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Informationen zum Coronavirus

Stand: 17. September 2020, 08:00 Uhr

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Änderungen:

Die Philipps-Universität wird auch im Wintersemester 2020/21 dafür sorgen, dass der Universitätsbetrieb trotz Corona-Pandemie unter Beachtung der notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen so viele Präsenzstudien- und Präsenzarbeitsmöglichkeiten bietet wie möglich.

Wir wollen, dass Sie sicher studieren und arbeiten können, ohne auf Präsenzveranstaltungen und ein persönliches Miteinander in der Universität verzichten zu müssen. Dafür sind differenzierte Infektionsschutzkonzepte erarbeitet worden. Die Gebäude sind geöffnet, Bibliotheken und PC-Säle stehen - mit verringerter Zahl von Arbeitstischen – zur Verfügung. Im Bereich Studium und Lehre wird das Wintersemester als Hybrid-Semester mit einer Mischung aus digitalen und Präsenz-Angeboten geplant. Alle Studierenden der ersten beiden Semester werden die Möglichkeit erhalten, ihre Universität vor Ort in Präsenzveranstaltungen kennenzulernen, und auch für alle anderen Semester sollen Präsenzphasen in Lehrveranstaltungen ermöglicht werden. Web-Konferenzen, aufgezeichnete Lehrvideos und Lern- und Lehrplattformen wie ILIAS spielen weiterhin eine besondere Rolle.

Auf dieser Seite erhalten Sie immer aktuelle Informationen – die Seite wird regelmäßig überarbeitet und aktualisiert. Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie an corona@uni-marburg.de.

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Allgemeine Regelungen für alle Hochschulmitglieder und Gäste    

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Infektionsschutzkonzept für Präsenzveranstaltungen und Arbeitstreffen (09. September 2020)Infektionsschutzkonzept für Präsenzveranstaltungen und Arbeitstreffen (09. September 2020)

    Zum Schutz aller beteiligten Personen gelten für alle Präsenzveranstaltungen und Arbeitstreffen, wie beispielsweise Gremiensitzungen, Arbeitstreffen, Fortbildungen oder Doktorandenkolloquien, in den Räumen der Philipps-Universität die folgenden verbindlichen Infektionsschutzstandards und -maßnahmen. Die Maßnahmen richten sich insbesondere auf die Vermeidung von direkten Infektionen mit Coronaviren (SARS-CoV-2) durch Tröpfchen oder Aerosole. Für Praktika und Freiluftveranstaltungen müssen die Infektionsschutzstandards den Gegebenheiten entsprechend angepasst werden.

    Lehrveranstaltungen in Präsenz bedürfen eines gesonderten Genehmigungsverfahrens (s. Punkt "Präsenzlehre beantragen").

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Allgemeine VerhaltensweisenAllgemeine Verhaltensweisen

    Mitglieder der Hochschule und ihre Gäste sind aufgefordert, die folgenden Hinweise einzuhalten:
     
    Verzichten Sie auf Händeschütteln.
     
    Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich - mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife.
     
    Husten und niesen Sie in die Armbeuge (nicht in die Hand).
     
    Fassen Sie sich nicht mit den Händen ins Gesicht – wenn Sie auf Ihren Handflächen durch das Berühren von Tischen oder Türklinken Viren haben, können die Erreger leicht von der Hand über Augen und/oder Mund- und Nasenschleimhäute übertragen werden und eine Infektion auslösen.
     
    Halten Sie ausreichend Abstand (etwa 2 Meter) zu allen Personen unabhängig davon, ob diese Symptome einer Erkrankung zeigen. Achten Sie auf diese Abstände auch beim Warten vor und in Gebäuden etc.
     
    Sorgen Sie für ausreichend große Räume und eine gute Raumbelüftung.

    Auf den Verkehrsflächen der Gebäude muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Weiterhin empfiehlt es, sich die Mund-Nasen-Bedeckung auch zu tragen, wenn Sie ausnahmsweise und kurzzeitig nicht sicherstellen können, dass der ausreichende Abstand zu Ihren Mitmenschen eingehalten werden kann.

    Nach einer längeren Abwesenheit aus Marburg empfiehlt es sich, die ersten 14 Tage besonders darauf zu achten, dass man sich selbst oder andere nicht infiziert.

    Neben diesen Regelungen bitten wir Sie entsprechend der Empfehlungen der Gesundheitsbehörden im beruflichen und privaten Bereich auf persönliche Treffen auch in kleinen Gruppen soweit wie möglich zu verzichten und stattdessen Telefon, soziale Medien etc. zu nutzen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Rückkehr und Anreise aus RisikogebietenRückkehr und Anreise aus Risikogebieten

    Seit dem 08. August gilt die Pflicht, sich bei der Einreise aus einem vom Robert Koch Institut ausgewiesenen Risikogebiet auf Covid-19 testen zu lassen. An Flughäfen und Häfen in Deutschland besteht die Möglichkeit, sich nach Einreise kostenlos testen zu lassen. Der Frankfurt Airport hat auf einer Übersichtsseite Informationen zu den bestehenden Modalitäten zusammengefasst. Alternativ kann bei Einreise ein negativ ausgefallener Covid-19 Test vorgelegt werden, der nicht älter als 48 Stunden ist. Weitere Informationen zu den verpflichtenden Tests finden Sie auf der Informationsseite des Bundesgesundheitsministeriums.

    Bitte beachten Sie: Nur wenn ihr Covid19-Test (PCR-Test, wie er am Flughafen Frankfurt angeboten wird) negativ ausfällt, sind Sie von der Pflicht, sich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben, entbunden. Ein zusätzliches ärztliches Zeugnis ist nicht mehr notwendig. Weitere Informationen zu Quarantänebestimmungen für Einreisende finden Sie auf der Übersichtsseite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

    Bitte beachten Sie außerdem, dass Sie verpflichtet sind, sich nach Ankunft umgehend telefonisch oder per E-Mail beim Gesundheitsamt Marburg-Biedenkopf zu melden.

    Für Beschäftigte der Philipps-Universität gilt weiterhin:
    Setzen Sie sich unmittelbar nach der Rückkehr mit ihren Vorgesetzten telefonisch in Verbindung um abzusprechen, ob und ggf. wie bis zum Ablauf der 14-tägigen Frist eine Arbeit von zu Hause aus möglich ist. Sollte dies nicht möglich sein und kann auch keine alternative Aufgabe übertragen werden, so erfolgt eine Freistellung durch die Vorgesetzten. Die Vorgesetzten werden gebeten, die Personalabteilung über die getroffene Regelung zu informieren.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen UniversitätsbibliothekUniversitätsbibliothek

    Die Universitätsbibliothek und die Bereichsbibliotheken befinden sich in vielen Bereichen im Basisbetrieb. Für die Nutzung gilt Maskenpflicht: Über aktuelle Änderungen der Services informieren Sie sich auf der entsprechenden Corona-Seite der UB und dem Twitter-Account der UB.

