine Verzögerung in der Erreichung des Qualifikationsziels durch die Corona-Pandemie ist daher durch die Betreuerin bzw. den Betreuer festzustellen. Eine Verlängerung der Vertragslaufzeit ist dann entsprechend möglich.

    Maßgeblich für das Befristungsende ist nicht das Ausschöpfen der Höchstbefristungsdauer, sondern weiterhin das prognostizierte Erreichen des Qualifizierungsziels. Daher kann über eine Vertragsverlängerung – im Rahmen der Höchstbefristungsgrenzen nach § 2 Abs. 1 Satz 1 (Promotionsphase) und Satz 2 (Postdocphase), ggf. verlängert nach § 7 Abs. 3 WissZeitVG und der dazu ergangenen Rechtsverordnung – erst entschieden werden, wenn sich der derzeit laufende Vertrag seinem Ende nähert und sich konkretere Aussagen zum Stand des Qualifizierungsvorhabens treffen lassen. Nach Ziffer II.3 der Befristungsleitlinie ist die Vertragsverlängerung spätestens vier Monate vor Vertragsablauf zu veranlassen.

    Informationen zum WissZeitVG, zur Befristungsleitlinie und ergänzende Hinweise finden Sie auf der Webseite der Personalabteilung zum WissZeitVG.

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    Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind generell keine Kinder in die Dienststellen mitzubringen.