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Stufenkonzept für Präsenzmöglichkeiten unter Corona-Pandemiebedingungen

Seit März 2020 haben sich die Rahmenbedingungen für Präsenz immer wieder geändert – durch das dynamische Pandemiegeschehen und die daraus folgenden Gesetze und Verordnungen des Bundes und des Landes Hessen. Ein Stufenmodell soll dabei helfen, schnell einschätzen zu können, was aktuell in Präsenz möglich ist.

Hinweis zu Präsenzlehre

Jede Präsenzlehrveranstaltung ist vom Präsidium zu genehmigen. Bei der Beantragung von Präsenzlehre, dazu gehören auch Weiterbildungskurse, Zertifikatkurse oder Präsenzprüfungen, weisen Lehrende ihre Lehrveranstaltung einer Stufe zu. Die Studiengangsverantwortlichen/Institutsverantwortlichen prüfen diese Zuordnung in Abstimmung mit dem Studiendekanat. Entsprechend der aktuell geltenden Stufe finden die entsprechenden Veranstaltungen jeweils in Präsenz statt.

Zur Einteilung in die jeweiligen Eskalationsstufen beachten Sie bitte folgende Frage: Welche Einschränkungen für den Erwerb des Studienziels entstehen, wenn diese Veranstaltung nicht in Präsenz stattfindet? Sind die Auswirkungen gering, weil eine adäquate Online-Veranstaltung bereitgestellt werden kann, so ordnen Sie diese bitte in Stufe eins ein, sind die Auswirkungen sichtbar, aber kontrollierbar (wie beispielsweise bei Erstsemesterveranstaltungen, die das Studium erleichtern, aber nicht zwingend notwendig sind), so ordnen sie diese bitte in Stufe zwei ein. Sind die Auswirkungen gravierend und verzögern das Studienziel, so ordnen Sie die Veranstaltungen bitte der Stufe drei zu, Laborpraktika und sportpraktische Übungen fallen beispielsweise in diese Kategorie.

Hinweis zu Präsenzveranstaltungen im Rahmen von Forschung oder anderen Arbeitstreffen

Sofern in der jeweils gültigen Stufe Präsenztreffen möglich sind, sind für übliche und überwiegend interne Arbeits- oder Projektgruppentreffen keine gesonderten Infektionsschutzkonzepte notwendig. Es gelten die universitären Infektionsschutzregeln. Für Präsenzveranstaltungen, die über solche Treffen hinausgehen, muss ein Infektionsschutzkonzept verschriftlicht und der Sicherheitsreferentin oder dem Sicherheitsreferenten bzw. dem Referat für Arbeitssicherheit mit ausreichendem Vorlauf zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt werden.

Büroarbeit

  • Homeoffice, wo möglich

Präsenzarbeiten

  • 2 Testangebote/Woche für Beschäftigte in Präsenz
  • Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (OP-Masken oder ggf. FFP2-Masken)

Stufe 4: Bundes-Notbremse

Inzidenz > 165

Stufe 3: Reduzierter Pandemiebetrieb

Inzidenz >100 bis <=165

Stufe 2: Erweiterter Pandemiebetrieb

Inzidenz >50 bis <=100

Stufe 1: Eingeschränkter Normalbetrieb mit Infektionsschutzmaßnahmen

Inzidenz <=50

Hinweis zur Inzidenz

Die Inzidenzwerte sind Richtgrößen und definieren jeweils den minimalen Inzidenzwert, ab dem die Stufe zwingend gilt. Die Entscheidung der jeweils gültigen Stufe für die Philipps-Universität liegt beim Präsidium.

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