    Seit dem 18. Mai 2020 besteht Zugang zu einer eingeschränkten Anzahl der Arbeitsplätze (inkl. PC-Arbeitsplätze) in der Universitätsbibliothek.
    Diese Plätze müssen vorab gebucht werden: Das Platzbuchungssystem und alle weiteren Informationen finden Sie auf der Platzbuchungsseite der UB. Bitte beachten Sie, dass Sie den Buchungsbeleg deutlich erkennbar auf Ihrem Arbeitsplatz hinterlegen. Diese Plätze sollen bevorzugt Studierenden zur Verfügung stehen, die privat keinen geeigneten Zugang zu benötigter Literatur oder technischer Ausstattung haben. Bitte arbeiten und lernen Sie nach Möglichkeit weiterhin zu Hause.

    Seit Mittwoch, 22. April 2020, haben alle Bereichsbibliotheken den Ausleihbetrieb geöffnet. Die Wiederaufnahme des Ausleihbetriebs geht auf das gemeinsame Schreiben des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) und der hessischen Universitätspräsidien vom 6. April 2020 zurück.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Ausgewählte PC-Pools eingeschränkt geöffnetAusgewählte PC-Pools eingeschränkt geöffnet

    Seit dem 02. Juni sind neben dem PC-Pool in der Universitätsbibliothek auch ausgewählte PC-Pools in anderen Gebäuden geöffnet. Arbeitsplätze in den PC-Pools der Universitätsbibliothek müssen über das Buchungsportal der UB gebucht werden. Alle anderen PC-Arbeitsplätze müssen über das Buchungsportal des Hochschulrechenzentrums gebucht werden.

    Folgende PC-Pools sind geöffnet:

    PC-Saal Deuschhausstraße 12 (ehem. Kinderklinik, Carolinenhaus)
    PC-Saal Geisteswissenschaften D
    PC-Saal Geisteswissenschaften M
    PC-Saal Universitätsbibliothek 1.OG
    PC-Saal Universitätsbibliothek EG
    PC-Saal Wirtschaftswissenschaften
    Schulungsraum I Deuschhausstraße 12 (ehem. Kinderklinik, Carolinenhaus)
    Schulungsraum II Deutschhausstraße 12 (ehem. Kinderklinik, Carolinenhaus)
    Schulungsraum Hochschulrechenzentrum
    Schulungsraum Wirtschaftswissenschaften

    Folgende Standorte sind eingeschränkt geöffnet. Bitte beachten Sie die individuellen Vorgaben:

    PC-Saal Universitätsbibliothek 1.OG
    PC-Saal Universitätsbibliothek EG
    PC-Saal Bibliothek Evangelische Theologie
    PC-Saal Bibliothek Kunstgeschichte
    PC-Saal Bibliothek Rechtswissenschaften (Mediathek)
    PC-Saal Zentrale Medizinische Bibliothek

    Aufgrund der Abstandsregeln stehen nur circa die Hälfte der PCs zur Verfügung. Die Öffnungszeiten der PC-Pools sind teilweise eingeschränkt. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Buchung auf der Informationsseite des Hochschulrechenzentrums und beachten Sie die dort genannten Regeln.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Gebäude teilweise geöffnetGebäude teilweise geöffnet

    Die universitären Gebäude werden schrittweise wieder geöffnet. Das Dezernat IV trifft hierzu die erforderlichen Absprachen mit den Fachbereichen und anderen Organisationseinheiten. Ab dem Zeitpunkt der Gebäudeöffnung müssen alle Personen während des Aufenthalts auf den öffentlichen Verkehrsflächen des jeweiligen Gebäudes eine MNB tragen. Bitte beachten Sie: Auch das Tragen einer MNB entbindet nicht von der Verpflichtung, die üblichen Infektionsschutzmaßnahmen, insbesondere auch den Mindestabstand zu wahren.

    Beratungen und Sprechstunden können wie gewohnt bei Verabredung oder telefonisch bzw. per E-Mail stattfinden. Vergleichbares gilt für die Abgabe von Hausarbeiten und Abschlussarbeiten; diese kann zudem per PDF elektronisch erfolgen (s. "Abgabe in papierloser Form").

    Die Universitätsbibliothek sowie alle Bereichsbibliotheken sind für den Ausleihbetrieb geöffnet. Die jeweiligen Öffnungszeiten können Sie der Informationsseite der Universitätsbibliothek entnehmen.

    Das Hochschulrechenzentrum hat ausgewählte PC-Pools eingeschränkt geöffnet. Die Liste der PC-Pools sowie Regelungen und Hinweise zur Nutzung entnehmen Sie bitte der Informationsseite des Hochschulrechenzentrums.

    Bei Bedarf erkundigen Sie sich bitte direkt bei der Einrichtung, die sie besuchen wollen, nach Öffnungszeiten bzw. digitalen Alternativen für Beratungen und Sprechstunden.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Veranstaltungen (13. August 2020)Veranstaltungen (13. August 2020)

    Auf Grundlage der aktuellen Verordnungen des Landes Hessen finden bis mindestens 30. September 2020 keine öffentlichen Veranstaltungen an der Philipps-Universität statt. Ob und wie Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden können, ist von den dann herrschenden Rahmenbedingungen abhängig, die leider schwer vorhersehbar sind.

    Veranstaltungsorganisatorinnen und -organisatoren wird daher empfohlen, Alternativen zu Präsenzveranstaltungen zu prüfen und für mehr Planungssicherheit virtuelle oder hybride Veranstaltungen zu planen (z. B. eine eingeschränkte Menge an Teilnehmenden vor Ort plus Videoübertragung für die Teilnahme aus der Ferne).

    Das Servicezentrum digital gestützte Forschung hat eine Übersichtsseite erstellt, auf der Sie sich über virtuelle und hybride Veranstaltungsformate und die Möglichkeiten an der Philipps-Universität informieren können. Bei Präsenzveranstaltungen ist in jedem Fall die Erstellung eines Hygienekonzepts notwendig.

Allgemeine Informationen zur Lehre

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Semestertermine (08. September 2020)Semestertermine (08. September 2020)

    Das Wintersemester 2020/2021 wird am 01.10.2020 beginnen, das Sommersemester 2020 endet am 31.10.2020. Prüfungen, die im Oktober stattfinden, werden damit dem Sommersemester zugeschrieben. Studierende, die mit dem Sommer ihr Studium beenden oder nach dem Sommersemester den Studienstandort wechseln, können Bescheinigungen, dass der Oktober dem Sommer zuzurechnen ist, im Studierendensekretariat erhalten.

    Die Vorlesungszeit des Sommersemesters endete am 17.07.2020, wobei für einige Veranstaltungen Präsenzphasen im August und September geplant sind. Die Vorlesungszeit des Wintersemesters beginnt am 02.11.2020 und endet am 26.02.2021. Das Wintersemester endet am 31.03.2021.

    Der erste Prüfungstermin des Sommersemesters 2020 hat begonnen, der zweite Prüfungstermin wird größtenteils vom 01.10.2020 – 24.10.2020 stattfinden. Fachbereiche können individuell von dieser Planung abweichen, so dass auch im September Prüfungen möglich sind.

    Einschreibungen für das Wintersemester waren für Bachelorstudiengänge mit NC bis 20.08.2020 möglich, für Studiengänge ohne NC sind sie bis zum 16.10.2020 möglich. Masterstudiengänge haben individuelle Einschreibungsfristen.

    Für das Wintersemester 2020/2021 endet die die im Zulassungsbescheid genannte Frist zur Vorlage des Bachelorzeugnisses am 19.02.2021. Für das Sommersemester 2020 war die Frist auf den 23.08.2020 verlängert worden.

    Der Stichtag zur Erbringung aller erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen für den Bachelorabschluss ist der 31.10.2020.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Präsenzlehre (08. September 2020)Präsenzlehre (08. September 2020)

    Im Wintersemester 2020/21 wird Lehre sowohl digital gestützt auf Distanz, als auch unter Beachtung der notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen in Präsenz stattfinden. Aufgrund beschränkter Teilnehmerzahlen in Präsenzlehrveranstaltungen können große Veranstaltungen aber nicht oder zumindest nicht gleichzeitig für alle Studierenden in Präsenz angeboten werden.

    Für Lehrveranstaltungen in Präsenz ist ein Hygienekonzept erforderlich, das durch das Referat für Arbeitsschutz und das Präsidium genehmigt werden muss. Bitte beachten Sie dabei die verbindlichen Hygienemaßnahmen für Präsenzveranstaltungen. Bei Rückfragen dazu wenden Sie sich bitte an Ihr Studiendekanat bzw. Ihre/n Fachbereichs-Sicherheitsbeauftragte/n.

    Wenn Sie als Studierende nicht an Präsenzlehrveranstaltungen teilnehmen können oder möchten, weil Sie zum Beispiel Betreuungsaufgaben nachgehen müssen oder Sie gesundheitliche Bedenken haben, wenden Sie sich bitte an die Studienberatung ihres Fachs, um einen individuellen Studienplan zu erstellen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Präsenzlehre beantragen (08. September 2020)Präsenzlehre beantragen (08. September 2020)

    Die Beantragung der Präsenzlehre erfolgt gesammelt über das Studiendekanat des jeweiligen Fachbereiches an . Die notwendigen Vorlagen und Formblätter sind über das Studiendekanat erhältlich.

    Zum Ablauf: Zunächst wird über die Raumverwaltung oder dezentral ein geeigneter Raum gebucht, im Anschluss wird von der Lehrperson ein Hygienekonzept erstellt, das die Infektionsschutzmaßnahmen der Philipps-Universität ausnahmslos berücksichtigt. Anschließend kontrolliert der Sicherheitsreferent/die Sicherheitsreferentin des Fachbereichs das Konzept. Das Konzept wird mit ausgefülltem Formblatt von den Studiendekan/innen gebündelt an geschickt. In der E-Mail müssen Titel, Datum und Lehrperson der Präsenz-Lehrveranstaltung genannt sein um die Dringlichkeit einschätzen zu können. Zudem sollen Anträge so rechtzeitig eingereicht werden, dass ausreichend Zeit zur Prüfung bleibt.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Digitale Lehre (17. September 2020)Digitale Lehre (17. September 2020)

    Für das Lehren und Lernen auf Distanz hält die Philipps-Universität ein umfassendes Angebot an technischer und organisatorischer Unterstützung vor. Alle Studierenden können sich auf den nachfolgend genannten Seiten informieren:
    Das ILIAS-Team des HRZ bietet in seinem Blog unter anderem Hinweise für studentische Arbeitsgruppen zur Zusammenarbeit (Abschnitt "Szenarien für Studierende"). ILIAS ist ein Werkzeugkasten für digitale Lehre. Auf dieser Seite finden Studierende Informationen und eine Übersicht über die digitalen eLearning-Werkzeuge, zum Beispiel zur Organisation und Zusammenarbeit. Diese können im selbstverwalteten studentischen Arbeitsbereich in der Lernplattform ILIAS eingesetzt werden.

    Für digitale Treffen und Lehrveranstaltungen eignen sich die Webkonferenzdienste DFNconf, Cisco Webex und BigBlueButton.

    Für die asynchrone Lehre, d.h vorbereitete Videos, Materialien und Selbstlerneinheiten für Studierende, werden die Kapazitäten der Lehr-Lern-Plattform ILIAS kontinuierlich bedarfsgerecht ausgebaut. Die Zukunftswerkstatt bietet in ihrem virtuellen Ideenraum zahlreiche Hilfestellungen, didaktische Konzepte und Beispiele für die Gestaltung der digitalen Lehre. Das Hochschulrechenzentrum arbeitet außerdem daran, Streamingmöglichkeiten in ILIAS zu integrieren.

    Bücher und Artikel, die für die Lehre benötigt werden, können ebenso wie alle anderen Bestände der Universitätsbibliothek nach Bedarf gescannt oder geliefert werden. Auf den Seiten der Universitätsbibliothek erfahren Sie genaueres.

    Gesammelte Informationen und Unterstützungsangebote der Lehrentwicklung und Hochschuldidaktik finden Studierende auf der Seite "Lehren und Lernen im Wintersersemester".

Ergänzende Regelungen für Studierende

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen PrüfungenPrüfungen

    1) Die Vorlesungszeit des Sommersemesters endete am 17.07.2020, seit Anfang Juli findet - in der in den verschiedenen Fachbereichen üblichen Struktur - die erste Klausurenphase statt. Die Klausuren werden ähnlich wie die Wiederholungsklausuren des Wintersemesters 2019/20 durchgeführt, da sich die Erfahrungen mit dem Vorgehen aus dem Mai bewährt haben. Das heißt insbesondere, dass zum Teil mehr Räume als in früheren Terminen eingeplant werden. Daher wird sich der Zeitraum des Prüfungsangebots im Vergleich zum letzten Sommer verlängern. Der zweite Prüfungstermin wird größtenteils vom 01.10.2020 – 24.10.2020 stattfinden.

    Bitte informieren Sie sich über die genaue Umsetzung von Anmeldung und Durchführung der Prüfungen bei Ihrem jeweiligen Fachbereich.
    Grundsätzlich ist es mit der Satzung zum Studien- und Prüfungsrecht, die der Senat Anfang Mai verabschiedet hat, nun möglich, Prüfungsformen auch in der Distanz umzusetzen. Studierende, die auf ein anderes als das ursprünglich vorgesehene Angebot angewiesen sind, sollten sich zeitnah an ihren Prüfer/ihre Prüferin wenden.

    Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, bleiben die umfassenden Hygienemaßnahmen bestehen. Insbesondere müssen sich Studierende 35 Minuten vor der Klausur VOR dem Gebäude einfinden und werden dort von der Gebäudeaufsicht begrüßt, so dass die Abstandsregeln sichergestellt werden. Studierende, Gebäudeaufsicht und Klausuraufsicht müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, die selbst mitzubringen ist.

    Die Studierenden betreten die Prüfungsräume einzeln und weisen sich gegenüber der Raumaufsicht aus. Die Studierenden begeben sich an vorher ausgewiesene, die Abstandsregeln wahrende Plätze. Die Reihen des Prüfungsraums werden von hinten nach vorne gefüllt, sodass die Studierenden nicht aneinander vorbeigehen müssen.
    Für die Klausur nicht benötigte Gegenstände werden auf dem Stuhl vor dem eigenen Platz abgelegt. Die Aufsichten werden durch Plexiglaswände und durch Mund-Nasen-Bedeckungen geschützt. Studierende werden gebeten bis zum Ende der Klausur an ihrem Platz zu bleiben. Nach Ende der Prüfung verlassen die Studierenden einzeln den Raum und legen ihre Prüfungsunterlagen bei der Aufsicht ab. Sie verlassen umgehend und unter Wahrung der Abstandsregeln das Gebäude. Außerhalb des Gebäudes gelten die jeweils aktuellen Verhaltensregeln für den öffentlichen Raum (keine Gruppenbildung).

    (2) Mündliche Prüfungen - dazu nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrer Prüferin oder Ihrem Prüfer auf;

    Mündliche Prüfungen dürfen auf Basis der Satzung zum Studien- und Prüfungsrecht auch im Sommersemester als Videokonferenz abgelegt werden, nicht aber als reine Telefonkonferenz.

    (3) Prüfungen im Rahmen des kirchlichen Examens sowie des Staatsexamens, die von anderen Prüfungsämtern durchgeführt werden:
    Die Entscheidung, ob und wie diese Prüfungen durchgeführt werden, liegt bei den entsprechenden zuständigen Behörden. Auch für die kommenden Prüfungsperioden ist die Philipps-Universität im Gespräch mit den entsprechenden Stellen.

    Für die Zulassung zum Masterstudium zum Wintersemester 2020/21 gilt das folgende:

    (1) Die Frist für den Nachweis des Bachelorabschlusses zur Zulassung für Masterprogramme im Wintersemester 2020/21 wurde auf den 19.02.2021 verschoben. Die Bewerbungsfristen für Masterprogramme wurden entsprechend angepasst (Übersicht nach Studiengängen).

    (2) Studierende, die in einen Master an einer anderen Universität wechseln möchten, wenden sich bitte an die dortige Zulassungsstelle. Fragen Sie, ob es eine Möglichkeit gibt, trotz der verzögerten Prüfung ein Studium aufzunehmen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt mit ihren hiesigen Studiendekaninnen bzw. Studiendekanen auf.

    (3) Für Module (inklusive der Abschlussarbeit), die die entfallenen Klausuren des Wintersemesters 2019/20 voraussetzen, wird auf diese Voraussetzung im kommenden Sommer- und Wintersemester verzichtet. Dies gilt für Studierende, die an der zugehörigen Veranstaltung teilgenommen haben. Studierende, die aufgrund der Pandemie im Sommersemester nicht an allen Prüfungen teilnehmen können, wenden sich bitte an die Studienberatung ihres Fachs, um einen individualisierten Studienplan abzusprechen.

    (4) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat zugesichert, dass BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger keine Nachteile aus der Absage des Klausurenzeitraums wegen der Corona-Pandemie erleiden werden (s. dazu auch "Verlängerung der Regelstudienzeit").

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen AbgabefristenAbgabefristen

    Für Hausarbeiten und sonstige schriftliche Arbeiten ohne Aufsicht, die gemäß bisher geltendem Recht nach dem 16. März 2020 abzugeben wären, verlängert sich die Bearbeitungszeit um drei Wochen. Das gilt nicht, wenn das Thema erst vergeben wird, nachdem die Universitätsbibliothek wieder zum regulären Betrieb zurückgekehrt ist.
    Weitere Regelungen entnehmen Sie der Satzung der Philipps-Universität Marburg über Abweichungen im Studien- und Prüfungsrecht während der SARS-CoV-2-Pandemie 2020 (pdf).

    Diese Fristverlängerung gilt nicht für wissenschaftliche Hausarbeiten im Rahmen der Ersten Staatsprüfung Lehramt für Gymnasien.

    Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Prüfungsämter. Lehramtsstudierende können sich zur Beratung auch an das Zentrum für Lehrerbildung wenden.

    Fallen verschobene Abgabetermine von schriftlichen Prüfungsleistungen und Abschlussarbeiten durch das neue Prüfungsdatum ins folgende Semester, so werden sie trotzdem in der Prüfungsperiode des vorherigen Semesters verbucht. Sofern keine anderen als diese Prüfungen mehr zu absolvieren sind, ist eine Rückmeldung ins nächste Semester nicht zwingend notwendig.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Abgabe in papierloser FormAbgabe in papierloser Form

    Unabhängig von den jeweiligen Prüfungsordnungen dürfen Arbeiten weiterhin papierlos, d.h. als PDF in Prüfungsbüros bzw. bei Prüferinnen und Prüfern abgegeben werden. Seiten, die einer Unterschrift bedürfen, sollen ausgedruckt werden und dann mit Unterschrift eingescannt oder als Foto der Abgabe beigefügt werden. Die Prüfungsbüros sind angewiesen, Abschlussarbeiten als PDF anzunehmen. Dissertationen sind nur noch per Post in der Bibliothek einzureichen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Übergang zum Masterstudium (08. September 2020)Übergang zum Masterstudium (08. September 2020)

    Studierende, die eine vorläufige Zulassung für einen Masterstudiengang im Wintersemester 2020/2021 haben, können sich für das Semester einschreiben und ihr Studium aufnehmen. Die Frist zur Abgabe des Bachelorzeugnisses wird entsprechend den durch die Pandemie entstandenen Verzögerungen großzügig gestaltet.

    Interne Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen, die sich für einen Master einer anderen Uni beworben haben, können sich zur Sicherheit doppelt immatrikulieren, etwa wenn sie befürchten, durchzufallen. In Hessen kann in diesem Fall der Verwaltungskostenanteil an einer der Hochschulen erlassen und der Ticketanteil gemäß den Regelungen des AStA erstattet werden. Im Fall des Bestehens der entsprechenden Prüfungen kann bis einen Monat nach Beginn der Vorlesungszeit nachträglich von der Immatrikulation zurückgetreten werden.
    Für die Zulassung zum Masterstudium zum Wintersemester 2020/21 gilt das folgende:

    (1) Die Frist für den Nachweis des Bachelorabschlusses zur Zulassung für Masterprogramme im Wintersemester 2020/21 wurde auf den 19.02.2021 verschoben. Die Bewerbungsfristen für Masterprogramme wurden entsprechend angepasst (Übersicht nach Studiengängen).

    (2) Studierende, die in einen Master an einer anderen Universität wechseln möchten, wenden sich bitte an die dortige Zulassungsstelle. Fragen Sie, ob es eine Möglichkeit gibt, trotz der verzögerten Prüfung ein Studium aufzunehmen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt mit ihren hiesigen Studiendekaninnen bzw. Studiendekanen auf.

    (3) Für Module (inklusive der Abschlussarbeit), die die entfallenen Klausuren des Wintersemesters 2019/20 voraussetzen, wird auf diese Voraussetzung im kommenden Sommer- und Wintersemester verzichtet. Dies gilt für Studierende, die an der zugehörigen Veranstaltung teilgenommen haben. Studierende, die aufgrund der Pandemie im Sommersemester nicht an allen Prüfungen teilnehmen können, wenden sich bitte an die Studienberatung ihres Fachs, um einen individualisierten Studienplan abzusprechen.

    (4) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat zugesichert, dass BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger keine Nachteile aus der Absage des Klausurenzeitraums wegen der Corona-Pandemie erleiden werden (s. dazu auch "Verlängerung der Regelstudienzeit").

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Kontakt mit infizierten PersonenKontakt mit infizierten Personen

    Studierende der Philipps-Universität, die erfahren, dass sie mit einer infizierten Person in Kontakt waren, dürfen bis zum Ablauf von 14 Tagen nach dem Kontakt die Einrichtungen der Philipps-Universität sowie die Mensen nicht betreten. Bitte reduzieren Sie entsprechend den Empfehlungen des Gesundheitsamts Ihre infektionsgefährdenden Kontakte auch außerhalb der Universität auf das Nötigste.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Verlängerung der RegelstudienzeitVerlängerung der Regelstudienzeit

    Die Hessische Landesregierung hat in einer aktuellen Verordnung geregelt, dass sich die individuelle Regelstudienzeit für alle im Sommersemester 2020 eingeschriebenen Studierenden um ein Semester verlängert. Diese Regelung umfasst auch Studierende, die sich im Sommersemester 2020 im Urlaubssemester befinden.

    Studierende, die im Sommersemester 2020 einen Nachweis über ihren Studienfortschritt hätten erbringen müssen, müssen diesen erst zum Ende des Wintersemesters 2020/2021 erbringen (das BAföG-Amt zählt das Sommersemester wie ein Null-Semester). Für die Bestätigung des ordnungsgemäßen Studienverlaufs (Formblatt 5) werden am Ende des Wintersemesters 2020/2021 die in den Fachbereichen vor Corona üblichen Regeln für einen ordnungsgemäßen Studienverlauf nach vier Semestern gelten - nur dass dieser Leistungsstand jetzt nach fünf Semestern erreicht werden muss. Für Studierende, die den ordnungsgemäßen Studienverlauf aus individuellen Gründen zu einem späteren Zeitpunkt im Studium nachweisen müssen, gilt die Verschiebung entsprechend.

    Für Studierende, die sich im Sommersemester 2020 im ersten bis dritten Semester befinden, ist noch nicht abschließend geklärt, wie sich die Regelung auswirkt. Hier hat das BAföG-Amt noch keine Information wie vorzugehen ist. Weitere Informationen folgen.

    Beratung gibt es im Sozialreferat des AstA (https://www.asta-marburg.de/referate/soziales-wohnen-und-gesundheit/).

Ergänzende Regelungen für Beschäftigte

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen DienstreisenDienstreisen

    Ab dem 01. Juni 2020 gelten zunächst folgende allgemeine Regelungen:
    Bei Dienstreisen haben die Vorgesetzten und die Dienstreisenden verantwortungsvoll in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die Dienstreise zwingend notwendig ist. Alternative Kommunikations­möglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschalt­konferenzen sind vorrangig zu prüfen.
    Ist die Durchführung einer Dienstreise unabwendbar erforderlich, soll die Dienstreise möglichst mit einem Dienstfahrzeug ohne Mitfahrende oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden. Auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln sollte i.d.R. nach wie vor verzichtet werden. Es wird auf die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV hingewiesen. Bei der Reise­kosten­abrechnung ist davon auszugehen, dass für die Benutzung eines privaten PKW triftige Gründe i.S.d. § 6 Abs. 1 des Hessischen Reise­kosten­gesetzes vorliegen und eine Wegstrecken­entschädigung in Höhe von 0,35 EUR gewährt wird.

    Ab dem 01. Juni 2020 gelten zunächst folgende ergänzende Regelungen für Dienstreisen ins Ausland:
    Von den Beschäftigten des Landes Hessen wird erwartet, dass diese keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternehmen, wenn die Bundes­regierung die Reise als riskant eingestuft hat und diese nicht dringend erforderlich ist. Aktuelle Informationen hierzu finden sich in den weltweiten Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

    Die Bundesregierung stuft Reisen in einen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einen Schengen-assoziiertern Staat aktuell nicht mehr als riskant ein; das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland gelten im vorstehenden Sinne als Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Reisen in die vorgenannten Staaten stuft die Bundesregierung allerdings dann als riskant ein, wenn ein solcher Staat nach den statistischen Auswertungen und Veröffentlichungen des European Center for Disease Prevention and Control eine Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen aufweist und eine entsprechende Ausweisung im Lagebericht der Bundesregierung und eine Veröffentlichung durch das Robert Koch-Institut erfolgt ist.

    Um die Zahl der Neuinfizierten im Verhältnis zur Bevölkerung innerhalb der letzten sieben Tage zu ermitteln, können Sie das COVID-19 Dashboard des ECDC nutzen. Wenn Sie unter period die letzten sieben Tage auswählen, sehen Sie auf der rechten Seite des Dashboards in einer Tabelle die "Total cases per 100.000 population" für den gewünschten Zeitraum.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Umgang mit bereits genehmigtem UrlaubUmgang mit bereits genehmigtem Urlaub

    Auch wenn die Urlaubsgestaltung aktuell sehr eingeschränkt ist, kann – mit besonderem Blick auf die Funktionsfähigkeit der Universität - beantragter und bereits genehmigter Urlaub nicht einseitig von Beschäftigten zurückgenommen werden. Es bedarf hier auch der Zustimmung des Arbeitgebers.
    Bereits genehmigter Urlaub kann nur dann ausnahmsweise zurückgenommen werden, sofern außergewöhnliche Umstände einen dringenden Bedarf an der Arbeitsleistung der/des Beschäftigten während der ursprünglich geplanten Urlaubszeit begründen.
    Nur solche Ausnahmeanträge sind mit ausführlicher Begründung der/des Vorgesetzten an die zuständige Urlaubssachbearbeitung zu senden.
    Der Urlaub ist auch dann zunächst anzutreten, solange die Entscheidung über einen Rücknahmeantrag noch aussteht.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen KrankmeldungKrankmeldung

    Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung, wie vor dem Beginn der Corona-Regelung, am ersten Tag der Erkrankung bei ihrer Dienststelle krank zu melden. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, ist wie üblich eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeits-/Dienstunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Mitnahme von Kindern in die DienstelleMitnahme von Kindern in die Dienstelle

    Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind keine Kinder in die Dienststellen mitzubringen.
    Informationen des Familienservice zur Kinderbetreuung während der Corona-Pandemie.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Vorübergehende Heimarbeit und FreistellungVorübergehende Heimarbeit und Freistellung

    Homeoffice wird zur Infektionsvermeidung in vielen Fällen weiterhin praktiziert werden. Unter Beachtung der infektionsvermeidenden Vorgaben wird jedoch möglichst zwei Mal pro Woche für einige Stunden Präsenzarbeit in der Dienststelle erwartet. Außerdem muss sichergestellt sein, dass Beschäftigte im Homeoffice durch entsprechende Rufumleitungen auch direkt telefonisch erreichbar sind.

    Ausnahmeregelungen von diesem neuen Grundsatz der regulären Präsenzarbeit gelten für Beschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren sowie für Beschäftigte mit erhöhtem Infektionsrisiko.

    Beschäftigte mit Kindern im Alter von unter 12 Jahren und/oder pflegebedürftigen Angehörigen sollen grundsätzlich die Möglichkeit haben, sich im erforderlichen Umfang um die Betreuung ihrer Kinder/ Angehörigen zu kümmern, wenn dies bspw. wegen der Schließung der Betreuungseinrichtung aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen (Corona-Virus) notwendig ist. Wenn für Kinder über 12 Jahren ebenfalls eine zeitweilige Betreuung erforderlich ist, soll dies nach Möglichkeit auch berücksichtigt werden. Entsprechendes gilt für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung. Die unmittelbaren Vorgesetzten klären mit ihren Beschäftigten mit Betreuungspflichten, inwieweit die Aufgaben im Homeoffice und/oder am dienstlichen Arbeitsplatz zu erledigen sind.

    Falls diese Möglichkeiten nicht umgesetzt werden können, soll geprüft werden, ob eine Zuweisung einer anderen Tätigkeit realisierbar ist. Nur wenn keine Möglichkeit gesehen wird, dass Beschäftigte ihre Dienstleistungspflicht vollständig erfüllen, kommt eine – ggf. auch nur stundenweise – Freistellung (= „bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung“) in Betracht. Alle entsprechenden Fälle müssen künftig von den Vorgesetzten im Interesse einer einheitlichen Handhabung mit einer ausführlichen Erläuterung der Personalabteilung zur abschließenden Entscheidung vorgelegt werden.

    Beschäftigten, für die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 zu erwarten ist, soll ermöglicht werden ihren Dienst/ihre Arbeitsleistung in Homeoffice zu erbringen. Die Landesregierung geht davon aus, dass ein Alter ab 60 Jahren sowie einige risikoerhöhende Vorerkrankungen eine Zuordnung zu einer Risikogruppe rechtfertigen.

    Soweit ein Arbeiten im Homeoffice nicht möglich ist sollen die Vorgesetzten nach Wegen suchen, um trotz des erhöhten Risikos ein Arbeiten in der Universität zu ermöglichen. Weitere Hinweise zu infektionsvermeidenden Maßnahmen können Sie den Hinweisen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) (pdf) entnehmen.

    Falls diese Möglichkeiten nicht umgesetzt werden können, soll geprüft werden, ob eine Zuweisung einer anderen Tätigkeit realisierbar ist. Nur wenn keine Möglichkeit gesehen wird, dass Beschäftigte ihre Dienstleistungspflicht vollständig erfüllen, kommt eine – ggf. auch nur stundenweise – Freistellung (= „bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung“) in Betracht. Alle entsprechenden Fälle müssen künftig von den Vorgesetzten im Interesse einer einheitlichen Handhabung mit einer ausführlichen Erläuterung dem Kanzler zur abschließenden Entscheidung vorgelegt werden. In diesen Fällen muss von den Beschäftigten ein ärztliches Attest, über ein zu erwartendes erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung, vorgelegt werden. Hinweise für Ärzte zur Erstellung des Attests finden Sie auf der Seite der Personalabteilung; diese Hinweise sind den Ärzten vor der Erstellung des Attests auszuhändigen.

    Zusammenfassend bedeutet das, dass Vorgesetzte zunächst ermitteln müssen, inwieweit Beschäftigte Betreuungsverpflichtungen wahrnehmen müssen oder bei welchen Beschäftigten ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf vorliegt, um dann vorrangig für diese Beschäftigten geeignete Regelungen zu treffen.

    Für alle anderen Beschäftigten muss anschließend geklärt werden, wie der gewohnte Präsenzbetrieb, unter Berücksichtigigung der infektionsvermeidenden Vorgaben, gestaltet werden kann. Die Entscheidung darüber treffen jeweils die Vorgesetzten.

    Für Tätigkeiten im Home-Office gelten folgende Regelungen:

    1. Voraussetzung für Home-Office ist immer, dass der Datenschutz gewahrt bleibt. Dies prüfen die jeweiligen Vorgesetzten. Die Bereitstellung der erforderlichen Rechner / Notebooks ist Aufgabe des Arbeitsbereichs bzw. des Fachbereichs. Als Übergangslösung können bis zur Bereitstellung eines geeigneten Rechners auch solche Heimarbeiten getätigt werden, die zunächst nicht auf einen solchen Rechner angewiesen sind. Bitte verbinden Sie sich nur dann mit VPN mit dem Universitätsnetz, wenn die aktuell verwendeten Dienste dies erfordern, da die VPN-Kapazität beschränkt ist. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsverwaltung gilt: Mit privaten Rechnern ist eine Anmeldung im Datennetz über VPN (z.B. zur Verbindung von Laufwerken) grundsätzlich nicht gestattet.

    2. Die konkrete zeitliche Organisation von Home-Office ist mit dem/der Vorgesetzten abzusprechen. Dabei ist die erforderliche Ansprechbarkeit zu gewährleisten und eine Telefonnummer zur Verfügung zu stellen. Die Arbeitszeit soll möglichst flexibel gestaltet werden können. Die Vorgesetzten legen fest, inwiefern ausnahmsweise eine Weiterleitung der Diensttelefone auf private Telefone oder Diensthandys ermöglicht werden soll. Alternativ bitte in einem Ansagetext darauf hinweisen, dass Anrufende Sie per E-Mail kontaktieren sollen und ggf. zurückgerufen werden.

    3. Für Beschäftigte mit Gleitzeitregelungen gilt: Im Interesse der Erreichbarkeit für Anfragen sollen auch die Beschäftigten mit Betreuungspflichten die für sie geltenden Kernzeiten im Homeoffice nach Möglichkeit einhalten. Wenn das aufgrund der Betreuungs­aufgaben nicht möglich ist, ist dies ebenfalls mit der oder dem Vorgesetzten zu erörtern. Grundsätzlich ist das Präsidium weiterhin damit einverstanden, dass erforderlichenfalls dienstliche Aufgaben auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten bzw. der Rahmenarbeitszeit (bei Gleitzeittätigkeit) erledigt werden. Seit Februar 2020 sind bis auf weiteres die monatlichen Kappungsgrenzen (Plus-oder Minusstunden) aufgehoben. Gleitzeitguthaben können auch stundenweise oder an mehr als 3 Gleittagen pro Monat abgebaut werden. Auflaufende Minusstunden können bis Jahresende ausgeglichen werden. Für jeden Arbeitstag im Home-Office wird die Regelarbeitszeit dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben. Eine gesonderte Mitteilung oder ein gesonderter Nachweis ist nicht erforderlich, Mehrarbeit kann in diesem Fall nicht geltend gemacht werden. Wenn eine beschäftigte Person einen Arbeitstag nicht im Home-Office, sondern in der Dienststelle arbeitet, soll die Arbeitszeit wie üblich registriert werden; sie wird dann automatisch dem Gleitzeitkonto gutgeschrieben. Wenn Beschäftigte an einem Arbeitstag nur kurzzeitig die Dienststelle, z.B. für eine Besprechung, aufsuchen und diese dann wieder verlassen und ihre Arbeit im Home-Office fortsetzen, soll die Zeit in der Dienststelle nicht gesondert registriert werden, so dass der Tag gleitzeittechnisch insgesamt wie ein Tag im Home-Office behandelt wird.

    4. Die Heimarbeits- und Freistellungsregelungen gelten für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte analog zu den Regelungen für Beschäftigte.

    5. Wenn eine Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet wurde, soll zunächst der/die Vorgesetzte kontaktiert werden und das entsprechende Dokument an die Dienststelle weitergeleitet werden. Der/die Vorgesetzte kann verlangen, dass die Tätigkeitsausübung (soweit möglich) im Heimarbeit erfolgt.

    Über alle Themen der IT-Sicherheit im Home-Office informiert das Hochschulrechenzentrum (https://www.uni-marburg.de/de/universitaet/administration/verwaltung/stabsstellen/sis/themen/home_office) auf einer eigens eingerichteten Seite.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Infektionsvermeidende VorgabenInfektionsvermeidende Vorgaben

    Für Bürotätigkeiten
    Alle Vorgesetzten prüfen, vor dem Hintergrund der angestrebten Rückkehr zur Präsenzarbeit und unter Beteiligung ihrer Beschäftigten, erneut, inwieweit die zu erledigenden Aufgaben in Homeoffice oder in Präsenz zu erledigen sind.

    Wenn Büroarbeiten im Einzelbüro erledigt werden können, ist in der Regel von einem geringen Infektionsrisiko auszugehen. Daher sollen die Präsenzzeiten so gestaltet werden, dass zu jedem Zeitpunkt nur jeweils eine Person den Raum benutzt. Beim Personalwechsel sollte der Raum gründlich gelüftet werden. Dabei kann grundsätzlich auch die Möglichkeit genutzt werden, am Samstag zu arbeiten.

    Eine – zeitlich möglichst eng begrenzte – gleichzeitige Nutzung eines Büroraumes durch zwei Personen ist, unter Wahrung folgender Rahmenbedingungen, möglich:

    (1) Es muss gewährleistet werden, dass pro Person mindestens 10 qm Grundfläche zur Verfügung stehen.
    (2) Der Raum muss gut belüftet werden können; die gute Lüftung des Raumes muss durch die Beschäftigten vor Ort fortlaufend sichergestellt werden. Ein Raum mit hoher Deckenhöhe ist deshalb grundsätzlich vorteilhafter als ein Raum mit niedriger Deckenhöhe.
    (3) Die Arbeitstische der Beschäftigten müssen so angeordnet werden, dass eine beschäftigte Person in der Regel nicht in die Richtung der anderen beschäftigten Person atmet, sondern möglichst in die Gegenrichtung.
    (4) Die Beschäftigten müssen im Raum den Mindestabstand von 1,5 m konsequent einhalten.
    (5) Beide Personen sollen nach Möglichkeit eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) benutzen, sofern dies nicht für bestimmte vorübergehende Tätigkeiten – z.B. Telefonate – erheblich störend ist; für die Dauer solcher Tätigkeiten darf die MNB abgenommen werden. Die MNB dient dabei primär zur ergänzenden Verringerung des Risikos einer Infektion durch Aerosole der Atemluft.
    (6) Eine gemeinsame Büronutzung ist nicht möglich für eine Person, für die ein erhebliches Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs von COVID-19 besteht.

    Für Nicht-Bürotätigkeiten
    Für diese Tätigkeiten sind von den Vorgesetzten die notwendigen Infektions-schutzmaßnahmen unter Berücksichtigung der Gefährdungssituation festzulegen. Dabei sind die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des BMAS (pdf) zu beachten. Dabei haben die dort aufgeführten technischen Schutzmaßnahmen Vorrang vor organisatorischen und diese wiederum Vorrang vor personenbezogenen Schutzmaßnahmen. Für Rückfragen steht das Referat für Arbeitssicherheit und Umweltschutz zur Verfügung. 

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Umgang mit einer Covid-19 Erkrankung persönlich oder im (näheren) Umfeld (17. September 2020)Umgang mit einer Covid-19 Erkrankung persönlich oder im (näheren) Umfeld (17. September 2020)

    1. Ich bin an COVID-19 erkrankt

    Bitte senden Sie Ihre Krankmeldung wie üblich an ihre/ihren Vorgesetzte/n und die zuständige Wirtschafts- bzw. Personalabteilung. Es ist ausreichend, wenn die Krankmeldung gescannt oder abfotografiert und per E-Mail übermittelt wird. Nach ihrer Genesung muss das Original nachgereicht werden.

    2. Ich bin mit SARS-CoV-2 infiziert oder Kontaktperson ersten Grades

    Bitte senden Sie die vom Gesundheitsamt verordneten Quarantäneverordnung an ihre/ihren Vorgesetzte/n und die Personalabteilung. Es ist ausreichend, wenn die Verordnung gescannt oder abfotografiert und per E-Mail übermittelt wird. Nach dem Ende der Quarantäne muss das Original nachgereicht werden. Sofern Sie weiterhin arbeitsfähig sind, soll während der Quarantänezeit von der Möglichkeit des mobilen Arbeitens gebrauch gemacht werden. Bitte klären Sie die konkreten Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten im Einzelfall mit ihrer/ihrem Vorgesetzten.

    3. Ich bin Kontaktperson zweiten Grades

    Wenn Sie Kontaktperson zweiten oder höheren Grades sind und daher vom Gesundheitsamt keine Quarantäne verordnet wird, können Sie Ihrer Arbeit wie üblich und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen nachgehen. Eine Meldepflicht besteht nicht.

    4. Für mein Kind wurde eine Quarantäne verordnet, für mich aber nicht

    Sollten Sie aufgrund einer Quarantäneverordnung oder Schließung der regelmäßigen Kinderbetreuungsstädte bzw. Schule einen erhöhten Kinderbetreuungsbedarf haben, kann von der Möglichkeit des mobilen Arbeitens gebrauch gemacht werden. Bitte klären Sie die entsprechenden Möglichkeiten im Einzelfall mit ihrer/ihrem Vorgesetzten.

Weitere Informationen für Studierende (FAQs)

Weitere Informationen für Beschäftigte (FAQs)

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen WebkonferenzdiensteWebkonferenzdienste

    Das Hochschulrechenzentrum informiert auf seinen Seiten über die Video- und Web-Konferenzdienste, die den Angehörigen der Philipps-Universität zur Verfügung stehen: Video- und Webkonferenzen. Das Rechenzentrum und die Stabsstelle Recht haben außerdem Hinweise zum Datenschutz bei Web-Konferenzdiensten für Sie zusammengestellt.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Kann auf Präsenz-Sprechstunden verzichtet werden?Kann auf Präsenz-Sprechstunden verzichtet werden?

    Persönliche Sprechstunden sollten nur noch in Ausnahmefällen stattfinden. Prüfen Sie bitte, welcher Ihrer Präsenzsprechzeiten per E-Mail oder Telefon erfolgen können und geben Sie diese Änderungen auf Ihren Bereichsseiten bekannt. Informationen zur Verwaltung Ihrer virtuellen Sprechstunden in BigBlueButton und ILIAS finden Sie auf der Informationsseite der Zukunftswerkstatt.

    Sind Unterschriften zwingend erforderlich, können auch “Termine nur zur Unterschrift” (ohne gleichzeitige Beratung) vergeben werden etc.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Kann ich weiter mit anderen gemeinsam zu Mittag essen und die Teeküche nutzen?Kann ich weiter mit anderen gemeinsam zu Mittag essen und die Teeküche nutzen?

    Es ist dringend notwendig, dass die Beschäftigten physisch soweit möglich Abstand voneinander halten. Dies gilt nicht nur für die Arbeitszeit, sondern auch für Pausen, insbesondere für das Benutzen von Sozialräumen, Teeküchen etc. Auch hier gilt: Die gemeinsame Anwesenheit in einem Raum ist nur möglich, wenn ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten wird. Es ist der Hochschulleitung bewusst, dass dies ist ein harter Einschnitt in das soziale Miteinander ist, der aber notwendig ist, um die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu verlangsamen.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Informationen für Beschäftigte mit KindInformationen für Beschäftigte mit Kind

    Der Familienservice der Philipps-Universität hat eine Informationsseite erstellt, auf der Sie sich über Möglichkeiten und Angebote während der Corona-Pandemie informieren können.

  • Inhalt ausklappen Inhalt einklappen Höchstbefristung von QualifikationsstellenHöchstbefristung von Qualifikationsstellen

    Um den pandemiebedingten Verzögerungen von wissenschaftlichen Qualifikationsvorhaben entgegenzuwirken, wurde das WissZeitVG geändert. Die Neuregelung (§ 7 Abs. 3 WissZeitVG) besagt, dass sich die jeweils gültige Höchstbefristungsdauer (§ 2 Abs. 1 Satz 1 u. 2 WissZeitVG) um sechs Monate verlängert, wenn ein nach den genannten Paragrafen befristetes Arbeitsverhältnis zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 besteht. Die in der Befristungsleitlinie der Philipps-Universität Marburg genannten Höchstgrenzen für die Dauer der befristeten Qualifizierungsstellen verlängern sich entsprechend der Änderung des WissZeitVG ebenfalls um sechs Monate.

    Die gesetzliche Höchstbefristungsgrenze ist von der individuellen Vertragslaufzeit zu unterscheiden. Aus der vorgesehenen Ausweitung der Höchstbefristungsgrenze folgt daher keine zwingende Verlängerung des Arbeitsverhältnisses. Vielmehr gilt weiterhin gemäß § 2 Abs. 1 Satz 3 WissZeitVG der Grundsatz: „Die vereinbarte Befristungsdauer ist jeweils so zu bemessen, dass sie der angestrebten Qualifizierung angemessen ist.“ Eine automatische Verlängerung des Beschäftigungsverhältnisses ist daher ausgeschlossen. Eine Verzögerung in der Erreichung des Qualifikationsziels durch die Corona-Pandemie ist daher durch die Betreuerin bzw. den Betreuer festzustellen. Eine Verlängerung der Vertragslaufzeit ist dann entsprechend möglich.

    Maßgeblich für das Befristungsende ist nicht das Ausschöpfen der Höchstbefristungsdauer, sondern weiterhin das prognostizierte Erreichen des Qualifizierungsziels. Daher kann über eine Vertragsverlängerung – im Rahmen der Höchstbefristungsgrenzen nach § 2 Abs.2 Satz 1 und 2, ggf. verlängert nach § 7 Abs. 3 WissZeitVG – erst entschieden werden, wenn sich der derzeit laufende Vertrag seinem Ende nähert und sich konkretere Aussagen zum Stand des Qualifizierungsvorhabens treffen lassen. Nach Ziffer II.3 der Befristungsleitlinie ist die Vertragsverlängerung spätestens vier Monate vor Vertragsablauf zu veranlassen.

    Informationen zum WissZeitVG, zur Befristungsleitlinie und ergänzende Hinweise finden Sie auf der Webseite der Personalabteilung zum WissZeitVG.

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